{"id":635,"date":"2009-04-20T05:53:23","date_gmt":"2009-04-20T04:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=635"},"modified":"2009-04-20T05:53:23","modified_gmt":"2009-04-20T04:53:23","slug":"waehlerstimmenkauf-ermoeglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=635","title":{"rendered":"W\u00e4hlerstimmenkauf erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"<p>Der politische Proze\u00df in Demokratien zeichnet sich dadurch aus, da\u00df sich die Politiker als Anbieter um die Gunst der W\u00e4hler bem\u00fchen, der Sanktionsmechanismus der Wahl jedoch nur eingeschr\u00e4nkt wirkt. Diese verhaltene Wirkung des Sanktionsmechanismus Wahl resultiert zun\u00e4chst aus institutionellen Besonderheiten Zum einen f\u00fchrt das Sanktionsinstrument Wahl insbesondere zu einer zeitlichen und funktionellen Undifferenziertheit, die sich darin \u00e4u\u00dfert, da\u00df<\/p>\n<ul>\n<li>die Repr\u00e4sentanten f\u00fcr mehrere Jahre gew\u00e4hlt werden. Eine Abberufung innerhalb der Legislaturperiode ist in der Regel nicht m\u00f6glich. Somit ist der W\u00e4hler nicht in der Lage, eine kurzfristige Korrektur seiner Entscheidung vorzunehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>der W\u00e4hler nur zwischen B\u00fcndeln von geplanten politischen Entscheidungen (Wahlprogrammen) w\u00e4hlen kann (<em>Breton 1974<\/em>). In jedem dieser B\u00fcndel k\u00f6nnen sich neben Elementen, die den Bed\u00fcrfnissen des W\u00e4hlers uneingeschr\u00e4nkt entsprechen, auch Vorhaben befinden, denen der W\u00e4hler keinesfalls zustimmen w\u00fcrde, wenn er die M\u00f6glichkeit h\u00e4tte, lediglich \u00fcber diesen Sachverhalt zu entscheiden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Daneben wird die Gefahr potentieller Konkurrenz durch institutionelle Marktzutrittsschranken sehr stark vermindert (<em>Tullock 1965<\/em>) So mu\u00df beispielsweise in Deutschland eine Partei mindestens 5 % der gesamten Stimmen auf sich vereinigen \u2013 sieht man einmal von der Ausnahmeregelung bei drei Direktmandaten ab.<\/p>\n<p>Zudem vermindern die Anbieter durch die Bildung von Parteien und die Standardisierung von Wahlalternativen die Breite des Angebots (<em>Knappe 1980<\/em>). Durch die Bildung von Parteien versch\u00e4rft sich die funktionale Differenzierung Indem f\u00fcr alle Kandidaten einer Partei verbindliche Parteiprogramme formuliert werden, die die Rolle einer Richtschnur f\u00fcr das politische Wirken der der Partei angeh\u00f6renden Repr\u00e4sentanten einnimmt, vermindert sich f\u00fcr den W\u00e4hler die Anzahl der zur Wahl stehenden Alternativen. Nicht jeder Kandidat um einen Repr\u00e4sentantenposten wartet nun mit eigenen L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen auf, sondern die L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge werden durch die Existenz der Parteien normiert und ihre Anzahl begrenzt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich beschr\u00e4nken Parteien durch Kartellabsprachen die Inhalte des Parteiprogramms (<em>Daumann 1998<\/em>). So lassen sich dadurch einzelne Probleml\u00f6sungen g\u00e4nzlich ausschlie\u00dfen, wodurch sie f\u00fcr den W\u00e4hler auch nicht w\u00e4hlbar werden. Derartige Absprachen \u00fcber den Inhalt von Tabuthemen f\u00fchren somit zu einer negativen Standardisierung der Wahlprogramme und damit wiederum zu einer Einschr\u00e4nkung der Wahlfreiheit.<\/p>\n<p>Diese Eigenschaften des politischen Prozesses und die Einsicht, da\u00df die M\u00f6glichkeiten eher gering sind, den Ausgang der Wahl mit der eigenen Stimme zu beeinflussen, f\u00fchren dazu, da\u00df der W\u00e4hler sich allenfalls selektiv \u00fcber die Parteiprogramme informieren wird oder gar g\u00e4nzlich der Wahl fern bleibt (Politikverdrossenheit).<\/p>\n<p>Eine These k\u00f6nnte daher lauten Durch die Aufhebung des Verbots, W\u00e4hlerstimmen zu kaufen oder zu verkaufen, wird der W\u00e4hler sich intensiver informieren und damit die Effektivit\u00e4t der Wahl als Sanktionsinstrument verbessern.<\/p>\n<p>In den meisten demokratischen Staaten wird der Markt f\u00fcr W\u00e4hlerstimmen durch entsprechende strafbewehrte Verbote verhindert (in der Bundesrepublik Deutschland etwa durch \u00c2\u00a7 108b StGB). Begr\u00fcndet wird ein derartiges Verbot regelm\u00e4\u00dfig mit drei Argumentationsstr\u00e4ngen (<em>Hasen 2000; Neeman &amp; Oorosel 2006<\/em>)<\/p>\n<ol>\n<li> Stabilisierung der Demokratie Wahlen werden nach diesem Argumentationsstrang als Institutionen angesehen, die die Gesellschaft stabilisieren und deshalb notwendig zum Erhalt der Gesellschaft sind. Das W\u00e4hlen ist demzufolge als demokratische Pflicht anzusehen und weist f\u00fcr den W\u00e4hler einen Wert an sich auf. Die Etablierung eines W\u00e4hlerstimmenmarktes w\u00fcrde diesen Wert zerst\u00f6ren (<em>Okun 1975, 13<\/em>).<\/li>\n<li>Egalitarismus Ein W\u00e4hlerstimmenhandel w\u00fcrde die reicheren W\u00e4hlergruppen unfair bevorzugen, da die \u00e4rmeren W\u00e4hler tendenziell eher ihre Stimmen ver\u00e4u\u00dfern w\u00fcrden. Auf diese Weise w\u00fcrden die reichen W\u00e4hler politische Macht konzentrieren, die eigentlich gleichm\u00e4\u00dfig verteilt sein sollte (<em>Tobin 1979, 269<\/em>).<\/li>\n<li>Inneffizienz eines Marktes f\u00fcr W\u00e4hlerstimmen Ein Stimmenhandel w\u00fcrde die Wohlfahrt verringern, da der Preis einer einzelnen Stimme nicht deren \u201ewahren Wert\u201c reflektiere (<em>Neeman 1999, 698\u2013699<\/em>) bzw. der Markt f\u00fcr W\u00e4hlerstimmen Unvollkommenheiten aufweise (<em>Buchanan &amp; Tullock 1962, 272; Epstein 1985<\/em>). Diese Argument ist jedoch sehr umstritten Nach <em>McCloskey (1982, 198\u2013199)<\/em> sei eben gerade ein Markt f\u00fcr W\u00e4hlerstimmen effizient, da <em>\u201c\u2026 Voting without vote trading enriches the winners at the expense of the losers; voting with vote trading compensates the losers at the expense of the winners\u2026If politics is transformed into a market, it works like a market efficiently.\u201c\u009d <\/em>Als problematisch k\u00f6nnte sich jedoch insbesondere erweisen, da\u00df die Stimmenk\u00e4ufer sich zu Lasten der Allgemeinheit bereichern k\u00f6nnten, indem sie die Staatskassen pl\u00fcndern (<em>Epstein 1985, 987\u2013988<\/em>).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Hinterfragt man die Angemessenheit dieser Argumente nicht, so w\u00e4re eine Zulassung des W\u00e4hlerstimmenhandels an die folgenden Bedingungen zu kn\u00fcpfen<\/p>\n<ol>\n<li> Parteien sind zu verpflichten, vor der Wahl ein detailliertes Wahlprogramm aufzustellen und dieses auch bei siegreicher Wahl exakt so umzusetzen. Damit w\u00e4re zumindest einem Teil des Ineffizienz-Arguments Rechnung getragen, da ein entsprechender Ausbeutungsversuch bereits vor der Wahl offenkundig w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Jeder W\u00e4hler erh\u00e4lt eine Stimme und kann anschlie\u00dfend entscheiden, ob er selbst zur Wahl geht, seine Stimme verfallen l\u00e4\u00dft, diese verkauft oder andere Stimmen kauft. Durch diese Regelung w\u00fcrden zum einen zumindest im Vorfeld \u201eegalit\u00e4re\u201c Verh\u00e4ltnisse hergestellt Jeder W\u00e4hler hat eine Stimme und kann \u00fcber diese vollst\u00e4ndig verf\u00fcgen. Ebenso k\u00f6nnte jeder W\u00e4hler auf diese Weise den Wert, den die Wahl f\u00fcr ihn hat zum Ausdruck bringen (Stabilisierungsargument). W\u00fcrde also dem Wahlvorgang an sich ein hoher Wert beigemessen, so w\u00fcrde sich dies auch darin widerspiegeln, da\u00df W\u00e4hlerstimmen kaum verkauft oder gekauft w\u00fcrden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Damit verbleibt als wesentliche Frage, ob durch die Zulassung eines W\u00e4hlerstimmenhandels tats\u00e4chlich reiche Bev\u00f6lkerungsgruppen die W\u00e4hlerstimmen aufkaufen und ihre politischen Vorstellungen, die sie nach der ersten Bedingung jedoch bereits ex ante fixiert haben m\u00fcssen, umsetzen k\u00f6nnen. Es zeigt sich jedoch, da\u00df dem unter den genannten Voraussetzungen nicht der Fall ist (<em>Daumann &amp; Wassermann 2009<\/em>) Bei rationalem Verhalten der W\u00e4hler w\u00fcrden diese nach dem Parteidifferential, also der individuellen Nutzendifferenz zwischen den verschiedenen Parteiprogrammen, entscheiden. W\u00e4hler w\u00fcrden also die Partei w\u00e4hlen, die ihnen den h\u00f6chsten Nutzen verspricht. Bei einem W\u00e4hlerstimmenhandel w\u00fcrde sich der individuelle Grenzpreis des W\u00e4hlers als Verk\u00e4ufer am Erwartungswert seiner Stimme orientieren. Der Erwartungswert ist in diesem Fall das Produkt aus der subjektiven Wahrscheinlichkeit, mit seiner Stimme den Wahlausgang zu beeinflussen, und dem Parteidifferential (als Beispiel Bei der Partei A w\u00fcrde die Steuerbelastung f\u00fcr einen bestimmten W\u00e4hler 7.000 Euro per anno betragen, bei der Partei B 10.000 Euro. Damit w\u00e4re das Parteidifferential dieses W\u00e4hlers 3.000 Euro. Vermutet der W\u00e4hler, da\u00df er mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent die Wahl entscheidet, dann ergibt sich daraus ein Grenzpreis von 3 Euro. Er w\u00fcrde also seine Stimme \u2013 Transaktionskosten einmal vernachl\u00e4ssigt \u2013 an jemanden verkaufen, der ihm mehr als 3 Euro bietet.). \u00c4hnliche \u00dcberlegungen wird ein K\u00e4ufer von Stimmen anstellen Er wird f\u00fcr sich den Wert einer zus\u00e4tzlichen Stimme bemessen. Dieser Wert ist wiederum sein Parteidifferential multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit, mit der zus\u00e4tzlich gekauften Stimme die Wahl zu entscheiden. In den Preis\u00fcberlegungen wird dar\u00fcber hinaus noch eingehen, ob der Verk\u00e4ufer wei\u00df, an wen er die Stimme verkauft bzw. der K\u00e4ufer Informationen dar\u00fcber hat, von wem er die Stimme kauft. So hat nat\u00fcrlich die Stimme f\u00fcr einen K\u00e4ufer, der die Partei A bevorzugt, einen h\u00f6heren Erwartungswert, wenn er diese einem potentiellen W\u00e4hler der Partei B abkauft (dies beeinflu\u00dft wiederum die Wahrscheinlichkeit mit der betreffenden Stimme, die Wahl zu entscheiden).<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt man diese Sachverhalte, so kann man zum einen zeigen, da\u00df durch die Erlaubnis, W\u00e4hlerstimmen zu handeln, sich ein entsprechender W\u00e4hlerstimmenmarkt konstituieren wird. Zum anderen wird dieser W\u00e4hlerstimmenhandel beispielsweise in einem Zweiparteiensystem, in dem in der Ausgangssituation beide Parteien identische Gewinnchancen haben, und bei einer realistischen Verteilung des Einkommens, also mit der gr\u00f6\u00dften Bev\u00f6lkerungsschicht im mittleren Einkommensbereich, dazu f\u00fchren, da\u00df regelm\u00e4\u00dfig die Partei die Wahl gewinnen wird, die in ihrem Wahlprogramm gr\u00f6\u00dfere Umverteilungsvorhaben hat, die also von den Bev\u00f6lkerungsschichten mit geringerem Einkommen pr\u00e4feriert wird. Es w\u00fcrde also nicht die Partei der besserbetuchten W\u00e4hler gewinnen, wie eigentlich zu vermuten w\u00e4re.<\/p>\n<p>Damit liegen die Folgen eines W\u00e4hlerstimmenmarktes klar auf der Hand Mehr W\u00e4hler w\u00fcrden sich intensiver mit den politischen Alternativen auseinandersetzen und ein Gutteil der Politikverdrossenheit k\u00f6nnte abgebaut werden. Ob ein derartiger Reformvorschlag tats\u00e4chlich eine Verbesserung br\u00e4chte h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich davon ab, ob die Pr\u00e4missen realistisch umgesetzt werden k\u00f6nnten. Daran d\u00fcrfte es aber scheitern, denn wie sollten Parteien gezwungen werden, ein Programm exakt umzusetzen, wenn \u201eSachzw\u00e4nge\u201c auftreten, mit denen ein Abweichen vom Wahlprogramm jederzeit begr\u00fcndet werden kann.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p><strong>Breton, A. (1974)<\/strong>, <em>The Economic Theory of Representative Government<\/em>, Chicago.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Buchanan, J. M., &amp; Tullock, G. (1962)<\/strong>. <em>The calculus of consent<\/em>. Ann Arbor.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Daumann, F. (1998)<\/strong>, <em>Interessenverb\u00e4nde im politischen Proze\u00df<\/em>, T\u00fcbingen.<\/p>\n<p><strong>Daumann, F. &amp; Wassermann, A. (2009)<\/strong>, <em>Does trading votes in national elections change election outcomes<\/em>, Public Choice, Online First, erh\u00e4lich <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/82080m22501p8032\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Epstein, R. A. (1985)<\/strong>,<strong> <\/strong><em>Why restrain alienation<\/em>, Columbia Law Review, 85(5), 970\u2013990.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hasen, R. L. (2000)<\/strong>, <em>Vote buying, California Law Review<\/em>, 88, 1323\u20131371.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Knappe, E. (1980)<\/strong>, <em>Einkommensumverteilung in der Demokratie. Der Beitrag der \u00f6konomischen Theorie der Demokratie zur Analyse der Verteilungspolitik<\/em>, FreiburgBr.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>McCloskey, D. N. (1982)<\/strong>, <em>The applied theory of price<\/em>, New York, London.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Neeman, Z., &amp; Orosel, G. O. (2006)<\/strong>, <em>On the efficiency of vote buying when voters have common interests<\/em>, International Review of Law and Economics, 26(4), 536\u2013556.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Okun, A. M. (1975)<\/strong>, <em>Equity and efficiency the big trade-off<\/em>, Washington.<\/p>\n<p>T<strong>obin, J. (1970)<\/strong>, <em>On limiting the domain of inequality<\/em>, The Journal of Law and Economics, 13(2), 263\u2013277.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Tullock, G. (1965)<\/strong>, <em>Entry Barriers in Politics<\/em>, American Economic Review, 55, 459 \u2013 471.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der politische Proze\u00df in Demokratien zeichnet sich dadurch aus, da\u00df sich die Politiker als Anbieter um die Gunst der W\u00e4hler bem\u00fchen, der Sanktionsmechanismus der Wahl &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=635\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eW\u00e4hlerstimmenkauf erm\u00f6glichen\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,3,31],"tags":[],"class_list":["post-635","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-arbeit","category-politisches"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>W\u00e4hlerstimmenkauf erm\u00f6glichen - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=635\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"W\u00e4hlerstimmenkauf erm\u00f6glichen - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der politische Proze\u00df in Demokratien zeichnet sich dadurch aus, da\u00df sich die Politiker als Anbieter um die Gunst der W\u00e4hler bem\u00fchen, der Sanktionsmechanismus der Wahl &hellip; 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