{"id":45296,"date":"2026-10-21T13:15:00","date_gmt":"2026-10-21T12:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=45296"},"modified":"2026-10-21T13:27:13","modified_gmt":"2026-10-21T12:27:13","slug":"gastbeitrag-ki-steuer-eine-rettende-idee-oder-ein-digitales-eigentor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=45296","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>KI-Steuer <br><b>Eine rettende Idee oder ein digitales Eigentor? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die finanziellen Perspektiven der \u00f6ffentlichen Haushalte in Deutschland sehen angesichts der demographischen Verschiebungen nicht rosig aus. Der Zuschussbedarf an die Sozialversicherungen w\u00e4chst rapide und die Suche nach neuen Einnahmequellen f\u00fcr den Staat l\u00e4uft auf Hochtouren. Neue Steuer-Kreationen kommen dabei jetzt auch aus dem Lager der CDU. Der Digitalminister Karsten Wildberger hat gerade die Einf\u00fchrung einer KI-Steuer empfohlen \u2013 eine Steilvorlage f\u00fcr Finanzminister Lars Klingbeil, der den Vorschlag freudig aufgegriffen hat (FAZ vom 14.10.2026). Schon zuvor hat die SPD Abgaben auf automatisierte Arbeit ins Gespr\u00e4ch gebracht (Merkur vom 12.9.2026). Was ist von einer KI-Steuer oder Robotersteuer zu halten?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorab sei darauf verwiesen, dass die Begriffe KI-Steuer und Roboter- oder Maschinensteuer in der aktuellen Diskussion meist synonym verwendet werden, obwohl erstere die Software und mehr den Dienstleistungssektor und letztere die Hardware und mehr die Industrie betrifft. Diese nicht ganz korrekte Gleichsetzung wird hier beibehalten, weil in beiden F\u00e4llen die Automatisierung menschlicher Arbeit Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr die Besteuerung ist. Im einen Fall wird geistige, im anderen physische Arbeit ersetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Digitalisierung schreitet mit riesigen Schritten voran. Besonders rasant ist das Entwicklungstempo bei der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI). W\u00e4hrend in fr\u00fcheren Epochen technologische Neuerungen mechanische Arbeiten ersetzten, verdr\u00e4ngen sie heute Arbeitskr\u00e4fte, die geistigen und kreativen T\u00e4tigkeiten nachgehen. KI wird von vielen Zeitgenossen als Bedrohung empfunden. Bef\u00fcrchtet werden hohe Arbeitslosigkeit, wegbrechende Einnahmen des Staates und eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich. W\u00e4hrend die Kapitaleinkommen der KI-Eigner kr\u00e4ftig zunehmen, sind die Arbeitnehmer auf der Verliererseite, so wird argumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts dieses Zukunftsszenarios verwundert es nicht, dass die Idee einer Steuer auf die Nutzung von KI die Runde macht. Diese Abgabe soll wieder mehr Geld in die Bundeskasse sp\u00fclen, damit die Regierung die Finanzl\u00f6cher der Sozialversicherungen stopfen und die KI-bedingten sozialen Verwerfungen abfedern kann. Den B\u00fcrgern soll u.a. ein bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt werden, so die Forderungen der Bef\u00fcrworter einer KI-Steuer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prominentester Bef\u00fcrworter einer Maschinensteuer ist der Microsoftgr\u00fcnder Bill Gates (DIE ZEIT vom 26. August 2026), der schon fr\u00fchzeitig seine Thesen entwickelte. Er pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die Einnahmen aus dieser Steuer in Sektoren zu kanalisieren, in denen menschliche Arbeitskr\u00e4fte aufgrund ihrer F\u00e4higkeit zur Empathie unverzichtbar sind: in die Kinderbetreuung, die Bildung und die Altenpflege. Auch der \u00f6konomische Nobelpreistr\u00e4ger Robert Shiller (S\u00dcDKURIER vom 16. M\u00e4rz 2018) hat eine befristete Steuer auf Roboter und KI angeregt, um das Tempo des technologischen Umbruchs zu drosseln und den betroffenen Menschen mehr Zeit f\u00fcr Anpassungen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine KI-Steuer st\u00f6\u00dft allerdings nicht nur auf Zuspruch, sondern auch auf erbitterten Widerstand. Die Gegner bezweifeln, dass es zu einer solch apokalyptischen Entwicklung kommt. Weiterhin argumentieren sie, dass die Robotersteuer eine Fortschrittsbremse par excellence sei und dass wir uns wirtschaftlich den Ast abs\u00e4gen, auf dem wir sitzen, wenn wir sie installieren. Der Schweizer \u00d6konom Thomas Straubhaar hat diese Abgabe gar als \u201ed\u00fcmmste aller Reaktionen auf den digitalen Wandel\u201c bezeichnet (ebenda). Die Kritiker einer KI-Steuer argumentieren, dass das Ausbremsen dieser Technologie die L\u00f6sung von gro\u00dfen Menschheitsproblemen wie Krankheiten und Klimawandel verz\u00f6gert und die Produktivit\u00e4tszunahme bremst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir uns den historischen Erfahrungen mit technologischen Umbr\u00fcchen und den Argumenten der Gegner einer KI-Steuer zuwenden, beleuchten wir die Standpunkte der Bef\u00fcrworter dieser Abgabe etwas n\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Arbeitslosigkeit und Erosion der Staatsfinanzen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Kernargument der Verfechter einer KI-Steuer basiert auf der Annahme, dass k\u00fcnstliche Intelligenz menschliche Arbeitskr\u00e4fte in einem historisch noch nie dagewesenen Tempo und Ausma\u00df \u00fcberfl\u00fcssig macht. Im Dienstleistungssektor und in akademischen Berufen dringt die KI unbarmherzig in vormals menschliche Dom\u00e4nen ein. Die Grenzlinie zwischen Mensch und Maschine verwischt zunehmend, der Mensch scheint ganz durch die Maschine austauschbar zu sein. Wenn hoch entwickelte Algorithmen in Sekundenschnelle Aufgaben erledigen k\u00f6nnen, zu denen Menschen Wochen oder Monate brauchen, dann droht eine riesige Entlassungswelle und junge Akademiker bekommen keinen Job, so die These.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In modernen Industriel\u00e4ndern ist die Lohnsteuer eine bedeutsame Einnahmequelle f\u00fcr den Staat. Daran gekoppelt sind die Beitr\u00e4ge zur Gesetzlichen Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Brechen die Arbeitseinkommen weg, was die Bef\u00fcrworter der KI-Steuer postulieren, so hat das katastrophale Auswirkungen auf die Haushalte der Gebietsk\u00f6rperschaften und der Sozialversicherungen. Bef\u00fcrchtet wird, dass Millionen von Steuer- und Beitragszahlern ihren Job verlieren. Die Einnahmeverluste f\u00fcr den Fiskus sind dann immens. Gleichzeitig steigt wegen der erforderlichen Umschulungsma\u00dfnahmen der Bedarf an staatlicher Unterst\u00fctzung, so dass den Staatsfinanzen der Kollaps droht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um das drohende Defizit zu decken, soll der Faktor ?apital durch die Robotersteuer auf intelligente Software und Robotik in dem Ma\u00dfe belastet werden, in dem das Lohnsteueraufkommen zur\u00fcckgeht. Die Wertsch\u00f6pfung der Maschine soll die weggebrochene Steuerkraft des Menschen ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verlangsamung der Transformationsgeschwindigkeit<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein anderes Argument der Bef\u00fcrworter einer Robotersteuer besagt, dass der Staat den \u00dcbergang zu einer KI-getriebenen Wirtschaft verz\u00f6gern muss, so dass den vom Wandel Betroffenen Zeit zur Anpassung und Umschulung bleibt. Die Transformation vollzieht sich heute in einem atemberaubenden Tempo, das die Menschen \u00fcberfordert. Deshalb muss eine Bremse eingebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die KI-Steuer st\u00fcnden Firmen vor der Wahl, weiterhin menschliche Arbeitskraft einzusetzen, oder eine Steuer auf die eingesetzte Maschine zu bezahlen, die den Menschen \u00fcberfl\u00fcssig gemacht hat. Dies sorge daf\u00fcr, &#8211; so die Argumentation &#8211; dass der Arbeitsmarkt weniger stark unter Druck gerate. Die Betroffenen h\u00e4tten nunmehr die n\u00f6tige Zeit, sich durch Qualifizierungsma\u00dfnahmen auf den technologischen Umbruch einzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verhinderung extremer Ungleichheit<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht zuletzt bef\u00fcrchten Bef\u00fcrworter einer KI Steuer eine beispiellose Konzentration von Wohlstand und Macht in den H\u00e4nden weniger. Sie warnen vor einem sozialen Crash, wenn die Masse der Arbeitnehmer Einkommenseinbu\u00dfen hinnehmen muss und viele den Job verlieren, w\u00e4hrend einer verschwindend kleinen Minderheit hohe Ertr\u00e4ge aus der Automatisierung zuflie\u00dfen: Das sind die Besitzer der KI-Systeme, also die Aktion\u00e4re und einige globale High Tech-Giganten im Silicon Valley oder in China. In dieser Situation erscheint vielen eine Umverteilung von Wohlstand als zwingend. Sie soll die Mittel aufbringen, die f\u00fcr Umschulungen, Weiterbildungsma\u00dfnahmen, sowie f\u00fcr ein bedingungsloses Grundeinkommen erforderlich sind.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Historische Erfahrungen mit technologischen Revolutionen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Angst, dass Maschinen dem Menschen die Arbeit abnehmen, ist so alt, wie der technische Fortschritt selbst. Ein Blick auf die Wirtschaftsgeschichte zeigt jedoch, dass stets weniger hei\u00df gegessen als gekocht wurde. Ganz im Gegenteil haben die technologischen Umbr\u00fcche der Menschheit immer breite Wohlstandszuw\u00e4chse beschert. Die Bef\u00fcrworter einer KI-Steuer malen also mit ihrem d\u00fcsteren Zukunftsszenario den Teufel an die Wand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohnehin ist der Glaube, man k\u00f6nne den Fortschritt irgendwie aufhalten, unrealistisch. \u201eDen technischen Fortschritt auszubremsen, um Arbeitnehmer zu besch\u00fctzen, wird \u00fcber kurz oder lang nicht funktionieren\u201c, sagt der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh\u00fcschen (Welt vom 17.06.2016). Das ist bei den Webern ebenso wenig gelungen wie bei den Kohleheizern auf den Eisenbahnen. Au\u00dferdem ist zu fragen, ob es w\u00fcnschenswert ist, die Automatisierung zu stoppen. H\u00e4tte man die Millionen an Landarbeitern an der Abwanderung in die neu entstehende st\u00e4dtische Industrie hindern sollen, wo sie deutlich mehr verdienten? Und h\u00e4tte die Gesellschaft auf das Automobil verzichten sollen, um die Arbeitspl\u00e4tze der Pferdekutscher zu erhalten?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Industrialisierung und die Webst\u00fchle<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anfang des 19. Jahrhunderts st\u00fcrmten englische Textilarbeiter &#8211; die sogenannten Ludditen &#8211; Fabriken und zerst\u00f6rten mechanische Webst\u00fchle. Denn sie f\u00fcrchteten den Verlust ihrer Existenzgrundlage. Tats\u00e4chlich war die traditionelle Handweberei dem Untergang geweiht. Aber was passierte langfristig? Textilien wurden deutlich billiger, die Nachfrage explodierte. Neue Industrien und Fabriken schossen wie Pilze aus dem Boden und es wurden neue Transportwege geschaffen. Am Ende der industriellen Revolution gab es deutlich mehr Arbeitspl\u00e4tze, h\u00f6here Reall\u00f6hne und ein allgemeines Wohlfahrtsniveau, von dem die Handweber des 18. Jahrhunderts nur h\u00e4tten tr\u00e4umen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Wandel in der Landwirtschaft<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren in Deutschland noch vier von f\u00fcnf Menschen in der Landwirtschaft besch\u00e4ftigt. Durch Traktoren, M\u00e4hdrescher und Kunstd\u00fcnger kam es zu betr\u00e4chtlichen Produktivit\u00e4tssteigerungen und zur Freisetzung von Arbeitskr\u00e4ften. Heute sind nur noch 2 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen im Agrarsektor t\u00e4tig. Trotzdem kam es nicht zu einer dauerhaften Massenarbeitslosigkeit. Die freigesetzten Arbeitskr\u00e4fte wurden zun\u00e4chst in der rasch wachsenden Industrie absorbiert, sp\u00e4ter kamen sie im Dienstleistungssektor unter. Das allgemeine Wohlstandsniveau nahm kr\u00e4ftig zu. Auch dieses Bespiel lehrt: technischer Fortschritt vernichtet per Saldo keine Arbeitspl\u00e4tze. Er lenkt Arbeit in T\u00e4tigkeitsfelder mit h\u00f6herer Produktivit\u00e4t um, die eine h\u00f6here Qualifikation erfordern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einf\u00fchrung der Geldautomaten (ATM)<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt auch ein Beispiel f\u00fcr eine Automatisierung des Dienstleistungssektors, n\u00e4mlich die Einf\u00fchrung von Geldautomaten in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals wurde das Ende des Berufs des Bankkaufmanns prophezeit. Was war das Ergebnis? Da die Maschine Routineaufgaben wie Geld ein- und auszahlen \u00fcbernahm, kam es zu kr\u00e4ftigen Kostensenkungen, was die Er\u00f6ffnung von zahlreichen neuen Bankfilialen erm\u00f6glichte. Das Berufsbild des Bankkaufmanns wandelte sich. Er war nunmehr mit anspruchsvolleren T\u00e4tigkeiten als der reinen Bargeldverwaltung besch\u00e4ftigt, n\u00e4mlich mit der Finanzberatung f\u00fcr Kredite und Versicherungen sowie mit der Anlageberatung und dem Verm\u00f6gensaufbau. Die Besch\u00e4ftigung im Bankensektor nahm zu.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der aktuelle Vormarsch der Roboter<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Wissenschaftlichem Beirat beim Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz ist der aggregierte Besch\u00e4ftigungseffekt der Roboterisierung in Deutschland nicht negativ, sondern gleich Null (Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz 2022, S. 7). Zwar sind Stellen im Verarbeitenden Gewerbe abgebaut worden. Doch wurden im Dienstleistungssektor neue geschaffen. \u201eZudem vollzog sich der Strukturwandel nicht disruptiv durch Entlassungen von Industriebesch\u00e4ftigen. Sie waren individuell durch die Roboterisierung keinem h\u00f6heren Risiko ausgesetzt, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren oder gar arbeitslos zu werden. Der R\u00fcckgang der Industriebesch\u00e4ftigung ergab sich vielmehr dadurch, dass frei werdende Stellen, etwa beim Erreichen der Altersgrenze der Besch\u00e4ftigten, nicht wiederbesetzt wurden\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Argumente der Kritiker einer KI-Steuer<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die Bef\u00fcrworter einer Robotersteuer ein theoretisches Extremszenario an die Wand malen, fokussieren die Gegner Probleme der Durchf\u00fchrbarkeit und konkrete negative Effekte; die mit einer Implementierung verkn\u00fcpft w\u00e4ren. Aus folgenden Gr\u00fcnden warnen sie vor einer solchen Abgabe:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das unl\u00f6sbare Definitionsproblem<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine KI Steuer w\u00fcrde schon einmal am Kriterium der Praxistauglichkeit scheitern bzw. ein heilloses Chaos stiften. Eine rechtssichere Abgrenzung zu finden, ist nicht m\u00f6glich. Wo f\u00e4ngt KI an, und wo h\u00f6rt sie auf? Handelt es sich beim automatischen Ausf\u00fcllen einer Excel-Tabelle oder der Verwendung eines \u00dcbersetzers bereits um den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz, der besteuert werden sollte? Begr\u00fcndet eine einfache Rechtschreibpr\u00fcfung oder Terminkoordination schon eine Steuerpflicht? Oder beginnt die Steuerpflicht erst bei hoch komplexen, neuronalen Netzwerken?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (2022, S. 33) spricht viele offene Fragen an: \u201eBereits der Gegenstand der Besteuerung ist unklar: Betrifft die Robotersteuer generell den Einsatz von Sachkapital oder nur bestimmter Kategorien? Wie soll die genaue Abgrenzung operationalisiert werden? Wie stehen Robotersteuern im Verh\u00e4ltnis zur derzeit praktizierten Ausgestaltung der Unternehmensbesteuerung, die bei den Gewinnen ansetzt? Soll sie zus\u00e4tzlich eingef\u00fchrt werden? Ist eine Anrechnung angedacht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steuergesetze m\u00fcssen pr\u00e4zise formuliert werden, um die Gefahr der Rechtstreitigkeiten zu minimieren. Das ist bei der KI-Steuer nicht der Fall. Hier w\u00fcrde ein B\u00fcrokratie-Monster ohne Gleichen geschaffen, das unz\u00e4hlige Prozesse im Schlepptau h\u00e4tte. Die Unternehmen m\u00fcssten bei jedem Software-Update pr\u00fcfen, ob es sich hierbei um ein normales Programm handelt oder ob dies bereits unter die Steuerpflicht f\u00e4llt. Besonders problematisch w\u00e4re die Rechtsunsicherheit f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen. Der deutsche Mittelstand, der ohnehin schon unter der b\u00fcrokratischen B\u00fcrde am meisten leidet, w\u00fcrde durch ein solch ein Gesetz vollends handlungsunf\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine Robotersteuer l\u00e4hmt die Produktivit\u00e4tsentwicklung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bef\u00fcrworter einer Steuer auf KI generierte Wertsch\u00f6pfung ignorieren offensichtlich die Tatsache, dass wir einen steigenden Lebensstandard und die Zunahme der Reall\u00f6hne fast ausschlie\u00dflich einer Erh\u00f6hung der Produktivit\u00e4t verdanken. Das ist die F\u00e4higkeit, mit unver\u00e4ndertem Faktoreinsatz mehr oder hochwertigere G\u00fcter oder Dienste zu erzeugen. Eine Steuer auf KI ist letztlich eine Geb\u00fchr f\u00fcr effizientes Wirtschaften oder eine Strafsteuer auf den Produktivit\u00e4tsfortschritt. Sie verteuert den Einsatz der \u00fcberlegenen Technologie oder des besten Werkzeugs und bremst somit das Wirtschaftswachstum. Das hat zur Folge, dass die Entwicklung von L\u00f6hnen und somit auch von Staatseinnahmen beeintr\u00e4chtigt wird. Damit konterkariert der Staat letztlich die Ziele, die er mit der KI Steuer eigentlich f\u00f6rdern wollte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">KI als letzte Rettung bei Fachkr\u00e4ftemangel<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Blick auf die Bev\u00f6lkerungsstruktur zeigt, dass die Sorge vor Massenarbeitslosigkeit total an der Realit\u00e4t vorbeigeht. Problem wird nicht der Mangel an Arbeitspl\u00e4tzen und die strukturelle Unterbesch\u00e4ftigung sein, sondern der dramatische Mangel an Fachkr\u00e4ften, der sich schon jetzt sp\u00fcrbar bemerkbar macht. Der Arbeitsmarkt wird in den n\u00e4chsten Jahren Millionen an Arbeitskr\u00e4ften verlieren, weil die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge &#8211; die sogenannten Babyboomer &#8211; in den Ruhestand eintreten, und es wachsen deutlich weniger an Erwerbspersonen nach. Schon heute werden in vielen Branchen h\u00e4nderingend Arbeitskr\u00e4fte gesucht, sei es nun im Gesundheitswesen, in der Altenpflege, im Handwerk und im Bauwesen, im Verkehr und in der Logistik, im Handel und in der Gastronomie sowie in der IT- und Technologiebranche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Situation w\u00e4re eine KI-Steuer schlichtweg Harakiri. Anders als behauptet sind KI und Automatisierung nicht die Vernichter von Arbeitspl\u00e4tzen. Sie sind vielmehr die Rettung, um die Wirtschaft einschlie\u00dflich der Daseinsvorsorge hierzulande am Laufen zu halten und um unseren Lebensstandard zu sichern. Es w\u00e4re fatal, k\u00fcnstlich eine Technik auszubremsen, die den R\u00fcckgang der Erwerbspersonen kompensiert und somit eine Versorgungskrise verhindert, die auch vor dem Gesundheitswesen und dem Pflegesektor nicht Halt machen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">KI-Steuer bewirkt Standortflucht<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bef\u00fcrworter einer KI-Steuer nehmen offensichtlich auch nicht zur Kenntnis, dass wir auf keiner einsamen Insel leben, sondern in einer vernetzten Welt. Im globalen Rahmen findet ein harter, internationaler Wettbewerb statt. Es w\u00e4re ein schwerer Fehler, wenn Deutschland oder die Europ\u00e4ische Union eine Robotersteuer einf\u00fchren w\u00fcrde, w\u00e4hrend L\u00e4nder wie China, die USA und Indien diese Technik f\u00f6rdern. Die Verst\u00e4ndigung auf eine globale KI-Steuer auf internationaler Ebene erscheint unrealistisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem deutschen oder europ\u00e4ischen Alleingang k\u00e4me es sofort zu einer Kapitalflucht und Abwanderung innovativer Talente und Start Ups in L\u00e4nder mit g\u00fcnstigeren Standortbedingungen. Kein Technologieunternehmen w\u00fcrde in einem Land investieren, in dem die Nutzung von Werkzeugen f\u00fcr Produktivit\u00e4tssteigerungen steuerlich bestraft wird. Die heimische Industrie k\u00e4me technologisch in R\u00fcckstand. Sie w\u00e4re gezwungen, mit weniger effizienten Verfahren zu arbeiten. Das Ergebnis w\u00e4re der unwiderrufliche Verlust von heimischen Schl\u00fcsselindustrien und eine gestiegene Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Inkonsistente Politik<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Last not least sei auf die Widerspr\u00fcchlichkeit der Politik verwiesen. Denn der Staat setzt zahlreiche Instrumente ein, um Innovationen zu f\u00f6rdern. Mit der Einf\u00fchrung einer Steuer auf Roboter w\u00fcrde die Bundesregierung ihre eigene Politik konterkarieren. Der Staat sollte weder Industriepolitik betreiben, noch den Fortschritt k\u00fcnstlich verteuern, sondern gute Standortbedingungen schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fazit: KI f\u00fcr Zukunftssicherung unabdingbar<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An den Argumenten der Kritiker kommt man nicht vorbei. Eine KI-Steuer erscheint nicht praktikabel und w\u00fcrde b\u00fcrokratisches Chaos stiften. Sie w\u00fcrde den Produktivit\u00e4tsfortschritt abw\u00fcrgen und den Wohlstand schm\u00e4lern. Angesichts der dramatischen Fachkr\u00e4fteknappheit ist k\u00fcnstliche Intelligenz eine existenzielle Notwendigkeit. Durch einen nationalen oder europ\u00e4ischen Alleingang bei der KI-Besteuerung w\u00fcrden wir uns ins Abseits man\u00f6vrieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Statt den technischen Fortschritt zu besteuern, zu verteuern und damit letztlich auszubremsen, sollte der Staat die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine erfolgreiche und sozialvertr\u00e4gliche Anpassung schaffen. Im Zentrum m\u00fcssen eine Reform des Bildungswesens, die Flexibilisierung der Arbeitsm\u00e4rkte und der Abbau von B\u00fcrokratie stehen. Ferner sind Entlohnungsmodelle gefragt, bei denen die Arbeitnehmer Eigentum am Produktivverm\u00f6gen erwerben, um der KI-bedingten Verm\u00f6genskonzentration entgegenzuwirken. Die Menschen m\u00fcssen lernen, sich die k\u00fcnstliche Intelligenz zum Partner zu machen. Sie ist nicht unser Feind, sondern unser wichtigster Garant f\u00fcr unseren Wohlstand und den der nachkommenden Generationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">LITERATUR<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (2022). Die Zukunft der Arbeit in der digitalen Transformation. Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). <a href=\"https:\/\/www.bundeswirtschaftsministerium.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Ministerium\/Veroeffentlichung-Wissenschaftlicher-Beirat\/gutachten-wissenschaftlicher-beirat-die-zukunft-der-arbeit-in-der-digitalen-transformation.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4\">https:\/\/www.bundeswirtschaftsministerium.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Ministerium\/Veroeffentlichung-Wissenschaftlicher-Beirat\/gutachten-wissenschaftlicher-beirat-die-zukunft-der-arbeit-in-der-digitalen-transformation.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DIE ZEIT (26.08.2026). Bill Gates warnt vor Risiken bei KI und fordert Steuern auf Roboter. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-08\/bill-gates-kuenstliche-intelligenz-risiken-robotersteuer-donald-trump-gxe\">https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-08\/bill-gates-kuenstliche-intelligenz-risiken-robotersteuer-donald-trump-gxe<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankfurter Allgemeine (14.10.2026). Kommt jetzt auch noch eine KI-Steuer? Nr. 238, S. 15. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kuenstliche-intelligenz\/ki-steuer-klingbeil-und-wildberger-pruefen-neue-abgaben-201313058.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kuenstliche-intelligenz\/ki-steuer-klingbeil-und-wildberger-pruefen-neue-abgaben-201313058.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankfurter Allgemeine (21.04.2017). Abschottung und Robotersteuer. Die Ideen von Gates und Trump taugen nichts. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/faz\/abschottung-und-robotersteuer-die-ideen-von-gates-und-trump-taugen-nichts-14982025.html\">https:\/\/www.faz.net\/faz\/abschottung-und-robotersteuer-die-ideen-von-gates-und-trump-taugen-nichts-14982025.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Handelsblatt (22.06.2023). KI-Steuer? Deutschland braucht mehr Gestalter und weniger Bedenkentr\u00e4ger. <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-ki-steuer-deutschland-braucht-mehr-gestalter-und-weniger-bedenkentraeger-\/29221428.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-ki-steuer-deutschland-braucht-mehr-gestalter-und-weniger-bedenkentraeger-\/29221428.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Institut der Deutschen Wirtschaft (1.12.2017). Sollen Roboter Steuern zahlen? Von Tobias Hentze. <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/in-den-medien\/tobias-hentze-sollen-roboter-steuern-zahlen.html\">https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/in-den-medien\/tobias-hentze-sollen-roboter-steuern-zahlen.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Merkur (12.09.2026). Deutschlands Rentensystem vor dem Kollaps: Ist eine neue KI-Steuer die Rettung? <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/rente-in-deutschland-vor-dem-kollaps-neue-ki-steuer-als-rettung-zr-94488900.html\">https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/rente-in-deutschland-vor-dem-kollaps-neue-ki-steuer-als-rettung-zr-94488900.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00dcDKURIER (16.03.2018). M\u00fcssen Roboter bald Steuern zahlen? Weil die Digitalisierung jeden Dritten zum Jobwechsel zwingen k\u00f6nnte, diskutiert die Schweiz \u00fcber eine Sonderabgabe. <a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/ueberregional\/wirtschaft\/Muessen-Roboter-bald-Steuern-zahlen-Weil-die-Digitalisierung-jeden-Dritten-zum-Jobwechsel-zwingen-koennte-diskutiert-die-Schweiz-ueber-eine-Sonderabgabe;art416,9659671\">https:\/\/www.suedkurier.de\/ueberregional\/wirtschaft\/Muessen-Roboter-bald-Steuern-zahlen-Weil-die-Digitalisierung-jeden-Dritten-zum-Jobwechsel-zwingen-koennte-diskutiert-die-Schweiz-ueber-eine-Sonderabgabe;art416,9659671<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tages-Anzeiger (27.02.2017). Streit um die Robotersteuer. <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/streit-um-die-robotersteuer-715317388397\">https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/streit-um-die-robotersteuer-715317388397<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Taz (24.08.2026). Automatisierung und Mehrwert. Einkommensteuern f\u00fcr Maschinen. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Automatisierung-und-Mehrwert\/!6202686\/\">https:\/\/taz.de\/Automatisierung-und-Mehrwert\/!6202686\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welt (17.06.2026). Die sollen Steuern zahlen? <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/wirtschaft\/article157100490\/Die-sollen-Steuern-zahlen.html\">https:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/wirtschaft\/article157100490\/Die-sollen-Steuern-zahlen.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=45134\">KI-Revolution. Was lehrt uns die Wirtschaftsgeschichte?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. <strong>J\u00f6rn Quitzau<\/strong> (Bergos) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Tobias Straumann<\/strong> (Uni Z\u00fcrich).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong> <strong>K\u00fcnstliche Intelligenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44923\">K\u00fcnstliche Intelligenz. Sprengsatz f\u00fcr die Rente?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=45018\">K\u00fcnstliche Intelligenz: Weltuntergang oder \u201eJust Relax\u201c?<br><strong>Eine neue Politik f\u00fcr den Strukturwandel<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jan Schnellenbach (BTU, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44700\">Die Kosten der europ\u00e4ischen Regulierungswut. Das Beispiel k\u00fcnstliche Intelligenz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Astrid Rosenschon (ex IfW, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44628\">Die zwei Gesichter der K\u00fcnstlichen Intelligenz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henning Klodt (ex IfW, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44559\">Mit k\u00fcnstlicher Intelligenz in die Job-Apokalypse?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Astrid Rosenschon (ex IfW, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44999\">Ganzheitliche Intelligenz (GI). Wenn Mensch und KI Wissenschaft neu denken<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">J\u00f6rn Quitzau (Bergos, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=43209\">Volkswirtschaftliche Folgen der KI-Revolution. Was w\u00e4re wenn\u2026?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bernd Weidensteiner (CBK, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42055https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42055\">Wie wichtig ist KI f\u00fcr die US-Wirtschaft?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Joachim Weimann (OVGU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41611\">Uns bleiben nur noch f\u00fcnf Jahre<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die finanziellen Perspektiven der \u00f6ffentlichen Haushalte in Deutschland sehen angesichts der demographischen Verschiebungen nicht rosig aus. 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