{"id":8912,"date":"2012-03-27T00:01:24","date_gmt":"2012-03-26T23:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912"},"modified":"2025-11-26T07:56:06","modified_gmt":"2025-11-26T06:56:06","slug":"steht-das-deutsche-geschaftsmodell-auf-der-kippeeuro-rettungsschirme-verstarken-den-strukturellen-merkantilismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912","title":{"rendered":"Steht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe?<br><font size=3; color=grey>Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;<\/font>"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eA currency union with structural mercantilists in the core now threatens a permanent slump in the periphery.\u201c\u009d (Martin Wolf)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Finanzkrise hat in den reichen L\u00e4ndern tiefe Spuren hinterlassen. In den USA verl\u00e4uft der Aufschwung nur schleppend. Das Wachstum ist an\u00e4misch, die Arbeitslosigkeit hoch, die Staatsschuld astronomisch. In Europa ist die Lage eher schlechter als besser. Die Euro-Krise schwelt weiter, der Finanzsektor ist fragil, weitere Staatspleiten sind wahrscheinlich. Vor allem die Peripherie ist in einem desolaten Zustand. Alle leiden, nur Deutschland nicht. Von Krise ist hier keine Spur. Die \u201eRote Laterne\u201c beim wirtschaftlichen Wachstum tragen wieder andere. Auf den Arbeitsm\u00e4rkten sieht es so gut aus, wie seit \u00fcber zwei Jahrzehnten nicht mehr. Dennoch sagen die Auguren Deutschland keine rosige Zukunft voraus. Das exportorientierte &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell&#8220; ist ins Gerede gekommen. Die einen geben ihm die Schuld an der Krise des Euro. Die anderen sehen in ihm ein Auslaufmodell. Deutschland stehe eine schwere Zeit bevor, politisch und \u00f6konomisch.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Strukturelle Probleme<\/strong><\/p>\n<p>Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell wird von zwei Seiten bedroht. Kurzfristig macht ihm die Krise des Euro schwer zu schaffen. Der Euro steckt in einer tiefen Krise, sein \u00dcberleben ist ungewiss. Und schuld daran sei Deutschland. In den letzten Jahren haben sich hierzulande \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz aufget\u00fcrmt. Die Kehrseite der Medaille sind Defizite vor allem in der Peripherie. Seit die Kapitalm\u00e4rkte an der Solvenz der s\u00fcdlichen Peripherie zweifeln, finanzieren sie die Defizite nur noch zu hohen Zinsen. Die Logik der Kritiker solcher Salden in der Leistungsbilanz ist einfach: H\u00e4tte Deutschland weniger \u00dcbersch\u00fcsse, h\u00e4tte die Peripherie weniger Defizite. Der Euro w\u00fcrde endlich gesunden. Ein Weg, die deutschen \u00dcbersch\u00fcsse zu verringern, ist ein geringerer Industrieanteil hierzulande. Tats\u00e4chlich haben L\u00e4nder mit <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7809\">hohem Industrieanteil zumeist auch \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz<\/a>. Kein Wunder, dass immer mehr Partner in der EWU das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell auf die Anklagebank setzen.<\/p>\n<p>Dabei wird oft \u00fcbersehen, dass der Euro die sektoralen Strukturen in Deutschland verzerrt. Mit der Einf\u00fchrung einer gemeinsamen W\u00e4hrung haben die Defizitl\u00e4nder das Instrument der Abwertung als Parameter im europ\u00e4ischen Wettbewerb verloren. Der oft besseren Qualit\u00e4t deutscher Industrieprodukte k\u00f6nnten sie zwar mit interner Abwertung begegnen. Das f\u00e4llt ihnen aber sehr schwer. \u00dcber L\u00f6hne und Preise k\u00f6nnen sie das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell kaum angreifen. Und der Euro verschafft der deutschen Industrie gegen\u00fcber Drittl\u00e4ndern einen weiteren Wettbewerbsvorteil. Die h\u00f6here Inflationsrate der s\u00fcdlichen Peripherie dr\u00fcckt den Wert des Euro auf den Devisenm\u00e4rkten. Davon profitieren deutsche Anbieter auf den Weltm\u00e4rkten, vor allem international handelbarer Industrieg\u00fcter. Der Euro verschafft der deutschen Wirtschaft gegen\u00fcber der \u201ealten DM\u201c einen Wettbewerbsvorteil. Die Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse gegen\u00fcber Drittl\u00e4ndern steigen.<\/p>\n<p>Langfristig steht allerdings dem deutschen Gesch\u00e4ftsmodell der eigene Erfolg im Weg. Der empirische Befund ist klar: Die Produktivit\u00e4t im Industriesektor w\u00e4chst seit langem schneller als die Nachfrage nach deren Produkten. Eine kapitalintensivere Produktion und eine hohe Rate der Innovation sind die eigentlichen Treiber auf der Angebotsseite. Gegenw\u00e4rtig wird die verhaltene Nachfrage nach Industrieprodukten in den reichen L\u00e4ndern durch die lebhafte Nachfrage der Schwellenl\u00e4nder mehr als kompensiert. Davon profitieren deutsche Unternehmen \u00fcberproportional. Aber schon mittelfristig werden aus diesen Nachfragern selbst Anbieter industrieller Produkte auf den Weltm\u00e4rkten. Das eherne Gesetz des Strukturwandels schl\u00e4gt auch im Industriesektor zu. Allerdings l\u00e4uft der Prozess weniger so ab, dass Industrieg\u00fcter durch Dienstleistungen verdr\u00e4ngt werden. Zumeist ersetzen neue, dienstleistungsintensivere Produkte die alten.<\/p>\n<p>Der Columbia-\u00d6konom <a href=\"http:\/\/www.advisorperspectives.com\/newsletters09\/pdfs\/Bruce_Greenwald_on_Structural_Problems.pdf\">Bruce Greenwald<\/a> sieht in diesem Strukturwandel den eigentlichen Grund f\u00fcr die weltweite \u201eGro\u00dfe Rezession\u201c. Gegenw\u00e4rtig wiederhole sich die Situation der \u201eGro\u00dfen Depression\u201c. Damals starb ein gro\u00dfer Sektor der Volkswirtschaften, der f\u00fcr viele zentral war, der Agrarsektor. Dieser Sektor war nicht nur der wichtigste Treiber wirtschaftlichen Wachstums und Wohlstandes, er besch\u00e4ftigte auch die meisten Arbeitnehmer. Der schwierige \u00dcbergang vom Agrar- zum Industriesektor m\u00fcndete in der \u201eGro\u00dfen Depression\u201c. Die Situation heute sei mit der von damals vergleichbar. Nun liege wieder der wichtigste Sektor im Sterben, der Industriesektor. Heute werden vor allem die L\u00e4nder mit einem relativ hohen Industrieanteil unter dem Wandel leiden. Japan, Deutschland und auch China stehen ganz oben auf der Liste. Nach Greenwald werden sie dem Problem der Anpassung nicht entkommen. Das Exportventil schafft nur tempor\u00e4r Linderung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Deutschland im Wandel<\/strong><\/p>\n<p>Das empirische Bild ist eindeutig. In den reichen L\u00e4ndern verliert der Industriesektor an Boden. Der Anteil an der Wertsch\u00f6pfung geht zur\u00fcck, der Besch\u00e4ftigungsanteil sinkt. Anders ist allein Deutschland. Seit 2003 erh\u00f6hte sich sogar der Anteil an der Wertsch\u00f6pfung leicht. Mit der Finanzkrise folgte der Absturz, drastischer als anderswo. Mit dem Aufschwung geht es in Deutschland mit dem industriellen Sektor wieder steil nach oben, st\u00e4rker als anderswo. Der deutsche Industriesektor ist auch vom Niveau her anders als andere. Nur Japan hat einen \u00e4hnlich starken industriellen Sektor. Alle anderen L\u00e4nder setzen l\u00e4ngst viel st\u00e4rker auf Dienstleistungen. In Frankreich und den beiden angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern spielt der industrielle Sektor nur noch die zweite Geige. Das hat nachhaltige Konsequenzen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung. Die USA haben zwischen 2001 und 2009 \u00fcber 6 Mio. Arbeitspl\u00e4tze im Industriesektor verloren, ein Alptraum. Die Verluste wurden aber durch neue Arbeitspl\u00e4tze im Dienstleistungssektor mehr als kompensiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/berthold\/wertsch3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Bruttowertsch\u00f6pfung Industriesektor\" src=\"\/wordpress\/bilder\/berthold\/wertsch3.png\" alt=\"Bruttowertsch\u00f6pfung Industriesektor\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Folgen des Niedergangs des Industriesektors in den USA gehen weit \u00fcber den Abbau industrieller Arbeitspl\u00e4tze hinaus. Ein Verlust an Innovationen und ein Anstieg der Ungleichheit der Einkommen sind weitere bef\u00fcrchtete <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/02\/05\/business\/do-manufacturers-need-special-treatment-economic-view.html\">Konsequenzen<\/a>. Der relativ hohe Industrieanteil sch\u00fcrt auch in Deutschland die Angst vor dem amerikanischen industriellen Alptraum. Ein Blick auf die intra-sektorale Entwicklung des Industriesektors zeigt allerdings, wie der Absturz in zeitlich geordnete Bahnen gelenkt werden kann. Im Industriesektor gibt es Gewinner und Verlierer. Bis zur Finanzkrise waren der Fahrzeug- und Maschinenbau, die Elektroerzeugnisse und das Metallgewerbe auf der Gewinnerseite. Eindeutig auf der Verliererstra\u00dfe waren unter anderem Gummi\/Kunststoff und Holz\/Papier\/Druck. Die Finanzkrise hat die Reihenfolge in der Gruppe der Gewinner und die in der Gruppe der Verlierer durchgesch\u00fcttelt. Wer allerdings vorher Gewinner bzw. Verlierer war, blieb es auch danach.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/berthold\/andant2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Anteil Industriesektor\" src=\"\/wordpress\/bilder\/berthold\/andant2.png\" alt=\"Anteil Industriesektor\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Wo sich die Industriezweige vor der weltweiten Finanzkrise einsortieren, bei den Gewinnern oder Verlierern des Strukturwandels, hing entscheidend davon ab, wie forschungs- und entwicklungsaktiv die Unternehmen waren. Die Branchen, in denen Unternehmen dauerhaft auf Forschung und Entwicklung setzten, haben im Strukturwandel gewonnen. Aus dem Rahmen f\u00e4llt die chemische Industrie. Wer allerdings nicht oder nur gelegentlich in F&amp;E investierte, landete fast zwangsl\u00e4ufig in der Gruppe der Verlierer des strukturellen Wandels. Das ist zwar nur ein erster Hinweis, wie sich der Strukturwandel gestalten l\u00e4sst. Er zeigt allerdings, dass der amerikanische Alptraum aufgeschoben werden kann. Mit vermehrten Ausgaben f\u00fcr Forschung- und Entwicklung ist es m\u00f6glich, Zeit f\u00fcr einen geordneten Prozess der unumg\u00e4nglichen strukturellen Anpassung zu kaufen. Unternehmen und Politik haben es in der Hand, diesen Prozess mit zu gestalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/berthold\/forschin2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Forschungsintensit\u00e4t\" src=\"\/wordpress\/bilder\/berthold\/forschin2.png\" alt=\"Forschungsintensit\u00e4t\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Politische Antworten<\/strong><\/p>\n<p>Wie sollte Deutschland auf die kurz- und langfristigen strukturellen Herausforderungen reagieren? Der Vorwurf europ\u00e4ischer Partner in der EWU, der deutsche industrielle Merkantilismus befeuere die Euro-Krise, hat einen wahren Kern. Es ist nat\u00fcrlich Unsinn, der deutschen Politik vorzuwerfen, sie w\u00fcrde mit einer gezielten Politik den Au\u00dfenhandels\u00fcberschuss f\u00f6rdern. Das tut sie nicht. Die unterschiedlichen Salden der EWU-L\u00e4nder im Handel miteinander beruhen auf unterschiedlicher unternehmerischer Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Daraus m\u00fcssen noch keine Zahlungsbilanzprobleme entstehen, auch nicht in einer W\u00e4hrungsunion. Was nominelle Wechselkurse nicht mehr k\u00f6nnen, m\u00fcssen <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7912\">nationale Lohnpolitiken <\/a>leisten. Interne Auf- bzw. Abwertungen verringern die Salden der Leistungsbilanzen. Das bleibt nicht ohne Einfluss auf die sektorale Struktur. Der relative Industrieanteil in Deutschland sinkt, Dienstleistungen werden wichtiger.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich wird dieser Weg \u00fcber interne Auf- und Abwertungen nur z\u00f6gerlich gegangen. L\u00e4nder mit Leistungsbilanzdefiziten sind nicht entschieden genug bereit, sich \u00fcber niedrigere Lohnst\u00fcckkosten anzupassen. Irland ist eine Ausnahme. Die nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit von \u00fcber 5 % und die lohnpolitische Schockstarre der Finanzkrise l\u00e4sst die deutschen Gewerkschaften lohnpolitisch (noch) nicht \u00fcberm\u00fctig werden. Der Prozess der Anpassung stockt noch aus einem anderen Grund. Die gigantischen Rettungsschirme finanzieren die Leistungsbilanzdefizite und behindern die notwendige Anpassung. Damit wird auch der Prozess des strukturellen Wandels ausgebremst. Und es wird umverteilt, von deutschen Steuerzahlern auch zu deutschen Exporteuren. Die Euro-Rettungsschirme verst\u00e4rken den \u201estructural mercantilism\u201c. Eine deutsche Politik des \u201eMir gebet nix\u201c w\u00fcrde die Anpassung beschleunigen, die Sektorstrukturen entzerren und die Salden in der Leistungsbilanz verringern.<\/p>\n<p>Alle Arten von Industriepolitik sind die falsche Antwort auf den langfristigen Strukturwandel. Das gilt auch f\u00fcr staatliche Clusterpolitiken, die sich hierzulande \u00fcber Bund und L\u00e4nder wie ein Lauffeuer verbreiten. Industriepolitik, in welchem Gewand auch immer, leidet unter dem \u201eMITI-Syndrom\u201c: Entweder ist sie irrelevant oder kontraproduktiv. Was Not tut, ist ein ad\u00e4quater Ordnungsrahmen, der Innovationen den Weg freimacht. Empirische Studien zeigen immer wieder: Deutschland ist in der Forschung international auf Augenh\u00f6he. Auf dem Felde der Entwicklung agiert es an der Weltspitze. Erheblicher Nachholbedarf besteht allerdings beim privaten Unternehmertum. Der \u201eDoing Business Report\u201c der Weltbank legt diese deutsche Schw\u00e4che immer aufs Neue offen. Eine ad\u00e4quate Strukturpolitik besteht aus einem <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3492\">Dreiklang<\/a>: Privates Unternehmertum f\u00f6rdern, Investitionen in Humankapital st\u00e4rken und Hochschulen ad\u00e4quat ausstatten.<\/p>\n<p>Mit der Deregulierung des Dienstleistungssektors hat die Politik ein Mittel, das kurz- und langfristige Problem des Strukturwandels besser in den Griff zu bekommen. Hierzulande existiert eine Vielzahl regulatorischer Wettbewerbshemmnisse. Das gilt vor allem f\u00fcr<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8885\"> freiberufliche Dienstleistungen<\/a>. Es trifft aber auch, wie die <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/26\/0,3746,en_21571361_44315115_49669530_1_1_1_1,00.html\">OECD<\/a> j\u00fcngst wieder mitteilte, f\u00fcr Marktschranken in den Netzindustrien zu. Mit einer st\u00e4rkeren Deregulierung des Dienstleistungssektors schl\u00e4gt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen profitieren inl\u00e4ndische Besch\u00e4ftigung und wirtschaftliches Wachstum, zum anderen schrumpfen die strukturell hohen deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse. Mit einer forcierten Politik der Deregulierung des terti\u00e4ren Sektors kann die Politik schon auf mittlere Sicht die Zahlungsbilanzkrise in der EWU entspannen und dem Strukturwandel seinen langfristigen Lauf hin zu einer wissensbasierten Volkswirtschaft freimachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die Finanz- und Eurokrise sind der Auftakt einer schmerzhaften Epoche strukturellen Wandels. Wir sind im \u00dcbergang von einer industriezentrierten in eine wissensbasierte Gesellschaft. Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell steht auf dem Pr\u00fcfstand. Noch werden die Kosten des \u00dcbergangs verschleiert, weil wir \u00fcber das Exportventil viel strukturellen Dampf ablassen. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis dieses Ventil geschlossen wird. Die ersten Kosten der strukturellen Anpassung werden in der EWU schon sichtbar. Mit den Generationen von Rettungsschirmen finanzieren deutsche Steuerzahler die Leistungsbilanzdefizite der Peripherie. Sie retten marode Banken, hoch verschuldete Staaten und \u00fcberkommene Industriesektoren. Der Prozess der strukturellen Anpassung wird verz\u00f6gert aber nicht aufgehalten. Die Gefahr ist gro\u00df, dass die unvermeidlichen Lasten der Anpassung nicht \u00fcber die M\u00e4rkte, sondern \u00fcber die Politik angelastet werden. Das geht immer zu Lasten von Freiheit und Wohlstand.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eA currency union with structural mercantilists in the core now threatens a permanent slump in the periphery.\u201c\u009d (Martin Wolf) Die Finanzkrise hat in den reichen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eSteht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe?<br \/><font size=3; color=grey>Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,33,31,21],"tags":[556,659,797,798,431,796,156],"class_list":["post-8912","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaisches","category-makrooekonomisches","category-politisches","category-unternehmerisches","tag-berthold","tag-fue","tag-geschaftsmodell-deutschland","tag-industriesektor","tag-leistungsbilanzungleichgewicht","tag-structural-mercantilism","tag-strukturwandel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Steht das &quot;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&quot; auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind &quot;struktureller Merkantilismus&quot; - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Steht das &quot;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&quot; auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind &quot;struktureller Merkantilismus&quot; - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eA currency union with structural mercantilists in the core now threatens a permanent slump in the periphery.\u201c\u009d (Martin Wolf) Die Finanzkrise hat in den reichen &hellip; \u201eSteht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-03-26T23:01:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-11-26T06:56:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\"},\"author\":{\"name\":\"Norbert Berthold\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"headline\":\"Steht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe? Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;\",\"datePublished\":\"2012-03-26T23:01:24+00:00\",\"dateModified\":\"2025-11-26T06:56:06+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\"},\"wordCount\":1841,\"commentCount\":28,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5\",\"keywords\":[\"Berthold\",\"FuE\",\"Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland\",\"Industriesektor\",\"Leistungsbilanzungleichgewicht\",\"Structural Mercantilism\",\"Strukturwandel\"],\"articleSection\":[\"Europ\u00e4isches\",\"Makro\u00f6konomisches\",\"Politisches\",\"Unternehmerisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\",\"name\":\"Steht das \\\"Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland\\\" auf der Kippe? Euro-Rettungsschirme sind \\\"struktureller Merkantilismus\\\" - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5\",\"datePublished\":\"2012-03-26T23:01:24+00:00\",\"dateModified\":\"2025-11-26T06:56:06+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage\",\"url\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5\",\"contentUrl\":\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Steht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\",\"name\":\"Norbert Berthold\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"caption\":\"Norbert Berthold\"},\"description\":\"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Steht das \"Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland\" auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind \"struktureller Merkantilismus\" - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Steht das \"Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland\" auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind \"struktureller Merkantilismus\" - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"\u201eA currency union with structural mercantilists in the core now threatens a permanent slump in the periphery.\u201c\u009d (Martin Wolf) Die Finanzkrise hat in den reichen &hellip; \u201eSteht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2012-03-26T23:01:24+00:00","article_modified_time":"2025-11-26T06:56:06+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5","type":"","width":"","height":""}],"author":"Norbert Berthold","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Norbert Berthold","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912"},"author":{"name":"Norbert Berthold","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"headline":"Steht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe? Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;","datePublished":"2012-03-26T23:01:24+00:00","dateModified":"2025-11-26T06:56:06+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912"},"wordCount":1841,"commentCount":28,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5","keywords":["Berthold","FuE","Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland","Industriesektor","Leistungsbilanzungleichgewicht","Structural Mercantilism","Strukturwandel"],"articleSection":["Europ\u00e4isches","Makro\u00f6konomisches","Politisches","Unternehmerisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912","name":"Steht das \"Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland\" auf der Kippe? Euro-Rettungsschirme sind \"struktureller Merkantilismus\" - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5","datePublished":"2012-03-26T23:01:24+00:00","dateModified":"2025-11-26T06:56:06+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#primaryimage","url":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5","contentUrl":"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/87d23fef4d4a48fd9810ca9bf86c4df5"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Steht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe?Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554","name":"Norbert Berthold","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","caption":"Norbert Berthold"},"description":"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8912"}],"version-history":[{"count":34,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8912\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19989,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8912\/revisions\/19989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}