Podcast
Glücksforschung
Messen wir den Wohlstand falsch?

Ist das Bruttoinlandsprodukt noch die richtige Kennzahl für den gesellschaftlichen Wohlstand? Brauchen wir andere Indikatoren, die auch nicht-finanzielle Aspekte berücksichtigen, um das Glück und das Wohlbefinden der Menschen zu messen?

Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. Frey und Dr. Jörn Quitzau.

Aus dem Inhalt:

Was ist Glücksforschung? (ab Minute 01:28) +++

Macht Geld glücklich? (ab Minute 03:16) +++

Ist das BIP der richtige Wohlfahrtsindikator? (ab Minute 09:13) +++

Erhöhen Volksentscheide die Zufriedenheit der Bürger? (ab Minute 19:31) +++

Die Teilnehmer:

Bruno S. Frey ist 1941 in Basel geboren und Schweizer Staatsbürger, Studium der Nationalökonomie an den Universitäten von Basel und Cambridge, UK, Doktorat „summa cum laude“ 1965 und Habilitation 1969 an der Universität Basel. 1970-2011 Außerordentlicher Professor an der Universität Basel; 1970-1977 Ordentlicher Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Konstanz; 1990-1991 Visiting Research Professor at Graduate School of Business, University of Chicago; 1977-2012 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich; 2010-2013 Distinguished Professor of Behavioural Science an der Warwick Business School der University of Warwick, UK, 2012-2015 Senior Professor für Politische Ökonomie an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, DE. Seit 2015 Ständiger Gastprofessor an der Universität Basel (CREW – Center for Research in Economics and Well-Being).

Dr. honoris causa der Universitäten St. Gallen (1998, CH), Göteborg (1998, SE), der Freien Universität Brüssel (2009, B), der Universität Aix-en-Provence/Marseille (2010, F) und der Universität Innsbruck 2011, A). Fellow der Public Choice Society, Corresponding Fellow der Royal Society of Edinburgh (FRSE), Distinguished CESifo Fellow, Distinguished Fellow der Association for Cultural Economics, International, Gewähltes Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Academia Scientiarum et Artium Europaea), Gewinner des ersten Stolper-Preises des Vereins für Socialpolitik (Gesellschaft aller deutschsprachigen Ökonomen).

Frey ist Autor einer grossen Zahl von Artikeln in Fachzeitschriften und Büchern: u.a. Not Just for the Money (1997), Economics as a Science of Human Behaviour (1999), The New Democratic Federalism in Europe (mit Reiner Eichenberger, 1999), Arts & Economics (2000), Inspiring Economics (2001), Successful Management by Motivation (mit Margit Osterloh, 2001), Happiness and Economics (mit Alois Stutzer, 2002), Dealing with Terrorism – Stick or Carrot? (2004), Economics and Psychology (co-edited mit Alois Stutzer, 2007), Happiness: A Revolution in Economics (2008), Glück: Die Sicht der Ökonomie (mit Claudia Frey Marti, 2010), Economic Ideas You Should Forget (co-edited mit David Iselin, 2017), Wirtschaftswissenschaftliche Glücksforschung. Kompakt – verständlich – anwendungsorientiert (2017), Honours versus Money – The Economics of Awards (mit Jana Gallus, 2017), Economics of Happiness (2018), Economics of Art and Culture (2019) und Ökonomik der Kunst und Kultur. Kompakt – verständlich – anwendungsorientiert (2019), 21st Century Economics. Economic Ideas You Should Read and Remember (co-edited mit Christoph Schaltegger, 2019), Venedig ist überall – Vom Übertourismus zum Neuen Original (2020), Overcoming Overtourism (2021).

Eine detaillierte Liste der Publikationen ist unter www.bsfrey.ch verfügbar.

Forschungsschwerpunkt: Anwendung der Ökonomie auf neue Bereiche (Politik, Kunst, Geschichte, Konflikt, Familie) und die Erweiterung des Modells menschlichen Verhaltens durch Einbezug psychologischer und soziologischer Elemente, insbesondere im Rahmen der Glücksforschung sowie die Rolle von Auszeichnungen.

Dr. Jörn Quitzau ist Leiter Wirtschaftstrends beim Bankhaus Berenberg. Zuvor war er Senior Economist bei Deutsche Bank Research. Gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Berthold ist er Initiator dieses Podcasts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.