Gastbeitrag
Warum die Vermögensteuer ordnungspolitisch falsch ist

Die Vermögensteuer feiert in politischen Debatten regelmäßig ihr Comeback – meist mit großen Zahlen, moralischer Aufladung und dem Versprechen scheinbar müheloser Staatseinnahmen. Ökonomisch betrachtet ist sie jedoch kein Instrument moderner Finanzpolitik, sondern ein ordnungspolitischer Rückschritt. Nicht weil Verteilungsfragen illegitim wären, sondern weil die Vermögensteuer an der falschen Stelle ansetzt: am Kapitalstock selbst.

Gastbeitrag
Eigentum als Ordnung – nicht als Privileg

Privateigentum ist kein verhandelbares Privileg, sondern eine zentrale Institution der Marktwirtschaft und eine Voraussetzung individueller Freiheit. Wird Eigentum politisch konditioniert oder moralisch relativiert, verliert die marktwirtschaftliche Ordnung ihre innere Logik – und der Raum gesellschaftlicher Selbstbestimmung wird enger. Eine freie Gesellschaft kann ohne gesichertes Eigentum und die freie Verfügung darüber nicht bestehen.

Gastbeitrag
Sanktionsschlupflöcher effektiv schließen
Wie kluge Verhandlungen Sanktionen wirksamer machen

Internationale Sanktionen gehören zu den wichtigsten außenpolitischen Instrumenten unserer Zeit. Doch ihre Wirksamkeit wird immer wieder durch sogenannte „Schlupflöcher“ untergraben: Länder, die Sanktionen bewusst unterlaufen oder deren Umsetzung nur halbherzig kontrollieren, bieten sanktionierten Staaten alternative Handelsrouten oder eröffnen graue Absatzmärkte – und mindern so die erhoffte Wirkung der Sanktionen massiv.

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