Irgendwie, irgendwo, irgendwann
Wächst die Gefahr der Inflation?

Dienstag, den 29. Juli 2014

“Die Zentralbankgeldmenge, international als Geldbasis bezeichnet, ist das Schlüsselaggregat der Geld- und Kreditschöpfung. Diese Geldmenge hat die EZB innerhalb der noch kurzen Amtszeit Draghis um gut 50 Prozent auf 1,8 Billionen Euro angehoben…So beträgt die Verschuldung der italienischen Banken beim Eurosystem inzwischen das 7-fache ihrer Basisgeldreserven, die entsprechende Verschuldung der griechischen Banken sogar das 24-fache. […]

Unternehmensinsolvenzen: Trügerische Ruhe
Null-Zins-Politik, Zombie-Banken, Zombie-Unternehmen

Samstag, den 19. Juli 2014

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform meldet für das erste Halbjahr 2014 eine Zahl von 12 100 Unternehmensinsolvenzen, während die Zahl im Vorjahreszeitraum noch bei 13 310 lag. Und der Jahreswert für 2013 liegt um 8,4 Prozent unter dem Vorjahreswert und damit auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahre 1999. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland […]

Der Chefvolkswirt
Risiken der ultraexpansiven Geldpolitik nehmen zu

Donnerstag, den 17. April 2014

Krisenbekämpfung mit Sondermaßnahmen und Niedrigzinspolitik Im Zuge der Finanzkrise und der darauffolgenden Staatsschuldenkrise hat die Geldpolitik eine zentrale Rolle bei der Eindämmung der Krisen übernommen. Zur Vermeidung einer Liquiditätskrise wie nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers stellte die EZB den Geschäftsbanken zunächst über zahlreiche Sondermaßnahmen Liquidität zur Verfügung, nachdem die normalen Finanzierungskanäle nicht mehr […]

BlogDialog
“Ökonomen haben großen Einfluss”
Der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Lars Feld im Interview

Dienstag, den 5. November 2013

Im WiSt-Interview spricht Prof. Dr. Lars P. Feld über die hohe Kunst der Politikberatung, Wege aus der Verschuldungsmisere, Fallstricke bei der Konstruktion einer Bankenunion und Schweizer Exportschlager.

Chefvolkswirt
Schweizer Franken – Euro: Was ist der “faire” Wechselkurs?

Sonntag, den 13. Oktober 2013

Die Schweizerische Nationalbank hat im Zuge der starken Aufwertung des Frankens 2011 eine Wechselkursuntergrenze von 1,20 zum Euro festgesetzt. Alternative Schätzverfahren zur Ermittlung der Kaufkraftparität kommen zum Schluss, dass der „faire“ Wechselkurs irgendwo zwischen 1,30 und 1,80 Franken zum Euro zu liegen scheint. Damit ist der Franken bei einem Kurs von rund 1,20 gegenüber dem […]

Trügerische Hoffnung auf den Einstieg in den Ausstieg

Freitag, den 23. August 2013

Estragon: Komm, wir gehen! Wladimir: Wir können nicht. Estragon: Warum nicht? Wladimir: Wir warten auf Godot. Estragon: Ah! Samuel Beckett (1906 – 1989), Warten auf Godot. I. Die Vertreter der amerikanischen Zentralbank (Fed) haben angedeutet, dass sie angesichts verbesserter Wirtschaftsdaten ihr Anleihe-Aufkaufprogramm möglicherweise im September des laufenden Jahres zurückfahren wollen. Die Politik der Anleihekäufe wird […]

Ungleichheit heute (16)
Geldpolitik und Ungleichheit
Machen Notenbanken die Welt ungleicher?

Montag, den 12. August 2013

„Inflation ist der Dieb der kleinen Leute.“ (Norbert Blüm) Die Haushaltseinkommen sind ungleich verteilt. Arbeit und Demographie sind wichtige Treiber. Wie sich die Haushaltseinkommen verteilen, hängt stark von der Verteilung der Arbeitseinkommen ab. Ungleich verteilte Löhne entscheiden, wie sich die Arbeitseinkommen sortieren. Technologie und Institutionen sind die Motoren der ungleichen Lohnverteilung. Der demographische Wandel tut […]

Die Zinsmanipulation der Zentralbanken legt die Saat für die nächste Krise

Dienstag, den 9. Juli 2013

“[P]olitical economy pressures could make exit harder and work towards delaying it.” Bank for International Settlement, 83th Annual Report, S. 72. I. Ist die „Zinswende“ eingeläutet? Die Wortmeldungen aus der amerikanischen Zentralbank deuten darauf hin; die Kursverluste auf den internationalen Anleihe-, Aktien- und Rohstoffmärkten standen ganz offensichtlich im Zusammenhang mit Zinssteigerungserwartungen. Seit dem 1. Mai […]

‚Liebesgrüße aus Frankfurt‘ – Spillover-Effekte einer quantitativen Lockerung

Dienstag, den 25. Juni 2013

Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise im Sommer 2008 haben die Notenbanken in den USA, in Großbritannien und im Euroraum verschiedene unkonventionelle geldpolitische Instrumente ergriffen und mit einer Politik der quantitativen Lockerung reagiert. Dies geschah, um einem Zusammenbruch der Interbankenmärkte zu begegnen und um den geldpolitischen Transmissionsprozess aufrechtzuerhalten. Weil sich Geschäftsbanken nicht mehr gegenseitig vertrauten, sahen sich […]

Gastbeitrag
Europäische Zentralbank nicht überfordern!

Donnerstag, den 16. Mai 2013

Seit Ausbruch der europäischen Staatsschuldenkrise spielt die EZB eine zentrale Rolle in der Krisenbewältigung. Im Rahmen ihrer unkonventionellen Geldpolitik hat sie Banken aus der Eurozone unbegrenzt Refinanzierungskredite gewährt und dabei die Anforderungen an die zu hinterlegenden Sicherheiten gesenkt. Sie hat zudem Programme aufgelegt, um Staatsanleihen von kriselnden Eurostaaten auf dem Sekundärmarkt aufzukaufen. Mit diesen Maßnahmen […]