{"id":45325,"date":"2026-10-29T17:11:26","date_gmt":"2026-10-29T16:11:26","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=45325"},"modified":"2026-10-29T17:18:55","modified_gmt":"2026-10-29T16:18:55","slug":"gastbeitrag-geplante-marktwirtschaft-wie-soll-das-funktionieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=45325","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>&#8222;Geplante Marktwirtschaft&#8220; <br><b>Wie soll das funktionieren? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Der Mannheimer \u00d6konom Tom Krebs hat am 24. Oktober in der FAZ ein Interview gegeben mit dem Titel: &#8222;Der neoliberale Kapitalismus ist am Ende&#8220;. Er sieht das Heil in einer neuen Ordnung, der er den Namen &#8222;geplante Marktwirtschaft&#8220; verpasst hat. Seine Ratschl\u00e4ge an die Politik werden hier nochmals aufgegriffen und beurteilt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es scheint zum Standardrepertoire interventionistischer Denkschulen zu geh\u00f6ren, das Ende des neoliberalen Kapitalismus zu verk\u00fcnden. So glaubt der Mannheimer \u00d6konom Tom Krebs, dass Deutschland wirtschaftlich am Ende sei, weil es Jahrzehnte lang zu stark auf die Marktkr\u00e4fte gesetzt habe. Er behauptet, die Marktwirtschaft sei \u00fcberfordert, die Krisen und Herausforderungen der Gegenwart zu bew\u00e4ltigen. Ob es nun um den klimagerechten Umbau oder die Sicherung industrieller Kerne geht &#8211; erforderlich sei seiner Ansicht nach ein fundamentaler Wandel der Wirtschaftsordnung. Statt der dezentralen Steuerung \u00fcber Angebot, Nachfrage und Preise bed\u00fcrfe es einer &#8222;geplanten Marktwirtschaft&#8220;, in der dem Staat eine strategische Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaftsstruktur zukommt. Tom Krebs fordert eine aktive Industriepolitik sowie administrierte Eingriffe wie einen langfristigen Energiepreisdeckel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Thesen spiegeln eine in unsicheren Zeiten wachsende Sehnsucht nach der starken Hand des Staates wider, die auch unter \u00d6konomen aus dem linken Lager weit verbreitet ist. Dabei werden jedoch die wichtigsten Grundregeln und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, wie Wohlstand \u00fcberhaupt entsteht, ausgeblendet, obwohl sie zum Einmaleins der \u00f6konomischen Wissenschaft z\u00e4hlen. Wenn wir heute wirtschaftliche Probleme haben, so liegt dies nicht an Marktm\u00e4ngeln oder Marktversagen. Es ist vielmehr eine Folge von vorausgehenden staatlichen Eingriffen. Es geht wirtschaftlich nicht mehr bergauf, weil sich die vermeintlich omnipotente Politik in Interventionsspiralen verheddert hat, die die Marktkr\u00e4fte geschw\u00e4cht haben. Tom Krebs schl\u00e4gt zur Heilung just die Mittel vor, die zur sklerotischen Verkrustung der M\u00e4rkte beigetragen haben: b\u00fcrokratische G\u00e4ngelung, administrierte Preise, Subventionen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Folgenden wird gezeigt, dass die drei Hauptforderung von Tom Krebs in die Sackgasse f\u00fchren: die staatliche Planbarkeit von Wirtschaftsprozessen ist ein Trugbild, die volkswirtschaftlichen Sch\u00e4den durch administrierte Preise sind immens und Politiker und B\u00fcrokraten sind nicht die besseren Unternehmer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Geplante Marktwirtschaft&#8220; \u2013 ein intellektuelles Eigentor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der von Tom Krebs gepr\u00e4gte Begriff der &#8222;geplanten Marktwirtschaft&#8220; ist ein intellektuelles Eigentor. Denn er ist ein Widerspruch in sich selbst. Eine Marktwirtschaft ist ja gerade dadurch charakterisiert, dass sie nicht am staatlichen Rei\u00dfbrett geplant ist, sondern auf der dezentralen Koordination der Pl\u00e4ne von Millionen von Individuen fu\u00dft, die ihre Entscheidungen \u00fcber nachgefragte oder angebotene Mengen an den Preisen ausrichten. Frei bewegliche Preise signalisieren, was knapp und was im \u00dcberfluss vorhanden ist. Somit fungieren Preise als deus ex machina, der Versorgungsengp\u00e4sse beseitigt: wird ein Gut teurer, weil es knapper geworden ist, setzt der gestiegene Preis Anreize, das Angebot auszuweiten und die Nachfrage einzuschr\u00e4nken. Der Markt mag f\u00fcr den Laien chaotisch wirken. Ein \u00d6konom aber sollte wissen, dass sich hinter der Maske des Chaos Ordnung verbirgt &#8211; eine Katallaxie oder ein funktionsf\u00e4higes Netzwerk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u201egeplante Marktwirtschaft\u201c w\u00fcrde hingegen voraussetzen, dass Politiker und B\u00fcrokraten bei ihren Planungen perfekte Informationen \u00fcber Konsumentenw\u00fcnsche und Produktionstechnologien haben. De facto k\u00f6nnen sie aber niemals wissen, welche Erfindung Unternehmen in f\u00fcnf Jahren machen und was die Konsumenten \u00fcbermorgen kaufen wollen. Das Wissen dar\u00fcber ist nach Friedrich August von Hayek nicht nur riesig, sondern auch verstreut, h\u00f6chst subjektiv, oft implizit, und es \u00e4ndert sich von Minute zu Minute. Es ist unm\u00f6glich, dass der Staat im Besitz dieses aggregierten Wissens ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Nobelpreistr\u00e4ger von Hayek hat die Fiktion der zentralen Planbarkeit als &#8222;Anma\u00dfung von Wissen&#8220; angeprangert. Es gibt keinen allwissenden Planer, der die dynamischen Bed\u00fcrfnisse der Konsumenten und Innovationspfade von Unternehmen vorhersehen kann. Wenn die Politik dennoch bestimmt, wieviel von welchen G\u00fctern mit welcher Technologie hergestellt werden soll, schaltet sie das wichtigste Informations- und Lenkungsinstrument und ein geniales Entdeckungs- und Disziplinierungsverfahren aus, n\u00e4mlich den Preis und den Wettbewerb. Daher spricht alles daf\u00fcr, dass am Bedarf vorbei und zudem ineffizient produziert wird, weil Innovationen unterdr\u00fcckt werden. Der Konkurs der Planwirtschaften sollte eine Lehre sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum Energiepreisdeckel verfehlt sind<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tom Krebs fordert weiterhin einen Energiepreisdeckel. Angesichts der erratischen Preisspr\u00fcnge auf dem Energiemarkt aufgrund des Ukrainekriegs und des Irankriegs ist dies eine popul\u00e4re Ma\u00dfnahme, die sozialpolitisch geboten erscheint. Doch ist die Ausschaltung der Signal- und Lenkungsfunktion des Preises fatal, verhindert sie doch, dass Mechanismen in Gang gesetzt werden, die auf eine Beseitigung des Mangels hinwirken. Denn ein hoher Knappheitspreis zwingt die Nachfrager zum sparsameren Umgang mit Energie und signalisiert den Anbietern, dass sich Investitionen in neue Kapazit\u00e4ten oder die Ausschau nach alternativen Energiequellen lohnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird der Preis aber durch eine H\u00f6chstgrenze k\u00fcnstlich gedr\u00fcckt, werden keine Verhaltens\u00e4nderungen ausgel\u00f6st. Die Nachfrage ist h\u00f6her als das Angebot, es kommt zu leeren Lagern und Versorgungsengp\u00e4ssen. Dies erfordert Rationierungen sowie erhebliche Subventionszahlungen seitens des Staates, um die Preisdifferenzen auszugleichen. Ein H\u00f6chstpreis f\u00fcr Energie ist also ein reines Kurieren an Symptomen, das aber den Mangel nicht beseitigt, sondern sogar noch verst\u00e4rkt und mit einer hohen Belastung f\u00fcr die Steuerzahler einhergeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Irrweg der Industriepolitik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tom Krebs fordert schlie\u00dflich eine aktive Industriepolitik, die zwischen den Branchen selektiert. Dem Staat kommt demnach die strategische Rolle zu, die Gewinner von morgen herauszufinden und massiv zu subventionieren. Die gezielte F\u00f6rderung zukunftstr\u00e4chtiger Sektoren oder Unternehmen soll helfen, dass die Wirtschaft bald wieder besser aufgestellt ist. Auch diese Argumentation erweist sich nicht als stichhaltig, fu\u00dft sie doch ebenfalls auf der realit\u00e4tsfremden Annahme des allwissenden Staates und abstrahiert sie von Verhaltens\u00e4nderungen, die durch Subventionen ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum einen haben Politiker und B\u00fcrokraten keine Glaskugel, die ihnen die Zukunft zeigt. Sie k\u00f6nnen nicht wissen, welche Technologien sich am Markt durchsetzen werden. Wird es der Wasserstoff sein oder bessere Batterien oder Erfindungen, von denen wir heute noch gar nichts wissen? Was die beste Idee ist, kann nur durch Wettbewerb in einem lebendigen Entdeckungsverfahren am Markt herausgefunden werden, wie Friedrich August von Hayek diesen Mechanismus genannt hat. Wenn der Staat aber vorab festlegt, wer gewinnt, f\u00f6rdert er vermutlich nur die Branchen, die eine lautstarke Lobby und den engsten Kontakt zur Politik haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum anderen gew\u00f6hnen sich Unternehmen rasch an die staatlichen Alimente. Subventionen verf\u00fchren zum rentseeking. Sie lassen die Anstrengungen erlahmen, durch die effizienteste Technologie oder das beste Produkt im Wettbewerb die Nase vorne zu haben. Stattdessen wird &#8222;Hirnschmalz&#8220; in die Frage investiert, wie das empfangene Staatsgeld zu maximieren ist. Firmen, die am Subventionstropf h\u00e4ngen, werden s\u00fcchtig. Sind Firmen einmal von Subventionen abh\u00e4ngig, lassen sich diese kaum mehr zur\u00fccknehmen, weil dies Arbeitspl\u00e4tze und W\u00e4hlerstimmen kosten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Neoliberalismus &#8211; der falsche S\u00fcndenbock<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Tom Krebs hat der &#8222;neoliberale Kapitalismus&#8220; versagt und ist an seinem Ende angelangt, so dass ein Systemwechsel angesagt sei. Diese Behauptung verkennt die Entstehungsgeschichten der Krisen der vergangenen Jahre, seien es nun die Verwerfungen am Energiemarkt, die R\u00fcckkehr der Inflation oder die ausgepr\u00e4gte Wachstumsschw\u00e4che. Sie haben nichts mit einem Versagen des Marktmechanismus oder Wettbewerbs zu tun, sondern beruhen auf staatlichen oder geldpolitischen Fehlsteuerungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberbordende b\u00fcrokratische Vorschriften, langwierige Genehmigungsverfahren, massive Eingriffe in die Preisbildung, starre Arbeitsmarktregeln, die Vernachl\u00e4ssigung der komplement\u00e4ren Infrastruktur und hohe Steuerlasten haben zur privaten Investitions- und Produktivit\u00e4tsschw\u00e4che gef\u00fchrt. Und die exzessive Geldmengenausweitung der letzten Dekade hat inflation\u00e4re Blasen geschaffen und die Entstehung von Zombie-Unternehmen gef\u00f6rdert, die unter normalen Bedingungen nicht lebensf\u00e4hig w\u00e4ren. Was die hohen Energiepreise anbelangt, so r\u00e4cht sich das Abschalten der Kernkraftwerke, das uns eine verst\u00e4rkte Abh\u00e4ngigkeit von ausl\u00e4ndischen Energiequellen erbracht hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Markt f\u00fcr diese Krisen verantwortlich zu machen und eine Politik zu fordern, die diese Krisen befeuert hat, zeugt von einer fundamentalen Verkennung der Kausalit\u00e4ten. Es ist v\u00f6llig daneben, bei einer Staatsquote von mittlerweile \u00fcber 50 Prozent die L\u00f6sung in noch mehr Staat zu suchen. Als die Staatsquote noch bei 30 oder bei 40 Prozent gelegen hatte, war die deutsche Volkswirtschaft erheblich agiler. Mit ihrer Ausweitung und dem Anziehen der steuerlichen Daumenschrauben oder der Lockerung der Kreditz\u00fcgel ging eine Schw\u00e4chung der Marktkr\u00e4fte einher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Staat sollte sich nicht l\u00e4nger in die Allokation privater G\u00fcter einmischen, sondern die Spielregeln vorgeben, damit die Marktwirtschaft optimal funktionieren kann. Er sollte sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren: die Durchsetzung des Rechts, den Schutz des Wettbewerbs, die Gew\u00e4hrleistung von Sicherheit und die Bereitstellung von Infrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ordnungspolitik statt Staatsplan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die gro\u00dfen Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen, bedarf es viel Kapital, Innovationskraft und Risikobereitschaft, was den Markt und Wettbewerb f\u00fcr diese Aufgabe pr\u00e4destiniert. Der Staat sollte sich auf seine ordnungspolitischen Aufgaben im Sinne von Walter Eucken und der Freiburger Schule besinnen, damit die gro\u00dfen Krisen gemeistert werden k\u00f6nnen. Bleiben wir bei der Bek\u00e4mpfung der Klimakrise. Kerninstrument muss ein fl\u00e4chendeckender CO<sub>2<\/sub>-Preis sein. Dadurch werden klimasch\u00e4dliche Produktionstechnologien verteuert. Hingegen werden jene Innovatoren belohnt, die CO<sub>2<\/sub> einsparen. Es stellt sich dabei im Wettbewerb heraus, wer die umweltfreundlichsten Produktionsweisen entwickelt. Dieses Entdeckungsverfahren ist durch Technologieoffenheit charakterisiert. Wenn der Staat hingegen bestimmte Technologien bevorzugt, wie das bei der von Tom Krebs favorisierten Industriepolitik und bei den Umweltsubventionen der Fall ist, verteuert sich die Transformation, was den technischen Fortschritt bremst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der K\u00f6nigsweg besteht in einer R\u00fcckbesinnung auf die Ordnungspolitik und auf die konstituierenden Elemente einer Marktwirtschaft, wie sie Walter Eucken herausgearbeitet hat. Dann werden M\u00e4rkte ihre Vitalit\u00e4t wiedergewinnen. Hingegen verst\u00e4rken die von Tom Krebs vorgeschlagenen Mittel die Wachstumskrise. Seine Forderung nach einer staatlich &#8222;geplanten Marktwirtschaft&#8220; untersch\u00e4tzt das Wissensproblem, verkennt die Probleml\u00f6sungsf\u00e4higkeit des Wettbewerbs und ignoriert die verheerenden Wirkungen staatlicher Eingriffe in die Preisbildung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2026):<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44176\"> Soziale Marktwirtschaft \u2013 Ein Auslaufmodell? Interventionsspiralen, Kipppunkte, \u00f6konomisches Gesetz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2021): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28957\">Was ist des Marktes, was des Staates? Wuchernde Staatswirtschaften, gezinkte M\u00e4rkte und ratlose Ordnungspolitiker<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2019): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25172\">Tiefer als die \u00d6konomie. Zerbr\u00f6seln die Fundamente der Sozialen Marktwirtschaft?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mannheimer \u00d6konom Tom Krebs hat am 24. Oktober in der FAZ ein Interview gegeben mit dem Titel: &#8222;Der neoliberale Kapitalismus ist am Ende&#8220;. Er sieht das Heil in einer neuen Ordnung, der er den Namen &#8222;geplante Marktwirtschaft&#8220; verpasst hat. 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