Gastbeitrag
Eigentum als Ordnung – nicht als Privileg

Privateigentum ist kein verhandelbares Privileg, sondern eine zentrale Institution der Marktwirtschaft und eine Voraussetzung individueller Freiheit. Wird Eigentum politisch konditioniert oder moralisch relativiert, verliert die marktwirtschaftliche Ordnung ihre innere Logik – und der Raum gesellschaftlicher Selbstbestimmung wird enger. Eine freie Gesellschaft kann ohne gesichertes Eigentum und die freie Verfügung darüber nicht bestehen.

Gastbeitrag
Ordnungspolitik in der Krise – Warum gerade jetzt
Eine systemanalytische Widerlegung des Kriseninterventionismus

Wenn die Krise kommt, soll der Staat „mitspielen“ statt „schiedsrichtern“ – so die interventionistische Formel. Preisdeckel, Bailouts, Subventionen gelten als Gebot der Stunde. Doch das Gegenteil ist richtig: Gerade in Krisen verschärfen Eingriffe das Wissensproblem, zerstören stabilisierende Feedbacks und werden dauerhaft. Ordnungspolitik ist keine Schönwetterdisziplin – sie ist die einzige Krisenpolitik, die langfristig funktioniert.

Gastbeitrag
Was 1923 uns heute lehrt
Der Staat und das Komplexitätsproblem

Vor 102 Jahren endete mit der Einführung der Rentenmark die deutsche Hyperinflation. Meist gilt sie als Mahnung vor exzessiver Geldpolitik – doch die tiefere Ursache war ein strukturelles Staatsversagen. Der Staat versuchte, durch Inflation und Intervention wirtschaftliche und soziale Probleme zu steuern – und zerstörte damit die Grundlagen der Koordination. Die eigentliche Lehre von 1923 lautet: Komplexe Ordnungen lassen sich nicht zentral planen. Ordnungspolitik ist angewandte Komplexitätstheorie – und aktueller denn je.

GastbeitragInterventionismus als BumerangZur politischen Ökonomie von Außen- und Sicherheitspolitik

Wirtschaftliche Freiheit, der Name des Ordnungspolitischen Journals, ist eine Maxime für viele Herausforderungen weit über die Wirtschaftspolitik und Wirtschaftstheorie hinaus. Politische Praxis und Analytik sind …