Podcast
Reformpolitik
Was kann Deutschland von Argentinien lernen?

Javier Milei ist seit Dezember 2023 Präsident Argentiniens. Milei hatte im Wahlkampf radikale Reformen angekündigt, um Argentinien wieder auf Kurs zu bringen. Die Kettensäge hatte er zum Symbol seiner Reformagenda gemacht. In den zweieinhalb Jahren seit Amtsantritt hat sich die makroökonomische Lage Argentiniens deutlich verbessert.  

Was kann Deutschland von Argentinien lernen, um die Reformgeschwindigkeit in Deutschland zu erhöhen und die Weichen für mehr Wachstum zu stellen?

Darüber spricht Dr. Jörn Quitzau (BERGOS AG) mit Dr. Hans-Dieter Holtzmann (Leiter Südamerika der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Buenos Aires).

Die Teilnehmer:

Dr. Hans-Dieter Holtzmann ist Leiter Südamerika der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Buenos Aires.

Dr. Jörn Quitzau ist Chefökonom der Bergos AG. Zuvor war er Leiter „Wirtschaftstrends“ beim Bankhaus Berenberg und Senior Economist bei Deutsche Bank Research. Gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Berthold ist er Initiator dieses Podcasts.

Blog-Beiträge zum Thema:

Marius Kleinheyer und Gunther Schnabl (FvS, 2023): Inflation und Macht in Argentinien. Kann Javier Milei die Wende?

Astrid Roschenschon (ex IfW, 2024): Aus der Sicht von Adam Smith

Philipp Bagus und Bernardo Ferrero (URJC, 2024): Zu Mileis Verteidigung

Podcast zum Thema:

Mileis Reformexperiment. Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Dr. Jörn Quitzau (Bergos) im Gespräch mit Dr. Hans-Dieter Holtzmann (Friedrich Naumann Stiftung, Buenos Aires)

Eine Antwort auf „Podcast
Reformpolitik
Was kann Deutschland von Argentinien lernen?

  1. Während und nach dem 2.Weltkrieg war Argentinien eines der wohlhabendsten Nationen. Mit Rindfleischkonserven für die alliierten Armeen wurden Vermögen verdient die vor allem den Großgrundbesitzern nutzten. Die Gauchos profitierten kaum vom neuen Wohlstand. Doch statt in Infrastruktur und Industrie nachhaltig und effizient zu investieren ,wurden unter Perón soziale „Wohltaten“ verteilt ohne marktwirtschaftliche Mechanismen ausreichend zu beachten. Das Ergebnis waren katastrophale Schulden in wenigen Jahren. Die Schulden ermöglichten den ausländischen „Investoren“ riesige Ländereien vor allem im noch nicht erschlossenen rohstoffreichen Patagonien zu erwerben. Wenn Zinszahlungen eine gewisse Höhe erreicht haben, dann entstehen Abhängigkeiten bis zum Staatskollaps.
    BRD mit „Sondervermögen“ Exzesse kopiert langsam aber sicher das argentinische Fiasko !

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