{"id":4654,"date":"2010-12-02T00:01:28","date_gmt":"2010-12-01T23:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4654"},"modified":"2010-12-02T06:30:03","modified_gmt":"2010-12-02T05:30:03","slug":"ordnungsrufwhat-krugman-kant-komprehend-kant-kan-kompete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4654","title":{"rendered":"<small>Ordnungsruf<\/small><br\/>What Krugman Kant Komprehend: Kant Kan Kompete!"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr eines kann man Paul Krugman wirklich bewundern: sein Talent, ewig gleiche Thesen ohne Selbstzweifel in immer neuen Variationen mit gro\u00dfem Erfolg unter die Leute zu bringen. Richtig neidisch bin ich auf seine Gabe, geniale Titel zu finden. Mein kategorischer Favorit ist <a href=\"http:\/\/money.cnn.com\/magazines\/fortune\/fortune_archive\/1999\/07\/19\/263121\/index.htm\" target=\"blank\">\u201eWhy Germany Kant Kompete\u201c<\/a> von Juli 1999. Der erste Absatz erinnert an <a href=\"http:\/\/www.crossmyt.com\/hc\/linghebr\/awfgrmlg.html\" target=\"blank\">Mark Twain<\/a> und ist herrlich komisch.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aber zum Inhalt. Krugmans damals wie heute vorgetragenes ceterum censeo gilt der deutschen Obsession mit Ordnungspolitik, Prinzipien, kategorischen Imperativen. Deutsche \u00d6konomen und Politiker seien zun\u00e4chst einmal oft \u201cmore conservative\u201c\u009d als amerikanische, denn: \u201ethey do believe in sound money and sound budgets and abhor the idea that government should lower interest rates or \u2013 horrors \u2013 devalue the currency to fight unemployment\u201c\u009d. So Krugman 1999 in einer Art vorauseilendem Kommentar zur j\u00fcngsten <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928\/Doc~EED21E3B19CB74C858073FE0744C88AF1~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" target=\"blank\">Kritik<\/a> von Wolfgang Sch\u00e4uble an Ben Bernanke. Der wahre Konflikt sei aber nicht ein politischer, sondern ein philosophischer: \u201cIt\u2019s not Karl Marx vs. Adam Smith, it\u2019s Kant\u2019s categorical imperative vs. William James\u201c\u02dc pragmatism\u201c. Deutsche seien eben Prinzipienreiter; Amerikaner dagegen philosophisch und pers\u00f6nlich eher \u201esloppy\u201c. Nun seien die Deutschen damit bisher nicht allzu schlecht gefahren: dies zeigten etwa die Exporterfolge deutscher Ingenieurskunst, die Verl\u00e4sslichkeit der deutschen Bahn oder die geringere Inflation w\u00e4hrend der 1970er und 1980er Jahre. Heute (1999) sei die Welt aber eine andere, dynamische (\u201ewith technology and markets in flux\u201c), die zudem von Deflation, nicht Inflation bedroht sei (ergo: \u201ean obsession with sound money can be a recipe for desaster\u201c). Diese neue Welt belohne amerikanische \u201eFlexibilit\u00e4t\u201c (bei Krugman eher stur: expansive Geld- und Fiskalpolitik) und mache deutsche \u201eDisziplin\u201c zur Gefahr f\u00fcr das \u201eproject of a more unified Europe\u201c.<\/p>\n<p>Im Nachhinein ist es nat\u00fcrlich billig, elf Jahre alte Prophezeiungen eines Autors mit der seitherigen Entwicklung der Realit\u00e4t zu konfrontieren und etwa zu konstatieren, dass ein wenig \u201ekantianische\u201c Obsession mit restriktiverer Geldversorgung und soliderem Haushalt (privat wie \u00f6ffentlich) sowohl der EU wie auch den USA als \u201eBedingung der M\u00f6glichkeit\u201c, die letzten Krisen zu vermeiden, wom\u00f6glich geholfen h\u00e4tte. Nur: so wie 1999 denkt Krugman noch heute \u00fcber das <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2008\/12\/10\/the-german-problem\/\" target=\"blank\">\u201eGerman problem\u201c<\/a>. Das Problem ist freilich heute nicht mehr so sehr \u201eWhy Germany Kant Kompete\u201c, sondern die in den letzten Jahren sichtbar gestiegene relative Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Bundesrepublik, die Krugman (\u00e4hnlich wie, in einer bemerkenswerten entente, franz\u00f6sische Politiker) als irgendwie unzweckm\u00e4\u00dfig und unsolidarisch erachtet. All dies wurde hier bereits an verschiedenen Stellen treffend kommentiert: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4528\" target=\"blank\">Erst Lagarde, nun auch Geithner: Deutschland exportiert zu viel!<\/a>, <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3040\" target=\"blank\">Saldenmechanik, Wirtschaftslenkung, Zentralisierung<\/a>, <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4541\" target=\"blank\">Braucht Europa eine Wirtschaftsregierung?<\/a> oder <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3252\" target=\"blank\">Gef\u00e4hrliche Routen durchs staatliche Schuldengebirge<\/a>.<\/p>\n<p>Bleibt das Problem Kant. Es w\u00e4re vielleicht sch\u00f6n, aber sicher falsch, den deutschen Regierungen eine \u00fcberbordende Obsession f\u00fcr kategorische Imperative einer prinzipiengeleiteten und regelgebundenen Ordnungspolitik vorhalten zu k\u00f6nnen. Dennoch kann man heute feststellen, dass zumindest im Vergleich zu den USA, aber auch zu wichtigen europ\u00e4ischen Nachbarn, deutsche Politik zumindest etwas mehr Wert legt auf die rule of law, auf kategorische Prinzipien und politische Selbstbindungen. Deutschland tritt gelegentlich als Spielverderber auf, wenn es um (noch) mehr rule of reason, Flexibilit\u00e4t und diskretion\u00e4re Handlungsspielr\u00e4ume bei der Festlegung und Interpretation wirtschaftspolitischer Programme und Regeln geht. Komparativ etwas erheblichere Restbest\u00e4nde von \u201eKant\u201c zeigen sich etwa in den in Deutschland h\u00e4ufiger ge\u00e4u\u00dferten kritischen Fragen an die Einzelfallbetrachtung im europ\u00e4ischen Wettbewerbsrecht (\u201emore economic approach\u201c, vgl. <em>Schmidt, A.<\/em> und <em>M. Wohlgemuth<\/em>, 2010), in der vergleichsweise kategorisch-verbindlichen Verfassungsvorschrift der deutschen \u201eSchuldenbremse\u201c, im (zumindest anf\u00e4nglichen) Beharren der deutschen Regierung (und der \u00d6konomengilde) auf einem regelgebundenen \u201eAutomatismus\u201c der Sanktionen f\u00fcr sich \u00fcberschuldende Mitglieder des Euro-Clubs oder im (zumindest gelegentlichen) Beharren auf universalisierbaren Imperativen der (Nicht-)Subventionsvergabe (Opel) oder (Nicht-)Intervention (Hochtief &#8211; ACS).<\/p>\n<p>Der Pragmatismus von William James hat indes auch seine Vorteile \u2013 vor allem wenn er sich als evolutorisch \/ kritisch-rationaler Experimentalismus und Dezentralismus der Politik \u00e4u\u00dfert (vgl. hierzu <em>Sabel, C.<\/em>, 2001, <em>Knight, J.<\/em>, 2001). Ordnungspolitik sollte sich nicht anma\u00dfen, die \u201ewahren\u201c Vernunftprinzipien in allen konkreten Ableitungen ein f\u00fcr alle mal zu kennen und einmal f\u00fcr alle (\u201eone size fits all\u201c) verpflichtend zu machen. Auch helfen universalisierbare Prinzipien, selbst wenn sie (etwa: Europ\u00e4ischen) Verfassungsrang erlangt haben m\u00f6gen, wenig, wenn sie nicht kulturell akzeptiert sind und politisch durchgesetzt werden k\u00f6nnen \u2013 wie j\u00fcngst die kalte Abschaffung des Art. 125 EUV gezeigt hat. Als ich einmal wieder mein ordnungspolitisches Credo am Beispiel der Schuldenbremse vortrug, hielt mir der ehemalige britische Schatzminister Alistair Darling unter gro\u00dfen Beifall auch aktueller Regierungsmitglieder entgegen: \u201eIhr Deutsche wollt immer alles regeln und in Verfassungen mei\u00dfeln. Dabei kommt es doch letztlich nur auf eines an: den politischen Willen!\u201c.<\/p>\n<p>Das mag wohl sein (h\u00e4tte ich damals antworten sollen), aber: wie steht es mit der politischen Willensschw\u00e4che? Anomalien, irrationale Emotionen, Kurzfristdenken: all das, was an selbstsch\u00e4digender Willensschw\u00e4che heute als Begr\u00fcndung f\u00fcr einen libertarian paternalism im Bereich privater Entscheidungen genannt wird, gilt doch im Bereich kollektiver Entscheidungen umso mehr \u2013 und mit deutlich schwerwiegenderen Konsequenzen bzw. Externalit\u00e4ten (vgl. <em>Wohlgemuth, M.<\/em>, 2010). Man mag im Privaten \u201esloppy\u201c sein: die Konsequenzen daf\u00fcr tr\u00e4gt der Willensschwache zun\u00e4chst einmal selbst. Politische \u201eFlexibilit\u00e4t\u201c \u2013 Unabh\u00e4ngigkeit von glaubw\u00fcrdigen kollektiv verbindlichen Selbstbindungen \u2013 und damit die Hoffnung auf einen unanfechtbar dem nachhaltig und umfassend Wohlt\u00e4tigen dienenden \u201epolitischen Willen\u201c ist dagegen eine \u00fcberaus riskante Wette \u2013 deren Verluste am Ende andere einl\u00f6sen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Problem der USA seit 1999 d\u00fcrfte auch daran liegen, dass \u00d6konomen, Banker und Politiker zu viel Paul Krugman und zu wenig Immanuel Kant gelesen haben. Die Vorstellung, durch immer mehr immer billigeren Kredit und Staatsverschuldung den immer wieder aufs Neue kreierten \u00dcber- und Fehlinvestitions-Krisen kurzfristig \u201epragmatisch\u201c beizukommen, sollte auch einmal ebenso pragmatisch hinterfragt werden. Die Antwort k\u00f6nnte, durchaus konsequentialistisch-utilitaristisch, sein: glaubw\u00fcrdige Selbstbindung an universalisierbare Verbote dauerhaft sch\u00e4dlichen Verhaltens kann mehr Krisen vermeiden als ein pragmatisches \u201elaissez-faire\u201c. Der Pragmatismus schafft eher die Krisen als Situationen selbstverschuldeter Unm\u00fcndigkeit, in denen Flexibilit\u00e4t \u201ealternativlos\u201c wird.<\/p>\n<p>Meine These ist somit: Kant Kan Kompete! Ganz nebenbei: auch Kant konnte Komik. Der Titel zu seinem ber\u00fchmten \u201ephilosophischen Entwurf\u201c zum V\u00f6lkerrecht: <a href=\"http:\/\/www.philosophiebuch.de\/ewfried.htm\" target=\"blank\">\u201eZum ewigen Frieden\u201c<\/a> zitiert ein Wirtshausschild eines \u201eholl\u00e4ndischen Gastwirths, worauf ein Kirchhof gemalt war\u201c. Dieses Sp\u00e4twerk von Kant (1795) kann auch als ein Fr\u00fchwerk liberaler Ordnungstheorie oder Konstitutionen\u00f6konomik gelesen werden. Es behandelt nicht nur das V\u00f6lkerrecht, sondern vor allem die Prinzipien einer \u201erepublikanischen Verfassung\u201c. Und beides, so Kant, darf nicht in Krugmans Sinne \u201esloppy\u201c oder pragmatisch sein: \u201eMan kann hier nicht halbieren und das Mittelding eines pragmatisch-bedingten Rechts (zwischen Recht und Nutzen) aussinnen\u201c. Nur durch eine Unterwerfung aller Politik unter allgemeine Prinzipien und Rechtss\u00e4tze kann diese \u201ehoffen, obzwar langsam, zu der Stufe zu gelangen, wo sie beharrlich gl\u00e4nzen wird\u201c (<em>Kant<\/em>, Akademie Ausgabe, Randnummer 380). Kurz: glaubw\u00fcrdige Selbstbindung (Ordnungspolitik) schafft nachhaltigen Erfolg. Zur Begr\u00fcndung nur kurz drei Argumente:<\/p>\n<p>Der \u201eWitz\u201c oder die \u201eList\u201c der republikanischen Verfassung liegt genau darin, dass sie nicht vorauszusetzen braucht, \u201ees m\u00fcsse ein Staat von Engeln sein, weil Menschen mit ihren selbsts\u00fcchtigen Neigungen einer Verfassung von so sublimer Form nicht f\u00e4hig w\u00e4ren\u201c. Das ordnungspolitische Problem ist vielmehr, so Kant (Rn 366) \u201eselbst f\u00fcr ein Volk von Teufeln (wenn sie nur Verstand haben) aufl\u00f6sbar und lautet so: ,Eine Menge von vern\u00fcnftigen Wesen, die insgesamt allgemeine Gesetze f\u00fcr ihre Erhaltung verlangen, deren jedes aber insgeheim sich davon auszunehmen geneigt sind, so zu ordnen und ihre Verfassung einzurichten, dass, obgleich sie in ihren Privatgesinnungen einander entgegen streben, diese einander doch so aufhalten, dass in ihrem \u00f6ffentlichen Verhalten der Erfolg eben derselbe ist, als ob sie keine solche b\u00f6se Gesinnung h\u00e4tten\u201c\u02dc.\u201c Kurz: glaubw\u00fcrdige Selbstbindung (Ordnungspolitik) setzt keinen idealistischen Altruismus, sondern nur aufgekl\u00e4rtes Selbstinteresse voraus \u2013 auch und gerade in Gefangenendilemma-Situationen.<\/p>\n<p>Hier nun, auf der Ebene kollektiver Selbstbindung, gewinnt (in meiner laienhaften und verk\u00fcrzten Interpretation) der \u201ekategorische Imperativ\u201c ordnungspolitische Bedeutung. Kant (Rn 377) unterscheidet zwei Arten von Politik(ern): Da sind einmal die \u201epolitischen Moralisten\u201c oder Pragmatiker, die einem \u201ematerialen Prinzip\u201c der Politik folgen, die Recht und Politik \u201eals blo\u00dfe Kunstaufgabe (problema technicum)\u201c oder als \u201eStaats-Klugheitsproblem\u201c begreifen und je nach gegenw\u00e4rtigem \u201eZweck (als Gegenstand der Willk\u00fcr)\u201c flexibel \u00e4ndern oder auslegen. Paul Krugman d\u00fcrfte stellvertretend f\u00fcr diese unter \u00d6konomen und Politikern vorherrschende Gattung stehen. \u201eHimmelweit\u201c davon entfernt ist Kants ordnungspolitisch \u201emoralischer Politiker\u201c, der dem \u201eformalen \u2026 blo\u00df auf Freiheit im \u00e4u\u00dferen Verh\u00e4ltnis gestellten\u201c Prinzip als \u201eeine sittliche Aufgabe (problema morale)\u201c folgt, \u201edarnach es hei\u00dft: handle so, dass du wollen kannst, deine Maxime soll ein allgemeines Gesetz werden (der Zweck mag sein, welcher er wolle)\u201c.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens an dieser Stelle wird Kant sozusagen \u201ehayekianisch\u201c, indem er schon 1795 bemerkte: \u201eZur Aufl\u00f6sung des ersten, n\u00e4mlich des Staats-Klugheitsproblems, wird viel Kenntnis der Natur erfordert, um ihren Mechanism zu dem gedachten Zweck zu benutzen, und doch ist alle diese ungewi\u00df in Ansehung ihres Resultats \u2026\u201c. Und doch, so war schon Kant (wie eben sp\u00e4ter Hayek) \u00fcberzeugt, erweist sich gerade die Zweck-Unabh\u00e4ngigkeit der Selbstbindung der Politik an universalisierbare Regeln gerechten Verhaltens als dauerhaft zweckm\u00e4\u00dfig: Denn das hat die Ordnungspolitik im Sinne von Kant \u201eEigenth\u00fcmliches an sich und zwar in Ansehung ihrer Grunds\u00e4tze des \u00f6ffentlichen Rechts (mithin in Beziehung auf eine a priori erkennbare Politik), da\u00df, je weniger sie das Verhalten von dem vorgesetzten Zweck, dem beabsichtigten, es sei physischem oder sittlichem, Vortheil, abh\u00e4ngig macht, desto mehr sie dennoch zu diesem im Allgemeinen zusammenstimmt\u201c (Rn 378).<\/p>\n<p>Hiergegen m\u00f6gen Paul Krugman und andere \u201epolitische Moralisten noch so sehr \u2026 vern\u00fcnftlen\u201c (ebd.): eine \u201eerkennbare Politik\u201c, die sich glaubw\u00fcrdig an kategorische Prinzipien zu binden in der Lage ist und universalisierbare Regeln auch dann durchsetzt, wenn sie der momentan politisch opportunen \u201eKunstaufgabe\u201c als \u201eGegenstand der Willk\u00fcr\u201c in stets \u201eungewi\u00dfer Ansehung ihres Resultats\u201c widersprechen mag, d\u00fcrfte nachhaltig nicht nur moralischer, sondern auch zweckm\u00e4\u00dfiger, wettbewerbsf\u00e4higer, erfolgreicher sein als ein \u201esloppy\u201c Pragmatismus.<\/p>\n<p>Das ist es wohl: What Krugman Kant Komprehend.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p><em>Knight, Jack<\/em>, 2001, A Pragmatist Approach to the Proper Scope of Government, Journal of Institutional and Theoretical Economics, Bd. 157.<\/p>\n<p><em>Sabel, Charles F.<\/em>, 2001,  Design, Deliberation, and Democracy: On the New Pragmatism of Firms and Public Institutions, in: OECD (Hrsg.), Governance in the 21st Century.<\/p>\n<p><em>Schmidt, Andr\u00c3\u00a9<\/em> und <em>Michael Wohlgemuth<\/em>, 2010, Das Wettbewerbskonzept der EU aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften: wie \u00f6konomisch ist der \u201emore economic approach?\u201c, in Hermann-Josef Blanke, u.a. (Hrsg.), Dimensionen des Wettbewerbs \u2013 Europ\u00e4ische Integration zwischen Eigendynamik und politischer Gestaltung, T\u00fcbingen 2010, S. 51-80.<\/p>\n<p>Wohlgemuth, Michael, 2010, Hayek und das magische Dreieck der Moderne, oder: gibt es ein Paradox des klassisch-liberalen Paternalismus?, in: Wolfgang Kersting (Hrsg.), Freiheit und Gerechtigkeit. Die moralischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft, Frankfurt, S. 77-108.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eines kann man Paul Krugman wirklich bewundern: sein Talent, ewig gleiche Thesen ohne Selbstzweifel in immer neuen Variationen mit gro\u00dfem Erfolg unter die Leute &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4654\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Ordnungsruf<\/small><br \/>What Krugman Kant Komprehend: Kant Kan Kompete!\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,39,34,41,31],"tags":[229,141,338,153,222],"class_list":["post-4654","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-interventionistisches","category-kapitalistisches","category-ordnungspolitisches","category-politisches","tag-geld","tag-inflation","tag-krugman","tag-schuldenbremse","tag-wettbewerbsfaehigkeit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>OrdnungsrufWhat Krugman Kant Komprehend: Kant Kan Kompete! 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