Die Werte der Wirtschaft (5)
Mitverantwortung – Warum verhalten wir uns solidarisch im öffentlichen Raum?

Unsere freiheitliche marktwirtschaftliche Ordnung lebt davon, dass Menschen verantwortlich für sich selbst handeln (siehe auch: Die Werte der Wirtschaft (4)), aber auch Mitverantwortung für andere Menschen und für die Gesellschaft übernehmen. Gerade in einer freien Marktwirtschaft ist es ein zentrales Gebot, auch im öffentlichen Raum anderen zu helfen, Solidarität zu zeigen mit jenen, die sich nicht selbst helfen können. Personen, die in einer Marktwirtschaft selbst ihre Existenzgrundlage nicht sicherstellen können, benötigen diese Hilfe. Zwar kann ein funktionierendes Gemeinwesen diese Hilfeleistungen teilweise übernehmen, doch ist dafür erst ein willentlicher Akt der Solidarität erforderlich, um solche Hilfeleistungen in ausreichender Weise und Höhe auf der Ebene des Gemeinwesens zu verankern. Versagt das Gemeinwesen bei der Hilfestellung, ist wiederum der Einzelne gefordert, Mitverantwortung zu übernehmen.

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Mitverantwortung – Warum verhalten wir uns solidarisch im öffentlichen Raum?”
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Mütterrenten, ausbleibende Beitragssenkungen und Renten für langjährig Versicherte
Verschieben sich die politischen Machtverhältnisse zu den Rentnern?

Auf dem Weg in die Gerontokratie…?

Im Jahr 2002 verfassten die beiden Münchener Finanzwissenschaftler Hans-Werner Sinn und Silke Übelmesser (heute Universität Jena) eine kurze, aber prägnante Studie über das rasche Herannahen gerontokratischer Verhältnisse in Deutschland. In der Studie mit dem Titel „Pensions and the path to gerontocracy in Germany“ zeigen sie, dass Deutschland etwa ab dem Jahr 2016 eine Gerontokratie sein wird, wobei Gerontokratie als ein Zustand zu verstehen ist, in dem keine strukturelle politisch-gesellschaftliche Mehrheit mehr gegen die Interessen alter Menschen möglich ist. Konkret argumentieren die Autoren, dass insbesondere keine Rentenreformen mit Einschnitten bei den Rentnern mehr durchsetzbar sein werden.

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Verschieben sich die politischen Machtverhältnisse zu den Rentnern?
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Ist Gier schlecht?
Warum Egoismus nicht unser größtes Problem und homo oeconomicus immer noch quicklebendig ist

Homo oeconomicus in der Theorie

Seit zehn, fünfzehn Jahren hat homo oeconomicus es nicht mehr so leicht wie früher. Die Verhaltensökonomie fordert ihn immer wieder heraus. Sie zeigt, beispielsweise im Experiment, immer wieder daß Menschen sich gar nicht so verhalten wie sie es täten, wenn sie homines oeconomici wären.

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Warum Egoismus nicht unser größtes Problem und homo oeconomicus immer noch quicklebendig ist
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