Gastbeitrag
Achterbahnfahrt mit dem Bitcoin

Die virtuelle Währung Bitcoin macht seit Wochen Schlagzeilen. Der Grund ist – wie schon oft zuvor – die rasante Kursentwicklung. Zunächst war der Preis eines Bitcoin zwischen Anfang Dezember 2016 und Anfang Januar 2017 von 706 Euro auf 1 043 Euro in der Spitze gestiegen. Das entspricht einem Plus von fast 50 Prozent. Innerhalb weniger Tage folgten ein Absturz auf 752 Euro und danach ein sukzessiver Wiederanstieg auf etwas über 1 000 Euro. Allein am 9. Februar 2017 schwankte der Preis kräftig, im Tagesverlauf ging es zwischen 1 006 und 847 Euro hin und her.

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Deflation in der Euro-Zone
Problem oder Phantom?

„If markets don’t work, have government intervene. If government intervention doesn’t work, have government intervene further.” (Jeff Hummel)

Die Deflation hat Europa fest im Griff. Das glauben zumindest Mario Draghi und die EZB. Deflation ist nicht mehr als ein Gespenst. Davon sind Jens Weidmann und die Deutsche Bundesbank überzeugt. Tatsächlich ist die Inflationsrate für die Euro-Zone seit Ende letzten Jahres leicht negativ. In fast allen Ländern sinkt das allgemeine Preisniveau, gemessen am Konsumgüterpreisindex, in einigen mehr, in anderen weniger. Die Angst vor irreparablen Schäden deflationärer Entwicklungen ist weit verbreitet, bisweilen ist sie geradezu panisch. Drastische Einbrüche beim wirtschaftlichen Wachstum, ein weiterer Anstieg der massenhaften Arbeitslosigkeit und gefährliche Verwerfungen im Parteiengefüge werden als Menetekel an die Wand gemalt. Mario Draghi wird nicht müde, vor solchen Entwicklungen zu warnen. Und er belässt es nicht bei Warnungen. Mit dem Billionen-Aufkauf-Programm wird die EZB auch wieder hyper-aktiv. Die spannende Frage ist: Bekämpft die EZB ein Problem oder jagt sie ein Phantom?

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Übertriebene Deflationssorge

“Die Inflation kommt nicht über uns als ein Fluch oder als ein tragisches Geschick; sie wird immer durch eine leichtfertige oder sogar verbrecherische Politik hervorgerufen.” (Ludwig Erhard (2009 [1957])

Im Euroraum geht die Deflationssorge um – befördert durch den jüngsten Rückgang der Konsumentenpreise: Im Dezember 2014 fielen sie um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch deutet das wirklich schon auf Deflation hin?

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