{"id":623,"date":"2009-02-23T07:19:13","date_gmt":"2009-02-23T06:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=623"},"modified":"2009-02-23T07:19:13","modified_gmt":"2009-02-23T06:19:13","slug":"der-staat-versagt-nicht-der-kapitalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=623","title":{"rendered":"Der Staat versagt, nicht der Kapitalismus"},"content":{"rendered":"<p>Wirtschafts-, vor allem aber Finanzkrisen werden in der \u00d6ffentlichkeit meist dem Versagen des Kapitalismus \u2013 also dem Wirtschaftssystem, das auf der uneingeschr\u00e4nkten Achtung der Eigentumsrechte der Markakteure ruht \u2013 zugeschrieben. Die freien M\u00e4rkte funktionieren nicht, so ist angesichts von Rezession und Arbeitslosigkeit zu h\u00f6ren, und in der \u00d6ffentlichkeit werden Rufe laut, der Staat m\u00fcsse in das Marktgeschehen eingreifen, um Schlimmeres abzuwenden und f\u00fcr Besserung zu sorgen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIndem aber der Kapitalismus zum S\u00fcndenbock gestempelt und in staatlichen Markteingriffen der Ausweg aus der Misere erblickt wird, lassen sich die Gesellschaften auf den unheilvollen Pfad des Interventionismus ein. Der Interventionismus will das Prinzip des Privateigentums zwar nicht abschaffen, jedoch will er das Handeln der Eigent\u00fcmer der Produktionsmittel durch fallweise erlassene Gebote und Verbote beeinflussen und regulieren, um so politisch w\u00fcnschenswerte Ziele zu erreichen.<\/p>\n<p>Der Interventionismus zwingt die Akteure folglich etwas zu tun, was sie aus wohlverstandenem Eigeninteresse freiwillig nicht tun w\u00fcrden. Das Eingreifen des Staates in das Marktgeschehen mag zwar hier und da einen vermeintlichen \u00dcbelstand erfolgreich beheben. Allerdings provoziert der Interventionismus Fehlanreize, die zu neuen Missst\u00e4nden f\u00fchren, und die dann neue Interventionen ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Eine sch\u00e4dliche Interventionsspirale kommt so in Gang. Und dies nicht nur, weil er die Wirtschaftsabl\u00e4ufe zusehends st\u00f6rt, sondern vor allem auch deshalb, weil der Interventionismus viele heimliche Freunde hat, die in ihm ein geeignetes Instrument sehen, das sich hervorragend zur Durchsetzung eigener Belange auf Kosten Dritter nutzen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>So st\u00e4rkt der Interventionismus die Macht der Regierungen und ihrer B\u00fcrokraten: Sie werden erhoben zum Gebieter, der entscheidet, wem gegeben und wem genommen wird. Aber auch private Interessengruppen machen sich f\u00fcr den Interventionismus stark: Industrien fordern Subventionen, Gewerkschaften verlangen nach neuen Schutzvorschriften f\u00fcr Arbeitnehmer. Und nicht zuletzt wird die antikapitalistische Mentalit\u00e4t der Massen bedient, wenn der Staat sich aufschwingt, den freien Marktkr\u00e4ften Paroli zu bieten.<\/p>\n<p>Der Interventionismus wird h\u00e4ufig als \u201edritter Weg\u201c zwischen Kapitalismus und Sozialismus angepriesen, der die w\u00fcnschenswerten Elemente beider Systeme integriert, dabei jedoch ihre unerw\u00fcnschten Elemente ausschaltet. Ein tr\u00fcgerisches Bild, denn der Interventionismus ist kein gangbarer dritter Weg: Die immer weitere Kreise ziehenden \u00dcbelst\u00e4nde, die der Interventionismus verursacht, machen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter die gesellschaftliche Entscheidung unumg\u00e4nglich, entweder zum Kapitalismus zur\u00fcckzukehren oder aber unaufhaltsam in die Staats- oder Befehlswirtschaft und damit letztlich in den Sozialismus zu driften.<\/p>\n<p>Zwar ist es nicht mehr das allgemein verfolgte Ziel, den Sozialismus zu errichten. Jedoch ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass die Sch\u00e4den, die der Interventionismus anrichtet, letztlich nicht doch unentrinnbar die Weichen in Richtung Sozialismus stellen. In diesem Sinne k\u00f6nnten sich die Ursachendiagnose und die daraus abgeleiteten Lehren der internationalen Kreditkrise als ganz entscheidende Weichenstellungen f\u00fcr die k\u00fcnftigen Gesellschaftsordnungen erweisen.<\/p>\n<p>Denn wieder einmal macht die antiliberale Agitation \u2013 und vielleicht auch eine geh\u00f6rige Portion Unkenntnis \u2013 den Kapitalismus verantwortlich f\u00fcr den Quasi-Kollaps des Kredit- und Geldsystems. Eine g\u00e4nzlich falsche Diagnose, denn schlie\u00dflich ist das herrschende Kredit- und Geldsystem durch und durch staatlich beherrscht und gelenkt: Es sind die staatlichen Zentralbanken, die das Monopol \u00fcber die Geldmenge halten, und sie allein bestimmen, wie viel Geld zu welchem Zins in Umlauf gebracht wird.<\/p>\n<p>Und nicht nur das: Der Finanzsektor ist mit staatlichen Regulierungen durchzogen, und sie bestimmen ma\u00dfgeblich das Gesch\u00e4ftsgebaren der Handelnden. So schreiben etwa staatliche Regelungen den Gesch\u00e4ftsbanken die H\u00f6he des erforderlichen Eigenkapitalpolsters vor, und sie bestimmen zudem auch die Kredit- und Liquidit\u00e4tsrisiken, die Banken eingehen d\u00fcrften. Und: Staatliche Aufsichtsbeh\u00f6rden \u00fcberwachen die Einhaltung all dieser Regelungen und Auflagen.<\/p>\n<p>Eine Kernursache der internationalen Kreditkrise ist jedoch letztlich in den staatlichen Geldpolitiken zu erblicken. Im Zuge einer chronischen Niedrigzinspolitik in den vergangenen Jahren haben die Zentralbanken f\u00fcr ein gewaltiges Auft\u00fcrmen von Kredit- und Geldmengen gesorgt. Vage Anzeichen einer nahenden \u201eBereinigungsrezession\u201c haben sie mit noch mehr Kredit und Geld und noch niedrigeren Zinsen \u201ebek\u00e4mpft\u201c.<\/p>\n<p>Im Zeitablauf wurde so eine gewaltige Kreditpyramide aufgebaut, die mittlerweile die Z\u00fcge einer allgemeinen \u00dcberschuldungssituation angenommen hat. Kreditgeber haben die wachsende Sorge, dass Schuldner ihre Verbindlichkeiten nicht mehr wie versprochen bedienen k\u00f6nnen: Sie wollen f\u00e4llige Kredite nicht mehr, oder wenn, dann nur zu deutlich h\u00f6heren Zinsen erneuern. Gleichzeitig sind (Dauer-)Schuldner nicht in der Lage, f\u00e4llig werdende Kredite zu tilgen oder h\u00f6here Zinsen auf ihre Schulden zu zahlen.<\/p>\n<p>Die Sch\u00e4den, die der Interventionismus im Kredit- und Geldsystem heraufbeschw\u00f6rt, provozieren nun immer drastischere Interventionen. Die Regierungen versuchen mit einer bisher einzigartigen Umverteilung, den Gesch\u00e4ftsbankensektor vor dem Kollaps zu bewahren. Sie sprechen Garantieren f\u00fcr die Verbindlichkeiten der Gesch\u00e4ftsbanken aus, wollen deren faule Kredite \u201ezwischenfinanzieren\u201c und stellen Gesch\u00e4ftsbanken aus Steuergeldern finanzierte Eigenkapitalspritzen zur Verf\u00fcgung. Die resultierenden finanziellen Lasten d\u00fcrften die Zahlungsf\u00e4higkeit und -bereitschaft der Steuerzahler wohl \u00fcberfordern.<\/p>\n<p>Ob aus gutem Glauben, Mangel an Alternativen oder purer Verzweiflung: Die Zentralbanken versuchen mit noch mehr Kredit und Geld und noch niedrigeren Zinsen die Krise abzuwenden, die sie mit zuviel Kredit und Geld, bereitgestellt mit zu niedrigen Zinsen, heraufbeschworen haben. International agieren sie dabei im Gleichschritt: Alle gro\u00dfen Geldangebotsmonopole sind dabei, den Kurzfristzins auf null Prozent zu senken.<\/p>\n<p>Der \u201eaufrichtige\u201c Weg zur Entsch\u00e4rfung der Lage w\u00e4re das Zur\u00fcckzahlen der Kredite, wie vertraglich vereinbart. Das aber w\u00fcrde absehbar zu Rezession, Arbeitslosigkeit, Bankenpleiten, einem Schrumpfen des Kredit- und Geldmengenangebots und Deflation f\u00fchren. Denn ein Zur\u00fcckzahlen der Bankkredite w\u00fcrde, im herrschenden Papiergeldsystem, zu einer Verminderung der Geldmenge f\u00fchren. Sinkt die Geldmenge, dann werden unweigerlich auch die Preise der Konsum- und Verm\u00f6gensg\u00fcter (Aktien, Grundst\u00fccke, H\u00e4user etc.) fallen.<\/p>\n<p>Deflation w\u00fcrde nicht nur verschuldeten Konsumenten und Unternehmen arg zusetzen, sondern vermutlich auch eine Reihe von Staaten in die Pleite treiben. Bei einer Deflation \u2013 d. h. einem schrumpfenden Kredit- und Geldmengenangebot \u2013 w\u00e4ren Regierungen vermutlich nicht mehr in der Lage, ihre auf Pump finanzierte Existenz fortzuf\u00fchren. Die laufende Generation der Steuerzahler w\u00e4re wohl weder bereit noch in der Lage, die laufenden Staatsausgaben aus eigener Tasche zu zahlen.<\/p>\n<p>Weil aber Deflation allgemein als \u201esch\u00e4dlicher\u201c angesehen wird als Inflation, ist wahrscheinlich, dass die Regierungs- und Geldpolitiken im Zweifel auf eine Inflationspolitik einschwenken, um der Deflation \u201evorzubeugen\u201c. Im Papiergeldstandard ist Inflation jederzeit m\u00f6glich: Die Zentralbanken k\u00f6nnen die Geldmenge beliebig ausdehnen, entweder durch Kreditvergabe an die Gesch\u00e4ftsbanken oder aber, sollten die Gesch\u00e4ftsbanken nicht mitspielen, durch direkte Kreditvergabe an Private und Staaten.<\/p>\n<p>Dass es der Geldpolitik gelingen wird, eine Deflation abzuwehren, ohne dass dadurch Inflation ges\u00e4t wird, erscheint unwahrscheinlich. Denn schon ein Abflachen der bisherigen Inflation (d. h. ein Abschw\u00e4chen der Kredit- und Geldmengenexpansion) wird die Konjunkturen, deren Produktionsstrukturen sich ausgerichtet haben an einer Dekade w\u00e4hrenden, immer weiter anwachsenden Kredit- und Geldmengenexpansion, unweigerlich in die Rezession abgleiten lassen.<\/p>\n<p>Doch wohin die Kreditkrise letztlich auch f\u00fchren mag \u2013 in die Deflation oder Inflation \u2013, in beiden Szenarien w\u00fcrden die Papiergeldersparnisse der B\u00fcrger an Wert verlieren. Im Falle der Deflation werden Bankeinlagen und \u2013schuldverschreibungen ausfallen, weil die Schuldner ihre Verbindlichkeiten nicht mehr wie versprochen bedienen k\u00f6nnen. Im Falle der Inflation verlieren die Zahlungsanspr\u00fcche der Geldanleger an Kaufkraft.<\/p>\n<p>Der Schaden, der mit dem staatlich kontrollierten Papiergeldsystem angerichtet wurde, l\u00e4sst sich nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Ein Ausweiten der Staatsverschuldung zur Unterst\u00fctzung der Konjunkturen und des Bankensektors verschiebt lediglich die zu begleichenden offenen Rechnungen von der laufenden auf die k\u00fcnftige Generation. Allersp\u00e4testens sie wird mit der Katastrophe konfrontiert sein, der man jetzt mit allen Mitteln zu entgehen versucht. Und nicht etwa der Kapitalismus wird ihr dieses Unheil bringen, sondern der Interventionismus.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschafts-, vor allem aber Finanzkrisen werden in der \u00d6ffentlichkeit meist dem Versagen des Kapitalismus \u2013 also dem Wirtschaftssystem, das auf der uneingeschr\u00e4nkten Achtung der Eigentumsrechte &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=623\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDer Staat versagt, nicht der Kapitalismus\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,34,12],"tags":[],"class_list":["post-623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-kapitalistisches","category-monetares"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der Staat versagt, nicht der Kapitalismus - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=623\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der Staat versagt, nicht der Kapitalismus - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wirtschafts-, vor allem aber Finanzkrisen werden in der \u00d6ffentlichkeit meist dem Versagen des Kapitalismus \u2013 also dem Wirtschaftssystem, das auf der uneingeschr\u00e4nkten Achtung der Eigentumsrechte &hellip; 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