Das gefährliche Narrativ der Klimaaktivisten

Narrative sind Geschichten, die in der Regel dazu dienen, komplizierte Zusammenhänge so weit zu vereinfachen, dass sie leicht verständlich werden. Wir brauchen diese kurzen Geschichten, denn die Welt ist viel zu kompliziert, als dass wir die Langfassungen noch verstehen könnten. Allerdings: Es gibt gute Narrative, die uns die Welt so erklären, wie sie ist, schlechte Narrative, die nur so tun, tatsächlich aber partikularen Interessen dienen, und sehr schlechte Narrative, die benutzt werden, um schlimme Dinge zu legitimieren. Das Problem ist, dass es nicht einfach ist, die guten von den schlechten und sehr schlechten Narrativen zu unterscheiden. Das Narrativ, dass uns die Klimaaktivisten auftischen, ist dafür ein gutes Beispiel. Tatsächlich ist es ein sehr schlechtes Narrativ, weil es erstens falsch ist und zweitens dazu genutzt werden kann, Gewalt zu rechtfertigen.

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Podcast
Die Macht der Narrative

Narrative – also Erzählungen – sind zu einem wichtigen Instrument in der Politik geworden. Mit ihnen lassen sich Wähler für politische Botschaften und Konzepte gewinnen, ohne dass die Wähler die dahinter stehenden Problemlagen selbst verstehen müssen. Ihnen reicht oft eine plausible bzw. glaubwürdige Erzählung. Doch wie muss ein Narrativ gestrickt sein, um damit möglichst viele Menschen zu überzeugen?

Dr. Jörn Quitzau (Berenberg) im Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Weimann (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg).

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