(Gar nicht so) Paradoxe Statistik

Immer wieder lässt sich den Medienberichterstattungen entnehmen, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer – nicht nur in den Vereinigten Staaten – inflationsbereinigt weniger und weniger verdient. Und tatsächlich sind die US-Reallöhne in allen Ausbildungsgruppen zwischen dem Jahr 2000 und 2013 gefallen: Schulabbrecher verloren 7,9 % und High School-Absolventen ohne College-Abschluss 4,7 % an Realeinkommen. Aber auch höhere Abschlüsse schützen nicht automatisch vor niedrigerem Einkommen. Der durchschnittliche College-Absolvent musste Lohneinbußen von 7,6 % hinnehmen, und Absolventen, die mindestens einen Bachelor-Abschluss vorzuweisen haben, verdienen heute ebenfalls 1,2 % weniger als 2000.1

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Achtung Statistik
Quote oder Anteil

Die Zahlen sind erschreckend: In der Euro-Zone lag die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen bei fast 25 % und in einigen Ländern noch viel höher. In Griechenland liegt sie etwa bei über 55 % und in Spanien ähnlich hoch. Das sind erschreckende Zahlen und es ist klar, dass alles getan werden muss, um den jugendlichen Arbeitslosen eine Perspektive zu bieten. Von Zeit zu Zeit werden in den Medien aber auch deutlich niedrigere Zahlen genannt: Dann spricht man von Arbeitslosenanteilen von zehn Prozent in der EU und von etwa 20 % in den „Krisenstaaten“. Das ist immer noch viel, aber nicht einmal halb so hoch wie die erstgenannten Zahlen.

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