Warum gibt es keine Konkurrenz zur Fußball-Bundesliga?

Die Fußball-Bundesliga produziert eine Unterhaltungsdienstleistung, die von den Konsumenten sehr hoch geschätzt wird, was an den Zuschauerzahlen im Stadion und an den Zuschauern vor dem Fernsehen deutlich wird. Zwar existieren Substitutionsprodukte auf dem Unterhaltungssektor, aber insbesondere die Attraktivität anderer deutscher Profi-Sportligen oder ausländischer Fußballigen scheint für den deutschen Zuschauer eher gering zu sein. Nun läßt sich beobachten, daß der Markt für „Fußballspiele“ offenbar wenig bestreitbar ist; dies zeigt sich daran, daß im Fußball keine Konkurrenzligen auf dem höchsten Spielniveau auftreten, geschweige denn sich durchsetzen können.

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Die Vergabe der Olympischen Spiele

Die Olympischen Spiele sind neben der Fußball-Weltmeisterschaft das größte und kommerziell bedeutendste Sportereignis. Auch wenn die ökonomische Bewertung von Sportgroßereignissen für die Ausrichterstädte bzw. -länder nicht unumstritten ist, steht der Prestigegewinn außer Frage, so daß in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg der Anzahl der Bewerberorte auftrat. Während in Vancouver und Whistler die letzten Vorbereitungen für die kommenden Winterspiele vom 12. bis zum 28. Februar abgeschlossen werden, befinden sich viele andere Destinationen momentan im Bewerbungsprozeß um die Ausrichtung.

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Ein Monopol für Friedhöfe?

Beisetzungen sind in Deutschland teuer: So kostet eine Erdbestattung einfachster Art knapp 5.000 EUR (Hildebrandt-Woeckel, 2008; o. V., 2008). Die größten Einzelposten des komplexen Produkts der Beisetzung entfallen auf den Bestatter, der u. a. für den Transport des Leichnams und das Einsargen verantwortlich ist, auf den Steinmetz (Grabstein, Einfassung) sowie auf den Friedhof. Neben der Grabnutzungsgebühr (inkl. der anteiligen Kosten für die Friedhofsverwaltung) entstehen auf dem Friedhof Kosten für die Nutzung der Trauerhalle, die Annahme und Aufbewahrung, ggf. für die Kühlung des Leichnams sowie das Öffnen und Schließen des Grabs (Bestattungsgebühr) (Aeternitas, 2006). Bestattungsgebühren werden von jedem Friedhof individuell berechnet. Die Grabnutzungsgebühr ist von der Art des Grabes (Einzel- oder Doppelgrab, Urnengräber) und der Nutzungsdauer abhängig.

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HTA – ein verläßlicher Wegweiser im Dickicht des Gesundheitswesens?

Das Ausgabenwachstum im Gesundheitswesen, die vermeintlich hohen Preise für neue medizinische Technologien sowie der Einsatz ungetesteter Behandlungsmethoden, die teilweise unwirksam oder gar schädlich sein dürften, hat in vielen Gesundheitssystemen dazu geführt, daß mit Hilfe von Health Technology Assessment (HTA) Preis- und Marktzutrittsregulierungen im Gesundheitswesen aufgebaut werden.

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Sollte die Tour de France durch öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland übertragen werden?

Aufgrund der Dopingskandale im Radsport in den letzten Jahren beabsichtigten die öffentlichen Sender, in diesem Jahr die Tour de France nicht live zu übertragen. Aufgrund ihrer vertraglichen Verpflichtungen müssen ARD und ZDF entgegen ihrer Absichten von der Tour berichten; der dafür vereinbarte Preis beträgt für den Zeitraum 2009 bis 2011 20 Millionen Euro.

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Öffentliches Geld für Goldmedaillen?

Am 23. April dieses Jahres titelte das Handelsblatt „Extragehalt für Spitzensportler soll mehr Medaillen bringen“: „Die Stiftung Deutsche Sporthilfe will die besten Athleten des Landes mit stärkeren finanziellen Anreizen zu Höchstleistungen antreiben. Künftig erhalten vielversprechende deutsche Spitzensportler eineinhalb Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele jeweils 1500 Euro zusätzlich im Monat“ (o. V., 2009, S. 20).

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Medical Savings Accounts als Reformoption für das deutsche Gesundheitswesen

Die Maßnahmen der Gesundheitsreform, die die große Koalition auf den Weg gebracht hat, zeichnen sich durch eine teilweise unglückliche Ausgestaltung aus und dürften kaum die mit ihnen verbundenen Zielsetzungen wie beispielsweise Beitragsstabilität erreichen. Vor diesem Hintergrund scheint es sinnvoll, auf eine Reformoption hinzuweisen, die erfolgreich in anderen Staaten wie etwa Singapur eingeführt worden ist: Die Medical Savings Accounts (deutsch: Gesundheitssparkonten).

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Eine Neuordnung des deutschen Lotteriemarktes tut not!

Glücksspiele sind nach Lesart des Staatsvertrags über das Glücksspielwesen in Deutschland Spiele, bei denen für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Hierzu zählen neben Lotterien, Wetten jedweder Art gegen Entgelt (meist in Form von Sportwetten), Lotterien, Angebote innerhalb staatlicher Spielbanken (Tischspiele und Automaten) sowie Automaten-spiele außerhalb staatlicher Casinos (z. B. in Gaststätten und Spielhallen) und eine Anzahl weniger bekannter Glücksspiele wie das Gewinnsparen, das von öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Kreditinstituten angeboten wird. Nach § 4 dieses Staatsvertrags ist für das Betreiben jeglicher Art eines öffentlichen Glücksspiels eine Genehmigung der zuständigen Behörde des jeweiligen (Bundes-)Landes erforderlich.

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