Podcast
Geldpolitik: Zentralbanken auf neuen Wegen

Die Zentralbanken haben nach der globalen Finanzkrise neue Wege eingeschlagen. Teile ihrer Geldpolitik gelten als unorthodox. Wie lange lässt sich die unorthodoxe und ultra-expansive Geldpolitik noch weiterführen, ohne dass es zu Inflation oder gefährlichen Übertreibungen an den Finanzmärkten kommt? Welchen Weg wird die EZB einschlagen und was ist vom digitalen Euro oder einer „grünen“ Geldpolitik zu halten?

Diese und weitere Fragen diskutieren Dr. Jörg Krämer und Dr. Jörn Quitzau.

Aus dem Inhalt:

Wie hat sich die EZB seit ihrem Start gewandelt? Was ist die Aufgabe der Notenbanken und wie erfolgreich war die EZB in den vergangenen Jahren? (ab Minute 00:33) +++

Wie ist die unorthodoxe Geldpolitik einzuordnen? Wie lange können die Zentralbanken noch an dieser Art Geldpolitik festhalten und wie kommen sie wieder heraus? (ab Minute 06:20) +++

EZB: Überprüfung der geldpolitischen Strategie (ab Minute 14:29) +++

Digitaler Euro: Was ist eine digitale Zentralbankwährung? (ab Minute 20:07) +++

„Grüne“ Geldpolitik: Ist Umweltschutz eine Aufgabe für Zentralbanken? Welche Ansatzpunkte gibt es für die EZB? (ab 23:35)

Die Referenten:

Dr. Jörg Krämer ist Chef-Volkswirt der Commerzbank. Frühere Stationen bei der HypoVereinsbank, Invesco, Merryll Lynch und dem Institut für Weltwirtschaft.

Dr. Jörn Quitzau ist Leiter Wirtschaftstrends beim Bankhaus Berenberg.

Eine Antwort auf „Podcast
Geldpolitik: Zentralbanken auf neuen Wegen“

  1. Vielen Dank für diese Podcast-Folge! Eine sachlich-kritische Stimme an der EZB-Politik. Herr Krämer erklärt wunderbar, in was für einem Dilemma die EZB steckt, sollte die Inflation in Zukunft steigen.
    Und sehr interessant fand ich den Punkt der symmetrischen Geldpolitik, die zukündtig als Argument dienen könnte, höhere Inflationsraten zuzulassen. – davon hatte ich noch gar nie gehört.

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