{"id":53,"date":"2007-07-01T06:52:14","date_gmt":"2007-07-01T05:52:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=53"},"modified":"2025-11-25T09:53:38","modified_gmt":"2025-11-25T08:53:38","slug":"wirtschaftspolitik-in-zeiten-der-3-industriellen-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=53","title":{"rendered":"Wirtschaftspolitik in Zeiten der &#8222;3. industriellen Revolution&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Welt ver\u00e4ndert sich in einem rasanten Tempo, die Globalisierung wirft wirtschaftlich vieles \u00fcber den Haufen. Viele glauben gar, es sei \u00f6konomisch nichts mehr so, wie es einmal war. Erfordert diese \u201eneue\u201c Welt der internationalen Arbeitsteilung auch eine <a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/12010400\/diskussionsbeitraege\/DP_096.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Wirtschaftspolitik<\/a>? Die Antwort lautet: nein. Was in der \u201ealten\u201c Welt gute Wirtschaftspolitik war, wird es auch in der \u201eneuen\u201c Welt sein. Auch in Zeiten der Globalisierung gelten f\u00fcr die Wirtschafspolitik drei Regeln: Handle nicht protektionistisch, st\u00e4rke die Anpassungsf\u00e4higkeit der Arbeitsm\u00e4rkte, federe den strukturellen Wandel anreizvertr\u00e4glich ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Protektionismus verhindern<\/strong><\/p>\n<p>Die Politik ist leicht versucht, auf offene M\u00e4rkte protektionistisch zu reagieren. Klug ist das allerdings nicht. Der strukturelle Wandel ist nicht aufzuhalten. Das war schon in der \u201ealten\u201c Welt des \u201eHandels in Kisten\u201c schwer. In der \u201eneuen\u201c Zeit digitaler Arbeitsteilung ist es unm\u00f6glich. Elektronen machen an L\u00e4ndergrenzen nicht halt (Alan Blinder). Der strukturelle Wandel sollte aber auch nicht aufgehalten werden. Wer es versucht, spart zwar kurzfristig Kosten der Anpassung. Er kommt aber auch nicht in den Genuss der Ertr\u00e4ge der internationalen Arbeitsteilung. Besonders Deutschland hat viel zu verlieren.<\/p>\n<p>Schon in der \u201ealten\u201c Welt versuchte die Politik, die Anpassungslasten durch strategische Handelspolitik zu verringern. Das Objekt der Begierde ist der intra-industrielle Handel \u201ezukunftstr\u00e4chtiger\u201c Produkte. Wer es als Erster schafft, die Produktion dieser G\u00fcter ins eigene Land zu locken, lenkt hohe Renten um und steigert die Nettoertr\u00e4ge des strukturellen Wandels. Kein Wunder, dass die Politik industriepolitisch immer wieder r\u00fcckf\u00e4llig wird. Industriepolitik auch in der Variante der strategischen Handelspolitik ist aber ein Spiel mit dem Feuer. Die Politik verbrennt sich regelm\u00e4\u00dfig die Finger, weil sie sich Wissen anma\u00dft, das sie nicht haben kann.<\/p>\n<p>In der \u201eneuen\u201c Welt internationaler Aufgabenteilung wird Industriepolitik noch riskanter. Das Ziel industriepolitischer Aktivit\u00e4ten sind nicht mehr Sektoren, Unternehmen oder G\u00fcter. Es sind nicht einmal mehr Qualifikationen, sondern Aufgaben. Die Gewinner und Verlierer dieser Art von Globalisierung sind nur noch schwer auszumachen. Und die komparativen Vorteile von Aufgaben sind volatiler, sie werden kaleidoskopisch. Damit gleicht jede Industriepolitik einem Schie\u00dfen im Nebel auf bewegliche Scheiben. Sie muss scheitern. In der \u201eneuen\u201c Welt ist die Politik gut beraten, die Finger davon zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anpassungskapazit\u00e4t st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>Eine sinnvollere Strategie ist, die Kr\u00e4fte des Marktes zu st\u00e4rken und die F\u00e4higkeiten zu f\u00f6rdern, sich besser an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Arbeitsm\u00e4rkte m\u00fcssen funktionsf\u00e4higer werden. Das geht nur, wenn die kartellierte Tarifautonomie wettbewerblicher wird. Schon in der \u201ealten\u201c Welt war eine dezentralere Lohn- und Tarifpolitik unabdingbar. Betriebliche B\u00fcndnisse f\u00fcr Arbeit ohne Vetorecht der Tarifpartner w\u00e4ren erste wichtige Schritte gewesen. Das reicht in der \u201eneuen\u201c Welt wohl nicht mehr. Die Aufspaltung der Wertsch\u00f6pfungskette in Aufgaben verlangt eine st\u00e4rker an der individuellen Produktivit\u00e4t orientierte Lohn- und Tarifpolitik.<\/p>\n<p>Die Zeit der Kollektive ist vorbei, individuelle Vertragsfreiheit ein Gebot der Stunde. Das galt schon f\u00fcr die \u201ealte\u201c Welt, es gilt noch viel mehr f\u00fcr die \u201eneue\u201c. Es muss Schluss sein mit den effizienzverschlingenden Regulierungen auf den Arbeitsm\u00e4rkten. Auf der Agenda ganz oben steht der K\u00fcndigungsschutz, der Arbeitnehmer nicht wirklich sch\u00fctzt. Die Reformen m\u00fcssen allerdings weiter reichen. L\u00e4nder, die ihre Arbeitsm\u00e4rkte stark regulieren, tun dies auch auf ihren G\u00fcter- und Dienstleistungsm\u00e4rkten. Beides ist der Besch\u00e4ftigung abtr\u00e4glich. Komplement\u00e4re, deregulierende Reformen auf allen M\u00e4rkten sind f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung am besten.<\/p>\n<p>L\u00e4nder, die auf Arbeitsm\u00e4rkten erfolgreich sind, sind es auch auf Dienstleistungsm\u00e4rkten. Das gilt vor allem f\u00fcr die USA. Europa hinkt noch weit hinterher. Die Besch\u00e4ftigungsl\u00fccke der EU im Dienstleistungssektor ist <a href=\"http:\/\/cep.lse.ac.uk\/pubs\/download\/occasional\/OP020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">betr\u00e4chtlich<\/a>. Sie wird vor allem bei den wichtigen \u201ebusiness services\u201c sogar noch gr\u00f6\u00dfer. Den USA auf den Fersen sind in Europa nur Gro\u00dfbritannien und die Niederlande. Deutschland ist zwar besser als der europ\u00e4ische Durchschnitt, liegt aber noch weit hinter den Besten in Europa und den USA. Nur wenn es Europa gelingt, die Dienstleistungsm\u00e4rkte zu entriegeln, wird es sein Problem auf den Arbeitsm\u00e4rkten in den Griff bekommen.<\/p>\n<p>Wie gut Arbeitnehmer den strukturellen Wandel meistern, h\u00e4ngt auch davon ab, wie es um ihr Humankapital bestellt ist. Auch in der \u201eneuen\u201c Welt internationaler Aufgabenteilung hat der Vorteile, der gut mit Humankapital ausgestattet ist. Das ist aber kein Garant mehr f\u00fcr einen sicheren Arbeitsplatz. Nicht wer ein hohes Fachwissen hat, sondern die F\u00e4higkeit besitzt, es sich schnell aneignen zu k\u00f6nnen, wird langfristig in einer volatileren Umwelt ein geringes Entlassungsrisiko tragen, schnell wieder eingestellt werden und ein dauerhaft hohes Einkommen erzielen. Bei \u00f6fter wechselnden Aufgaben ist allgemeines Humankapital wichtiger als spezifisches.<\/p>\n<p>Die Anreize m\u00fcssen steigen, in marktverwertbares Humankapital zu investieren. Die Preissignale des Marktes geben auch in diesem Falle die <a href=\"http:\/\/www.american.com\/archive\/2007\/may-june-magazine-contents\/the-upside-of-income-inequality\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">richtige Richtung<\/a> an. Unterschiedlich hohe Ertr\u00e4ge auf Investitionen in Humankapital zeigen, welche Art besonders knapp ist. Ungleich verteilte Einkommen sind n\u00fctzlich und w\u00fcnschenswert, weil sie die Investitionst\u00e4tigkeit in die produktivste Verwendung lenken. Wer ungleich verteilte Einkommen durch ein progressives Steuer- und Transfersystem umverteilt oder auf gesetzliche Mindestl\u00f6hne setzt, macht die Reichen \u00e4rmer ohne die Armen reicher zu machen. Dieser Weg ist weder effizient noch gerecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Anpassungslasten abfedern<\/strong><\/p>\n<p>Es reicht nicht aus, M\u00e4rkte funktionsf\u00e4higer zu gestalten. Das bringt zwar den Prozess der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung in Gang. Neben vielen Gewinnern produziert er aber auch Verlierer. Es spricht nichts daf\u00fcr, dass die 3. industrielle Revolution schmerzhafter sein wird als ihre Vorl\u00e4ufer. Allerdings streuen in der \u201eneuen\u201c Welt die Verlierer st\u00e4rker \u00fcber die Qualifikationen. Auch die Mittelschicht ist nicht mehr sicher. Umso wichtiger ist es, die Verlierer nicht im Regen stehen zu lassen. Eine marktwirtschaftliche Ordnung wird nur akzeptiert, wenn sich die Verlierer des strukturellen Wandels fair behandelt f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Den Systemen der sozialen Sicherung f\u00e4llt die Aufgabe zu, den schmerzhaften Anpassungsprozess abzufedern. Sie sollten allerdings Arbeitnehmer sch\u00fctzen, nicht Arbeitspl\u00e4tze. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Absicherung gegen tempor\u00e4re Verluste beim Arbeitseinkommen und die dauerhafte Garantie eines Existenzminimums. Um die Wohlstandsgewinne offener M\u00e4rkte nicht aufs Spiel zu setzen, muss die Absicherung anreizvertr\u00e4glich sein. Das gelingt gegenw\u00e4rtig weder der Arbeitslosenversicherung noch der sozialen Grundsicherung. Eine <a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/12010400\/diskussionsbeitraege\/dp65.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reform<\/a> beider Institutionen ist dringend notwendig.<\/p>\n<p>Aus der Arbeitslosenversicherung muss eine Versicherung werden. Das begrenzt den Verlust an Humankapital von Kurzzeitarbeitslosen und erh\u00f6ht die berufliche Mobilit\u00e4t. Um einen organisatorischen staatlichen Rahmen kommt man nicht herum. Das Risiko der Arbeitslosigkeit bleibt auf privaten Versicherungsm\u00e4rkten schwer versicherbar. Versicherung und operatives Gesch\u00e4ft m\u00fcssen aber voneinander getrennt, die Bundesagentur muss entflochten werden. In der neuen Versicherung m\u00fcssen mehr \u00c4quivalenz und individuelle Wahlfreiheit Einzug halten. Das operative Gesch\u00e4ft von Beratung, Vermittlung und Qualifizierung wird wettbewerblicher. Private Anbieter und Kommunen werden zu Konkurrenten der Bundesagentur.<\/p>\n<p>Langzeitarbeitslose sind die eigentlichen Verlierer des strukturellen Wandels. Ihnen wird nicht wirklich geholfen. Die gegenw\u00e4rtige aktive Arbeitsmarktpolitik ist ungeeignet, den Verlust an Humankapital zu kompensieren. Notwendig ist eine Politik aus einem Guss, m\u00f6glichst auf kommunaler Ebene. Die ad\u00e4quate organisatorische Antwort ist eine Optionsklausel f\u00fcr alle Kommunen. Aber auch die soziale Grundsicherung des ALGII leistet keine wirksame Hilfe zur Selbsthilfe. Die Anreize sind falsch gesetzt: Der Lohnabstand ist zu gering, die Transferentzugsrate ist zu hoch, die Leistungen sind regional viel zu wenig differenziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Zur Globalisierung gibt es keine Alternative. Das ist gut so. Die Chancen \u00fcberwiegen die Risiken bei weitem. Davon haben wir in Deutschland in den letzten Jahrzehnten profitiert. Das wird auch in Zukunft m\u00f6glich sein. Allerdings m\u00fcssen wir unser institutionelles Arrangement der ver\u00e4nderten \u00f6konomischen Wirklichkeit anpassen. Die Globalisierung dr\u00e4ngt uns, den Reformprozess zu beschleunigen. Das Motto muss lauten: mehr Markt, weniger Staat. Der Staat sollte sich wieder auf die Felder besinnen, auf denen er komparative Vorteile hat. Das ist die alte und neue Idee der sozialen Marktwirtschaft.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt ver\u00e4ndert sich in einem rasanten Tempo, die Globalisierung wirft wirtschaftlich vieles \u00fcber den Haufen. 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