Kryptowährungen und Renminbi greifen den Leitwährungsstatus von Dollar und Euro an

Friedrich August von Hayek (1977) schrieb in seinem Werk „Entnationalisierung des Geldes“, dass Regierungen nie ihre Macht dafür einsetzten, auf Dauer ein ordentliches Geld bereitzustellen, „sie unterließen groben Missbrauch nur, als sie einer Disziplin unterworfen waren, wie sie die Goldwährung auferlegte“. Die Golddeckung des Dollars als globale Leitwährung wurde in den frühen 1970er Jahren aufgehoben, so dass seither weltweit Papierwährungen, sogenannte Fiat-Währungen, üblich sind. Diese haben seither dramatisch an Wert gegenüber dem Gold verloren (Abbildung 1). Dieser Prozess hat sich seit der Jahrtausendwende beschleunigt.

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„The Texas Bullion Depository“.
Die Texaner sorgen für Währungswettbewerb

“Gold is a currency. It is still, by all evidence, a premier currency. No fiat currency, including the dollar, can match it.“ (Alan Greenspan, Oktober 2014)

Am 12. Juni 2015 hat der Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, Greg Abbott, ein Gesetz („HB 483“) zur Schaffung einer bundesstaatlichen Goldlagerstätte – der „The Texas Bullion Depository“ – unterschrieben. Texas – größter US-Bundesstaat – will physisches Gold, das derzeit bei der Federal Reserve Bank von New York lagert (es handelt sich um Goldbestände der Universität-Texas-Stiftung), nach Texas zurückzuholen. Wert: etwa 1 Mrd. US-Dollar.

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Die Texaner sorgen für Währungswettbewerb
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