{"id":4932,"date":"2010-12-25T10:22:00","date_gmt":"2010-12-25T09:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4932"},"modified":"2018-12-24T14:22:19","modified_gmt":"2018-12-24T13:22:19","slug":"ethische-gefuehle-und-der-wohlstand-der-nationeneine-ordo-liberale-weihnachtsmarktandacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4932","title":{"rendered":"Ethische Gef\u00fchle und der Wohlstand der Nationen <br\/><font size=3; color=grey>Eine ordo-liberale Weihnachtsmarktandacht<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Weihnachtsmarkt prallen ethische Gef\u00fchle und Einzelhandelsums\u00e4tze, Krippenspiel und Schn\u00e4ppchenjagd ziemlich krass aufeinander. \u201eZwischen den Jahren\u201c ist dann aber die Zeit, sich der Geschenke zu erfreuen \u2013 wozu vor allem das Geschenk der Mu\u00dfe geh\u00f6rt. Die beste Zeit, B\u00fccher zu lesen. Adam Smith zum Beispiel. Den ideengeschichtlich Bewanderten empfehle ich, jetzt den Computer abzustellen und es sich am Kamin mit einem sch\u00f6nen ledergebundenen Klassiker gem\u00fctlich zu machen \u2013 es kommt nichts wirklich Neues. Es geht um \u201edas Adam Smith Problem\u201c, in der unter Experten inzwischen gel\u00e4ufigen Interpretation.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Adam Smith Problem<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6konomen haben ein Talent, Probleme zu diskutieren (und zu l\u00f6sen), die keine sind \u2013 und: Probleme zu ignorieren, die welche sind. Das erste haben wir mit Philosophen, das zweite mit Politikern gemein. Das Problem, das ich hier an- und dann niederrei\u00dfen will, ist das \u201eAdam Smith Problem\u201c. Es wird in der englisch-sprachigen Literatur, nicht als \u201ethe Adam Smith problem\u201c diskutiert, sondern als \u201eDas Adam Smith Problem\u201c. Das hat weniger damit zu tun, dass man das Wort \u201eProblem\u201c nur schwer ins Englische \u00fcbersetzen k\u00f6nnte \u2013 wie etwa \u201eSchadenfreude\u201c oder \u201eOrdnungspolitik\u201c. Es liegt daran, dass im 19. Jahrhundert deutsche Intellektuelle ein Problem mit Adam Smith hatten \u2013 und vielleicht noch immer haben.<\/p>\n<p>Das Problem war, dass Smith zwei B\u00fccher geschrieben hat, die scheinbar nicht recht zusammen passen: Eine \u201eTheorie ethischer Gef\u00fchle\u201c und eine \u201eUntersuchung \u00fcber den Wohlstand der Nationen\u201c. Das erste, moralphilosophische, Werk wurde 1759 erstver\u00f6ffentlicht. Das\u00c2\u00a0 zweite \u2013 die wohl wichtigste Abhandlung klassisch-liberaler \u00d6konomik \u2013 17 Jahre sp\u00e4ter: 1776. Wer beide Werke nicht wirklich gelesen hat, hat das \u201eDas Adam Smith Problem\u201c schnell zur Hand: In der \u201etheory of moral senstiments\u201c geht es um individuelle, aber sozial \u201ekonditionierte\u201c Gef\u00fchle, noch dazu um ethisch\/moralische. Im \u201ewealth of nations\u201c geht es um den \u201eMarktmechanismus\u201c, um kollektiv n\u00fctzliche, aber individuell eher ungewollt erbrachte Leistungen an unbekannte Andere; um die sozialen Vorteile der Arbeitsteilung und des Freihandels.<\/p>\n<p>Man kann doch nicht erst ein Buch \u00fcber ethische Gef\u00fchle schreiben und dann die \u201eunsichtbare Hand\u201c des Marktes loben, ohne sich in Widerspr\u00fcche zu verwickeln!? Man kann! Adam Smith hat seine \u201emoral sentiments\u201c in 6 Auflagen bis zu seinem Lebensende (1790) wiederaufgelegt \u2013 ohne seine Theorie \u00fcber die Bedeutung und den Ursprung ethischer Gef\u00fchle ge\u00e4ndert zu haben. Er hatte kein \u201edas Adam Smith Problem\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Theorie ethischer Gef\u00fchle<\/strong><\/p>\n<p>Hier geht es darum, wie der Mensch als soziales Wesen f\u00fchlt und erkennt, was moralisch richtig ist \u2013 und warum er\/sie oft auch entsprechend handelt. Smith stellt zun\u00e4chst fest:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eMan mag den Menschen f\u00fcr noch so egoistisch halten, es liegen doch offenbar gewisse Prinzipien in seiner Natur, die ihn dazu bestimmen, an dem Schicksal anderer Anteil zu nehmen \u2026\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Prinzipen sind: nat\u00fcrliche Empathie, soziale Anerkennung und eigenes Gewissen. Unsere ethischen Gef\u00fchle (und Handlungen) entstehen also aus Dreierlei:<\/p>\n<ol>\n<li>Empathie als nat\u00fcrliche Veranlagung, \u201ean dem Schicksal anderer Anteil zu nehmen\u201c. Wir empfinden (gerade in der Weihnachtszeit) Genu\u00df an ihrem Gl\u00fcck und Mitleid mit ihrer Misere \u2013 auch wenn wir selbst keine weiteren Vor- oder Nachteile von Gl\u00fcck oder Misere der anderen haben.<\/li>\n<li>Hinzu kommt aber auch (gerade in der Weihnachtszeit) das soziale Verlangen, anderen zu gefallen, als tugendhaft anerkannt zu sein. Es ist uns wichtig, dass andere uns sch\u00e4tzen \u2013 als tugendhafte Menschen, als liebevolle Familienmenschen oder als ehrbare Kaufleute.<\/li>\n<li>Wir wollen nicht nur anderen gefallen; wir wollen uns (gerade in der Weihnachtszeit) der Hochsch\u00e4tzung auch vor uns selbst w\u00fcrdig wissen. Es muss zum Lob der anderen auch die Zustimmung der inneren Stimme kommen, des eigenen Gewissens (bei Smith: \u201ethe impartial spectator\u201c).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Kurz: Die nat\u00fcrliche Veranlagung der Empathie veranlasst am ehesten zu ethischem Handeln, wenn zweierlei hinzukommt: Anerkennung durch Zuspruch der Anderen und Selbstachtung nach Ma\u00dfgabe des eigenen Gewissens.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der \u201eWohlstand der Nationen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso brutal verk\u00fcrzt zu \u201eNatur und Ursachen des Wohlstands der Nationen\u201c.\u00c2\u00a0 Auch hier geht es um Anerkennung, R\u00fcckkopplung, Erwartungen. Auf M\u00e4rkten handeln dieselben Menschen wie in der \u201eTheorie ethischer Gef\u00fchle\u201c \u2013 aber in einem anderen Kontext. Der f\u00fcrsorgliche Familienvater oder der ehrbare Kaufmann ist ein und der Gleiche \u2013 auch als Mutter und Kauffrau. Unsere \u201eRessourcen\u201c an Empathie sind aber, wie alle wertvollen Ressourcen, knapp und abnutzbar. Und: auch unsere Gef\u00fchlsaufwendungen erwarten ein gewisses Ma\u00df an Anerkennung, Gegenseitigkeit, oder (schlimmes Wort): ,return on investment\u201c\u02dc.<\/p>\n<p>Je umfassender und abstrakter der soziale Zusammenhang in dem wir handeln, desto fremder sind die Menschen, denen wir begegnen \u2013 und desto hinderlicher w\u00e4ren die Zumutungen, ihnen gegen\u00fcber erst ein hohes Ma\u00df ethischer Gef\u00fchle entwickeln zu m\u00fcssen, ehe man sich auf sie einl\u00e4sst. N\u00e4chstenliebe, echte Freundschaft ist (auch in Zeiten von Facebook) mit abnehmenden Skalenertr\u00e4gen versehen: ich kann nicht mit jedermann gleicherma\u00dfen aufopferungsvoll \u201efreundschaftlich\u201c sein. So f\u00e4llt es auch, zum Gl\u00fcck, vielen schwer, mehrere Partner gleicherma\u00dfen zu lieben \u2013 oder beim Versuch, dies zu tun, von den jeweils Geliebten gleicherma\u00dfen Anerkennung zu erwarten. Adam Smith \u2013 \u00fcbrigens ewiger Junggeselle \u2013 ist deshalb ein sympathisch-realistischer Beobachter der menschlichen Natur und kein Apologet des Egoismus, wenn er feststellt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIn einer zivilisierten Gesellschaft ist der Mensch st\u00e4ndig und in hohem Ma\u00dfe auf die Mitarbeit und Hilfe anderer angewiesen, doch reicht sein ganzes Leben gerade aus, um die Freundschaft des einen oder anderen zu gewinnen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Und deshalb tauschen wir, anstatt auf Geschenke zu warten. Weihnachten macht da, im Mehrperiodenspiel, keine wirkliche Ausnahme, selbst unter Freunden. Gerade auf offenen M\u00e4rkten machen wir auch dem entferntesten und v\u00f6llig unbekannten \u201eN\u00e4chsten\u201c ein ebenso zwangsfreies wie attraktives Angebot, indem wir sagen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eGib mir, was ich w\u00fcnsche, und du bekommst, was du ben\u00f6tigst \u2026 Auf diese Weise erhalten wir nahezu alle guten Dienste, auf die wir angewiesen sind\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und gleich drauf folgt bei Smith das ber\u00fchmte Zitat, das auch auf jeden Weihnachtsmarkt zutrifft:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eNicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und B\u00e4ckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe, und wir erw\u00e4hnen nicht die eigenen Bed\u00fcrfnisse, sondern sprechen von ihrem Vorteil\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch der Weihnachtsmarkt ist keine Wohlt\u00e4tigkeitsveranstaltung; selbst wenn f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke UNICEF-Karten oder selbstgestrickte Socken verkauft werden. W\u00e4ren wir vom reinen Wohlwollen, von der Wohlt\u00e4tigkeit des Metzgers oder der solidarischen Sockenstricker(in) abh\u00e4ngig, g\u00e4be es wenig Weihnachtsmarktbratwurst, und die Socken w\u00fcrden nur an frierende Freunde vergeben. Freiwilliger Tausch auf offenen M\u00e4rkten stellt beide Seiten besser und spornt jeden an,<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>m\u00f6glichst viel zu leisten;<\/li>\n<li>m\u00f6glichst das anzubieten, was m\u00f6glichst viele m\u00f6glichst dringend brauchen (aus welchem Grund auch immer), um so<\/li>\n<li>sich selbst m\u00f6glichst viel leisten zu k\u00f6nnen, was man selbst braucht (oder andere von einem selbst bekommen sollen).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das funktioniert auch ohne viel Aufwand an der knappen Ressource \u201eethische Gef\u00fchle\u201c. Die \u201eunsichtbare Hand\u201c braucht, um ebenso umfangreich wie ungewollt \u201ewohlt\u00e4tig\u201c zu sein, wenig mehr als wirksame Verbote von Zwang, Irref\u00fchrung und Betrug. Kommen m\u00f6glichst offene M\u00e4rkte und m\u00f6glichst klar zurechenbare Haftung hinzu, erh\u00f6ht der Leistungswettbewerb die \u201eWohlt\u00e4tigkeit\u201c des Systems deutlich. Hier geht es um Gerechtigkeit, nicht um Wohlt\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Gerechtigkeit und Ordnungspolitik<\/strong><\/p>\n<p>Adam Smith trifft diese, f\u00fcr die ordnungspolitische L\u00f6sung des \u201eAdam Smith Problems\u201c wichtige, Unterscheidung schon in den \u201emoral sentiments\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWohlt\u00e4tigkeit ist immer frei, sie kann nicht mit Gewalt jemandem abgen\u00f6tigt werden \u2026 Indessen gibt es eine andere Tugend, deren Bet\u00e4tigung nicht dem freien Belieben unseres Willens anheimgestellt ist, die vielmehr mit Gewalt erzwungen werden kann \u2026 Diese Tugend ist die Gerechtigkeit; die Verletzung der Gerechtigkeit ist das Unrecht; es f\u00fcgt einer bestimmten Person einen wirklichen und positiven Schaden zu \u2026 es ist deshalb der angemessene Gegenstand \u2026 der Bestrafung \u2026\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wohlt\u00e4tigkeit ist individualethisch anerkennenswert, verdient Dankbarkeit und ist von den N\u00e4chsten zu erwarten. Wohlt\u00e4tigkeit in diesem Sinne ist Privatsache. Gerechtigkeit ist indes sozialethisch geboten, verlangt Befolgung und ist auch gegen\u00fcber Unbekannten, ohne Ansehen der Person, einklagbar. Gerechtigkeit ist nicht mehr Privatsache, sondern Anliegen des Rechts und damit, auch, Staatsaufgabe (meine libert\u00e4ren Freunde m\u00f6gen mir verzeihen).<\/p>\n<p>In der Politik ist diese kategoriale Unterscheidung freilich kaum mehr vorhanden. Der politische Diskurs im modernen Wohlfahrtsstaat handelt von \u201eWohlt\u00e4tigkeit\u201c, die als \u201esoziale Gerechtigkeit\u201c vorrangig mit Gewalt (Zwang) anderen abgen\u00f6tigt werden soll. Kategorien ethischer Gef\u00fchle werden zu politisch erzwungener \u201eWohlt\u00e4tigkeit\u201c; ja: zu rechtlichen Anspr\u00fcchen an die \u201eSolidarit\u00e4t\u201c unbekannter Anderer. Soziale \u201eWohlt\u00e4tigkeit\u201c wird etwa als \u201eSolidarit\u00e4tszuschlag\u201c automatisch und hoheitlich von unserem Einkommen abgezogen. Das hat mit \u201eethischen Gef\u00fchlen\u201c oder echter \u201eSolidarit\u00e4t\u201c nichts mehr zu tun. Das ist ein Missbrauch \u201eethischer Gef\u00fchle\u201c f\u00fcr (steuer-) politische Zwecke.<\/p>\n<p>Ein Adam Smith Problem ergibt sich folglich nicht bei Adam Smith, sondern in unseren Gef\u00fchlshaushalten und aus der politischen Ausnutzung dieser Dissonanz, die mit Sigmund Freud auch als \u201eUnbehagen in der Moderne\u201c verstanden werden kann. Friedrich A. von Hayek (Die verh\u00e4ngnisvolle Anma\u00dfung, S. 15) hat das trefflich so beschrieben:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eUnsere gegenw\u00e4rtige Schwierigkeit besteht zum Teil darin, da\u00df wir unser Leben, unsere Gedanken und Gef\u00fchle unentwegt anpassen m\u00fcssen, um gleichzeitig in verschiedenen Ordnungen und nach verschiedenen Regeln leben zu k\u00f6nnen. Wollten wir die Regeln des Mikrokosmos (d.h. die Regeln der kleinen Horde oder Gruppe oder beispielsweise unserer Familien) auf den Makrokosmos (die Zivilisation im gro\u00dfen) anwenden, wie unsere Instinkte und Gef\u00fchle es uns oft w\u00fcnschen lassen, so w\u00fcrden wir ihn zerst\u00f6ren. W\u00fcrden wir aber umgekehrt immer die Regeln der erweiterten Ordnung auf unsere kleineren Gruppierungen anwenden, so w\u00fcrden wir diese zermalmen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir m\u00fcssen also emotional h\u00f6chst anspruchsvolle Unterscheidungen zu treffen, die es erst erlauben, gleichzeitig erfolgreicher Unternehmer, beliebter Mitmensch und verantwortlicher B\u00fcrger zu sein. Die Moderne verlangt intellektuelle und politische Sensibilit\u00e4t beim Umgang mit der \u2013 letztlich flie\u00dfenden \u2013 Unterscheidung zwischen \u201eMakro\u201c und \u201eMikro\u201c, um weder die gro\u00dfe, abstrakte Gesellschaft zu \u201ezerst\u00f6ren\u201c noch die kleinen, konkreten Gemeinschaften zu \u201ezermalmen\u201c. Auch dies ist eine, ziemlich fundamentale, Begr\u00fcndung f\u00fcr ordo-liberale Ordnungspolitik, die ihre Dom\u00e4ne nicht in der Wohlt\u00e4tigkeit sucht, sondern in der Gerechtigkeit. W\u00fcrde sich die Politik auf das Verhindern von Unrecht und Schaden, den Abbau von Privilegien, die Durchsetzung allgemeiner Verbote ungerechten, sch\u00e4dlichen Verhaltens konzentrieren, h\u00e4tte sie noch genug zu tun und w\u00e4re auch eine hilfreiche St\u00fctze f\u00fcr den ehrbaren Kaufmann oder verantwortlichen B\u00fcrger. Eine Politik, die sich dagegen vor allem in Moralpredigten und erzwungenen \u201eWohlt\u00e4tigkeiten\u201c verausgabt, macht sich unglaubw\u00fcrdig und provoziert die Frage, ob Politiker heute (oder jemals) von einer Warte erhabener \u201eethischer Gef\u00fchle\u201c richten k\u00f6nnen, solange sie selbst beharrlich das Geld k\u00fcnftiger Generationen der Aussicht auf kurzfristige Wahl-Boni opfern ohne f\u00fcr Verschwendung und Verschuldung fremder Gelder zu haften.<\/p>\n<p>Vom Staat muss aber die Smith\u2019sche Gerechtigkeit gefordert werden, die Durchsetzung allgemeiner Regeln gerechten Verhaltens. Diese Spielregeln sind in ihren Grundz\u00fcgen seit Adam Smith bekannt. Es sind allgemein verbindliche Rechtsregeln, die Freiheit und Verantwortung verbinden \u2013 im Recht des Eigentums, Vertrags, der Haftung und des Wettbewerbs. Die Freiheit des Einzelnen und auch und gerade die \u201eFreyheit eines Christenmenschen\u201c (Luther) steht und f\u00e4llt mit diesen Prinzipien der Gerechtigkeit, die beidem dienen: Dass ethische Gef\u00fchle nicht missbraucht werden und dass der Wohlstand der Nationen gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Weihnachtsmarkt prallen ethische Gef\u00fchle und Einzelhandelsums\u00e4tze, Krippenspiel und Schn\u00e4ppchenjagd ziemlich krass aufeinander. \u201eZwischen den Jahren\u201c ist dann aber die Zeit, sich der Geschenke &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4932\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eEthische Gef\u00fchle und der Wohlstand der Nationen <br \/><font size=3; color=grey>Eine ordo-liberale Weihnachtsmarktandacht<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":24406,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,1,30,26,41],"tags":[489,487,174,488],"class_list":["post-4932","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alles","category-allgmeines","category-ethisches","category-historisches","category-ordnungspolitisches","tag-adam-smith","tag-ethik","tag-gerechtigkeit","tag-wohlstand"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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