Archiv der Kategorie 'Handelspolitisches'

Ein geringerer Leistungsbilanzüberschuss würde Klein- und Mittelunternehmen begünstigen

Samstag, den 19. August 2017

Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss lag 2016 mit knapp 300 Milliarden Dollar auf Weltrekordniveau. Das sorgt für internationalen Unfrieden. Manuel Macron kritisierte die deutsche Exportstärke als untragbar. Peter Navarro, Chefberater von US-Präsident Trump in Handelsfragen, sprach von einer Ausbeutung der USA durch einen „stark unterbewerten“ Euro. „Very Bad!“, kommentiert US-Präsident Trump.

Eine (un)endliche Geschichte
(Deutsche) Leistungsbilanzüberschüsse in der Kritik

Samstag, den 22. Juli 2017

„Es ist zwar schon alles gesagt, es haben aber noch nicht alle alles gesagt.“ (Karl Valentin) Alle reden von außenwirtschaftlichen Gleichgewichten. Jeder versteht darunter aber etwas anderes. Meist geht es um die Leistungsbilanz. Anhaltende Überschüsse und Defizite sind vielen ein Ärgernis. Das kommt nicht von ungefähr. In der Euro-Krise hingen den Krisenländern die Leistungsbilanzdefizite wie […]

Ordnungspolitischer Kommentar
Der Abbau nicht-tarifärer Handelshemm-nisse im Freihandelsabkommen CETA

Samstag, den 8. Juli 2017

Am 30. Oktober 2016 unterzeichneten die Europäische Union (EU) und Kanada das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) mit dem Ziel, eine der größten Freihandelszonen der Welt zu schaffen. Nachdem es in diesem Frühjahr alle parla­mentarischen Hürden genommen hat, kann es im Sommer 2017 vorläufig in Kraft treten.[1] Neben dem fast komplet­ten Abbau von […]

Gastbeitrag
Wie kann die Europäische Kommission Europas Handelspolitik stärken?

Dienstag, den 4. Juli 2017

Über sensible Freihandelsabkommen müssen in Zukunft die nationalen Parlamente abstimmen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Warum das Urteil kein Signal gegen den Freihandel ist – und wie es die Europäische Kommission für den Freihandel nutzen kann.

Überschüsse in der Leistungsbilanz
Sind deutsche Investitionen ein internationales Problem?

Mittwoch, den 14. Juni 2017

Die hohen deutschen Leistungsbilanzüberschüsse werden heftig kritisiert. Als Erklärung wird unter anderem eine zu schwache Investitionstätigkeit in Deutschland angeführt. Dieser Zusammenhang ignoriert jedoch die Internationalisierung der Investitions- und Produktionsstandorte, die Bedeutung der globalen Investitionstätigkeit für Investitionsgüterproduzenten, die intertemporalen Spar- und Investitionsentscheidungen sowie die globale Staatsverschuldung mit ihrem entsprechend hohen Kapitalhunger.

Junge Ordnungsökonomik
Potenzial des griechischen Exportsektors
Neues Wirtschaftswachstum zur Eindämmung der Schuldenkrise?

Montag, den 12. Juni 2017

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles) Nach der Wahl im Herbst 2009 wurden in Griechenland erstmals Informationen über die tatsächliche Höhe des Haushaltsdefizits bekannt, das bedeutend höher ausfiel, als die Regierung bis zu diesem Zeitpunkt vorgeben hatte. Seitdem bestimmt eine tiefe Rezession verbunden mit finanzpolitischen Restriktionen die griechische Wirtschaft. […]

Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse (2)

Mittwoch, den 31. Mai 2017

Im ersten Beitrag zu den deutschen Leistungsbilanzüberschüssen wurden insbesondere die grundsätzlichen Zusammenhänge in der Zahlungsbilanz, Einkommensdifferenzen zwischen Deutschland und dem Rest der Welt sowie Veränderungen des realen effektiven Wechselkurses als Bestimmungsgründe der Leistungs- bzw. Handelsbilanzentwicklung erläutert (hier). Neben weiteren Ursachen sollen im Folgenden die im ersten Beitrag bereits aufgeworfenen Fragen diskutiert werden: Welche Wirkungen haben […]

Zur Diskussion um die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse (1)

Sonntag, den 21. Mai 2017

Bereits seit längerem stehen die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse in der Kritik. Nicht nur im Rahmen des europäischen Überwachungsverfahrens makroökonomischer Ungleichgewichte[1] sondern auch vor dem Hintergrund der jüngsten Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) kam es erneut zu heftigen  Angriffen: So sagte Christine Lagarde, die Präsidentin des IWF, dass nicht der gesamte Leistungsbilanzüberschuss gerechtfertigt sei und dass Deutschland […]

Trumponomics
Angriff auf die Grundfesten der Ökonomie

Montag, den 17. April 2017

„Das Problem bei politischem Selbstmord besteht darin, dass man weiterlebt, um ihn zu bereuen.“ (Winston Churchill) Den Ökonomen bleibt auch nichts erspart. Erst erwischt sie die Finanzkrise auf dem falschen Fuß. Der finanzielle Sektor wurde bis dato von der Volkswirtschaftslehre stiefmütterlich behandelt. Von diesem rufschädigenden Schock hat sich der ökonomische Mainstream bis heute nicht erholt. […]

Germany in the pillory
Balances and imbalances in the current account

Mittwoch, den 5. April 2017

“If you can’t explain it simply, you don’t understand it well enough.” (Albert Einstein) Germany is once again in the pillory. The charge is that of repeated excessively high current account surpluses. This year they are particularly high at almost 9% of GDP. Germany has once again failed to comply with the 6% recommendation of […]