“Keep it going!”
Geldpolitik betäubt Kreditausfallsorgen

Samstag, den 23. August 2014

„I have often been struck in the course of my life by the readiness and ease with which the rankest injustice can be clothed with the invulnerable robe of legislative and judicial authority.“ (Thomas Mellon (1813–1908), Thomas Mellon and His Times, S. 250) Die meisten Volkswirtschaften rund um den Globus haben sich – glaubt man […]

Die große Illusion von Expansion
Zur Geldpolitik der EZB

Dienstag, den 19. August 2014

Seit längerem haben Wissenschaftler, Journalisten und Banker vor einer weltweit zu expansiven Geldpolitik gewarnt,[1] und im Unterschied zu ihrem Vorgänger Ben Bernanke spricht Janet Yellen, die neue Präsidentin des Federal Reserve Board, nicht nur über einen notwendigen Ausstieg der Fed aus dem expansiven Kurs der amerikanischen Geldpolitik, sondern sie hat mit Amtsantritt begonnen, die monatlichen […]

Irgendwie, irgendwo, irgendwann
Deflation, Inflation oder Stagflation?

Dienstag, den 29. Juli 2014

“Die Zentralbankgeldmenge, international als Geldbasis bezeichnet, ist das Schlüsselaggregat der Geld- und Kreditschöpfung. Diese Geldmenge hat die EZB innerhalb der noch kurzen Amtszeit Draghis um gut 50 Prozent auf 1,8 Billionen Euro angehoben…So beträgt die Verschuldung der italienischen Banken beim Eurosystem inzwischen das 7-fache ihrer Basisgeldreserven, die entsprechende Verschuldung der griechischen Banken sogar das 24-fache. […]

QE und der Zim Dollar

Montag, den 21. April 2014

“The government’s intervention into the monetary system is invariably inflationary.“ Murray N. Rothbard (1926 – 1995), Egalitarianism as a revolt against nature and other essays, 2000, S. 233. I. Im Euroraum sind die Preise der Lebenshaltung heute etwa 14 Prozent höher als Anfang 2007: Der Warenkorb, für den damals 100 Euro zu bezahlen war, kostet […]

Gastbeitrag
Sind Zentralbanken noch zeitgemäß?

Donnerstag, den 27. Februar 2014

Das politische Experiment einer gemeinsamen europäischen Währung ist an den selbst gesteckten Ansprüchen gemessen gescheitert. Der Euro sollte ökonomische Stabilität und politische Einheit bringen. Längst ist die Krise das Hauptmerkmal des Euro-Systems in beiderlei Hinsicht. Der Euro ist eine Fehlkonstruktion mit Ansage. Eine Geldpolitik für verschiedene Länder bedeutet: „one size fits none“. Das wirft die […]

Der Euro begünstigt den deutschen Außenhandel in der Währungsunion

Donnerstag, den 7. November 2013

Die jüngste Kritik der US-Regierung und des Internationalen Währungsfonds an den Leistungsbilanzüberschüssen Deutschlands hat diesen Tatbestand erneut in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Dabei wird einmal mehr übersehen, dass gerade die Einführung des Euros diese Entwicklung in der Eurozone zumindest begünstigt hat. Neben der traditionellen Exportstärke Deutschlands aufgrund der Produktion innovativer Investitionsgüter hat der […]

Achtung Statistik
Verbraucherpreisindex

Freitag, den 28. Juni 2013

Karl ist wütend: „So eine Sauerei, der Friseur hat die Preise schon wieder um einen Euro angehoben! Es wird aber auch immer alles teurer!“ Seine bessere Hälfte Susanne versucht ihn zu beruhigen: „Im Radio haben sie gerade berichtet, dass die Verbraucherpreise im letzten Monat gerade einmal um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind – […]

Der Euro ist (mit)verantwortlich für die Staatsschuldenkrise

Samstag, den 25. Mai 2013

Wenn es um die Ursachen der Staatsschuldenkrise in Europa geht, dann werden häufig die Finanzkrise und die daran beteiligten Banken als auslösende Faktoren genannt. Dies übersieht allerdings, dass die Grundprobleme bereits mit der Gründung der Eurozone im Jahre 1999 gelegt wurden. Durch die Schaffung eines einheitlichen Finanzraums und dem Übergang der Geldpolitik auf die Europäische […]

Inflation versus Gefährdung des Finanzsektors
Das zweiseitige Niveauproblem der Financial Repression

Freitag, den 17. Mai 2013

Bei allen Unstetigkeiten der internationalen Wirtschaftspolitik in der Bekämpfung der Verschuldungskrise hat sich immerhin ein gemeinsames Muster im Zeitverlauf als so stabil erwiesen, dass die meisten Kapitalmarktexperten es mittlerweile zum offenkundigen Hauptinstrument gekürt haben: Praktisch alle großen Notenbanken fahren eine Politik des leichten Geldes mit so großem Nachdruck und in so vielen Facetten, dass das […]

Die Logik des staatlichen Papiergeldes führt in die Inflation

Dienstag, den 30. Oktober 2012

Mit dem Ankauf von Staatsanleihen, wenn nötig auch in unbegrenzter Menge, will der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) die Kreditkosten strauchelnder Staaten und Banken künstlich tief halten. Schließlich droht vielen von ihnen der Bankrott, wenn die Marktzinsen nicht künstlich auf tiefe Niveaus gesenkt und dort gehalten werden. Gegen diese „Rettungspolitik“ regt sich in der Öffentlichkeit […]