Psychologische Fallstricke und Finanzkrisen
Rationale Finanzmärkte? Wenn es nach Egon Sohmen (1930–1977) gegangen wäre, hätte es zu der aktuellen Finanzkrise gar nicht kommen können. Er war zutiefst überzeugt von …
Das ordnungspolitische Journal
Rationale Finanzmärkte? Wenn es nach Egon Sohmen (1930–1977) gegangen wäre, hätte es zu der aktuellen Finanzkrise gar nicht kommen können. Er war zutiefst überzeugt von …
Wie kommt es, dass die einen überall nur Marktversagen wittern (vor allem vor und in der Krise) und andere ihre Aufmerksamkeit vor allem auf Staatsversagen …
„Wider die absolute Wahrheit
Das Konzept der Wirtschaftsstile“ weiterlesen
I. In der Volkswirtschaftslehre hat der empirisch-quantitative Ansatz die Oberhand gewonnen. Warum das wissenschaftstheoretisch kein Fortschritt ist, und warum gerade diese – irreführend als „modern“ …
„Mit Positivismus und Empirismus gegen die Freiheit“ weiterlesen
Reflektiert die aktuelle Finanzkrise eine Krise der Ökonomik? Selbstverständlich tut sie das, wie zuletzt der „Economist“ anhand des gegenwärtigen Zustands der Makroökonomik dargelegt hat. Der …
„Ordnungsruf:
Krise am Finanzmarkt – Krise auch im Elfenbeinturm?“ weiterlesen
Der Anforderungskatalog, den John Maynard Keynes für gute Ökonomen aufstellte, hat es in letzter Zeit (auch in diesem Blog) zu einiger Berühmtheit gebracht. Keynes schreibt …
„Metapher statt Prophetie
Was Ökonomen von Geisteswissenschaftlern lernen können“ weiterlesen
Es gibt angenehmere Zeiten für Ökonomen als Krisenzeiten. Soweit ich mich zurückerinnere, gingen konjunkturelle Abschwungsphasen meistens mit einem gleichzeitigen, temporären Ansehensverlust der Ökonomen einher. Auf zwei Vorwürfe kann man sich in jeder Rezession gefasst machen: Ihr habt diese Krise nicht rechtzeitig vorhergesehen! ist der eine, Ihr habt uns mit Euren Politikempfehlungen erst in diesen Schlamassel gebracht! ist der andere. Der erste Vorwurf wird aktuell gerne soweit zugespitzt, daß die schärfsten Kritiker der Ökonomik gleich völlige Nutzlosigkeit unterstellen. Ich glaube, daß dieser Vorwurf auf einem Mißverständnis über die Volkswirtschaftslehre als Wissenschaft beruht, das sich leicht aufklären läßt. Der zweite Vorwurf hingegen hat etwas mit Politik zu tun, und wird daher vielleicht nicht ganz so leicht aus der Welt zu schaffen sein.
Die Kontroverse, die um das Schicksal des Faches Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln entstanden ist, spiegelt eine Entwicklung wider, die in der Ökonomik seit …