Junge Autoren
Kampf der Geschlechter
Warum und wieviel verdienen Frauen weniger als Männer?

Im Zeitalter der Gleichstellung der Geschlechter in allen Lebenslagen hat gerade die unterschiedliche Entlohnung von Männern und Frauen eine enorme gesellschaftliche Brisanz und kulmuniert in der Forderung nach einem „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. Inwieweit unterscheiden sich Frauen und Männer in ihrer Arbeitstätigkeit? Was begründet die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern auf Branchen, Berufe und Unternehmen? Welcher Teil der Lohnlücke wird durch diese unterschiedliche Aufteilung begründet? Spiegelt der unerklärbare Teil der Lohnlücke wirklich die Höhe der Lohndiskriminierung von Frauen wider?

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Kampf der Geschlechter
Warum und wieviel verdienen Frauen weniger als Männer?
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Ungleichheit heute (32):
Geld ist nicht alles
Transmissionskanäle der intergenerationalen Einkommenspersistenz

„In der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein.“ (Paul Watzlawick)

Die steigende Ungleichheit der Markteinkommen ist aktuell eines der wichtigsten sozialpolitischen Themen in Deutschland. Eng damit verbunden, in der Öffentlichkeit allerdings weniger stark diskutiert, ist das Thema der Einkommensmobilität. Allgemein unterscheidet man zwischen der intra- und der intergenerationaler Einkommensmobilität. Während sich die intragenerationale Einkommensmobilität mit der Frage beschäftigt, inwiefern eine einzelne Person innerhalb ihres Erwerbslebens auf der Einkommensleiter auf- oder absteigen kann, beschreibt die intergenerationale Einkommensmobilität den Auf- oder Abstieg eines Kindes relativ zur Position seiner Eltern. Die intergenerationale Einkommensmobilität untersucht also, inwiefern das spätere Einkommen eines Kindes von seiner Herkunft determiniert wird.

Ungleichheit heute (32):
Geld ist nicht alles
Transmissionskanäle der intergenerationalen Einkommenspersistenz
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Fokus auf die Marktwirtschaft
Argumente gegen eine Überfrachtung der VGR

Innovationen erscheinen in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen oftmals nicht rechtzeitig und vollständig. Vielmehr sind dort nur die negativen Substitutionseffekte sichtbar. Ist dies jedoch ein Marktphänomen, dann sollte sich dies auch in einer schwächeren Marktproduktion und Produktivität sowie in einem engeren Verteilungsspielraum zeigen. Um die mit der digitalen Revolution entstehenden privaten neuen Gütern und die damit verbundenen Wohlstandseffekte zu berücksichtigen, bietet sich eine gesonderte Analyse in einer Satellitenrechnung an. Damit kann eine Überfrachtung des wichtigen BIP-Konzepts verhindert werden.

“Fokus auf die Marktwirtschaft
Argumente gegen eine Überfrachtung der VGR
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Nobelpreis
Empirie ernst nehmen
Der Nobelpreis für Angus Deaton

In der Ökonomie gibt es viele Theorien, die sich breiter Zustimmung erfreuen und in Lehrbüchern schon als gesichertes Wissen dargestellt werden. Dabei liefern empirische Überprüfungen dieser Theorien durchaus widersprüchliche Resultate. Ein gutes Beispiel ist die private Ersparnisbildung von Haushalten, eine enorm wichtige Größe, da die private Ersparnis Investitionen ermöglicht und auch den privaten Konsum beeinflusst, der wiederum von großer konjunktureller Bedeutung ist. Mit den Theorien von den Nobelpreisträgern Modigliani und Friedman wird erklärt, dass der private Konsum nicht vom laufenden Einkommen, sondern vom Lebenseinkommen (nach Modigliani) bzw. dem permanenten Einkommen (nach Friedman) abhängt. Kurzfristige Änderungen des Einkommens (wie z.B. eine Bonuszahlung, Arbeitslosigkeit, oder eine temporäre Steuersenkung) sollte dementsprechend kaum den Konsum beeinflussen, wohl aber die private Ersparnis, die dann zur Konsumglättung genutzt wird. Das ist alles höchst plausibel und liefert interessante empirische Vorhersagen: z.B. sollten stärker wirtschaftlich wachsende Länder höhere Sparquoten aufweisen, da dort die Lebenseinkommen höher sind und Haushalte mehr sparen müssen, um diesen wachsenden Lebensstandard im Alter zu sichern. Und Länder, in denen Haushalte zumeist privat für das Alter vorsorgen müssen sollten höhere Sparquoten ausweisen als umlagefinanzierte Rentensysteme wie das in Deutschland.

Nobelpreis
Empirie ernst nehmen
Der Nobelpreis für Angus Deaton
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