Ungleichheit heute (24)
Wie ungleich ist die Welt?
Mythen, Fakten und Politik

„Wenn wir zur Marktwirtschaft stehen, so deshalb, weil sie eine der unerlässlichen Voraussetzungen für Freiheit, Recht, Menschenachtung, Friede und Gerechtigkeit ist.“ (Wilhelm Röpke)

Die Kritiker der Globalisierung lassen nicht locker. Weltweit offenere Märkte seien ökonomisches Teufelszeug. Mit der Globalisierung nehme das wirtschaftliche, soziale und politische Unheil seinen Lauf. Einkommen und Vermögen würden immer ungleicher verteilt. Mit der sozialen Mobilität sei es nicht weit her. Wer arm sei, bleibe es auch; wer reich sei, habe ausgesorgt. Das gelte für Länder und private Haushalte. Eine wachsende Ungleichheit mache Marktwirtschaften anfälliger für Krisen. Darunter litten nicht nur untere Einkommensschichten. Auch die Mittelschichten, vor allem in den reichen Ländern, zählten immer öfter zu den Verlierern. Das alles nage an der Akzeptanz der marktwirtschaftlichen und demokratischen Ordnung durch die Wähler. Es sei deshalb höchste Zeit, dem Spuk weltweit offenere Märkte ein Ende zu bereiten. Damit gelänge es auch, die weltweite Ungleichheit zu zähmen.

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