{"id":6854,"date":"2011-08-17T08:34:27","date_gmt":"2011-08-17T07:34:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=6854"},"modified":"2011-08-17T08:36:56","modified_gmt":"2011-08-17T07:36:56","slug":"euro-bonds-der-letzte-versuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=6854","title":{"rendered":"EURO-Bonds &#8211; der letzte Versuch?"},"content":{"rendered":"<p>Kaum hatten die Beteiligten des letzten Krisengipfels am 21. Juli 2011 ihre dort gef\u00e4llten Entscheidungen ausgiebig gew\u00fcrdigt und als Ende der Staatsschuldenkrise gefeiert, kam es zu neuen Unruhen an den Finanzm\u00e4rkten. Im Mittelpunkt standen Spanien und Italien, deren Staatsschuldpapiere durch die Europ\u00e4ische Zentralbank angekauft wurden, um die M\u00e4rkte zu st\u00fctzen und einen (noch deutlicheren) Zinsanstieg zu vermeiden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Vorfeld des Treffens von Kanzlerin Merkel und Staatspr\u00e4sident Sarkozy am 16. 8. 2011 wurde daher (erneut) \u00fcber die Einf\u00fchrung von Euro-Bonds diskutiert. Hierdurch sollen bestehende Unsicherheiten bez\u00fcglich der Finanzierung spanischer und italienischer Staatsschulden ausger\u00e4umt werden. Euro-Bonds sind aber kein g\u00e4nzlich neues Finanzierungsinstrument, sondern spielen bereits im Rahmen des ab 2013 geplanten permanenten Rettungsschirms (ESM) eine bedeutende Rolle. Mit ihrer Hilfe sollen n\u00e4mlich diejenigen Mittel aufgebracht werden, die anschlie\u00dfend den von der Illiquidit\u00e4t oder Insolvenz bedrohten Staaten in Form von Krediten zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Bisher war allerdings vorgesehen, dass ihr Umfang auf das Volumen des Rettungsfonds und auf L\u00e4nder begrenzt wird, die einer EWU-Rettungsma\u00dfnahme unterliegen. Bei den jetzt diskutierten Euro-Bonds geht es hingegen um eine im Prinzip grunds\u00e4tzliche und damit auch unbegrenzte Finanzierungsform der europ\u00e4ischen Staatsverschuldung.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Ausgestaltung und der Rahmenbedingungen solcher Euro-Bonds stehen verschiedene Vorschl\u00e4ge im Raum: Ein erster Vorschlag geht zur\u00fcck auf Jakob von Weizs\u00e4cker und Jacques Delpla, der erstmals im Mai 2010 vorgelegt wurde (vgl.<a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/finanzplatz-europa\/artikel\/euro-bonds-ohne-transferunion-004997\"> &#8222;EURO-Bonds ohne Transferunion&#8220;<\/a>).  Sie schlagen vor, zwischen \u201eBlue Bonds\u201c und \u201eRed Bonds\u201c zu unterscheiden. Blue Bonds sind dabei die eigentlichen Euro-Bonds, die von den Staaten der Euro-Zone gemeinsam emittiert werden und f\u00fcr die sie auch gesamtschuldnerisch haften. Diese Blue Bonds sollen aber nur denjenigen Staaten zur Verf\u00fcgung stehen, deren Schuldenstandsquote nicht den Grenzwert von 60 Prozent \u00fcbersteigt. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Red Bonds von denjenigen Staaten ausgegeben werden, deren Schuldenstandsquote die 60-Prozent-Grenze \u00fcbersteigt. Hierbei handelt es sich aber um eine rein nationale Emission, f\u00fcr die auch keine europ\u00e4ische Haftung besteht.<\/p>\n<p>Dieser Vorschlag ist vergleichsweise unproblematisch \u2013 geht aber v\u00f6llig an der aktuellen Problematik vorbei. L\u00e4nder mit einer Schuldenstandsquote unter 60 Prozent sind in der Regel nicht auf Euro-Bonds angewiesen. Sie werden \u00fcber ein gutes Rating verf\u00fcgen und auch bei nationalen Emissionen \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur einen geringen Risikoaufschlag zahlen. Diejenigen, die aufgrund ihrer Schuldensituation gerne Euro-Bonds in Anspruch nehmen w\u00fcrden, k\u00f6nnten dies jedoch bei diesem Vorschlag gerade nicht. Vielmehr m\u00fcssten sie \u2013 wie bisher \u2013 nationale Staatsschuldtitel ausgeben, f\u00fcr die entsprechend hohe Zinsen zu zahlen sind. Dies sieht der oben beschriebene Vorschlag sogar explizit vor, um \u2013 richtigerweise \u2013 die entsprechenden Staaten von einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Verschuldung abzuhalten.<\/p>\n<p>In der gegenw\u00e4rtigen Situation kann es aber nur um solche Euro-Bonds gehen, die gerade den Probleml\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Dabei ergeben sich insbesondere folgende Fragen:<\/p>\n<ol>\n<li>In welchem Umfang sollen und k\u00f6nnen Euro-Bonds ausgegeben werden?<\/li>\n<li>Zu welchen Konditionen sind sie am Markt zu platzieren?<\/li>\n<li>Welche Wirkungen hat diese Politik \u2013 ggf. unter Ber\u00fccksichtigung von Auflagen \u2013 auf die L\u00e4nder der Euro-Zone?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Umfang wird zun\u00e4chst durch den notwendigen Finanzierungsbedarf der betroffenen L\u00e4nder bestimmt. Bis 2020 erfordert allein die Finanzierung Griechenlands, Irlands und Portugals einen Betrag in H\u00f6he von etwa 830 Mrd. Euro. W\u00fcrde man dar\u00fcber hinaus auch Spanien und Italien ab 2012 aus Rettungst\u00f6pfen der EWU finanzieren, so erh\u00f6hte sich der gesamte Finanzierungsbedarf bis 2020 auf rund 3000 Mrd. Euro. Insgesamt handelt es sich dabei noch um eine konservative Sch\u00e4tzung des Gesamtvolumens. So wurde bereits die geplante Umschuldung Griechenlands ber\u00fccksichtigt. Au\u00dferdem wurden f\u00fcr alle L\u00e4nder die Zinszahlungen des Jahres 2011 in die Zukunft fortgeschrieben, obgleich eher mit steigenden Zinszahlungen zu rechnen ist, da die Verschuldung in den betroffenen L\u00e4ndern (zun\u00e4chst) noch weiter ansteigen wird. Ferner betreffen die Tilgungszahlungen f\u00fcr alle L\u00e4nder nur die privaten Schulden. F\u00fcr Spanien und Italien wurden dar\u00fcber hinaus f\u00fcr 2011 keine Finanzierungsbetr\u00e4ge ber\u00fccksichtigt, weil sich beide L\u00e4nder bisher am privaten Kapitalmarkt finanzieren konnten.<\/p>\n<p>Betrachtet man vor diesem Hintergrund den notwendigen Umfang von Euro-Bonds, erscheint es wenig \u00fcberzeugend davon auszugehen, dass die Marktteilnehmer Deutschland und (bereits jetzt mit Einschr\u00e4nkungen) Frankreich zutrauen, einen solchen Betrag nahezu allein zu garantieren und im schlimmsten Fall (kurzfristig) bereitzustellen. Sollten sich also entsprechende Wertpapiere \u2013 im Laufe der n\u00e4chsten Jahre \u2013 im oben beschriebenen Umfang absetzen lassen, dann wohl nur zu deutlich h\u00f6heren und auch immer weiter steigenden Zinsen, die eine entsprechende Risikopr\u00e4mie widerspiegeln. Eine grunds\u00e4tzliche Voraussetzung f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit dieses Konzeptes ist zudem ein Verzicht derjenigen L\u00e4nder auf nationale Emissionen, die ein besseres Rating als den zuk\u00fcnftigen \u201eDurchschnittswert\u201c aufweisen. Anderenfalls k\u00e4me es zu einer Konkurrenzsituation zu Gunsten der guten Risiken und zu Lasten der Euro-Bonds.<\/p>\n<p>Willem Buiter \u2013 Chefvolkswirt der Citigroup \u2013 ist hingegen der Ansicht, dass ein solch umfangreicher Liquidit\u00e4tsbedarf letztlich nur durch die EZB und ihr Ankaufsprogramm f\u00fcr Staatsanleihen gedeckt werden kann. F\u00fcr diese Meinung spricht die bereits gegenw\u00e4rtig zu beobachtende Entwicklung steigender Pr\u00e4mien f\u00fcr Kreditausfallversicherungen (CDS) Deutschlands und Frankreichs. Dies k\u00f6nnte auf wachsende Zweifel hindeuten, ob diese L\u00e4nder (l\u00e4ngerfristig) in der Lage sein werden, die entsprechenden Finanzierungsbetr\u00e4ge zu garantieren. Werden Spanien und Italien n\u00e4mlich zu Nehmerl\u00e4ndern des Rettungsfonds,  w\u00fcrde dies  den Finanzierungsanteil Deutschlands von 29 auf 43 Prozent und denjenigen Frankreichs von 22 auf 32 Prozent ansteigen lassen.<\/p>\n<p>Bei einer Finanzierung \u00fcber die EZB kommt ferner das Problem k\u00fcnftiger Inflationsgefahren hinzu. Ein j\u00e4hrlicher Finanzierungsbedarf von durchschnittlich ca. 300 Mrd. Euro entspr\u00e4che etwa 20 Prozent der Geldbasis, auf deren Grundlage die Geldmengenaggregate entstehen. Nur wenn es der EZB gelingt, diesen Liquidit\u00e4tszufluss auf Dauer \u00fcber andere Finanzierungsinstrumente wieder vom Markt zu nehmen (zu \u201esterilisieren\u201c), kann das Risiko einer k\u00fcnftigen Inflation ausgeschlossen werden. Die Finanzierung f\u00fchrt dann lediglich zu einer Umstrukturierung der Entstehungskomponenten der Geldbasis. Gelingt eine solche Sterilisation jedoch nicht (vollst\u00e4ndig), so erh\u00f6ht sich die Inflationsgefahr auf l\u00e4ngere Sicht. Hinzu kommen das Verlustrisiko der EZB durch den Ankauf ausfallgef\u00e4hrdeter  nationaler Staatsschuldtitel sowie ein Vertrauensverlust in die EZB als von der Politik unabh\u00e4ngiger H\u00fcterin der Preisniveaustabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>In der Anfangsphase einer Finanzierung \u00fcber Euro-Bonds werden Probleml\u00e4nder aber ihre Staatsschuld zu einem Zinssatz finanzieren k\u00f6nnen, der deutlich unter dem Marktzins f\u00fcr nationale Emissionen dieser L\u00e4nder liegt. Das bedeutet zugleich auch einen deutlich reduzierten Schuldendienst. Dies gilt allerdings gegenw\u00e4rtig schon f\u00fcr Griechenland, Irland und Portugal, deren Zins beim letzten Krisengipfel auf 3,5 Prozent herabgesetzt wurde. Der umgekehrte Effekt trifft jedoch auf diejenigen Mitgliedsl\u00e4nder der Euro-Zone zu, die (bisher) vergleichsweise solide Staatsfinanzen aufweisen und \u00fcber ein gutes Rating (AAA) verf\u00fcgen. Hierzu z\u00e4hlen gegenw\u00e4rtig insbesondere Deutschland, Frankreich (bereits mit gewissen Einschr\u00e4nkungen), \u00d6sterreich, die Niederlande, Luxemburg und Finnland. Diese L\u00e4nder m\u00fcssten in Zukunft einen h\u00f6heren Zins bei der Finanzierung ihrer Staatsverschuldung zahlen. Es soll an dieser Stelle nicht \u00fcber das Ausma\u00df des Zinsanstiegs spekuliert werden. Jeder Prozentpunkt allerdings, um den der Zins, den Deutschland dann zu zahlen h\u00e4tte, ansteigen w\u00fcrde, erh\u00f6ht \u2013 bezogen auf die Staatsverschuldung des Jahres 2010 \u2013 den Schuldendienst um j\u00e4hrlich ca. 21 Mrd. Euro; mit steigender Tendenz.<\/p>\n<p>Die daraus entstehenden Wirkungen f\u00fcr den deutschen Haushalt lassen sich der folgenden \u00dcbersicht entnehmen. Die Spalten zeigen dabei den potentiellen Anstieg des Schuldendienstes. Eine Erh\u00f6hung von etwa 10 Mrd. Euro k\u00e4me \u2013 bezogen auf die oben beschriebene aktuelle Situation \u2013 zum Beispiel dann zustande, wenn der Zinssatz f\u00fcr Euro-Bonds um 0,5 Prozentpunkte \u00fcber dem Zinssatz f\u00fcr deutsche Staatsanleihen liegen w\u00fcrde. Um 50 Mrd. Euro w\u00fcrde sich der Schuldendienst hingegen bei einem Anstieg des Zinssatzes um rund 2,5 Prozentpunkte erh\u00f6hen. Die Prozentangaben in der Matrix zeigen vor diesem Hintergrund, um welchen Prozentsatz die Ausgaben sinken, die Einnahmen oder die Verschuldung \u2013 bezogen auf das Jahr 2011 \u2013 steigen m\u00fcssten, um den jeweils h\u00f6heren Schuldendienst zu \u201efinanzieren\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/schuld.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Schuldendienst und EURO-Bonds\" src=\"\/wordpress\/bilder\/schuld.png\" alt=\"Schuldendienst und EURO-Bonds\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Neben den Zinswirkungen geht es aber auch um die Anreizwirkungen einer solchen Politik. Auf der einen Seite ist zu bef\u00fcrchten, dass die g\u00fcnstigen Finanzierungsbedingungen zu einer immer weiter ansteigenden Staatsverschuldung f\u00fchren wird, die dann als alternativlos \u201everkauft\u201c wird. Die Erfahrung der zur\u00fcckliegenden Jahre ohne entsprechende Risikopr\u00e4mien hat ferner gezeigt, dass es der Politik kaum gelingen wird, \u00fcber entsprechende Rahmenbedingungen wie etwa den Stabilit\u00e4tspakt oder direkte Haushaltsvorgaben die Verschuldung effektiv zu begrenzen \u2013 allen politischen Schw\u00fcren zum Trotz. Auf der anderen Seite w\u00fcrde dies bedeuten, dass ein Europ\u00e4isches Finanzministerium oder eine Europ\u00e4ische Schuldenagentur in Zukunft jeden \u2013 vermeintlich notwendigen \u2013 Finanzierungsbedarf bedienen wird. Der Transferunion w\u00e4ren damit keine Grenzen mehr gesetzt. Zugleich transformiert man aber auch die gegenw\u00e4rtig (noch) nationalen Verschuldungsprobleme auf diese Weise zunehmend auf die europ\u00e4ische Ebene, so dass wir m\u00f6glicherweise in einigen Jahren \u00fcber eine Insolvenz der gesamten Euro-Zone diskutieren. Ein solches Horror-Szenario soll deutlich machen, dass eine Finanzierung der europ\u00e4ischen Staatsschulden \u2013 so wie sie gegenw\u00e4rtig von vielen gefordert wird \u2013 auf Dauer nicht m\u00f6glich ist. Eine solche Politik schadet der Euro-Zone langfristig eher als dass sie ihr nutzt.<\/p>\n<p>EU-Energiekommissar Oettinger \u00e4u\u00dferte in diesem Zusammenhang gegen\u00fcber dem Handelsblatt vom 15. August 2011 Bedenken, eine Insolvenz Italiens werde die Euro-Zone \u201ewahrscheinlich sprengen, weil Italien dann als Geberland des Europ\u00e4ischen Rettungsfonds EFSF ausfalle\u201c. Was bedeutet dies aber konkret? L\u00e4sst sich \u2013 aus politischen oder \u00f6konomischen Gr\u00fcnden \u2013 der oben beschriebene notwendige Finanzierungsbedarf von den verbliebenen Mitgliedsl\u00e4ndern nicht bereitstellen,  so muss Italien zun\u00e4chst einmal seinen Haushalt weitgehend aus eigener Kraft sanieren. Gegebenenfalls muss das Land mit seinen Gl\u00e4ubigern \u00fcber einen Forderungsverzicht (Haircut) verhandeln. Sollte Italien der Ansicht sein, die Konsolidierungsma\u00dfnahmen durch einen (vor\u00fcbergehenden) Austritt aus der Euro-Zone besser vollziehen zu k\u00f6nnen, wird man sich gegebenenfalls f\u00fcr diese Option entscheiden. Aber auch das bedeutet \u2013 wenn der Fall \u00fcberhaupt eintreten w\u00fcrde \u2013 zun\u00e4chst \u201enur\u201c, dass die Euro-Zone nicht in der gegenw\u00e4rtigen Zusammensetzung weiter besteht, sondern sich \u201egesundschrumpft\u201c. Die Euro-Zone selbst bleibt aber erhalten. Bei all diesen \u00dcberlegungen sollte ferner nicht aus dem Auge verloren werden, dass die wirtschaftliche Integration Europas nicht in erster Linie durch den \u2013 wenn auch politisch sehr zugkr\u00e4ftigen \u2013 Euro sondern durch den Europ\u00e4ischen Binnenmarkt und den damit verbundenen Freihandel zwischen allen 27 Mitgliedsl\u00e4ndern gepr\u00e4gt wurde und wird.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum hatten die Beteiligten des letzten Krisengipfels am 21. 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