Griechenland (14)
Allein gegen Alle
Griechenland spielt weiter Vabanque

Die griechische Regierung von Alexis Tsipras steht vor einer „mission impossible“. Erfüllt sie die Reformauflagen der „Brüsseler Gruppe“, schicken sie die Wähler in die politische Wüste. Hält sie sich aber an die vollmundigen Wahlversprechen, drehen ihr die Gläubiger den Geldhahn zu. In beiden Fällen ist sie politisch erledigt. Ihre Strategie war von Anfang an, die Auflagen der “Troika” weich zu spülen, noch besser einen Schuldenschnitt zu organisieren. Das versuchte sie mal mit Zuckerbrot, mal mit der Peitsche. Erfolg hatte sie bisher mit beidem nicht. Nun ist das geliehene Geld fast alle. Es ist zwölf Uhr mittags.

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Griechenland spielt weiter Vabanque
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So zahlen die Gauchos
Die erneute Staatspleite Argentiniens

Spätestens seit der europäischen Staatsschuldenkrise, die 2010 mit dem Zahlungsausfall Griechenlands begann, wurden die Rufe nach einem „geordneten“ Umschuldungsverfahren für Staaten wieder lauter. Zahlreiche – zum Teil auf früheren Überlegungen insbesondere des Internationalen Währungsfonds (IWF) basierende – Vorschläge wurden seitdem in die Diskussion eingebracht[i], ohne (bisher) jedoch ein nachhaltiges Echo im politischen Bereich zu finden. Die aktuellen Ereignisse um die erneute Schuldenkrise Argentiniens rücken diese Überlegungen nun wieder in den Fokus. Vor diesem Hintergrund sollen im Folgenden die auslösenden Faktoren der aktuellen Schuldenkrise Argentiniens und die möglichen Konsequenzen für künftige Staatsinsolvenzen erläutert werden.

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Die erneute Staatspleite Argentiniens
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