{"id":89,"date":"2007-12-06T07:40:19","date_gmt":"2007-12-06T06:40:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=89"},"modified":"2007-12-06T07:40:19","modified_gmt":"2007-12-06T06:40:19","slug":"die-kapitalistische-haltungmussen-wir-zuruck-zu-max-weber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=89","title":{"rendered":"Die kapitalistische Haltung.<br\/>M\u00fcssen wir zur\u00fcck zu Max Weber?"},"content":{"rendered":"<p>Warum gibt es Reichtum und Armut auf der Welt? Das ist die entscheidende moralische Frage der Menschheitsgeschichte. Wer heute, bedingt durch den Zufall der Geburt, in Deutschland, Amerika oder Singapur wohnt, lebt im Wohlstand. Wer in Afrika auf die Welt kam, bleibt arm.<\/p>\n<p>So war es nicht immer. Dass zwischen reichen und armen L\u00e4ndern eine gigantische Einkommensl\u00fccke klafft, ist historisch ein relativ neues Ph\u00e4nomen. Mehr oder weniger bis zum Jahr 1800 sah die Verteilung des bescheidenen Wohlstands unter der Weltbev\u00f6lkerung \u00fcber Jahrtausende hinweg in nahezu allen L\u00e4ndern gleich aus. W\u00e4hrend eine kleine Elite ein behagliches Leben f\u00fchrte, verharrte die gro\u00dfe Masse in bitterer Armut. Ohne Chance auf Wohlfahrtsgewinne.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Fortschritt war bis zum Beginn der industriellen Revolution in der Geschichte der Menschheit nicht vorgesehen (siehe Grafik).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wordpress\/bilder\/hankkapha.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Menschen der fr\u00fchen Neuzeit hatten objektiv nicht mehr zum Leben als die Menschen in der Jungsteinzeit. Den Grund daf\u00fcr nennen die Wirtschaftshistoriker \u201eMalthusianische Falle\u201c, benannt nach dem britischen Bev\u00f6lkerungstheoretiker Thomas Malthus (1764 bis 1834). Danach wurden alle technischen, medizinischen oder wirtschaftlichen Erfolge sogleich von einem gr\u00f6\u00dferen Wachstum der Bev\u00f6lkerung wortw\u00f6rtlich wieder aufgezehrt. Gottlob gab es Pest, Cholera und Kriege, in deren Folge die Nationen gewaltsam schrumpften, damit die \u00dcberlebenden hinterher mehr zu essen bekamen.<\/p>\n<p>Das alles \u00e4nderte sich schlagartig im England des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts. Fortan wuchs die Ungleichheit zwischen den Staaten dramatisch, w\u00e4hrend sie innerhalb der Staaten nicht minder dramatisch abnahm. Kein Wunder, dass die Wirtschaftshistoriker seit langem fieberhaft nach der Zauberformel fahnden, welche diesen Einschnitt der Menschheitsgeschichte zu verantworten hat. Sind es genetische Ver\u00e4nderungen, war es das milde Klima in Kontinentaleuropa, oder war es der Geist des Protestantismus (um nur einige Kandidaten zu nennen), welcher Europa auf die Sonnenseite des Wohlstands f\u00fchrte?<\/p>\n<p>Auf dem ersten Platz der Wachstumstreiber rangieren unter \u00d6konomen seit langem gute Institutionen: Demnach braucht es rechtliche, \u00f6konomische und soziale Ordnungsrahmen, von denen entsprechende Anreize f\u00fcr die unternehmerische Dynamik ausgehen. Vertragsfreiheit, stabile Eigentumsrechte, dezentrale Entscheidungen oder niedrige Steuern regen das Wirtschaften an, so hei\u00dft der Konsens: Wo eine stabile Rule of Law gegeben ist, da wachsen Unternehmergeist, Innovation und Handel wie von alleine. Folgerichtig muss eine Theorie des wirtschaftlichen Wachstums postulieren, dass die Industrielle Revolution in England um 1800 gerade deshalb sich ereignet hat, weil just in diesem Moment die beste institutionelle Ordnung gegeben war.<\/p>\n<p>Doch warum ereignete sich dieser Wohlstandsprozess gerade in England, warum gerade um 1800ff, sp\u00e4ter dann in Deutschland und Amerika, warum aber nicht in Indien oder Afrika? Darauf wei\u00df die Institutionentheorie bis heute keine \u00fcberzeugende Antwort.<\/p>\n<p>Jetzt macht der amerikanische Wirtschaftshistoriker Gregory Clark mit einem h\u00e4retischen Buch <small>(\u201eA Farewell to Alms\u201c, Princeton University Press 2007)<\/small> Furore. Weder Kohle noch Kolonien oder Aufkl\u00e4rung und schon gar nicht ad\u00e4quate Reformen der Institutionen kurbelten das Wachstum an, sondern kulturelle Werte und Einstellung: Die Menschen mussten erst von J\u00e4gern und Sammlern zu B\u00fcrgern werden und die Haltung der Gewalt, Ungeduld und Tagtr\u00e4umerei durch Arbeitsethos, unternehmerische Leidenschaft und Sparsamkeit ersetzen. Die Briten scheinen das als Erste gepackt zu haben, meint Clark. Und liefert daf\u00fcr eine abenteuerliche genetisch-historische Herleitung, die der Altmeister der neuen Wachstumstheorie, Robert M. Solow, gerade \u00fcberzeugend ad absurdum gef\u00fchrt hat <small>(\u201eSurvival of the Richest? In: The New York Review of Books, 22. November 2007)<\/small><\/p>\n<p>Das \u00e4ndert freilich nichts an der Erkenntnis, dass der Kapitalismus Kultur braucht, um in die G\u00e4nge zu kommen. Neu ist das alles nicht. Es ist das Bewusstsein, welches das Sein beeinflusst. Bekanntlich weist Max Webers in seiner viel diskutierter Studie <em>\u201eDie Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus\u201c (1904)<\/em> nach, dass es erst dazu kommen musste, die nat\u00fcrliche menschliche Profitgier durch religi\u00f6se Deutungsarbeit von einer s\u00fcndhaften Schw\u00e4che in eine pers\u00f6nliche Pflicht und St\u00e4rke zu wandeln. Erst so k\u00f6nnen gute Institutionen auch Anreize auf menschliches Handeln aus\u00fcben. So lange unternehmerisches Handeln mit dem Makel der S\u00fcnde behaftet ist, werden sich wenige, schon gar nicht die Besten, dazu entschlie\u00dfen, ein finanzielles Risiko auf sich zu nehmen und Unternehmer zu werden, selbst wenn die perfekt gestaltete Rule of Law die besten kapitalistischen Renditen zu bringen verspr\u00e4che.<\/p>\n<p>F\u00fcr Max Weber musste deshalb der Calvinismus zum Geburtshelfer des Kapitalismus werden. Denn die Lehre des Genfer Reformators wandelte das christliche Gebot der Askese um in den Auftrag planvoller Lebensf\u00fchrung. <em>\u201eDer mittelalterliche Katholik lebt in ethischer Hinsicht gewisserma\u00dfen von der Hand in den Mund\u201c<\/em>, schreibt Weber. Seine <em>\u201eguten Werke\u201c<\/em> seien nichts als eine planlose Reihe einzelner Handlungen. <em>\u201eDer Gott des Calvinismus dagegen verlangt von den Seinigen und bewirkt in ihnen nicht einzelne gute Werke, sondern ein heiliges Leben. Die ethische Praxis des Alltagsmenschen wird ihrer Plan- und Systemlosigkeit entkleidet und zu einer konsequenten Methode der ganzen Lebensf\u00fchrung ausgestaltet&#8220;<\/em> <small>(Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. Weinheim 2000, 76f.)<\/small>. Es geht um die <em>\u201eBew\u00e4hrung des Glaubens im weltlichen Berufsleben\u201c<\/em>. Darin erscheint der Calvinismus dem <em>\u201eharten und aktiven Sinn b\u00fcrgerlich-kapitalistischer Unternehmer wahlverwandt\u201c<\/em> <small>(ebd. 104)<\/small>.<\/p>\n<p>Max Webers These ist bis heute h\u00f6chst lebendig und zutiefst umstritten. Ist es nicht vielmehr die biblisch gepr\u00e4gte Bildung, die der Protestantismus st\u00e4rker betrieb als der Katholizismus, welche das entsprechende f\u00fcr den Kapitalismus notwendige Humankapital heraus bildete? Doch selbst, wenn es sich herausstellen sollte, dass dem Calvinismus f\u00fcr das kapitalistische Ethos nicht jene prominente Rolle zukam, die Max Weber ihm zusprach, so bleibt doch die Frage nach der Rolle der kulturellen Werte und Haltungen als Treiber des Wachstums. Welche Rolle spielt die Motivation als Treiber des Unternehmertums? W\u00e4hrend die Mainstream-\u00d6konomie Karl Marx anh\u00e4ngt, wonach das Sein das Bewusstsein und die richtigen Institutionen die besten unternehmerischen Einstellungen von allein hervorbringen, entwickelt sich in j\u00fcngster Zeit eine \u00f6konomisch seri\u00f6se Schule des Neo-Weberianismus: Es waren nicht blo\u00df Institutionen, sondern auch die Menschen, die sich erst \u00e4ndern und Tugenden wie Sparsamkeit, Sorgfalt oder Flei\u00df ausbilden mussten, damit Unternehmertum ein lohnenswertes Ziel menschlichen Strebens wurde. Erst diese Tugenden f\u00fchrten dazu, dass der Kreislauf von Sparen, Arbeiten und Investieren in Gang kommen konnten, behaupten die israelischen \u00d6konomen Oded Galor und Omer Moav, Protagonisten des Neo-Weberianismus.<\/p>\n<p>Auch der \u00d6konomienobelpreistr\u00e4ger Edmund Phelps sucht seit geraumer Zeit nachzuweisen, dass Werte und Kultur \u00fcber den Wohlstand entscheiden und die inneren Einstellungen der Menschen zur Arbeit die Wachstumsunterschiede unter den OECD-Staaten erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. <em>\u201eMenschliche Einstellungen erkl\u00e4ren mehr als die Unterschiede der Institutionen\u201c<\/em>, sagt Phelps. Wo Neugier, Entdeckungsfreude, Ver\u00e4nderungs- oder Abenteuerlust als menschlicher Antrieb verk\u00fcmmern oder diskreditiert werden, wird der Wohlstand der Nationen schrumpfen.<\/p>\n<p>Das ist die Inversion Max Webers: Waren es innovative Tugenden, die die Industrielle Revolution in Europa in Gang brachten, so hat umgekehrt deren neuerliche Diskreditierung den Niedergang wirtschaftlicher Dynamik zu verantworten. In Kontinentaleuropa gibt es sp\u00e4testens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eine egalit\u00e4re Tradition, welche die Ungleichheit \u2013 den Ausfluss des wirtschaftlichen Erfolgs oder Misserfolgs \u2013 in Frage stellt. Hinzu komme, sagt Phelps, eine antimaterialistische Tradition im christlichen Bildungsb\u00fcrgertum, die von einer Antipathie gegen\u00fcber allem Irdischen gepr\u00e4gt wurde.<\/p>\n<p>Der Streit ist alles andere als eine Frage des akademischen Elfenbeinturms: Sollte die Kulturtheorie von Weber, Phelps, Galor e tutti quanti nicht ganz falsch sein, wof\u00fcr einiges spricht, w\u00e4ren f\u00fcr die Entwicklung armer L\u00e4nder nicht nur Kapital und gute Institutionen, sondern auch Werte, Tugenden und Haltungen notwendig. Aber wo kann man das lernen? Und wie lange dauert das?<\/p>\n<p>Doch auch der Blick auf die erstarrten Volkswirtschaften kontinentaleurop\u00e4ischer Wohlfahrtsstaaten wandelt sich. Wenn es nicht nur Institutionen, sondern auch Werte und Haltungen sind, die den wirtschaftlichen Wohlstand und Fortschritt verantworten, dann gen\u00fcgt es nicht, sich nur an die Ratschl\u00e4ge der liberalen Institutionentheorie zu halten, um das Wachstumspotential eines Landes auszusch\u00f6pfen. Gute Politik und gute Institutionen (Deregulierte Arbeits- und G\u00fcterm\u00e4rkte, zur\u00fcckhaltendes Staatshandeln, angemessene Steuer- und Abgabenregimes etc.) sind notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen f\u00fcr Wachstum und Wohlstand. Denn es n\u00fctzt alles nichts, wenn die Menschen das kapitalistische Ethos verachten und den Pfad unternehmerischer Risikofreude verlassen haben.<\/p>\n<p>Hier stellt sich einmal wieder das Problem des Pfadwechsels. Bekanntlich ist es leichter, einen den B\u00fcrger entm\u00fcndigenden und seine Freiheit beraubenden Sozialstaat zu erfinden als diesen, ist er erst einmal installiert, wieder zu demontieren. Wenn aber als Ursprung oder als Folge des sozialstaatlichen Paternalismus auch die Menschen ihre Werte und Haltungen ver\u00e4ndert haben und Leistungsethos, Risikofreude und Ungleichheitstoleranz au\u00dfer Mode gekommen sind \u2013 wie findet eine Volkswirtschaft wieder zur\u00fcck auf den guten Weg?<\/p>\n<p>Der schwer zu bew\u00e4ltigende Pfadwechsel ist noch nicht einmal die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde. Sperriger noch ist das \u00fcberaus ernst zu nehmende Verdikt der liberalen \u00d6konomie gegen\u00fcber einer \u00c4nderung menschlicher Pr\u00e4ferenzen: Wer wollte sich anheischig machen, Werte, Haltungen und Einstellungen seiner Mitmenschen zum Kapitalismus zu korrigieren? Sozialtechnologie ist allemal eine Anma\u00dfung. Sie kommt allemal in bester Absicht daher, ob sie sich links oder liberal geriert und ist doch ein unerlaubter \u00dcbergriff auf die menschliche Freiheit. Wenn die Menschen sich zur Tr\u00e4gheit entscheiden und den unternehmerischen Impetus verabschieden \u2013 wer wollte sie zur \u00c4nderung ihres Verhaltens und ihrer Motivation zwingen?<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich liefert diese Aporie des Wertepfades zumindest eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Reformresistenz Deutschlands (und Kontinentaleuropas) im fr\u00fchen 21. Jahrhundert. Eine hundert Jahre w\u00e4hrende Geschichte des mentalen Antikapitalismus l\u00e4sst sich nicht nur durch ein paar liberale Manifeste wenden. Aber was braucht es dann?<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum gibt es Reichtum und Armut auf der Welt? Das ist die entscheidende moralische Frage der Menschheitsgeschichte. 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