{"id":9749,"date":"2012-07-26T00:01:16","date_gmt":"2012-07-25T23:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749"},"modified":"2012-07-25T21:15:49","modified_gmt":"2012-07-25T20:15:49","slug":"es-ist-soweit-griechenland-wird-ausscheiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749","title":{"rendered":"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden"},"content":{"rendered":"<p>Erfreulich ist, dass die empirische w\u00e4hrungssystemische Evidenz\u00c2\u00a0 den Abschied von politischen Illusionen, von interessegeleitetem Austritts-Alarmismus und \u00fcberdrehter Verschleierungsrhetorik in Sachen Griechenland \u00fcberdeutlich erzwingt: Der IWF will sich an weiteren Zahlungen an Griechenland nicht mehr beteiligen, der deutsche Wirtschaftsminister sieht einen Euro-Austritt Griechenlands mittlerweile \u201eohne Schrecken\u201c, und selbst die Kanzlerin will nicht noch einmal vor dem Bundestag um weitere Zahlungen an Griechenland bitten. N\u00fcchternheit und Realit\u00e4tssinn derjenigen \u00d6konomen, die interessenungebunden und mit ziemlich treffsicherer Analytik den kostenexplosiven Irrweg der Euro-Retter seit langem warnend vorausgezeichnet haben, scheinen zunehmend auch auf die nationalen Inhaber euro(pa)-politischer Macht \u00fcberzuspringen: Griechenland muss ausscheiden, es wird ausscheiden, es gilt nun, die Modalit\u00e4ten zu regeln.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Da die Euro-Zone, anders als die EU, keine eigenst\u00e4ndige Organisation ist und alle EU-Mitglieder der W\u00e4hrungszone angeh\u00f6ren, wobei einige in Bezug auf die gemeinsame Geldpolitik eine Ausnahmegenehmigung haben (z. B. D\u00e4nemark, Gro\u00dfbritannien, Schweden), bedeutet ein \u201eAustritt\u201c aus der Euro-Zone, der bisher rechtlich nicht geregelt ist, eigentlich nichts anderes als die \u00dcbertragung dieser Ausnahmegenehmigung auf das \u201eaustretende\u201c Land. Damit erh\u00e4lt es die Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber die eigene Geldpolitik und den eigenen Wechselkurs zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat jedes Ausscheiden eines Landes aus einem w\u00e4hrungspolitischen Arrangement seine Kosten und Nutzen. In der gegenw\u00e4rtigen Diskussion, die die Tabuisierung des Ausscheidens Griechenlands (und anderer Krisenl\u00e4nder) aus der Euro-Zone mit den gegen\u00fcber dem Verbleiben im W\u00e4hrungsclub viel zu hohen Kosten begr\u00fcndet, wird der Nutzen des Ausscheidens entweder negiert oder v\u00f6llig in den Hintergrund gedr\u00e4ngt. Worin liegt der Nutzen des Ausscheidens?<\/p>\n<p>Zuvorderst sei hier auf die Wiedergewinnung der nationalen Wechselkurssouver\u00e4nit\u00e4t Griechenlands verwiesen. Griechenland muss zurzeit einen Euro ertragen, der f\u00fcr das Land stark \u00fcberbewertet ist, wahrscheinlich in der Gr\u00f6\u00dfenordnung 35-50 %. Eine derartig hohe \u00dcberbewertung des \u201eGriechenland-Euro\u201c hat f\u00fcr das Land erdr\u00fcckende Konsequenzen: Sie wirkt wie eine implizite Besteuerung aller Exporte und eine implizite Subventionierung aller Importe mit der Folge, dass das Land viel zu wenig exportiert und viel zu viel importiert, also einen hohen Import\u00fcberschuss aufweist. Das bedeutet zudem, dass die Produktionsstruktur des Landes v\u00f6llig verzerrt ist: Der Export- und Importsubstitutions-Sektor sind unterentwickelt, der Importsektor ist \u00fcberdimensioniert.<\/p>\n<p>Die griechische Wirtschaft, die ohnehin traditionell einen binnenwirtschaftlichen Bias mit \u00fcberdimensioniertem Staatssektor hat, ist mithin Euro-wechselkursbedingt zunehmend fehlstrukturiert worden. Die Folge dieser Fehlallokation: Verst\u00e4rkung der \u2013 schon beim Eintritt in die Euro-Zone \u2013 fehlenden internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit aufgrund mangelnder Orientierung an den Mustern komparativer Vorteile in der internationalen Arbeitsteilung.<\/p>\n<p>Wenn Griechenland die Euro-Zone verl\u00e4sst, kann und wird es durch eine kr\u00e4ftige Abwertung der (neuen) Drachme die Fehlallokation in seiner Produktionsstruktur beseitigen: nicht schlagartig, aber doch sukzessive im zeitlichen Anpassungsprozess. Damit \u00f6ffnet sich das Land und orientiert sich zunehmend entlang den Mustern der internationalen Wettbewerbsvorteile. Diese realistische Analyse, die in der allgemeinen Theorie und Politik des Wechselkurses eigentlich <em>common sense<\/em> ist, widerspricht vehement den gegen den Euro-Austritt Griechenlands argumentierenden politischen Euro-Rettern, eine Abwertung werde dem Land nicht helfen sondern eher schaden, weil seine schmale Exportbasis (im wesentlichen: Touristik, Schiffe &amp; Reederei, Agrar) keinen f\u00fcr das Land merklichen positiven Effekt, aber zugleich einen negativen importpreisbedingten Kaufkrafteffekt bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dass aber die Abwertung die Exportbasis um neue, aufgrund des \u00fcberbewerteten Euro in Griechenland bisher nicht produzierte G\u00fcter erweitern, das Exportportfolio sich also \u2013 auch \u00fcber ausl\u00e4ndische Investitionen \u2013 verbreitern wird, weil die implizite Exportbesteuerung wegf\u00e4llt, wird als allokativ-dynamischer Effekt nicht erkannt. Ebenso vernachl\u00e4ssigt wird der Effekt, dass \u00fcber die Abwertung die heimische Kaufkraft st\u00e4rker von den Importen auf\u00c2\u00a0 heimische Importsubstitute gelenkt wird. Auch hier gilt dann, dass das Portfolio der G\u00fcter, die bisher importiert, nun aber wegen des Wegfalls der impliziten Importsubventionierung im Inland produziert werden, die griechische Importsubstitutionsindustrie also in den Aufschwung versetzt wird. Ebenfalls ein dynamischer Restrukturierungseffekt. Das Fazit: Der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wird \u00fcber die n\u00f6tige und dann m\u00f6gliche Abwertung der Drachme die gesamte heimische Produktionsstruktur allokativ verbessern und verbreitern und damit die mangelhafte internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes verbessern.<\/p>\n<p>Das kann keine Rettungsschirmphilosophie zustande bringen, wie sie derzeit in immer neuen und kostenexplosiven Varianten von den Euro-Rettern propagiert und politisch installiert wird. \u201eZeit kaufen\u201c hei\u00dft die bedingungslose Devise, aber Rettungsschirme geben in der gekauften Zeit falsche Signale, weil ihre Anreize so sind, dass sie bestehende allokative Strukturen eher (statisch) konservieren als (dynamisch) ver\u00e4ndern: Der Reformdruck schwindet, weil die \u201eBudgetbeschr\u00e4nkung\u201c des Landes immer weiter in die Zukunft verschoben wird. Griechenland ist das Paradebeispiel daf\u00fcr, dass das Land zur breiten und tiefen Restrukturierung von Wirtschaft und Gesellschaft, die noch von starken osmanisch-t\u00fcrkisch gef\u00e4rbten Elementen anti- und nebenstaatlicher Netzwerke und Privilegien durchzogen ist, allenfalls z\u00f6gerlich bereit ist trotz vielf\u00e4ltiger Auflagen und angedrohter, allerdings unglaubw\u00fcrdiger Sanktionen bei Nichterf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Und da unter den Rettungsschirmen die \u00dcberbewertung des \u201eGriechen-Euros\u201c konserviert und das Land somit weiterhin von den internationalen Preisrelationen abgeschottet wird, wird es auch keinen internen Anpassungsprozess \u2013 \u00fcber sinkende L\u00f6hne, Einkommen usw. \u2013 geben, der sich gen\u00fcgend hart an diesen Preisrelationen orientiert. Dies hat die Vergangenheit der letzten zwei bis vier Jahre eindrucksvoll gezeigt.<\/p>\n<p>Es gilt zudem zu erkennen, dass bei Abwertung der Drachme die Last der griechischen Anpassung sich teilt: zwischen Lohn- und Einkommensreduktion einerseits und Abwertung der Drachme andererseits, also zwischen interner Restriktion von L\u00f6hnen und Einkommen und externer Reallokation von Exporten, Importen und Importsubstituten. Ein solcher Lastenmix der Anpassung, der den Wechselkurs in seinen Anpassungswirkungen nicht tabuisiert, ist, wie die Erfahrung mit alternativen W\u00e4hrungsarrangements zeigt, f\u00fcr die B\u00fcrger leichter akzeptierbar als die schwere Anpassungslast allein \u00fcber sinkende L\u00f6hne, Einkommen und Besch\u00e4ftigung bei fixiertem Wechselkurs, die sich, wie wir sehen k\u00f6nnen, in Streiks, b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Stra\u00dfenkrawallen und Hasstiraden gegen\u00fcber den Gl\u00e4ubigerl\u00e4ndern Bahn bricht.<\/p>\n<p>Nun wird bisher, wenn Griechenland austritt und abwertet, von Austrittsgegnern argumentiert, dass die damit verbundenen Folgewirkungen auf die mit Griechenland verbundenen Gl\u00e4ubiger- und Schuldnerbeziehungen so schwer zu organisieren seien, dass man diesen Schritt verhindern m\u00fcsse. Die Schwierigkeiten sind in der Tat nicht klein, aber einige Grund\u00fcberlegungen k\u00f6nnen helfen, sie zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Eine Abwertung der Drachme w\u00fcrde zun\u00e4chst bedeuten, dass alle bisher in Euro denominierten Bestandsgr\u00f6\u00dfen (Forderungen und Verbindlichkeiten) sowie Stromgr\u00f6\u00dfen (L\u00f6hne und Geh\u00e4lter) innerhalb Griechenlands mit der Abwertungsrate entwertet werden. Ein entscheidendes Problem tritt auf, wenn zum Beispiel griechische Banken auf der Aktivseite ihrer Bilanz die Forderungen um die Abwertungsrate verk\u00fcrzen, dies jedoch auf der Passivseite mit ihren Verbindlichkeiten nicht gleicherma\u00dfen durchf\u00fchren k\u00f6nnen, weil es dann zu \u00f6konomisch negativen Massenwirkungen kommen w\u00fcrde: Im Vorfeld der Abwertung k\u00f6nnte es zu einem <em>bankrun <\/em>kommen, in dem Inhaber von Sicht- und anderen Bankguthaben ihre Konten gegen Euro-Bargeld aufl\u00f6sen oder an Banken au\u00dferhalb des Landes transferieren. Das geschieht im \u00dcbrigen ja jetzt schon in signifikantem Ausma\u00df.<\/p>\n<p>Um dem akuten Problem des <em>bankrun<\/em> entgegenzutreten, m\u00fcssten die Banken Garantien geben, dass f\u00fcr jeden privaten Bankkunden zun\u00e4chst einmal seine Sichtguthaben so gut wie Euro-Bargeld sind, es also keine Notwendigkeit zum panikartigen <em>bankrun<\/em>-Bargeldumtausch gibt. Euro-Bargeld und Euro-Sichtguthaben w\u00fcrden dann zun\u00e4chst \u2013 oder auch f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit \u2013 die Funktion einer Parallelw\u00e4hrung zur Drachme einnehmen.<\/p>\n<p>Die mit dieser Garantie in den Bankbilanzen verursachten Wertdisparit\u00e4ten zwischen abgewerteten Forderungen und nicht abgewerteten Verbindlichkeiten m\u00fcssten, um damit verbundene Verluste der Banken zu verhindern, ausgeglichen werden: Hier k\u00f6nnten und sollten die bisher \u00fcber die alternativen Rettungsschirmmechanismen \u201ezur Rettung Griechenlands und des Euro\u201c geplanten Gelder \u2013 nunmehr treffsicher umgelenkt \u2013 eingesetzt werden. Dabei g\u00e4be es die Chance, Banken zu identifizieren, die aus strukturellen Gr\u00fcnden insolvent und deshalb einem Insolvenzverfahren zuzuf\u00fchren, die also gegebenenfalls abzuwickeln und nicht mehr \u00fcber allgemeine Rettungsschirmgelder zu erhalten sind.<\/p>\n<p>Mit den \u00fcber die privaten Sichtguthaben hinausgehenden Verbindlichkeiten der Banken m\u00fcsste in Bezug auf deren Wertgarantie bzw. Abwertungsrate spezifiziert nach Art der Einlagen sowie kundenspezifisch (Banken oder Nichtbanken im In- oder Ausland) vorgegangen werden. Dies ist das Feld mannigfaltiger Insolvenzverfahren und differenzierter Gl\u00e4ubigerverzichte (<em>haircuts<\/em>) die unumg\u00e4nglich sind, weil sie strukturbereinigend wirken. Aber auch hier werden differenzierte Ausgleichszahlungen an Banken n\u00f6tig sein.<\/p>\n<p>Dieses n\u00fcchterne Konzept der Organisation eines Griechenlandaustritts aus der Euro-Zone k\u00f6nnte \u2013 bei aller Differenziertheit im Einzelfall \u2013 prinzipiell auf alle Euro-(Krisen-)L\u00e4nder \u00fcbertragen werden, die Griechenland zu folgen \u00f6konomisch gezwungen werden. Es ist das Gegenteil von der \u00fcberh\u00f6hten politischen Pathetik einer \u201eSchicksalsgemeinschaft\u201c, deren Verlassen zu unkontrollierbaren \u201eAnsteckungsgefahren\u201c der Zerst\u00f6rung des europ\u00e4ischen Einigungswerks f\u00fchren w\u00fcrde. Solche Austrittsszenarien zeigen vielmehr, wie es ohne politischen Alarmismus zu einer Befreiung von einer f\u00fcr das Austrittsland erdr\u00fcckenden \u00dcberbewertung des Euro gehen kann. Wenn aus diesen Gr\u00fcnden weitere Euro-Mitglieder ausscheiden, so st\u00e4rkt dieser \u201eAnsteckungseffekt\u201c nicht nur diese L\u00e4nder selbst, sondern auch die verbleibende kleinere Euro-Zone. Es gibt im \u00dcbrigen viele historische Vorbilder f\u00fcr den gelungenen Austritt (und m\u00f6glichen Wiedereintritt) von L\u00e4ndern aus unterschiedlichen W\u00e4hrungsarrangements, nicht zuletzt auch die mit der W\u00e4hrungsumstellung verbundene deutsche Wiedervereinigung, aus deren positiven Erfahrungen hinsichtlich unterschiedlicher Kurse der Umrechnung von Bestands- und Stromgr\u00f6\u00dfen man lernen kann, allerdings auch aus deren konzeptionellen Fehlern.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen zudem folgendem Szenario gedanklich nicht ausweichen: Dem Austritt Griechenlands wird die harte Austrittsnotwendigkeit f\u00fcr Spanien folgen, wenn das Land sich unter den ESM begibt und dieser nicht ausreicht, um die Verschuldungskrise nicht nur der spanischen Banken, sondern auch der 17 Regionen aufzufangen. Alles andere als unwahrscheinlich ist zudem, dass Italien der n\u00e4chste ESM-Kandidat sein wird. Dann werden s\u00e4mtliche politischen Phantasien \u00fcber die realistischen M\u00f6glichkeiten der Aufstockung der ESM-Kapazit\u00e4ten obsolet. Und wenn man auch Frankreich auf seinem neu intensivierten Weg in den Sozialismus nicht aus dem Dunstkreis der potentiellen ESM-Bewerber ausschlie\u00dfen kann, dann sind ESM und Euro am Ende.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfreulich ist, dass die empirische w\u00e4hrungssystemische Evidenz\u00c2\u00a0 den Abschied von politischen Illusionen, von interessegeleitetem Austritts-Alarmismus und \u00fcberdrehter Verschleierungsrhetorik in Sachen Griechenland \u00fcberdeutlich erzwingt: Der IWF &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eEs ist soweit: Griechenland wird ausscheiden\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,8,434],"tags":[863,864,676,57],"class_list":["post-9749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-europaisches","category-waehrungspolitisches","tag-abwertung","tag-austritt-aus-ewu","tag-drachme","tag-griechenland"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Erfreulich ist, dass die empirische w\u00e4hrungssystemische Evidenz\u00c2\u00a0 den Abschied von politischen Illusionen, von interessegeleitetem Austritts-Alarmismus und \u00fcberdrehter Verschleierungsrhetorik in Sachen Griechenland \u00fcberdeutlich erzwingt: Der IWF &hellip; \u201eEs ist soweit: Griechenland wird ausscheiden\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-07-25T23:01:16+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Wolf Sch\u00e4fer\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Wolf Sch\u00e4fer\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\"},\"author\":{\"name\":\"Wolf Sch\u00e4fer\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/27f4df9e0084d2602f0c789847666d82\"},\"headline\":\"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden\",\"datePublished\":\"2012-07-25T23:01:16+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\"},\"wordCount\":1636,\"commentCount\":6,\"keywords\":[\"Abwertung\",\"Austritt aus EWU\",\"Drachme\",\"Griechenland\"],\"articleSection\":[\"Alle Kategorien\",\"Europ\u00e4isches\",\"W\u00e4hrungspolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\",\"name\":\"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-07-25T23:01:16+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/27f4df9e0084d2602f0c789847666d82\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/27f4df9e0084d2602f0c789847666d82\",\"name\":\"Wolf Sch\u00e4fer\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/wolf_schaefer.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/wolf_schaefer.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/wolf_schaefer.jpg\",\"caption\":\"Wolf Sch\u00e4fer\"},\"description\":\"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t Hamburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=10\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Erfreulich ist, dass die empirische w\u00e4hrungssystemische Evidenz\u00c2\u00a0 den Abschied von politischen Illusionen, von interessegeleitetem Austritts-Alarmismus und \u00fcberdrehter Verschleierungsrhetorik in Sachen Griechenland \u00fcberdeutlich erzwingt: Der IWF &hellip; \u201eEs ist soweit: Griechenland wird ausscheiden\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2012-07-25T23:01:16+00:00","author":"Wolf Sch\u00e4fer","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Wolf Sch\u00e4fer","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749"},"author":{"name":"Wolf Sch\u00e4fer","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/27f4df9e0084d2602f0c789847666d82"},"headline":"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden","datePublished":"2012-07-25T23:01:16+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749"},"wordCount":1636,"commentCount":6,"keywords":["Abwertung","Austritt aus EWU","Drachme","Griechenland"],"articleSection":["Alle Kategorien","Europ\u00e4isches","W\u00e4hrungspolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749","name":"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2012-07-25T23:01:16+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/27f4df9e0084d2602f0c789847666d82"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9749#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Es ist soweit: Griechenland wird ausscheiden"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/27f4df9e0084d2602f0c789847666d82","name":"Wolf Sch\u00e4fer","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/wolf_schaefer.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/wolf_schaefer.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/wolf_schaefer.jpg","caption":"Wolf Sch\u00e4fer"},"description":"Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t Hamburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=10"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9749"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9772,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9749\/revisions\/9772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}