Gastbeitrag
Griechenland, Irland, Portugal: Mehr Wachstum durch Innovationen

Die Staatsschuldenkrise stellt Griechenland, Irland und Portugal (GIP) vor die Herausforderung, die öffentlichen Haushalte zu sanieren und den Finanzsektor wieder auf eine solide Basis zu stellen. Die Konsolidierung reduziert das Wachstum in den betroffenen Ländern jedoch weiter. Griechenland, Irland und Portugal brauchen also Wachstum: dies würde die Rückführung der Schuldenlast erleichtern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Länder mittelfristig wieder eine tragfähige Schuldenquote erreichen. Da die Länder im Rahmen der EWU keine Möglichkeit haben, ihre Wettbewerbsfähigkeit über eine externe Abwertung zu verbessern, ist die Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktivität eine wichtige wirtschaftspolitische Aufgabe. Neben allgemeinen Strukturreformen und Privatisierungen gilt es, die Bedingungen für Innovationen zu verbessern sowie die Gründung und das Wachstum von Hochtechnologie-Unternehmen zu erleichtern. Die drei Länder bringen dazu unterschiedliche Voraussetzungen mit.

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