„Fairness, like beauty, is in the eye of the beholder.“ (Greg Mankiw)
Die Welt verändert sich. Ökonomisch ist ein Prozess der „schöpferischen Zerstörung“ in Gang. De-Industrialisierung, Demographie, Digitalisierung, Dekarbonisierung treiben den Prozess. Altes verschwindet, Neues kommt. Sektorstrukturen verändern sich. Einkommen und Vermögen werden ungleicher verteilt. Institutionen, wie die Systeme der Sozialen Sicherheit, geraten in Schwierigkeiten. Überall gibt es Gewinner und Verlierer. Es sei ungerecht, kritisieren die Verlierer, dass sie die Lasten der Veränderung tragen müssen, während sich andere eine goldene Nase verdienen.
Nur, was ist gerecht, was ist ungerecht? Woran sollte sich eine Gesellschaft orientieren, an der Ergebnis- oder eher der Chancengleichheit? Ist es ungerecht, wenn Einkommen und Vermögen inter-personell (sehr) ungleich verteilt sind? Was ist sinnvoller, um Ungleichheit zu verringern, (noch) mehr staatliche Umverteilung oder eine höhere soziale Mobilität? Woran sollte sich eine Gesellschaft orientieren, die Lasten des demographischen Wandels inter-generativ gerecht anzulasten? Wie sollte sie die umlagefinanzierten Systeme der Sozialen Sicherung reformieren?
Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU, Würzburg) im Gespräch mit Dr. Rainer Hank (FAZ, Frankfurt)
Blog-Beiträge zum Thema:
Norbert Berthold (JMU, 2026): Wie „gerecht“ ist das denn? Einkommen, Demographie, Vermögen
Podcast zum Thema:
Vermögensungleichheit – Ein non-issue? Der Podcast zum Blog-Beitrag
Ein Gespräch zwischen Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU Würzburg) und Dr. Jörn Quitzau (BERGOS AG).
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