Wirtschaftspolitisches Handeln
Thesen zu den Notwendigkeiten und Grenzen

Der Staat kann nicht alles richten. Er kann nicht selbst wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung in der Breite generieren. Das ist in einer freien Wettbewerbswirtschaft Aufgabe der Unternehmen. Aber der Staat kann gute Bedingungen dafür schaffen, so er denn ordnungspolitisch verlässliche Regeln etabliert und sich daran hält und wirtschaftspolitisch konsistent handelt. Was dazu gebraucht wird sind politische Akteure mit Weitsicht und Robustheit gegenüber Partikularinteressen – der wohl knappste Faktor in der Volkswirtschaft.

Die Zukunft der Europäischen Union: Wettbewerb oder Zentralisierung?
Europa geht entschieden zu weit

„Nicht ständiger Kampf ist das Kennzeichen gesunden Wettbewerbs, sondern die Vielfalt.“ (Michael Rothschild) Die Europäische Union ist in keiner guten Verfassung, weder wirtschaftlich noch politisch. …

Ungleichheit heute (19)
Des Läba isch koin Schlotzer
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist grober Unfug

„Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle.“ (Karl Popper) Steht der europäische Sozialstaat vor einer Revolution? Alte sozialpolitische Glaubenssätze scheinen …

Tarifeinheit oder Tarifpluralität? (3)
Lohn- und Tarifpolitik auf dem Boden des Grundgesetzes
Spartengewerkschaften sind legitim

„Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.“ (Walter Rathenau) Es war zu erwarten: …