{"id":5753,"date":"2011-04-22T00:01:46","date_gmt":"2011-04-21T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=5753"},"modified":"2023-08-08T14:56:45","modified_gmt":"2023-08-08T13:56:45","slug":"blogdialogdie-rente-mit-67-ist-ein-geschenkraffelhueschen-ueber-die-gesetzliche-rentenversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=5753","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>BlogDialog<\/font><br\/>\u201eDie Rente mit 67 ist ein Geschenk\u201c<br\/><font size=3; color=grey>Bernd Raffelh\u00fcschen \u00fcber die Gesetzliche Rentenversicherung<\/font>"},"content":{"rendered":"<p><em>Herr Professor Raffelh\u00fcschen, k\u00f6nnten Sie aus dem Stegreif die derzeitige Alterspyramide f\u00fcr Deutschland aufzeichnen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Bernd Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Die Altersstruktur \u00e4hnelt keiner Pyramide mehr, sondern gleicht mehr und mehr einem Tannenbaum. Wir haben die st\u00e4rksten Jahrg\u00e4nge, die sogenannten Babyboomer, derzeit in der Mitte. Das hat mit einer unten breiten und oben spitzen Pyramide nicht mehr viel gemein.<\/p>\n<p><em>Fr\u00fcher \u00e4hnelte sie einer Pyramide, heute einem Tannenbaum und morgen einem Pilz. Was bedeuten diese Bilder f\u00fcr uns?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Wenn sich die Alterspyramide einem Pilz angen\u00e4hert hat, was zwischen 2030 und 2040 der Fall sein d\u00fcrfte, werden immer mehr zuk\u00fcnftig Alte von immer weniger zuk\u00fcnftig Erwerbst\u00e4tigen finanziert \u2013 und das bei steigender Lebenserwartung noch dazu immer l\u00e4nger.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Inwieweit ist Deutschland und seine sozialen Sicherungssysteme auf diese demographische Entwicklung vorbereitet?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Das ist ganz unterschiedlich. Wenn man die parafiskalischen Systeme \u2013 also die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung \u2013 betrachtet, wurde bislang nur die gesetzliche Rentenversicherung einigerma\u00dfen auf den Alterungsprozess adjustiert. Die gesetzliche Rentenversicherung ist tats\u00e4chlich weitgehend saniert, allerdings \u2013 auch das muss man ganz klar betonen \u2013 durch tiefe Einschnitte bei den Leistungen und moderate Beitragserh\u00f6hungen in der Zukunft. Alle anderen sozialen Systeme warten dagegen noch auf zukunftsfeste L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><em>Ihr Instrument zur Messung einer nachhaltigen Fiskalpolitik ist die sogenannte Generationenbilanz. Als Ergebnis erhalten Sie eine Nachhaltigkeitsl\u00fccke von aktuell \u00fcber 300 Prozent. Was verbirgt sich dahinter?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Die Generationenbilanz ist die Bilanz eines ehrbaren Staates. Tats\u00e4chlich budgetiert der Staat kameralistisch, indem er wie ein Minderkaufmann lediglich Einnahmen- und Ausgabenstr\u00f6me einander gegen\u00fcberstellt. Die Generationenbilanz imitiert einen Staat, der Bilanzen aufstellen m\u00fcsste wie ein ehrbarer Kaufmann. In diesem Fall m\u00fcsste er aufgrund seiner zuk\u00fcnftigen Zahlungsversprechungen, die er mit seiner heutigen Fiskalpolitik gibt, R\u00fcckstellungen bilden. Mit der Generationenbilanz messen wir nichts anderes als die R\u00fcckstellungen, die der Staat br\u00e4uchte, damit er die Zahlungsversprechungen an zuk\u00fcnftig Alte, Kranke und Pflegebed\u00fcrftige, aber auch Pension\u00e4re leisten kann. Die Generationenbilanz gibt daher den Abstand zum Zustand der Nachhaltigkeit wider.<\/p>\n<p><em>Folglich sind die expliziten Schulden des Staates in der Generationenbilanz noch nicht einmal ber\u00fccksichtigt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Genau. Die expliziten Schulden werden von der einschl\u00e4gigen Finanzstatistik gemessen. Dagegen werden die impliziten Schulden von ihr nicht erfasst, weil es unterlassen wird, eine Bilanz mit R\u00fcckstellungen aufzustellen. Genau dieses Manko holt die Generationenbilanz nach.<\/p>\n<p><em>Welche Forderungen gegen\u00fcber dem Staat machen denn den h\u00f6chsten Anteil aus?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Der gr\u00f6\u00dfte Posten ist die gesetzliche Krankenversicherung. Wenn man den Barwert dessen heranzieht, was die zuk\u00fcnftigen Gesundheitsausgaben heute wert sind und gleichzeitig die Beitr\u00e4ge, die noch ins System eingezahlt werden, gegen\u00fcberstellt, dann bekommt man die implizite Staatsverschuldung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie liegt in der Gr\u00f6\u00dfenordnung unseres Bruttoinlandsproduktes. W\u00e4re die gesetzliche Krankenversicherung ein ehrbarer Kaufmann, w\u00fcrde sie diese L\u00fccke mithilfe von R\u00fcckstellungen bilanzieren. Tats\u00e4chlich fehlen sie. In der Privatwirtschaft w\u00e4re eine solche Praxis ein Insolvenzgrund wegen mangelnden Eigenkapitals.<\/p>\n<p><em>Sind implizite Schulden denn wirklich so tragisch? Tats\u00e4chlich sind es doch nur Anspr\u00fcche gegen\u00fcber dem Staat, die durch politische Entscheidungen beliebig gek\u00fcrzt werden k\u00f6nnten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> An dieser Stelle sollte man die Nachhaltigkeit ins Spiel bringen. Daf\u00fcr bem\u00fchen wir \u00d6konomen seit \u00fcber 300 Jahren ein sch\u00f6nes Bild aus der Forstwissenschaft. Wenn man jedes Jahr nur so viel Holz aus einem Wald schl\u00e4gt, wie B\u00e4ume nachwachsen, bleibt der Wald ein Wald. Nachhaltigkeit bedeutet also, dass man den heutigen Zustand auch in Zukunft beibehalten kann. In der Krankenversicherung sollten wir also mit den heutigen Beitr\u00e4gen f\u00fcr alle Zeit das heutige Leistungsniveau aufrecht erhalten k\u00f6nnen. Wenn aber die heutigen Leistungen in der Zukunft summa summarum teurer werden, weil wir mehr \u00e4ltere Kranke haben und gleichzeitig die Beitr\u00e4ge nicht angepasst werden, bekommen wir das Defizit in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von \u00fcber zwei Billionen Euro.<\/p>\n<p><em>Schwarz-Gelb ist seit \u00fcber einem Jahr an der Regierung. Diesen Parteien traut man noch am ehesten einen ausgeglichenen Haushalt zu. Wie hat sich die Nachhaltigkeitsl\u00fccke in dieser Zeit entwickelt?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Das Problem war, dass die konjunkturelle Komponente am Anfang ziemlich schlecht war. Der Staat musste bei den Steuereinnahmen hohe Einbu\u00dfen hinnehmen, auch wenn das Niveau noch immer dem des Jahres 2006 entsprochen hat. Gleichzeitig sind die Ausgaben angestiegen, weil die Politik versucht hat, die Konjunktur zu beleben. Diese Programme haben den Haushalt belastet. Andererseits hat die Regierung in ihrem ersten Jahr auch ein Sparpaket beschlossen. Wenn man alles zusammennimmt und das Sparpaket tats\u00e4chlich voll umgesetzt wird, dann sind wir bei einer fast unver\u00e4nderten Situation. Manches, was die Regierung angepackt hat, war f\u00fcr die Nachhaltigkeitsl\u00fccke gut, manches schlecht. Aber wir versprechen uns nach wie vor das Dreifache unserer j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung an Leistungen, die wir nicht halten k\u00f6nnen, ohne dass die zuk\u00fcnftigen Generationen massive Beitragserh\u00f6hungen tolerieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Wie weit m\u00fcsste der Staat die Steuern erh\u00f6hen, damit sowohl die offen ausgewiesenen als auch die versteckten Schulden langfristig getilgt werden k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Zu diesem Zweck m\u00fcsste der Staat entweder die Steuern oder Beitr\u00e4ge dauerhaft um zw\u00f6lf Prozent erh\u00f6hen oder s\u00e4mtliche Transfers um elf Prozent k\u00fcrzen.<\/p>\n<p><em>Tats\u00e4chlich wird weder das eine noch das andere in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung passieren. Es bleibt der Verdacht bestehen, dass bei uns in starkem Ma\u00dfe finanzielle Lasten auf j\u00fcngere Generationen abgew\u00e4lzt werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Das wissen wir nicht so genau. Ob f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung der impliziten Schulden eher zuk\u00fcnftige Generationen oder schon heute lebende junge Bev\u00f6lkerungsgruppen herangezogen werden, h\u00e4ngt von k\u00fcnftigen politischen Entscheidungen ab, die wir nicht absehen k\u00f6nnen. Nur eines ist sicher: Die Demographie des Jahres 2030 steht schon heute fest. Sie ist unabwendbar. Der Pilz wird definitiv kommen.<\/p>\n<p><em>Schenkt man der deutschen Generationenbilanz Glauben, dann starten Neugeborene mit einem Transferdefizit in einem hohen f\u00fcnfstelligen Euro-Bereich ins Leben. Wie kann man sich das vorstellen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Wenn heute jemand im Krei\u00dfsaal geboren wird, kostet er bereits Geld. Das bedeutet, dass der Barwert der Zahlungen, die der Neugeborene \u00fcber sein ganzes Leben verlangt h\u00f6her ist als der Barwert der Beitr\u00e4ge, die er Zeit seines Lebens zahlen wird. Wir haben unsere sozialen Systeme viel zu stark \u00fcberzogen. Deshalb sind wir nicht in der Lage, die Lebensforderungen eines Neugeborenen \u00fcber seine Beitr\u00e4ge zu refinanzieren. Das ist ein untragbarer Zustand. Nachwuchs sollte uns etwas bringen. Tats\u00e4chlich ist er aus fiskalischer Sicht zun\u00e4chst eine Belastung.<\/p>\n<p><em>Ab dem Teenager-Alter wendet sich das Blatt und es entstehen Nettosteuerzahlungen. Warum?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Das liegt daran, dass die Generationenbilanz nur nach vorne blickt. Beim Konto eines 30-J\u00e4hrigen schneiden wir die ersten 30 Jahre ab und rechnen von heute an bis zu seinem voraussichtlichen Todestag ab. Es wird gemessen, was in der Zukunft passiert. Denn die vergangenen Steuern und Beitr\u00e4ge sind l\u00e4ngst zu Ausgaben f\u00fcr \u00f6ffentliche G\u00fcter, Renten und Pensionen geworden.<\/p>\n<p><em>Weil die Zahlungen ab Mitte 40 wieder stark negativ werden, entsteht die \u00fcberdimensionierte Nachhaltigkeitsl\u00fccke. Wie steht Deutschland damit im internationalen Vergleich dar?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Die internationalen Vergleiche hinken etwas, weil wir nie ganz vergleichbare Generationenbilanzen haben. Bei den Untersuchungen, die es gibt, sind wir zwar bei den impliziten Schulden nicht die Schlechtesten, aber doch im unteren Mittelfeld. Wir haben mit unserer Krankenversicherung, der Pflege und den Beamtenpensionen noch gro\u00dfe Brocken, die reformiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Gibt es L\u00e4nder, die eine nachhaltige Fiskalpolitik ihr Eigen nennen k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Es gab L\u00e4nder wie Norwegen, die kaum Probleme hatten, aber mittlerweile durch die Konjunktureinbr\u00fcche wieder in eine bedrohliche Situation gekommen sind. Allerdings ist Norwegen mit seinen gro\u00dfen \u00d6lvorkommen kaum mit Deutschland zu vergleichen. Ein anderes Beispiel ist die Schweiz, die ihre Hausaufgaben sehr gr\u00fcndlich gemacht hat und auch in schlechten Zeiten ein Budget vorweisen kann, das man langfristig durchaus als nachhaltig bezeichnen kann.<\/p>\n<p><em>Wenigstens ist unser industrieller Sektor wettbewerbsf\u00e4hig; nicht zuletzt deshalb ist die Zahl der Arbeitslosen zuletzt auf etwa drei Millionen gesunken. Ist und bleibt wenigstens unsere gesetzliche Rente sicher?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Die gesetzliche Rente ist sicherer geworden. Wir hatten bei der gesetzlichen Rentenversicherung einen Reformdruck, der wesentlich gr\u00f6\u00dfer war, als das, was uns jetzt bei der Gesundheit bevorsteht. Die impliziten Lasten lagen beim Zweifachen des Bruttoinlandsprodukts. Die Rentenreformen haben allerdings gewirkt. Wir haben seit zehn Jahren in der Summe so viele Reformen gemacht, dass von diesen 200 Prozent implizite Staatsverschuldung der gesetzlichen Rentenversicherung nur noch 50 bis 60 Prozent \u00fcbrig geblieben sind. Mit Versatzst\u00fccken wie der Riesterreform, dem Nachhaltigkeitsfaktor oder der Rente mit 67 sind wir sehr gut gefahren.<\/p>\n<p><em>Wenn nicht das Rad an der einen oder anderen Stelle zur\u00fcckgedreht worden ist oder noch zur\u00fcckgedreht werden soll.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Sie erheben zu Recht den Zeigefinger. Die gesetzliche Rente wird nur dann dauerhaft zukunftsfest, wenn die Politik endlich die Finger davon l\u00e4sst. Denn alle Interventionen \u2013 Stichwort Rentengarantie oder Aussetzung des Nachhaltigkeitsfaktors \u2013, die in den letzten Jahren passiert sind, waren kontraproduktiv. Eine Rentengarantie mit solidarischen Argumenten einzuf\u00fchren, ist eine semantische Sch\u00f6nf\u00e4rberei. Es ist doch nicht solidarisch, dass die Rentner, wenn es gut l\u00e4uft, alles mitnehmen und wenn es schlecht l\u00e4uft, die Erwerbst\u00e4tigen alleine lassen. Solidarit\u00e4t bedeutet, dass wir alle in einem Boot sitzen. Denn die Rentner von heute leben von den Erwerbst\u00e4tigen \u2013 und das wird auch so bleiben.<\/p>\n<p><em>Bei allem notwendigen Anpassungsdruck: Irgendetwas muss das Umlageverfahren doch f\u00fcr sich haben. Immerhin setzen fast alle demokratischen Staaten bei der Altersvorsorge zumindest teilweise auf dieses System. Woran liegt das?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Das Umlageverfahren hat den Charme, dass es ohne das Risiko des Kapitalverlustes auskommt. Es ist also resistenter gegen\u00fcber Katastrophen als das Kapitaldeckungsverfahren. Daf\u00fcr ist es empfindlicher gegen\u00fcber demographischen Entwicklungen. Wenn ich beide Risiken abdecken will und zwei Systeme habe, die jeweils eines st\u00e4rker eliminiert, dann ist es vern\u00fcnftig, auf zwei Beinen zu stehen. Das bedeutet eine Mischung aus Umlageverfahren und Kapitaldeckungsverfahren. Die gro\u00dfe Kunst besteht darin, diese beiden Systeme in einem richtigen Verh\u00e4ltnis zu adjustieren. Wenn das demographische Risiko gr\u00f6\u00dfer wird, dann muss man eben weniger auf das Umlage- und daf\u00fcr mehr auf das Kapitaldeckungsverfahren setzen. Genau dort haben wir angesetzt. Im Jahr 2000 hatten wir ein Verh\u00e4ltnis von etwa 80:20 zugunsten des Umlageverfahrens. Wenn alle Reformma\u00dfnahmen tats\u00e4chlich beibehalten werden, bekommen wir ein Verh\u00e4ltnis von etwa 60:40. Dann w\u00e4re das Bein Umlageverfahren st\u00e4rker entlastet.<\/p>\n<p><em>Was w\u00fcrde dagegen passieren, wenn die Politik die geleisteten Reformanstrengungen dauerhaft zur\u00fccknimmt?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Dann w\u00fcrden wir unser System der gesetzlichen Rentenversicherung mit Beitr\u00e4gen von 30 Prozent \u00fcber kurz oder lang an die Wand fahren. Denn eines sollte klar sein: Man kann zuk\u00fcnftigen Generationen nicht erkl\u00e4ren, dass sie zwei Drittel der Sozialabgaben zu bezahlen haben und noch ein weiteres Drittel an Steuern drauflegen m\u00fcssen. Das w\u00e4re nicht tolerabel. Deshalb haben wir den zuk\u00fcnftigen Rentnern gesagt: \u201eIhr werdet l\u00e4nger arbeiten und gleichzeitig weniger bekommen.\u201c Das verbirgt sich hinter dem Nachhaltigkeitsfaktor, der nichts anderes als die gr\u00f6\u00dfte K\u00fcrzung in der Rentengeschichte ist. Das verbirgt sich aber auch hinter der modifizierten Bruttolohnanpassung oder der Rente mit 67. All diese Ma\u00dfnahmen bedeuten Rentenk\u00fcrzungen f\u00fcr diejenigen, die heute zwischen 30 und 50 Jahre alt sind.<\/p>\n<p><em>Trifft es hier die Richtigen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Ja, diese Generation ist selbst schuld. Denn die heute 30 bis 60-J\u00e4hrigen sind diejenigen, die nicht die Kinder in die Welt gesetzt haben, die notwendig gewesen w\u00e4ren, um ihr Rentensystem zu finanzieren. Folglich wurde nach dem Verursacherprinzip gehandelt. Diejenigen, die das Kollektiv der Zukunft kleiner gemacht haben, m\u00fcssen mit den Konsequenzen leben. Die schwindende Zahl an Erwerbst\u00e4tigen kann der Rentnergeneration keine Lebensstandardsicherung mehr garantieren. Wenn doppelt so viele Rentner, die noch dazu immer \u00e4lter werden, von dreiviertel der heutigen Beitragszahler finanziert werden m\u00fcssen, dann ist das schlichtweg nicht machbar.<\/p>\n<p><em>Also geht eine Verl\u00e4ngerung der Lebensarbeitszeit genau in die richtige Richtung. Aber auch hier regt sich etwa in Deutschland und Frankreich heftiger Widerstand.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Diese Widerst\u00e4nde sind f\u00fcr einen Wissenschaftler einfach nur bizarr. Die Rente mit 67 ist nichts anderes als ein Geschenk. Denn wenn man von Generation zu Generation vier Jahre l\u00e4nger lebt, aber nur zwei Jahre l\u00e4nger arbeiten muss, ist das ein gutes Gesch\u00e4ft. Wir h\u00e4tten die zus\u00e4tzlichen Lebensjahre auch ins Verh\u00e4ltnis \u201eEinzahlzeit versus Rentenbezugszeit\u201c setzen k\u00f6nnen. In diesem Fall w\u00e4ren wir bei der Rente mit 68 gelandet.<\/p>\n<p><em>Kritiker der Rente mit 67 wenden ein, dass die Besch\u00e4ftigungssituation von \u00fcber 55-J\u00e4hrigen eher schwierig ist. Was w\u00fcrden Sie ihnen entgegnen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Das sind Kritiker, die vom Fach nichts verstehen. Denn die Rente mit 67 ist in jedem Fall eine Rentenk\u00fcrzung. Diejenigen, die nicht mehr arbeiten, m\u00fcssen pro Monat einen Abschlag von 0,3 Prozent hinnehmen. Das macht \u00fcber zwei Jahre insgesamt 7,2 Prozent. Wer behauptet, dass diese K\u00fcrzung bei erwerbst\u00e4tigen \u00c4lteren nicht stattfindet, der kennt nicht einmal die Mathematik des neunten Schuljahres. Denn f\u00fcr denjenigen, der weiter arbeitet, ist die Rentenk\u00fcrzung etwa genauso hoch wie f\u00fcr den Arbeitslosen. Das ist eine einfache Barwertrechnung. Wenn man l\u00e4nger arbeitet, bekommt man zwar mehr Rente, muss daf\u00fcr aber ohne Rentenbezug 24 Monate l\u00e4nger Beitr\u00e4ge zahlen. Folglich wird der Barwert des Rentenerhalts ebenfalls gek\u00fcrzt. Und wer die Sterbetafeln kennt, der wei\u00df: Um fast genau 7,2 Prozent.<\/p>\n<p><em>Was halten Sie von der Idee, die Regelaltersgrenze nicht f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung einheitlich festzulegen, sondern nach gruppenspezifischen Lebenserwartungen zu staffeln?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Es gibt solche Systeme, in denen jahrgangsspezifisch die Lebenserwartungen in die entsprechenden Rentenbeitr\u00e4ge eingearbeitet sind. Sie werden beispielsweise in Norwegen und Schweden angewendet. Tats\u00e4chlich haben wir nichts anderes gemacht, nur eben \u00fcber eine gro\u00dfe Gruppe hinweg. Wir haben der heutigen Erwerbsbev\u00f6lkerung gesagt, dass sie l\u00e4nger arbeiten muss. Das ist nichts anderes als eine Anpassung der Rentenzahlungen \u00fcber die Zeit. Jeder, der fr\u00fcher in Rente gehen will, muss daf\u00fcr einen Abschlag in Kauf nehmen, der f\u00fcr die Gesamtbev\u00f6lkerung risiko\u00e4quivalent ist. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man auch unterschiedliche Abschl\u00e4ge f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner oder Gro\u00df- und Geringverdiener berechnen. Aber dann w\u00fcrde man anfangen, Kleinstgruppen zu bilden und unterschiedliche Lebenserwartungen festzulegen. So ist unser System nicht konzipiert. Tats\u00e4chlich ist es ein Parafiskus, der f\u00fcr jedes Individuum zu den gleichen Bedingungen gilt \u2013 und so sollte er auch beibehalten werden.<\/p>\n<p>I<em>nwieweit besteht bei uns ein Zusammenhang zwischen den Beitr\u00e4gen w\u00e4hrend des Erwerbslebens und der H\u00f6he der Rentenzahlungen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Dieser Zusammenhang ist hundertprozentig. Darum werden wir in der ganzen Welt beneidet. Wir haben eine Rente, die vollst\u00e4ndig an die Lebensleistung im Sinne des Verdienstes gekoppelt ist. Wenn man durchschnittlich verdient, dann zahlt man durchschnittlich ein und bekommt hinterher eine durchschnittliche Rente. Wenn ich doppelt so viel verdiene, dann bekomme ich sp\u00e4ter die doppelte Rente. Und wenn ich nur halb so viel einzahle, dann bekomme ich eben nur die H\u00e4lfte. Wir haben folglich ein v\u00f6llig \u00e4quivalentes System. Die Rente ist das Spiegelbild der Lebensleistung. Wer sich \u00fcber seine niedrige Rente beklagt, der beschwert sich dar\u00fcber, dass er zu wenig erreicht hat.<\/p>\n<p><em>\u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die kapitalgedeckte Altersvorsorge, bei der jedes Individuum selbst seine Ersparnisse bildet und bei Renteneintritt oder bereits zuvor eine Versicherung gegen Langlebigkeit abschlie\u00dft. Warum ist die Rendite des Kapitaldeckungsverfahrens mittlerweile h\u00f6her als die des Umlageverfahrens?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Die interne Rendite eines Umlageverfahrens setzt sich aus dem Bev\u00f6lkerungswachstum und der technischen Fortschrittsrate zusammen. Sie ist bei sinkender Bev\u00f6lkerung und einer technischen Fortschrittsrate von eins bis 1,5 Prozent nahezu null. Die interne Ertragsrate eines Kapitaldeckungsverfahrens ist dagegen die markt\u00fcbliche Verzinsung. Allerdings ist damit der Realzins gemeint und dieser ist aktuell nicht besonders hoch. Er liegt vielleicht bei einem oder zwei Prozent. Die Rendite des Kapitaldeckungsverfahrens liegt auch wegen des Zinseszins-Effekts dennoch h\u00f6her. Makro\u00f6konomisch bedeutet eine Kapitaldeckung zudem, dass wir eine h\u00f6here Ersparnis haben. In geschlossenen \u00d6konomien folgen daraus eine h\u00f6here inl\u00e4ndische Investitionsrate, ein h\u00f6herer Kapitalstock und damit ein h\u00f6heres Produktionspotential in der Zukunft.<\/p>\n<p><em>Realistischer sind aber offene Volkswirtschaften.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen: <\/strong>In offenen Volkswirtschaften kann es sein, dass diese Investitionen nicht bei uns, sondern im Ausland stattfinden. Das ist aber nichts anderes als ein Kapitalexport. Er versetzt die Inl\u00e4nder in eine Gl\u00e4ubigerposition. Damit haben sie nicht nur Anspruch auf eine R\u00fcckzahlung, sondern auch auf die entsprechenden Zinslasten in der Zukunft.<\/p>\n<p><em>Sind die Voraussetzungen f\u00fcr eine kapitalgedeckte Altersvorsorge auf privaten M\u00e4rkten Ihrer Meinung nach gegeben?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Prinzipiell ja, aber wir sind hierzulande in zu sichere L\u00f6sungen gegangen. Wenn Sie sich die Versicherungswirtschaft anschauen, werden Sie feststellen, dass die Refinanzierung der Rentenbeitr\u00e4ge sehr stark \u00fcber Staatsanleihen l\u00e4uft. Da sollten nicht nur \u00d6konomen hellh\u00f6rig werden. Eine Finanzierung der Kapitaldeckung durch Staatsanleihen wird dem Namen nicht gerecht. Denn die Bundesobligationen muss der Steuerzahler der Zukunft zuz\u00fcglich Zinsen zur\u00fcckzahlen. W\u00e4hrend beim Umlageverfahren die k\u00fcnftigen Beitragszahler fehlen, mangelt es bei einem System, das zu einseitig auf Staatsanleihen setzt, an zuk\u00fcnftigen Steuerzahlern.<\/p>\n<p><em>Wie sollte denn dann eine kapitalgedeckte Altersvorsorge aussehen?<\/em> <strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Kapitaldeckung muss \u00e4quivalent zur Realkapital-Deckung sein. Deshalb sollte in Aktien, Direktinvestitionen und die Infrastruktur investiert werden. Aber wir k\u00f6nnen der Versicherungswirtschaft nicht vorwerfen, zu viel in Staatsanleihen zu investieren, wenn es unser Bilanzrecht nicht m\u00f6glich macht, auch gr\u00f6\u00dfere Volatilit\u00e4ten im Dax zu \u00fcberstehen. Der norwegische Generationenfonds, ein kapitalgedecktes System in kollektiver Hand, darf in alles investieren, nur nicht in norwegische Staatsanleihen.<\/p>\n<p><em>Daf\u00fcr hat ihn die Finanz- und Wirtschaftskrise viel st\u00e4rker getroffen.<\/em> <strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Nat\u00fcrlich ist Kapitaldeckung sensitiv gegen\u00fcber gr\u00f6\u00dferen Schwankungen in den Bewertungsvorg\u00e4ngen. Aber das muss man eben durchstehen k\u00f6nnen. Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass das Finanzverm\u00f6gen durch die Wirtschaftskrise um gerade einmal 3,5 Prozent gesunken ist. Jetzt ist es schon wieder h\u00f6her als vor der Krise. Die Gef\u00e4hrdung des Kapitalstocks wird meines Erachtens etwas zu hoch geh\u00e4ngt. Und eines sollte auch klar sein: Die n\u00e4chste Krise kommt bestimmt, und auch diese werden wir \u00fcberstehen.<\/p>\n<p><em>Zur\u00fcck zum hohen Staatsanleihen-Anteil der privaten Altersvorsorge in Deutschland.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Nat\u00fcrlich hat sich aufgrund des hohen Staatsanleihen-Anteils die Finanzkrise bei uns nicht besonders stark ausgewirkt. Das wurde von allen Seiten als&nbsp; etwas Positives gesehen. Ich halte das f\u00fcr einen schlechten Indikator. Denn er zeigt, dass wir tats\u00e4chlich kein wirkliches Kapitaldeckungsverfahren in Deutschland haben. Der Krisenvorteil ist nur ein kurzfristiger Vorteil, weil keiner Verluste ausweisen musste. Aber langfristig ist es die schlechtere Strategie, weil wir zu wenig an den weltweiten Ertr\u00e4gen partizipieren.<\/p>\n<p><em>Dabei k\u00f6nnten wir uns eine st\u00e4rkere Realkapital-Deckung erlauben, weil wir nach wie vor ein gro\u00dfes Gewicht auf das Umlageverfahren legen. Dieses d\u00fcrfte ja ebenfalls kaum von der Finanzkrise getroffen worden sein.<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Krisen haben in der Tat nur einen indirekten Einfluss auf die gesetzliche Rentenversicherung. Wenn ein wirtschaftlicher Einbruch die Lohnzuw\u00e4chse d\u00e4mpft oder sie sogar ins Negative umkehrt, werden die entsprechenden Beitragszahlungen geringer. Normalerweise w\u00fcrden dann auch die Renten gek\u00fcrzt werden. Wenn man aber eine Rentengarantie einf\u00fchrt, dann bricht man diese Symmetrie. Ich h\u00e4tte mir hier eine ruhigere Hand der Rentenpolitik gew\u00fcnscht. Aber das konnte man in Zeiten der Gro\u00dfen Koalition nicht erwarten. Noch erstaunlicher ist aber etwas anderes. Tats\u00e4chlich hat sich im Laufe der Krise die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten in Deutschland nicht gro\u00dfartig verringert. Die Krise ist im Grunde genommen an der gesetzlichen Rentenversicherung fast spurlos vorbei gegangen.<\/p>\n<p><em>Bei uns gab es zudem im Gegensatz zu L\u00e4ndern wie den USA oder Spanien keine Immobilienblase. Was h\u00e4tte es f\u00fcr die Altersvorsorge bedeutet, wenn es auch in Deutschland zu \u00dcbertreibungen bei den H\u00e4userpreisen gekommen w\u00e4re?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Die private Immobilienvorsorge f\u00fcrs Alter ist bei uns vergleichsweise gering. Wir haben Eigenheimquoten von in etwa einem Drittel. Das ist im internationalen Vergleich wenig und wird oftmals als Nachteil hingestellt. Auf der anderen Seite ist unsere Eigenheimquote deutlich ges\u00fcnder, weil die Menschen auch wirklich in ihren eigenen vier W\u00e4nden leben. In Skandinavien oder in den USA wohnen zwar mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung in ihrem eigenen Haus. Tats\u00e4chlich geh\u00f6ren die vier W\u00e4nde aber der Bank und sind daher zinsreagibel.<\/p>\n<p><em>Auch wegen der Immobilienkrise in den USA haben wir mittlerweile ein Verschuldungsproblem. Eine M\u00f6glichkeit ist eine Entschuldung \u00fcber Inflation, die wiederum Vorsorgesparer treffen w\u00fcrde. Wie sch\u00e4tzen Sie die Gefahr einer Geldentwertung, die besonders die private Altersvorsorge treffen w\u00fcrde, mittelfristig ein?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Derzeit sp\u00fcren wir keinen gro\u00dfen inflation\u00e4ren Druck, auch wenn die Amerikaner momentan sehr gro\u00dfz\u00fcgig mit dem Gelddrucken umgehen. Aber erstaunlicherweise absorbiert der Markt hohe monet\u00e4re Alimentierungen derzeit problemlos. In Deutschland d\u00fcrfte die Gefahr einer Inflation noch geringer sein. Aber ich bef\u00fcrchte, dass die M\u00e4rkte mittelfristig erwarten, dass eine leichte Inflation den Akteuren gut zu Gesicht stehen w\u00fcrde. Denn es gibt eine gro\u00dfe Koalition der Interessen f\u00fcr eine steigende Geldentwertung. Vier bis sechs Prozent Inflation w\u00fcrden dem Staat helfen, die Schulden halbwegs in den Griff zu bekommen. Sie w\u00e4re auch gut f\u00fcr die Versicherungswirtschaft, weil sie hohe Zinsen garantieren muss. Das Interesse f\u00fcr eine h\u00f6here Inflation ist also an vielen Stellen vorhanden. Aber genau hier sollten die \u00d6konomen wieder den Zeigefinger in die Luft strecken. Inflation ist nie gut, weil sie immer diversen Gruppen schadet. Meistens sind es die kleinen Leuten, die ihre Ersparnissein sichere Geldanlagen wie Sparkonten oder Staatsanleihen anlegen.<\/p>\n<p><em>Auch f\u00fcr sie wurde die Riesterrente eingef\u00fchrt. Sind wir bei der privaten Altersvorsorge auf einem guten Weg?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Ja, grunds\u00e4tzlich haben wir alle Instrumente zur Hand, wobei wir auf dem Weg zu einer optimalen Altersvorsorge nochmals fein adjustieren m\u00fcssen. Aber vieles gibt es bereits. Die Menschen reagieren auch langsam, wobei es immer noch einen sehr gro\u00dfen Informationsbedarf gibt. Riestern bedeutet ja zun\u00e4chst einmal nichts anderes, als dass wir einen Sonderausgabenabzug und eine nachgelagerte Besteuerung verwenden. Diese Instrumente werden im Steuerrecht seit hunderten von Jahren diskutiert.<\/p>\n<p><em>Das Forschungszentrum Generationenvertr\u00e4ge hat Ende Oktober seinen Vorsorgeatlas Deutschland vorgestellt. Demnach gibt es zwar fl\u00e4chendeckend Riester-Vertr\u00e4ge, bei den Zulagen-Antr\u00e4gen und Eigenbeitr\u00e4gen wird jedoch geschludert. Was sind Ihre Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze?<\/em><\/p>\n<p><strong>Raffelh\u00fcschen:<\/strong> Zun\u00e4chst einmal stellen immerhin dreiviertel der Vorsorgesparer ihren Antrag. Allerdings gibt es auch darunter Sparer, die ihren Mindestbeitrag nicht leisten. Diese Leute muss man aufkl\u00e4ren. Das ist auch Aufgabe der \u00d6konomie. Deshalb sollten wir das Fach Wirtschaft in den Schulen weiter verankern. Gleichzeitig ist es notwendig, dass wir uns in viel st\u00e4rkerem Ma\u00dfe mit wirtschaftlichen Fragestellungen und unseren finanziellen Verh\u00e4ltnissen besch\u00e4ftigen als mit Fu\u00dfball am Wochenende.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte <strong>J\u00f6rg Rieger<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Das Interview erschien auch in der <a href=\"https:\/\/www.beck-elibrary.de\/10.15358\/0340-1650-2011-4-197\/die-rente-mit-67-ist-ein-geschenk-jahrgang-40-2011-heft-4?page=1\">WiSt (04\/2011)<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/9701520ec5f74bb4b2f6af79b392ef97\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Professor Raffelh\u00fcschen, k\u00f6nnten Sie aus dem Stegreif die derzeitige Alterspyramide f\u00fcr Deutschland aufzeichnen? 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