Gastbeitrag
Ordnungspolitik in der Krise – Warum gerade jetzt
Eine systemanalytische Widerlegung des Kriseninterventionismus

Wenn die Krise kommt, soll der Staat „mitspielen“ statt „schiedsrichtern“ – so die interventionistische Formel. Preisdeckel, Bailouts, Subventionen gelten als Gebot der Stunde. Doch das Gegenteil ist richtig: Gerade in Krisen verschärfen Eingriffe das Wissensproblem, zerstören stabilisierende Feedbacks und werden dauerhaft. Ordnungspolitik ist keine Schönwetterdisziplin – sie ist die einzige Krisenpolitik, die langfristig funktioniert.

Gastbeitrag
Was 1923 uns heute lehrt
Der Staat und das Komplexitätsproblem

Vor 102 Jahren endete mit der Einführung der Rentenmark die deutsche Hyperinflation. Meist gilt sie als Mahnung vor exzessiver Geldpolitik – doch die tiefere Ursache war ein strukturelles Staatsversagen. Der Staat versuchte, durch Inflation und Intervention wirtschaftliche und soziale Probleme zu steuern – und zerstörte damit die Grundlagen der Koordination. Die eigentliche Lehre von 1923 lautet: Komplexe Ordnungen lassen sich nicht zentral planen. Ordnungspolitik ist angewandte Komplexitätstheorie – und aktueller denn je.

Gastbeitrag
Covid-19 und darüber hinaus
Unsicherheiten mithilfe von Was-Wäre-Wenn-Szenariotechniken reduzieren

Die Kritik im Umgang mit Covid-19 nimmt sowohl in der Bundesrepublik als auch in weiten Teilen der westlichen Welt zu. Dies betrifft verspätete Eindämmungsmaßnahmen genauso …