{"id":7655,"date":"2011-12-04T12:01:40","date_gmt":"2011-12-04T11:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7655"},"modified":"2011-12-03T13:59:56","modified_gmt":"2011-12-03T12:59:56","slug":"uber-zinsen-zinssatze-und-zinspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7655","title":{"rendered":"\u00dcber Zinsen, Zinss\u00e4tze und Zinspolitik"},"content":{"rendered":"<p><strong>1.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Zinsen \u2013 je niedriger, desto besser?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas Gold ist f\u00fcr den Tausch entstanden, der Zins weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst zu vermehren. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise unter allen am weitesten dem Naturrecht\u201c (Aristoteles). Moralische Vorbehalte gegen\u00fcber Zinsen sind offenkundig seit mehr als zweitausend Jahren weit verbreitet. Zinsen werden oft als unverdientes Einkommen wahrgenommen, ihnen haftet die Aura des Anr\u00fcchigen an. So kann es kaum \u00fcberraschen, wenn Zinssenkungen als etwas Gutes wahrgenommen werden, als etwas, das die Menschen entlastet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>So auch in der gegenw\u00e4rtigen Staatsschuldenkrise. Ausgehend von historisch niedrigen Zinsen senkt die Europ\u00e4ische Zentralbank die Zinsen ein weiteres Mal. Wirtschafts-Nobelpreistr\u00e4ger Paul Krugman empfiehlt im Handelsblatt das unbegrenzte Aufdrehen des europ\u00e4ischen Geldhahns, um Staatsanleihen aufzukaufen. Inflationsgefahren sieht er nicht. Vermutlich geht er davon aus, der Liquidit\u00e4tsfluss entlaste die Staaten von der schwierigen Kreditsuche, er senke die Zinsen und erzeuge wom\u00f6glich einen Wachstumsschub, der Europa aus der Krise herauskatapultiert. Kann man die Krise so einfach wegsp\u00fclen? Ich denke: nein. Im Folgenden wird dementsprechend argumentiert, dass der Zins ein Preis ist, der wie viele andere Preise auch gesellschaftliche Funktionen aus\u00fcbt und dessen beliebige Manipulation unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen aufweisen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>2.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Preise als Tr\u00e4ger von Informationen<\/strong><\/p>\n<p>Preise sind nicht nur Ausdruck der Verteilung der Handelsgewinne zwischen K\u00e4ufern und Verk\u00e4ufern, sie sind nicht das Ergebnis eines Konstantsummen-Verhandlungsspiels. Vielmehr sind sie unverzichtbare Informationstr\u00e4ger, die das Verhalten der Menschen in sozial w\u00fcnschenswerte Bahnen lenken.<\/p>\n<p>Der Marktpreis f\u00fcr ein Produkt b\u00fcndelt eine Vielzahl von Detailinformationen. Zum einen zeigt er, wie viel der Konsument f\u00fcr das zuletzt am Markt erworbene Gut zahlen musste, um den letzten gerade nicht zum Zug gekommenen Nachfrager zu \u00fcberbieten. Er bringt somit auch die Wertsch\u00e4tzung zum Ausdruck, die die Konsumenten einer Produktionsausdehnung entgegenbringen w\u00fcrden. Marktpreise erfassen weiterhin die (Opportunit\u00e4ts-)Kosten der Anbieter. Diese enthalten unter anderem deren Beschaffungs-, Lager- und Vermarktungskosten, die ihrerseits wieder Ausdruck vorgelagerter Marktpreise, die wiederum die Kosten aller vorgelagerten Produktionsstufen ber\u00fccksichtigen. Auf diese Weise werden die Nutzen- und Kosteneinsch\u00e4tzungen auf beliebig vielen Stufen der Wertsch\u00f6pfungskette im Marktpreis verdichtet. Dies hat zur Folge, dass Ereignisse, die fernab vom Konsumenten geschehen und von diesem weder gekannt noch verstanden werden m\u00fcssen, Eingang in dessen Verhalten finden.<\/p>\n<p>F\u00e4llt zum Beispiel die F\u00f6rderung eines bestimmten Rohstoffs in einem bestimmten F\u00f6rdergebiet aus, so wird der betreffende Rohstoff relativ knapper. Sein Preis wird steigen und mit ihm die Preise in allen verschieden Verwendungsstr\u00e4ngen nachgelagerter Produktionsstufen. Die Auswirkung reicht bis zum Konsumenten, der nun f\u00fcr seine verschiedenen Endprodukte, die den betreffenden Rohstoff enthalten, entscheiden muss, ob der Verwendungsnutzen den nunmehr gestiegenen Preis noch immer \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus signalisieren die Preissteigerungen den Unternehmern die gestiegene Knappheit des Produktes. Verf\u00fcgen die Unternehmer dann noch \u00fcber M\u00f6glichkeiten, die so entstandene Versorgungsl\u00fccke zu Kosten unterhalb des neuen Marktpreises zu schlie\u00dfen, dann ergibt sich unmittelbar eine Gewinnerzielungsm\u00f6glichkeit. Auch wenn die Unternehmer nicht wissen, warum sich diese Gewinnm\u00f6glichkeit eingestellt hat und auch wenn sie ihre Handlungen aus reinem Eigennutz durchf\u00fchren, so tragen sie doch zum Wohlergehen der anderen Gesellschaftsmitglieder bei.<\/p>\n<p><strong>3.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Der Zinssatz als Preis f\u00fcr Kredite<\/strong><\/p>\n<p>Auch der Zinssatz ist ein Preis, der durch Anreizwirkung und Informationsgehalt zur Lenkung knapper Ressourcen beitragen soll. W\u00e4hrend normale G\u00fcterpreise die Struktur des Konsums unterschiedlicher G\u00fcter zu einem Zeitpunkt regeln, steuert der Zinssatz den Konsum gleicher (oder \u00e4hnlicher) Produkte zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Perspektive des einzelnen Haushalts l\u00e4sst sich hier durchaus auf die volkswirtschaftliche Betrachtung \u00fcbertragen. Wenn ein Sparer heute auf den Konsum von G\u00fctern im Wert von 100 Euro verzichtet und den entsprechenden Geldbetrag zu einem (Real-)Zinssatz von f\u00fcnf Prozent anlegt, so kann er daf\u00fcr in einem Jahr Produkte im Wert von 105 Euro konsumieren. Der Kreditmarkt regelt nunmehr, wie die zeitliche Aufteilung des Konsums \u2013 die intertemporale G\u00fcterallokation \u2013 erfolgen wird.<\/p>\n<p>Menschen neigen dazu, sofortigen Konsum einem in die Zukunft verschobenen Konsum vorzuziehen. Diese Annahme, die in so gut wie allen Zinstheorien enthalten ist, d\u00fcrfte auch intuitiv nachvollziehbar sein. Damit Menschen bereit sind, auf den eigentlich bevorzugten sofortigen Konsum zwecks Ausleihe an andere Personen zu verzichten, fordern sie eine Verzinsung des verliehenen Betrags. Je h\u00f6her diese Verzinsung ausf\u00e4llt, desto eher und desto umfangreicher sind sie willens, ihr Geld zu sparen bzw. anzulegen. Da gespartes Geld im Allgemeinen \u2013 \u00fcber Finanzintermedi\u00e4re vermittelt \u2013 als Angebot auf dem Kreditmarkt Verwendung findet, kann man somit von einem mit dem Zinssatz zunehmenden Kreditangebot ausgehen.<\/p>\n<p>Damit bleibt noch die Frage, wer dieses Angebot nachfragt und wie es in der Volkswirtschaft m\u00f6glich sein soll, in sp\u00e4teren Perioden einen \u00fcber den aktuellen Konsumverzicht hinausgehenden Konsum zu verwirklichen. Die Antwort lautet: Es sind die investierenden Unternehmen, die als Kreditnachfrager f\u00fcr ihre Projekte eine Finanzierung suchen. Typischerweise erm\u00f6glicht der Erhalt eines Kredits den Erwerb von Sachkapitalg\u00fctern. Diese erh\u00f6hen die Produktivit\u00e4t der Unternehmen, die dadurch in Folgeperioden die der Verzinsung entsprechenden zus\u00e4tzlichen Konsumg\u00fcter produzieren. Da ein h\u00f6herer Kreditzins die Rentabilit\u00e4t des Investitionsprojektes jedoch senkt, ist klar, dass eine Zunahme des Zinssatzes zu einer Senkung der Kreditnachfrage f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im staatlich unbeeinflussten Kreditmarktgleichgewicht wird derjenige Zinssatz realisiert, bei dem Kreditangebot (Sparen) und Kreditnachfrage (Investitionen) \u00fcbereinstimmen. Die zuletzt finanzierte Investition ist dann gerade noch dazu in der Lage, die Zinsforderungen der Anleger in Form eines gestiegenen Outputs zu befriedigen. In Anlehnung an den \u00d6konomen Knut Wicksell wird dieser das Sparen und Investieren in Einklang bringende Zinssatz gelegentlich als \u201enat\u00fcrlicher Zinssatz\u201c bezeichnet. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene bedeutet die Realisierung des \u201enat\u00fcrlichen Zinssatzes\u201c eine bestm\u00f6gliche, wirtschaftlich nachhaltige intertemporale G\u00fcterallokation.<\/p>\n<p>Auf den realen Kapitalm\u00e4rkten findet sich allerdings nicht nur ein einziger, einheitlicher Zinssatz, sondern es existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Zinss\u00e4tze. Diese unterscheiden sich im Allgemeinen nach Risiko, Fristigkeit und der erwarteten Inflationsrate: Je h\u00f6her das Risiko der R\u00fcckzahlung eingesch\u00e4tzt wird, desto h\u00f6here Aufschl\u00e4ge (Risikopr\u00e4mien) fordern die Kreditgeber f\u00fcr die \u00dcbernahme dieses Risikos. Da das Risiko unvermeidbar mit zunehmender Kreditdauer steigt, sind in normalen, stabilen Zeiten die Zinss\u00e4tze f\u00fcr langfristige Kredite h\u00f6her als die f\u00fcr sehr kurzfristige Kredite. Schlie\u00dflich verlangen die Sparer auch eine Kompensation f\u00fcr die zu erwartende Inflation, die die zuk\u00fcnftige Kaufkraft des Geldes und damit die reale Verzinsung verringert. Die Existenz dieser Aufschl\u00e4ge (\u201eSpreads\u201c) \u00e4ndert jedoch nichts an der grunds\u00e4tzlichen Arbeitsweise des Kreditmarktes. Diese Aufschl\u00e4ge korrigieren die individuellen Kreditkonditionen nur um die unvermeidlichen Unterschiede zwischen den zu finanzierenden Projekten.<\/p>\n<p><strong>4.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Zinspolitik<\/strong><\/p>\n<p>Wie sind im Hinblick auf die soeben formulierte Betrachtung des Kreditmarktes die vielen Ma\u00dfnahmen staatlicher Akteure zur Beeinflussung der Zinss\u00e4tze zu bewerten? Beginnen wir mit der Zinspolitik der Zentralbanken: Seit mindestens f\u00fcnfzehn Jahren fluten die wichtigsten Zentralbanken der westlichen Industriel\u00e4nder und Japans die M\u00e4rkte mit Zentralbankgeld, um die Zinss\u00e4tze zu senken oder (neuerdings) niedrig zu halten. Die Grundidee dabei ist einfach: Niedrige Zinss\u00e4tze erm\u00f6glichen es angeschlagenen Unternehmen, weiterhin aktiv zu bleiben. Dadurch werden Arbeitspl\u00e4tze vor dem Abbau gerettet und die Konjunktur angekurbelt. Diese kurzfristige Perspektive ist durchaus korrekt, die angestrebten Wirkungen folgen tats\u00e4chlich. Doch wie steht es um die Nebenwirkungen? K\u00fcnstlich verringerte Zinss\u00e4tze erh\u00f6hen die Investitionen, w\u00e4hrend das von den Haushalten geplante Sparen sinkt. Mit anderen Worten: Unternehmen als Investoren und private Haushalte als Konsumenten fragen zus\u00e4tzlich Ressourcen nach. Kurzfristig kann eine solche Politik durch unfreiwilliges Sparen, den Abbau von Lagerbest\u00e4nden oder die Verringerung der Sucharbeitslosigkeit aufrecht erhalten werden. Letzteres erfolgt insbesondere durch Lohnerh\u00f6hungen. Langfristig entsteht jedoch eine verzerrte Produktionsstruktur, die langfristig nur mit einem h\u00f6heren Sparvolumen aufrecht erhalten werden kann. Es werden Produktionsanlagen aufgebaut, deren Produktivit\u00e4t zu gering ist, um ein entsprechendes Sparkapital seitens der Haushalte akquirieren zu k\u00f6nnen. Der Markt orientiert sich mithin nicht an den zeitlichen Konsumpr\u00e4ferenzen der B\u00fcrger, sondern an den kurzfristigen Konjunkturw\u00fcnschen der Politik.<\/p>\n<p>Die mit den niedrigen Zinss\u00e4tzen verbundene Ausdehnung der Geldmenge birgt dar\u00fcber hinaus zwei Gefahren in sich: (1) In der Geschichte der Menschheit endeten massive Ausdehnungen des Geldbestandes noch fast immer in Inflationen. Die langfristige G\u00fcltigkeit dieses Zusammenhangs wurde bislang zumeist als eines der h\u00e4rtesten und belastbarsten Ergebnisse der Volkswirtschaftslehre betrachtet. (2) Derzeit flie\u00dft ein gro\u00dfer Teil des Zentralbankgeldbestands nicht in den Konsumsektor, sondern in die M\u00e4rkte f\u00fcr bereits bestehendes Kapital, insbesondere Renten- und Aktienm\u00e4rkte. Vor allem auf den Aktienm\u00e4rkten d\u00fcrfte ein nicht unerheblicher Teil der Kursausschl\u00e4ge mit dem \u00dcberma\u00df an Liquidit\u00e4t auf diesen M\u00e4rkten erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben den Zentralbanken beeinflussen auch die Regierungen der verschiedenen Staaten, Bundesl\u00e4nder oder Kommunen den Kreditmarkt. Dadurch dass sie ihre Leistungen zum Teil mit Krediten finanzieren, verdr\u00e4ngen sie Kreditnachfrage in Form von privaten Investitionsprojekten vom Kreditmarkt. Insoweit diese Kredite in staatliche Konsum- oder Umverteilungsausgaben m\u00fcnden, stehen ihnen keine produktivit\u00e4tssteigernden Investitionen gegen\u00fcber. Das bedeutet, dass der Mehrkonsum, den die Nutznie\u00dfer der staatlichen Leistungen heute genie\u00dfen, durch einen geringeren Konsum in der Zukunft finanziert wird. Es w\u00e4re ein reiner Zufall, wenn die Zeitpr\u00e4ferenzen der B\u00fcrger tats\u00e4chlich dem entspr\u00e4chen, was der Staat f\u00fcr sie entscheidet.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich sichert sich der Staat durch gezielte Privilegien einen bevorzugten Zugang zu Krediten. Dies beginnt damit, dass Banken f\u00fcr vermeintlich sichere Staatsanleihen \u2013 im Gegensatz zu anderen Formen der Kreditvergabe \u2013 kein Eigenkapital hinterlegen m\u00fcssen. Wie inzwischen bekannt sein d\u00fcrfte, l\u00e4sst sich dies \u00f6konomisch kaum noch rechtfertigen. Das Privileg endet damit, dass die hoch verschuldeten Staaten dar\u00fcber diskutieren, ob man den Rating-Agenturen nicht das Recht nehmen sollte, Staaten zu bewerten, sodass die Risikopr\u00e4mien nicht auf das \u00f6konomisch angemessene Niveau steigen.<\/p>\n<p>Auch die EFSF ist bestrebt, den Staat von Risikopr\u00e4mien zu entlasten, die andere private Kreditnehmer tragen m\u00fcssten. Das erfolgreiche Bestreben, dem Staat einen bevorzugten Zinssatz zu sichern, w\u00fcrde die Selbstregulierungskr\u00e4fte des Marktes, die notwendig \u00fcber die Risikopr\u00e4mien laufen, aushebeln. Letztendlich w\u00fcrde es das Problem nur vertagen, sodass es in nicht allzu ferner Zukunft wieder auf der Agenda st\u00fcnde: diesmal allerdings in versch\u00e4rfter Form. Dass die Risikopr\u00e4mien derzeit noch nicht so reagieren, wie es die Europapolitiker eingeplant haben, k\u00f6nnte der entscheidende Grund daf\u00fcr sein, dass diverse Staaten aktuell tats\u00e4chlich bem\u00fcht sind, ihre Schuldenprobleme mit durchaus schmerzhaften Ma\u00dfnahmen zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Damit ergibt sich folgendes Fazit: Wenn man davon ausgeht, dass der wettbewerbliche Marktmechanismus die eigentliche Ursache f\u00fcr den Wohlstand der Industrienationen ist \u2013 und hieran d\u00fcrften wohl kaum Zweifel bestehen \u2013, dann darf die Rolle der sich frei bildenden Preise als Motivations- und als Informationsinstrument nicht untersch\u00e4tzt werden. Wie andere Preise haben auch Zinss\u00e4tze eine gesellschaftlich wichtige Lenkungsfunktion. Wird diese au\u00dfer Kraft gesetzt, ergeben sich langfristig schwerwiegende Verzerrungen, die in umfangreichen Fehlinvestitionen ihren Ausdruck finden. Eine Senkung der Zinss\u00e4tze auf das Nullniveau erzeugt die Illusion, Kredite seien volkswirtschaftlich ohne Konsumverzicht zu bekommen. Die Ern\u00fcchterung wird kommen, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter. Die Folgen werden Anpassungsrezessionen und Inflation sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Zinsen \u2013 je niedriger, desto besser? \u201eDas Gold ist f\u00fcr den Tausch entstanden, der Zins weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7655\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e\u00dcber Zinsen, Zinss\u00e4tze und Zinspolitik\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,8,34,563,33],"tags":[141,164,709],"class_list":["post-7655","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-europaisches","category-kapitalistisches","category-konjunkturelles","category-makrooekonomisches","tag-inflation","tag-kredit","tag-zins"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u00dcber Zinsen, Zinss\u00e4tze und Zinspolitik - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7655\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u00dcber Zinsen, Zinss\u00e4tze und Zinspolitik - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"1.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Zinsen \u2013 je niedriger, desto besser? \u201eDas Gold ist f\u00fcr den Tausch entstanden, der Zins weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst &hellip; 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