Geldpolitik, Populismus und Bürgerprotest
Seit einigen Wochen gehen in verschiedenen Ländern junge Menschen auf die Straße. Teilweise richtet sich der Protest gegen Mängel im Bildungssystem, den Krieg in Gaza oder gegen umweltbelastende Investitionsvorhaben. Eine zentrale Rolle spielen jedoch hohe Lebenshaltungskosten, vor allem infolge steigender Mieten, für die Unternehmen des Privatsektors und fehlende öffentliche Regulierungen verantwortlich gemacht werden. Garantie von Preisstabilität ist aber Aufgabe von Notenbanken, und deshalb die Frage, ob und inwieweit politischer Protest – auf der Straße oder an den Wahlurnen – monetäre Ursachen hat.