Podcast
Hitzewelle und Klimapolitik
Anpassung an den Klimawandel

Was folgt aus der Hitzewelle? Manche fordern, der Klimaschutz der Vermeidung (Mitigation) solle verschärft und Treibhausgasneutralität früher angestrebt werden. Das ist unter den gegenwärtigen (weltpolitischen) Bedingungen keine gute Idee. Er kostet uns viel und bringt dem Weltklima wenig. Solange es nicht gelingt, das internationale Kooperations-Problem in den Griff zu bekommen, muss eine Politik der regionalen (effizienteren) Adaptation den Vorrang vor einer nationalen (europäischen) Politik der (ineffizienten) Mitigation erhalten.

Gastbeitrag
Staatsschulden
Das ewige Spiel mit dem Feuer

Sollten hoch verschuldete Staaten Schwierigkeiten bekommen, Käufer für ihre Staatspapiere zu finden, würden im Ernstfall wahrscheinlich die Zentralbanken wieder als Helfer in der Not einspringen und Staatsanleihen kaufen. Damit würden die Ursachen des Schuldenproblems nicht gelöst, aber die betroffenen Länder erhielten finanziell und zeitlich etwas Luft. Inflation wäre das Ventil, um den Schuldendruck vorerst zu regulieren.

Podcast
Hitzewelle und Klimaschutzziele
Kühlen Kopf bewahren

Am Ende des Hitzesommers stellt sich die Frage: Ist Nicht-Handeln beim Klimaschutz teurer als der Preis, den wir für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen bezahlen müssen? 

Wie ist vor diesem Hintergrund das deutsche Ziel zur Treibhausgasneutralität 2045 zu bewerten? Was wären die ökonomischen und ökologischen Effekte, wenn das Ziel auf 20250 verschoben wird?

Podcast
US-Zentralbank
Eine neue geldpolitische Ära

Kevin Warsh, der neue Vorsitzende der US-Zentralbank Fed, hat einen bemerkenswerten Start hingelegt. In seiner ersten Pressekonferenz betonte er nicht nur, dass die US-Zentralbank unter seiner Führung Preisstabilität liefern wird, er kündigte auch Reformen für fünf Themenfelder an. Die Reformvorschläge sollen in den nächsten Monaten von fünf Arbeitsgruppen erarbeitet werden. Beginnt damit eine neue geldpolitische Ära?

Gastbeitrag
Mehr Markt, weniger Staat
Anmerkungen zur Staatsquote von 50%

Die deutsche Staatsquote ist hoch, aber sie ist keine präzise Kennzahl. Sie misst den staatlichen Einfluss auf die Wirtschaft nur unzureichend. So werden nicht-finanzielle Regulierungen in der Staatsquote nicht berücksichtigt. Zudem differenziert die Staatsquote nicht zwischen produktiven und unproduktiven Eingriffen des Staates. Im Ergebnis ist der staatliche Einfluss noch stärker als offiziell ausgewiesen.