Sind wir nicht alle ein bisschen Millionär?

Seit sich die Finanzkrise immer mehr in Richtung der Staatsverschuldung bewegt, werden aus verschiedenen Richtungen wieder Stimmen lauter, die eine stärkere fiskalische Belastung von Vermögen fordern. Nun ist dieses Ansinnen an sich nicht neu, aber die Veränderung der politischen Mehrheitsverhältnisse und uno actu der Erfolgsaussichten entsprechender Vorstöße in einigen europäischen Ländern legt immerhin nahe, über ein Problem nachzudenken, das leider nur sehr selten in diesem Zusammenhang thematisiert wird.

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Amerika schafft sich auch ab – oder doch nicht?

Kürzlich erschien in der Arbeitspapierreihe des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ein Papier von James Heckman, das äußerst lesenswert ist. Es geht um die späten Nachwirkungen der Rassendiskriminierung in den USA, die immer noch relevant zu sein scheinen, auch Jahrzehnte nach den Erfolgen der Bürgerrechtsbewegung. In den rohen Einkommensdaten zeigen sich solche Nachwirkungen möglicherweise in den deutlich geringeren Löhnen, die schwarze Amerikaner oder solche mit lateinamerikanischer Herkunft relativ zu weißen Amerikanern verdienen.

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Wirtschaftspolitik in Zeiten der “3. industriellen Revolution”

Die Welt verändert sich in einem rasanten Tempo, die Globalisierung wirft wirtschaftlich vieles über den Haufen. Viele glauben gar, es sei ökonomisch nichts mehr so, wie es einmal war. Erfordert diese „neue“ Welt der internationalen Arbeitsteilung auch eine neue Wirtschaftspolitik? Die Antwort lautet: nein. Was in der „alten“ Welt gute Wirtschaftspolitik war, wird es auch in der „neuen“ Welt sein. Auch in Zeiten der Globalisierung gelten für die Wirtschafspolitik drei Regeln: Handle nicht protektionistisch, stärke die Anpassungsfähigkeit der Arbeitsmärkte, federe den strukturellen Wandel anreizverträglich ab.

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