Drei Gründe, warum China den Zenit überschritten hat
China ist groß und mächtig. Doch aufgrund riesiger Überinvestitionen in industrielle Produktionskapazitäten und Immobilien dürfte es seinen Zenit bereits überschritten haben.
Das ordnungspolitische Journal
China ist groß und mächtig. Doch aufgrund riesiger Überinvestitionen in industrielle Produktionskapazitäten und Immobilien dürfte es seinen Zenit bereits überschritten haben.
Vietnam hat mit gradualistischen Reformen deutliche Wachstumsgewinne erzielt. Doch in einer weiterhin maßgeblich zentral gelenkten Binnenwirtschaft mit Inseln ausländischer wirtschaftlicher Aktivität bleibt das Wachstumspotential beschränkt.
Japans neue Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat im Wahlkampf versprochen Japan mit einer „verantwortungsvollen und proaktiven Fiskalpolitik“ wieder „widerstandfähiger und wohlhabender“ zu machen. Mit den Neuwahlen hat sie sich ein starkes Mandat dafür geholt. Doch mit altem Wein in neuen Schläuchen wird sie Japans dreifache Hoffnungslosigkeit nur größer machen.
Der Staat belastet die junge Generation durch wachsende Soziallasten, höhere Wohnkosten und eine wachstumsfeindliche Politik. Damit dies wieder anders wird, muss die Regierung für einen Rückzug des Staates aus der Wirtschaft kämpfen.
Ein wuchernder Staat hat die deutsche Wirtschaft träge gemacht und ihre Wettbewerbsfähigkeit unterwandert. Marktwirtschaftliche Reformen sind überfällig.
Deutschland braucht Reformen. Doch der Koalitionsvertrag von Union and SPD setzt auf ein Weiter-so. Ohne Reformen bleibt Deutschland eine europäische Wachstumsbremse.
Die Zentralbanken haben sich von der Geldmenge als Indikator für die zukünftige Inflation abgewandt. Sie reagieren stattdessen kurzfristig auf neue Inflationsdaten. Das ist ein Fehler, wie Japan zeigt.
Der Kursanstieg des Bitcoins gegenüber der Weltleitwährung Dollar war zuletzt wieder rasant. Doch kann der Bitcoin den Dollar als führendes Geld ablösen?
Deutschland braucht Reformen, aber die Politik scheut sich davor. Auch die Einbindung Deutschlands in die Europäischen Union macht Veränderungen nicht einfacher. Das ist gefährlich, weil wirtschaftliche und politische Stabilität miteinander verbunden sind.
Die deutsche Gesellschaft altert, was vor allem Lasten für die junge Generation bedeutet. Für Menschen unter 30 Jahren wäre es gut, einen Teil ihrer gesetzlichen Rentenbeiträge in Aktien anlegen zu dürfen. Im gut entwickelten deutschen Finanzmarktes wäre das leicht umsetzbar. Doch welcher Weg ist der beste?