BlogDialog
„Der Mensch muss auch im Zeitalter der Industrie 4.0 im Mittelpunkt stehen“
Der Unternehmer Manfred Wittenstein im Gespräch

Herr Dr. Wittenstein, wie würden Sie die vierte industrielle Revolution in Worte packen?

Manfred Wittenstein: Die Definition von Industrie 4.0 ist sehr lebendig, da sie sich im Laufe der Zeit verändert. Dabei wird häufig vieles in einen Topf geworfen: Digitalisierung, Internet der Dinge, Virtualität. Da muss man aufpassen. Industrie 4.0 bedient sich zwar der Digitalisierung und der Vernetzung als Werkzeuge, ist aber im Kern auf industrielle Wertschöpfung ausgerichtet. Letztlich geht es darum, reale und virtuelle Welt innerhalb, aber auch zwischen Firmen und Kunden miteinander zu verschmelzen – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Somit verändern sich Geschäftsmodelle.

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Können Open Access Modelle das Geschäftsmodell der Wissenschaftsverlage aufbrechen?!

Schon allein die Name der etablierten Wissenschaftsmagazine wie „Nature“, „Science“ oder „Cell“ lösen in der Fachwelt Ehrerbietung aus und sind selbst außerhalb der Wissenschaft wohl bekannt. So überrascht es selbst den Laien nicht, dass Verlage im wissenschaftlichen Segment lukrative Unternehmen sind. Dass deren Geschäftsmodell jedoch auf Monopolrenditen, der öffentlichen Finanzierung ihrer Beiträge und einem zumindest teilweisen Unterminieren des Wissensflusses beruht, ist in der breiten Öffentlichkeit weniger geläufig. Jedoch könnten Initiativen, die die vermehrte Nutzung von Open Access Verfahren zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Beiträgen etablieren, dabei helfen, dieses Geschäftsmodell in seine Schranken zu weisen – sofern es die Forschungsgemeinde schafft sich von eingefahrenen und ausgetretenen Pfaden zu lösen.

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