Der immer noch schiefe Turm von Pisa

Es ist sicherlich erfreulich, wenn Deutschland, folgt man der neuesten Pisa-Studie, in den internationalen Rangordnungen der Schülerleistungen besser abschneidet als zuvor. Das darf uns allerdings nicht zu der Auffassung verführen, dass wir uns mit unserem Bildungswesen auf dem richtigen Weg befinden. Wir könnten durchaus auf eine Schiefe Ebene geraten, wenn wir den Bildungsflüsterern folgen.

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Gastbeitrag
Spielraum für nachhaltige Staatsfinanzen jetzt nutzen!

Die enorme Staatsverschuldung in vielen europäischen Staaten, aber auch in Japan oder den USA, erweist sich als zunehmend problematisch. In Deutschland gefährdet neben den finanziellen Folgen der europäischen Schuldenkrise insbesondere die demografische Entwicklung die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen und der sozialen Sicherungssysteme. Dabei ist in den nächsten zehn Jahren die demografische Entwicklung für die Haushaltskonsolidierung noch günstig: einem relativ hohen Anteil an Erwerbspersonen an der Gesamtbevölkerung stehen bereits weniger Kinder und noch nicht so viele Rentner gegenüber. Diese Zeitspanne muss genutzt werden, um die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Auch sollte das deutsche Bildungssystem anders finanziert werden: Frühkindliche und schulische Bildung sollten weitgehend staatlich, universitäre Ausbildung hingegen mehr privat finanziert werden. So würden die Bildungschancen für Kinder aus bildungsferneren Haushalten verbessert. Dadurch verbessern sich auch ihre Beschäftigungschancen deutlich. Das trägt zu stabileren öffentlichen Finanzen bei.

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Gastbeitrag
Gegen die Abschaffung von Studiengebühren in Bayern

Die wahren Bildungsskandale dieses Landes sind:

  • Kindergartenplätze sind teurer als Studienplätze.
  • Es fehlen Zehntausende von Kindergartenplätzen.
  • An deutschen Schulen fällt in erheblichem Umfang Unterricht aus.
  • 7% aller Schüler verlassen die deutschen Schulen ohne Abschluss.
  • Etwa 10% der deutschen Wohnbevölkerung gelten inzwischen als Analphabeten.

In den meisten Bundesländern, die Studiengebühren eingeführt hatten, sind diese inzwischen wieder verschwunden. In Bayern steht die Abschaffung kurz bevor, wahrscheinlich auch in Niedersachsen. Das bisher in der Bundesrepublik von staatlichen Universitäten praktizierte Studiengebührenmodell sah und sieht vor, dass Gebühren pro Semester während des Studiums zu bezahlen sind. In der Regel wurde ein Betrag von 500 Euro erhoben. Diese Art von Studiengebühren soll im Folgenden als „einfache Studiengebühren“ bezeichnet werden.

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