{"id":8503,"date":"2012-02-03T00:01:13","date_gmt":"2012-02-02T23:01:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503"},"modified":"2012-02-02T18:27:55","modified_gmt":"2012-02-02T17:27:55","slug":"schubsen-und-geschubst-werden-der-neue-paternalismus-und-seine-probleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503","title":{"rendered":"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme"},"content":{"rendered":"<p>Als ich beginne, diesen Beitrag zu schreiben, gehen die Tagesthemen gerade zu Ende. Es ist also schon recht sp\u00e4t, dennoch steht auf dem Schreibtisch neben dem Notebook auch eine kleine, frisch gef\u00fcllte Schale mit Cashewn\u00fcssen. Das macht etwa 550 Kalorien pro hundert Gramm. Eigentlich unangemessen f\u00fcr diese Uhrzeit. Gesalzen sind sie auch noch. Ob das so gut f\u00fcr den Blutdruck ist? Andererseits habe ich nach den Weihnachtsferien das regelm\u00e4\u00dfige Cardiotraining sofort wieder aufgenommen, schlie\u00dflich will ich im Sommer wieder in die Berge. Irgendwo zwischen dieser Schale mit Cashewn\u00fcssen und dem Watzmann versteckt sich wohl eine Inkonsistenz meiner Pr\u00e4ferenzen. Das sollte mir Sorgen machen. Gerade auch als \u00d6konom. Brauche ich vielleicht Hilfe?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Rettung naht! Die Verhaltens\u00f6konomik hat n\u00e4mlich empirisch gezeigt, da\u00df inkonsistente Pr\u00e4ferenzen, also etwa Widerspr\u00fcche zwischen kurz- und langfristen Pl\u00e4nen, allgegenw\u00e4rtig sind. Alle leiden daran, manche mehr, andere weniger. Sie sparen weniger als geplant f\u00fcrs Alter und \u00e4rgern sich sp\u00e4ter, wenn sie als Rentner ihren Konsum einschr\u00e4nken m\u00fcssen. Sie rauchen einfach weiter und schaffen es dann nicht, den geplanten Marathon zu laufen. Sie untersch\u00e4tzen die Risiken einer Finanzanlage und wundern sich, wenn der gekaufte Optionsschein sich in Luft aufl\u00f6st. Die empirische Verhaltens\u00f6konomik hat einen wichtigen Beitrag geleistet, indem sie zahlreiche Verhaltensanomalien aufgedeckt hat, die wir \u00d6konomen vorher nicht beachtet haben. Jetzt gehen die Verhaltens\u00f6konomen allerdings einen Schritt weiter, von der Erkenntnis zur Politikberatung. Dies ist der Schritt zum Paternalismus.<\/p>\n<p>Die Debatte begann vor etwa zehn Jahren in akademischen Fachzeitschriften und wurde 2008 durch einen Bestseller von Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein popularisiert, der den Titel <em>Nudge<\/em> tr\u00e4gt, also: Anschubsen. In j\u00fcngerer Zeit wird die Diskussion auch in Deutschland intensiver. Thaler und Sunstein illustrieren ihre Idee eines sogenannten weichen, oder in einer anderen Namensvariante: liberalen Paternalismus mit einer gro\u00dfen Zahl von Anwendungsbeispielen, die drei Dinge gemeinsam haben. Es geht erstens stets um Situationen, in denen sich Menschen scheinbar nicht ihrem Eigeninteresse entsprechend entscheiden. Daher sollen sie, zweitens, durch ein zielgerichtetes Design der Entscheidungssituation durch einen paternalistischen Planer so gesteuert werden, da\u00df sie sich ihrem angeblich wahren Eigeninteresse entsprechend entscheiden. Dabei aber soll, drittens, darauf geachtet werden, da\u00df sie leicht aus dieser paternalistischen Steuerung ausbrechen und sich, wenn sie es denn nun wirklich wollen, auch anders verhalten k\u00f6nnen als der Paternalist es f\u00fcr richtig hielte.<\/p>\n<p>Der Unterschied zwischen weichem und traditionellem Paternalismus besteht also scheinbar in der Abwesenheit von Zwang, sowie in der Behauptung, da\u00df der weiche Paternalist seinen Patienten nur helfen will, in ihrem eigenen Interesse zu handeln, w\u00e4hrend der alte Paternalist anderen Menschen seine Vorstellung vom guten Leben aufdr\u00e4ngen wollte. Thaler und Sunstein w\u00fcrden mir beispielsweise helfen, indem sie Superm\u00e4rkte veranlassen, Cashewn\u00fcsse in neutralen Verpackungen in der hintersten Ecke des Gesch\u00e4fts zu verstecken, in den gut sichtbaren Auslagen aber frisches Obst zu pr\u00e4sentieren. Damit w\u00e4re die Gefahr von ungesunden Impulsk\u00e4ufen gebannt, und wer unvern\u00fcnftigerweise die N\u00fcsse wirklich und unbedingt haben will, der wird ja auch mal zehn Minuten suchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel f\u00fcr weichen Paternalismus ist der Vorschlag, das Niveau der Ruhestandseinkommen zu erh\u00f6hen, indem Arbeitnehmer zun\u00e4chst einmal automatisch in ein Programm zur betrieblichen Altersvorsorge eingeschrieben werden. Wenn sie unbedingt wollen, k\u00f6nnen sie ja immer noch aussteigen. Oder man generiert ein h\u00f6heres Angebot an Spenderorganen, indem man zun\u00e4chst einmal automatisch alle Menschen zu Organspendern erkl\u00e4rt, ihnen aber die M\u00f6glichkeit gibt, durch eine explizite Willenserkl\u00e4rung (z.B. das Tragen eines Nicht-Organspender-Ausweises) auszusteigen. Das Muster ist also immer gleich: Individuen werden in die vom Paternalisten als richtig erachtete Richtung geschubst, gleichzeitig wird ihnen die Freiheit gelassen, diesen Schubser wieder zu korrigieren. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie aber nat\u00fcrlich erst einmal merken, da\u00df sie geschubst wurden.<\/p>\n<p>Damit w\u00e4ren wir auch schon bei einer Reihe von kritischen Bemerkungen und Fragen:<\/p>\n<p>1. <em>Wenn Pr\u00e4ferenzen nicht fix sind, sollte man nicht so tun, als w\u00e4ren sie es.<\/em> Wie oben gesehen, wird ein wichtiger Unterschied zum herk\u00f6mmlichen Paternalismus darin gesehen, da\u00df Individuen mit hinreichend starken, abweichenden Pr\u00e4ferenzen sich \u00fcber paternalistische Vorgaben hinwegsetzen k\u00f6nnen. Das Problem ist nat\u00fcrlich, da\u00df solche Pr\u00e4ferenzen erst einmal gebildet werden m\u00fcssen. Es ist eigenartig, wenn ausgerechnet Verhaltens\u00f6konomen zu unterstellen scheinen, da\u00df solche Pr\u00e4ferenzen vom Himmel fallen und anschlie\u00dfend fix bleiben. Tats\u00e4chlich mu\u00df man nat\u00fcrlich irgendwann mal zuf\u00e4llig auf Cashewn\u00fcsse sto\u00dfen, um festzustellen, da\u00df sie einem schmecken. Standardisierte, paternalistische Entscheidungsdesigns reduzieren aber solche M\u00f6glichkeiten zum Weiterentwickeln von Pr\u00e4ferenzen auf der Grundlage zuf\u00e4lliger Erfahrungen drastisch. Was aber, wenn man Individuen durch paternalistische Standardisierung die Chancen nimmt, neue Dinge zu entdecken, die ihnen m\u00f6glicherweise erheblichen Nutzen stiften? Was sind die dynamischen Wohlfahrtsimplikationen?<\/p>\n<p>2. <em>Was ist nur aus dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip geworden?<\/em> Selbst wenn wir Menschen keine homines oeconomici sind, so sind wir dennoch in der Regel nicht v\u00f6llig verbl\u00f6det. Wer einen ernsten Konflikt etwa zwischen seinen langfristigen Pr\u00e4ferenzen und seinem kurzfristigen Handeln sieht, der wird auch Mechanismen finden, um selbst mit diesem Konflikt umzugehen. Selbstbeherrschung ist durchaus erlernbar. Wenn das nicht reicht, so ist es sogar m\u00f6glich, <a href=\"http:\/\/www.stickk.com\/\">v\u00f6llig freiwillig private Vertr\u00e4ge zu vereinbaren<\/a>, die f\u00fcr Selbstkontrollprobleme hilfreiche Anreize setzen. Und wenn manche Menschen solche Mechanismen nicht nutzen, vielleicht haben sie dann auch gar kein Problem, das paternalistisch betreut werden sollte?<\/p>\n<p>3. <em>Wenn Menschen keine homines oeconomici sind, dann sollte man nicht so tun, als sollten sie es sein.<\/em> Auch dies ist seltsam: Die Verhaltens\u00f6konomik zeigt empirisch, da\u00df wir uns oft nicht so verhalten, wie (eine besonders radikale Vorstellung des) homo oeconomicus es tun w\u00fcrde. Damit hat sie sich gro\u00dfe Verdienste erworben. Nun erfolgt aber ein normativer Kurzschlu\u00df: Es wird, ohne da\u00df dies in irgendeiner Form zwingend w\u00e4re, postuliert, da\u00df man die Menschen so anschubsen sollte, da\u00df sie sich nun doch dem Ideal des homo oeconomicus ann\u00e4hern. Hier w\u00e4re nat\u00fcrlich eine Begr\u00fcndung n\u00f6tig. Wieso eigentlich wird der empirisch diskreditierte Strohmann des kognitiv unbegrenzt leistungsf\u00e4higen Rationalclowns pl\u00f6tzlich zum normativen Ideal erhoben, mit dem man paternalistische Eingriffe begr\u00fcndet?<\/p>\n<p>4. <em>Vielleicht kann man seinen langfristigen Pr\u00e4ferenzen auch nicht wirklich trauen.<\/em> Viele Verhaltens\u00f6konomen betrachten ihre Daten durch die theoretische Brille des hyperbolischen Diskontierens, sie interpretieren sie also mit einem Modell, das eine starke Gegenwartsorientierung impliziert und damit verbunden die Prognose, da\u00df Menschen sich immer wieder selbst entt\u00e4uschen, indem sie ihre eigenen langfristigen Pl\u00e4ne nicht umsetzen. Doch wieso gibt man eigentlich in der Rechtfertigung paternalistischen Handelns den langfristigen Pr\u00e4ferenzen den Vorzug? Es k\u00f6nnte ja sein, <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/pss\/40911869\">da\u00df die langfristigen Pl\u00e4ne rein expressiv sind<\/a>. Man \u00fcberlegt sich, da\u00df es ganz sch\u00f6n w\u00e4re, in einem halben Jahr einen Marathon zu laufen. Aber die Kosten des regelm\u00e4\u00dfigen Trainings stellt man bei einem solchen Neujahrsvorsatz noch nicht voll und ganz in Rechnung. Sind vielleicht die kurzfristigen Handlungen viel rationaler als die langfristigen Willenserkl\u00e4rungen, weil sie die wahren Kosten eines Plans ber\u00fccksichtigen? Und ist es dann nicht v\u00f6llig willk\u00fcrlich, Konflikte zwischen lang- und kurzfristigen Pr\u00e4ferenzen als Selbstkontrollproblem zu sehen, das der paternalistischen Heilung bedarf?<\/p>\n<p>5. <em>Und dann w\u00e4re da noch die Politik.<\/em> Ein Blick in die politisch-\u00f6konomische Forschung zeigt, da\u00df die B\u00fcrger gerade hier mit gro\u00dfen Anreizproblemen konfrontiert sind. Wenn man davon ausgeht, mit einer Wahrscheinlichkeit nahe Null die entscheidende Stimme abzugeben, dann macht man seine Wahlentscheidung nicht unbedingt von ihren materiellen Konsequenzen abh\u00e4ngig. Sondern beispielsweise von dem guten Gef\u00fchl, <a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/Myth-Rational-Voter-Democracies-Policies\/dp\/0691129428\">zu einer gro\u00dfen Herde mit \u00e4hnlichen Ansichten zu geh\u00f6ren<\/a>. So kann es gar zu <a href=\"http:\/\/www.econ.cam.ac.uk\/silvaplana\/papers\/hillman.pdf\">expressiven Politikfallen kommen<\/a>: Man w\u00e4hlt entgegen seinem materiellen Eigeninteresse, aber in \u00dcbereinstimmung mit einem bestimmten expressiven Selbstbild. Wenn aber gen\u00fcgend W\u00e4hler ihren expressiven Nutzen verfolgen und materielle Kosten einer Politik unber\u00fccksichtigt lassen, dann setzt sich eine f\u00fcr alle Beteiligten materiell unvorteilhafte L\u00f6sung durch. Aber wenn das so ist, und wir Paternalismus grunds\u00e4tzlich bef\u00fcrworten, m\u00fcssen wir dann nicht auch konsequenterweise f\u00fcr viel mehr Paternalismus in der Politik sein? Sollte nicht das Wahlgeheimnis abgeschw\u00e4cht werden und jedem W\u00e4hler in der Wahlkabine ein paternalistischer Berater beistehen, der den B\u00fcrger in die f\u00fcr ihn materiell richtige politische Richtung schubst? Es w\u00e4re doch nur in seinem eigenen, wohlverstandenen politischen Interesse, und da\u00df der Berater daf\u00fcr die Steuererkl\u00e4rung des B\u00fcrgers kennen mu\u00df, das w\u00e4re doch auch nur ein kleines Hindernis, welches mit einer leichten Lockerung des Steuergeheimnisses problemlos aus dem Weg zu schaffen w\u00e4re.<\/p>\n<p>6. <em>Wenn wir schonmal beim Thema Politik sind<\/em>, sollten wir dann nicht ber\u00fccksichtigen, da\u00df unter den in Punkt 5 diskutierten Bedingungen gerade paternalistische Politiken besonders anf\u00e4llig f\u00fcr solche Politikfallen sind? Sowieso schon stark expressiv gebildete Pr\u00e4ferenzen dar\u00fcber, was das gute Leben ist und wie man es f\u00fchren sollte, treffen auf einen politischen Proze\u00df, der zu expressiven Politikfallen neigt. Wollen wir uns darauf wirklich einlassen? <a href=\"http:\/\/cdi.mecon.gov.ar\/biblio\/doc\/nber\/w11789.pdf\">Edward Glaeser argumentiert jedenfalls sehr \u00fcberzeugend, da\u00df Menschen die Entscheidungsdefekte, deren Entdeckung das Nachdenken \u00fcber den weichen Paternalismus ausgel\u00f6st hat, in ihrer Rolle als Konsumenten weit leichter korrigieren k\u00f6nnen, als in ihrer Rolle als W\u00e4hler<\/a>.<\/p>\n<p>7. <em>Der willk\u00fcrliche Pragmatismus der paternalistischen Politik.<\/em> Angenommen, die Individuen orientieren sich bei der Bildung ihrer expressiven, langfristig ausgelegten Pr\u00e4ferenzen an bestehenden sozialen Normen. Sie eifern irgendwelchen gesellschaftlich definierten Idealen nach, ohne die jeweils kurzfristigen Kosten der tats\u00e4chlichen Verfolgung solcher Ideale wirklich zu ber\u00fccksichtigen. Was passiert, wenn wir nun eine paternalistische Politik auf der Grundlage solcher expressiven Pr\u00e4ferenzen betreiben? Die bestehenden sozialen Normen werden noch verst\u00e4rkt, vielleicht wird auch ihre Lebensdauer verl\u00e4ngert. Gesellschaftliche Lernprozesse werden ausgebremst. Man kann das in den konkreten Vorschl\u00e4gen der weichen Paternalisten bereits gut sehen: Die Ziele ihrer paternalistischen Interventionen in der Praxis entspringen praktisch nie einem durchdachten \u00f6konomischen Kalk\u00fcl, das die Wohlfahrt der Individuen wirklich ber\u00fccksichtigt. Stattdessen werden pragmatisch gut beobachtbare, gut me\u00dfbare sowie vor allem schlicht und einfach trendige Ziele gew\u00e4hlt. Man soll mehr sparen, weniger essen, mehr Sport treiben und schnellstens das Rauchen einstellen. Gerade wegen dieses trendbewu\u00dften Pragmatismus der neuen Paternalisten ist man sich aber nie ganz sicher, ob die gleichen Paternalisten ihre M\u00fcndel vor vierzig Jahren nicht zum Rauchen ungew\u00f6hnlich gro\u00dfer Zigaretten und zu ausgiebiger Mao-Lekt\u00fcre geschubst h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Was bleibt unter dem Strich? Der neue Paternalismus macht einen reichlich unausgegorenen Eindruck. Seine normativen Grundlagen sind v\u00f6llig unklar. Gleichzeitig vernachl\u00e4ssigt er die individuellen Probleml\u00f6sungskompetenzen der Menschen. Er ist auf dem politisch-\u00f6konomischen Auge mindestens genauso blind, wie es die alte Wohlfahrts\u00f6konomik war. Und man wei\u00df nicht so genau, wieso eingefleischte Verhaltens\u00f6konomen pl\u00f6tzlich die extremste Form von homo oeconomicus als Idol verehren, an dessen idealen Entscheidungen wir uns alle ein Vorbild nehmen sollen.<\/p>\n<p>Zum Schlu\u00df noch zwei sehr wohlwollende Schubser in Richtung einer vertiefenden Lekt\u00fcre:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jan-schnellenbach.de\/pwp-paternalismus.pdf\">Was kann liberaler Paternalismus erreichen und was sind seine Nebenwirkungen?<\/a>, erscheint in den <em>Perspektiven der Wirtschaftspolitik<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1016\/j.ejpoleco.2011.12.001\">Nudges and Norms: On the Political Economy of Soft Paternalism<\/a>, <em>European Journal of Political Economy<\/em> 28 (2012): 266-277.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich beginne, diesen Beitrag zu schreiben, gehen die Tagesthemen gerade zu Ende. Es ist also schon recht sp\u00e4t, dennoch steht auf dem Schreibtisch neben &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eSchubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":37,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,41,40],"tags":[81,763,762],"class_list":["post-8503","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgmeines","category-ordnungspolitisches","category-wissenschaftstheoretisches","tag-paternalismus","tag-politokonomie","tag-rationalitat"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Als ich beginne, diesen Beitrag zu schreiben, gehen die Tagesthemen gerade zu Ende. Es ist also schon recht sp\u00e4t, dennoch steht auf dem Schreibtisch neben &hellip; \u201eSchubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-02-02T23:01:13+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Jan Schnellenbach\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Jan Schnellenbach\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\"},\"author\":{\"name\":\"Jan Schnellenbach\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360\"},\"headline\":\"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme\",\"datePublished\":\"2012-02-02T23:01:13+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\"},\"wordCount\":1877,\"commentCount\":3,\"keywords\":[\"Paternalismus\",\"Polit\u00f6konomie\",\"Rationalit\u00e4t\"],\"articleSection\":[\"Allgemeines\",\"Ordnungspolitisches\",\"Wissenschaftstheoretisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\",\"name\":\"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-02-02T23:01:13+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360\",\"name\":\"Jan Schnellenbach\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png\",\"caption\":\"Jan Schnellenbach\"},\"description\":\"Brandenburgische Technische Universit\u00e4t Cottbus\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=37\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Als ich beginne, diesen Beitrag zu schreiben, gehen die Tagesthemen gerade zu Ende. Es ist also schon recht sp\u00e4t, dennoch steht auf dem Schreibtisch neben &hellip; \u201eSchubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2012-02-02T23:01:13+00:00","author":"Jan Schnellenbach","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Jan Schnellenbach","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503"},"author":{"name":"Jan Schnellenbach","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360"},"headline":"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme","datePublished":"2012-02-02T23:01:13+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503"},"wordCount":1877,"commentCount":3,"keywords":["Paternalismus","Polit\u00f6konomie","Rationalit\u00e4t"],"articleSection":["Allgemeines","Ordnungspolitisches","Wissenschaftstheoretisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503","name":"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2012-02-02T23:01:13+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8503#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/b4e3f13ea24d514f6e985c29be203360","name":"Jan Schnellenbach","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/jans.png","caption":"Jan Schnellenbach"},"description":"Brandenburgische Technische Universit\u00e4t Cottbus","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=37"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/37"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8503"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8503\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8522,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8503\/revisions\/8522"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}