Archiv der Kategorie 'Ethisches'

Der Preis der Gleichheit

Donnerstag, den 25. April 2013

Gleichheit wird von den meisten Menschen für etwas Gutes gehalten. Gesellschaften mit größerer Gleichheit scheinen tatsächlich im Schnitt attraktive Eigenschaften zu haben. Aber auch die Gleichheit hat ihren Preis.

Claassen, Compliance und Codetermination

Freitag, den 7. Dezember 2012

Das Vorstandsmitglied von Thyssen-Krupp, Jürgen Claassen, hat sich, folgt man einschlägigen Presseberichten, nicht „compliant“ zu den Regeln des Konzerns verhalten. Soweit es sich nicht um eine jener haltlosen Verdächtigungen handelt, bei denen der Skandal eher in der Verdächtigung als im skandalisierten Sachverhalt liegt, ist die Aufdeckung des Sachverhalts grundsätzlich zu begrüßen. Die Art und Weise, [...]

Wie “ökonomistisch” ist die Mainstream-Ökonomik wirklich?
Eine Antwort auf Ulrich Thielemann

Donnerstag, den 14. Juni 2012

Ulrich Thielemann hat auf meinen Beitrag zu seinem Memorandum Für eine Erneuerung der Ökonomie eine prompte Replik veröffentlicht. Meine Antwort darauf hat, gerade an den zeitlichen Maßstäben des Internet gemessen, sträflich lange auf sich warten lassen – dafür bitte ich um Entschuldigung. Ich glaube, daß es sinnvoll ist, die methodische und die praktische Ebene getrennt [...]

Die Ökumene behindert den geistlichen Wettbewerb

Samstag, den 1. Oktober 2011

Wie sich wieder einmal, anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland, gezeigt hat, hält die EKD offensichtlich noch weniger als Papst Benedict XVI. von manchen bewährten Paradigmen der Ökonomik: Die Vertreter der EKD buhlen um das Entgegenkommen des Papstes hinsichtlich seiner Bereitschaft zur Überwindung der Differenzen zwischen Katholizismus und Protestantismus im Rahmen der theologischen Ökumene. Theologische Differenziertheit [...]

Frau Merkels Keuschheit ist nicht unsere

Dienstag, den 6. September 2011

Der heilige Augustinus von dem der wundervolle Stoßseufzer stammt: “Herr gib mir Keuschheit, doch nicht gleich!“ war keineswegs ein „seltsamer Heiliger“. Er kannte sich nur mit dem Wechselspiel von Tugend, Selbstbindung und Versuchung aus. Wie allen Gebildeten der Antike kannte er den Mythos von Odysseus, der seine eigene Schwäche voraussieht und sich an den Mast [...]

Die Ethik des Atomausstiegs

Donnerstag, den 7. Juli 2011

Auf Frank Knight, dem Pionier der Informationsökonomik, geht die heutige Unterscheidung zwischen Ungewissheit (uncertainty) und Risiko (risk) zurück. Wenn es um die Einschätzung von möglichen künftigen Schadensfällen geht, so gilt bei Risiko: Man kennt zwar die Höhe der Schäden im Vorhinein nicht, aber man kennt einen Mittelwert (den Erwartungswert), mit dem in einem bestimmten Zeitraum [...]

Ein Lob der Staatsverschuldung

Dienstag, den 28. Juni 2011

Es ist anregend, die Frage der Staatsverschuldung endlich auch unter ethischem Aspekt zu diskutieren und zu prüfen, ob die katholische Soziallehre dafür Maßstäbe liefern kann. Ich will allerdings (nicht zuletzt aus Gründen einer Debatte) Daniel Koch (vgl. BLOG-Beitrag vom 27.06.2011) energisch widersprechen.

Junge Ordnungsökonomik
Die Ethik der Staatsverschuldung
Was hat die katholische Soziallehre damit zu tun?

Montag, den 27. Juni 2011

Sind ethische Fragen in der gegenwärtigen Diskussion zur Staatsverschuldung relevant? Mit welchem Leitfaden lässt sich eine konsensfähige normative Analyse der Thematik durchführen? In welchem Verhältnis stehen moralische und ökonomische Beurteilung der Staatsverschuldung?

Ethische Gefühle und der Wohlstand der Nationen
Eine ordo-liberale Weihnachtsmarktandacht

Samstag, den 25. Dezember 2010

Auf dem Weihnachtsmarkt prallen ethische Gefühle und Einzelhandelsumsätze, Krippenspiel und Schnäppchenjagd ziemlich krass aufeinander. „Zwischen den Jahren“ ist dann aber die Zeit, sich der Geschenke zu erfreuen – wozu vor allem das Geschenk der Muße gehört. Die beste Zeit, Bücher zu lesen. Adam Smith zum Beispiel. Den ideengeschichtlich Bewanderten empfehle ich, jetzt den Computer abzustellen [...]

Gastbeitrag:
Nach der Krise – vor der Krise

Freitag, den 19. November 2010

Aus der Bibel kennen wir den naturalen Rhythmus von sieben mageren und sieben fetten Jahren. Auch die Erfahrung mit der modernen Wirtschaftswelt scheint die ewige Wiederkehr eines Konjunkturzyklus zu bestätigen, der sich aber nicht auf die geheiligte Zahl sieben festlegen läßt und sich überdies verläßlicher Berechnung entzieht. Diese Unberechenbarkeit ist eine Frechheit, die sich der [...]