Schlag nach bei Adam: Die Gaunertricks der Schuldenstaaten

Man muss schon buchstäblich bis zu Ende lesen (oder blättern). Erst im letzten Kapitel des letzten, fünften Buches des „Wohlstands der Nationen“ kommt Adam Smith auf die Staatsschulden zu sprechen. Heute gelesen löst die Lektüre unter dem Eindruck der Eurokrise ambivalente Gefühle aus: Es ist tröstlich zu sehen, dass die Staaten im 18. Jahrhundert keinen Deut besser waren als heute, aber genau diese Erkenntnis kann einen auch zum Verzweifeln bringen.

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Ethische Gefühle und der Wohlstand der Nationen
Eine ordo-liberale Weihnachtsmarktandacht

Auf dem Weihnachtsmarkt prallen ethische Gefühle und Einzelhandelsumsätze, Krippenspiel und Schnäppchenjagd ziemlich krass aufeinander. „Zwischen den Jahren“ ist dann aber die Zeit, sich der Geschenke zu erfreuen – wozu vor allem das Geschenk der Muße gehört. Die beste Zeit, Bücher zu lesen. Adam Smith zum Beispiel. Den ideengeschichtlich Bewanderten empfehle ich, jetzt den Computer abzustellen und es sich am Kamin mit einem schönen ledergebundenen Klassiker gemütlich zu machen – es kommt nichts wirklich Neues. Es geht um „das Adam Smith Problem“, in der unter Experten inzwischen geläufigen Interpretation.

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