Pro&Contra
Das Schweden-Modell im Kampf gegen Covid-19?

Die ganze Welt kämpft seit dem Frühjahr gegen ein Virus namens SARS-CoV-2. Es hat blitzschnell zu allergrößten Verwerfungen geführt. In Ländern wie Italien ist das Gesundheitssystem kollabiert. In der Folge wurden Grenzen und Geschäfte dichtgemacht, Schulen geschlossen und Ausgangssperren verhängt.

Viele Regierungen haben entschlossen auf die Corona-Krise reagiert, manche Staatschefs zogen es vor, das Virus zu ignorieren. Und dann gab es noch die Schweden, die die Pandemie sehenden Auges ohne einen Shutdown überstehen wollten. Darüber, ob ihnen das gelungen ist, sind die Ökonomen Stefan Homburg und Albrecht Ritschl unterschiedlicher Meinung.

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Gastbeitrag
Verhältnismäßigkeit ist die neue Freiheit
Liberalismus in der Coronakrise

Liberale haben es immer schwer, aber derzeit besonders. Liberale – und ich verwende diesen Begriff im weiten Sinn des Wortes – sind in den meisten Gesellschaften schon immer nur eine kleine Minderheit. Aber in der Coronakrise zeigt sich dies in einer Drastik, die erschreckend ist.

In vermutlich allen Gesellschaften sind latent viele Ängste und – sagen wir es vorsichtig – sehr problematische Haltungen vorhanden, die im Allgemeinen, jedenfalls in Demokratien, unter der Decke bleiben. Aber in Krisen wie dieser kommen sie zum Vorschein: wir sehen sie bei jenen, die blindlings die schärfstmöglichen Restriktionen fordern, über die, die jede Diskussion über Lockerungen oder alternative Wege verbieten und verhindern wollen, bis zu jenen, die sich im Alltag als Aufpasser und Blockwarte gerieren.

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Verhältnismäßigkeit ist die neue Freiheit
Liberalismus in der Coronakrise
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“Solidarität” zerstört den Euro
Steht er vor dem Aus?

„Es reicht nicht aus, dass man Geld nicht selbst schaffen kann. Man muss auch dafür Sorge tragen, dass man das Geld anderer nicht ausgeben darf.“ (Norbert Berthold, 1997)

Das Endspiel hat begonnen. Die Tage des Euro sind gezählt. Der Zerfall der EWU steht unmittelbar bevor. Diese Meinung ist weit verbreitet, fast überall in Europa. Panik greift um sich. Die Politik versucht mal wieder, kritische Stimmen mundtot zu machen. Aber Vorsicht! So schnell kommt die Eurokalypse nicht. Noch sind nicht alle fiskalischen Trümpfe ausgespielt. Es wird noch eine Weile dauern, bis Deutschland pleite ist. Auch die EZB hat noch einige „Dicke Berthas“ im monetären Arsenal. Eine Hyperinflation in Europa entsteht nicht von heute auf morgen. Die Politik hat also noch ein wenig Zeit, eines der waghalsigsten währungspolitischen Experimente fortzuführen. Vielleicht gelingt es ihr doch noch, auf den Pfad der Tugend zurückzukehren. Es wäre uns allen zu wünschen.

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Steht er vor dem Aus?
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