Die internationale Wirtschaftsordnung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während Staaten wie China ihre Wirtschafts-, Industrie- und Handelspolitik konsequent an nationalen Interessen ausrichten, wirkt die Europäische Union zunehmend strategielos. Dieser Beitrag argumentiert, dass dies kein Zufall ist, sondern das Ergebnis einer politischen Verschiebung: weg von interessengeleiteter Politik, hin zu einer normativ überfrachteten Transformationsagenda ohne klare Priorisierung. Die zentrale These lautet, in einer Welt des Systemwettbewerbs kommen zuerst Interessen, dann Werte. Dabei müssen sie nicht im Widerspruch zueinander stehen, aber ohne diese Priorisierung bleibt strategische Handlungsfähigkeit Illusion.
China hat im Oktober die Leitlinien für den 15. Fünfjahresplan in erster Fassung vorgelegt. Der Text ist nüchtern und bemerkenswert klar. Wachstum ist nicht mehr Selbstzweck. Im Zentrum stehen technologische Souveränität, industrielle Resilienz, Energie- und Versorgungssicherheit sowie nationale Handlungsfähigkeit in einer konfliktreicheren Weltordnung. Wirtschaftspolitik, Industriepolitik, Außenhandel und Sicherheitspolitik werden explizit zusammengeführt. Der Staat definiert strategische Interessen und richtet Regulierung, Investitionen, Forschung und internationale Partnerschaften konsequent darauf aus. Offenheit nach außen bleibt Teil des Modells, aber sie ist selektiv und interessengeleitet. Man kann diese Strategie kritisch sehen. Aber sie ist konsistent.1 2
Diese Klarheit steht im scharfen Kontrast zur europäischen Politik. Dabei ist interessengeleitete Außen- und Handelspolitik kein chinesisches Alleinstellungsmerkmal. Sie war über Jahrzehnte hinweg auch ein zentrales Element westlicher Politik.

Nach dem Zerfall des Eisernen Vorhangs verfolgte der Westen ein sehr konkretes Ziel. Die politische und wirtschaftliche Öffnung der neuen Staaten in Osteuropa, Asien, Afrika und Lateinamerika sollte in eine regelbasierte Weltwirtschaft eingebettet werden. Mit der Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 1995 wurde dieses Ziel institutionell verankert. Der globale Handel expandierte in der Folge in bislang unbekanntem Ausmaß. Die Weltwirtschaft wuchs, die globale Armut ging kontinuierlich zurück, Bildungsniveaus stiegen. In vielen Schwellenländern wurden in den 1990er Jahren die Grundlagen moderner Industrienationen gelegt, etwa in China, Brasilien oder Südafrika.5 6
Als die EU mit den USA noch einen Plan verfolgte
Hinter dieser Entwicklung stand ein westlicher Plan. Durch wirtschaftliche Integration sollten Wohlstand entstehen, politische Stabilität gefördert und langfristig junge Demokratien hervorgebracht werden. Handel war kein Selbstzweck, sondern ein macht- und ordnungspolitisches Instrument. Deutschland gehörte zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung.
Die relevanten Kennzahlen belegen dies eindrücklich. Der Exportanteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg auf über vierzig Prozent, der Offenheitsgrad der deutschen Volkswirtschaft erreichte Werte von über neunzig Prozent. Die Welt wurde zu einem eng verflochtenen Netzwerk globaler Wertschöpfungsketten. Wie es die Handelstheorie beschreibt, brachte diese internationale Arbeitsteilung einen bislang ungekannten Wohlstandsgewinn.7 8
Vom Partner zum Konkurrenten: Der Wendepunkt nach der Finanzkrise
Mit zunehmendem Wohlstand wuchsen jedoch auch die Erwartungen und Ansprüche der ehemals schwächeren Staaten. Länder wie China, Russland oder Indien wandelten sich von Absatzmärkten sowie billigen Arbeits- und Rohstoffstandorten schrittweise zu eigenständigen wirtschaftlichen und geopolitischen Konkurrenten. Spätestens nach der globalen Finanzkrise 2008 und 2009 wurde deutlich, dass sich das Machtgefüge der Weltwirtschaft dauerhaft verschoben hatte.
China reagierte auf diesen Einschnitt nicht defensiv, sondern strategisch. Als Teil der offenen Weltwirtschaft begann das Land, seine Wirtschafts-, Ressourcen- und Geopolitik systematisch neu auszurichten. In Fünfjahresplänen und langfristigen politischen Konzepten wurden nationale Interessen klar definiert und konsequent verfolgt. Die Belt and Road Initiative, langfristige Infrastrukturpachten, der massive Ausbau globaler Logistiknetzwerke und der gezielte Kauf internationaler Häfen sowie eine Vielzahl bilateraler und plurilateraler Handelsabkommen sind Ausdruck dieser Politik. China handelte nicht normativ, sondern interessengeleitet.1 9
TTIP, TPP und der Versuch westlicher Regelsetzung
Der Westen erkannte diese Entwicklung zunächst und reagierte strategisch. Innerhalb der transatlantischen Allianz wurde früh diskutiert, wie eine unkontrollierte multipolare Weltordnung begrenzt werden könnte. Die Antwort lautete Regelsetzung durch Marktmacht. Ziel war es, China über Handels-, Investitions- und Technologieregeln einzudämmen und seinen Einfluss auf das globale Wirtschaftssystem zu begrenzen. Das Trans-Pacific Partnership-Abkommen und TTIP waren zentrale Elemente dieses Ansatzes.10 11
Diese Strategie stellte, wenn man so will, einen Zehnjahresplan des Westens dar. Der damalige Bundespräsident Horst Köhler wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine offene, stark exportorientierte Volkswirtschaft nicht erwarten könne, dass Ressourcen, Lieferketten und Handelswege dauerhaft ohne eigenes Engagement gesichert seien.12a
Das politische Scheitern in Europa
Doch was Teile der politischen Elite verstanden hatten, war in der breiten Öffentlichkeit weder bekannt noch politisch akzeptiert. Ab etwa 2011 begann innerhalb der Europäischen Union die systematische Untergrabung dieser interessengeleiteten Politik. Getrieben von Partikularinteressen und ideologischer Mobilisierung formierte sich massiver Widerstand gegen TTIP und andere Handelsabkommen. In Deutschland wurde TTIP als neokolonialer Übernahmeversuch stilisiert, in Frankreich wurden Bauern mobilisiert, in Belgien Industriearbeiter. In vielen Teilen der EU wurde gezielt Stimmung gegen den transatlantischen Ansatz gemacht. Der transatlantische Plan zerbrach.
Zuvor war Bundespräsident Köhler zurückgetreten, weil er unter anderem für seine oben genannten Forderungen öffentlich verhöhnt wurde und politisch keine Unterstützung für seine Positionen erhalten hatte. Niemand stellte sich sichtbar an seine Seite, um seine Analyse zu stützen.12b
In der Folge dieser normativen Politik verlor Europa seine handelspolitische Orientierung. Freihandelsabkommen mit Kanada, Mercosur oder anderen Partnern galten zunehmend als Projekte multinationaler Konzerne. Dass sie im strategischen Interesse Europas, Deutschlands und der globalen Ordnung lagen, spielte politisch kaum noch eine Rolle.
Werte ohne Priorisierung: Europas Transformationspolitik
Parallel dazu begann die Europäische Union eine umfassende Transformationspolitik. Mit dem Green Deal, dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050, ESG-Vorgaben, der Corporate Sustainability Reporting Directive, dem europäischen Lieferkettengesetz und weiteren regulatorischen Initiativen setzte die EU ambitionierte Maßstäbe. Diese Ziele sind normativ legitim und politisch nachvollziehbar. Klimaschutz, Menschenrechte und nachhaltige Wertschöpfung sind reale Herausforderungen.13 14 15 16
Problematisch ist jedoch nicht das Ziel, sondern die Priorisierung. Diese Politiken wurden weitgehend losgelöst von geoökonomischen, industriepolitischen und sicherheitspolitischen Realitäten umgesetzt. Sie belasten europäische Unternehmen einseitig, erzeugen erhebliche Kosten und regulatorische Komplexität und entfalten kaum globale Lenkungswirkung. Die Annahme, Europa könne vorangehen und der Rest der Welt werde folgen, erwies sich als Fehlkalkulation.
Der Rest der Welt folgte nicht. Er verfolgte konsequent eigene Interessen. China nutzte die steigenden Kosten und regulatorischen Lasten in der EU für einen unerwartet leichten Eintritt in die globale Automobilindustrie. Die USA forcierten den Kauf von US-Gas, nachdem billiges russisches Gas für die EU und Deutschland nicht mehr verfügbar waren. Die EU und Deutschland sind seitdem Opfer einer naiven normativen Ideenpolitik, die grundlegende Prinzipien in internationalen Beziehungen über Bord geworfen hat.17
Interessen zuerst: Was Europa daraus lernen muss
In offenen Weltwirtschaften gilt eine einfache Logik: Zuerst kommen Interessen, dann folgen Ideen und Werte. Letztere sollen nicht vernachlässigt werden. Aber in einer offenen Welt im Systemwettbewerb braucht es eine klare Priorisierung, mit Interessen ganz oben und einer entsprechenden Politik.3 4
Wie kommen die EU und Deutschland nun aus dieser Situation heraus, ohne dauerhaft schwere wirtschaftliche und politische Blessuren davonzutragen? Zunächst braucht es schnelle und pragmatische Korrekturen. Dazu zählen die Rückführung von Bürokratiekosten und eine interessengeleitete Überarbeitung von ESG-, CSRD- und Lieferkettenvorgaben, ohne die zugrunde liegenden Ziele grundsätzlich aufzugeben. Nachhaltigkeit, Menschenrechte und Transparenz bleiben legitime politische Anliegen. Ihre konkrete Ausgestaltung muss jedoch mit Wettbewerbsfähigkeit, Investitionsanreizen und industrieller Resilienz vereinbar sein. Regulierung darf nicht Selbstzweck sein, sondern muss Teil einer kohärenten geoökonomischen Gesamtstrategie werden. Gleichzeitig muss die EU ihre handelspolitische Handlungsfähigkeit wiederherstellen. In einer Welt zunehmender Machtpolitik ist eine blockierte Handelspolitik gleichbedeutend mit strategischer Selbstentmachtung.¹³ ¹?
Doch selbst bei schnellen Korrekturen bleibt ein zentrales Problem bestehen: Die Achse mit den USA zu kitten wird schwierig. Die Vereinigten Staaten haben ihre Wirtschafts- und Handelspolitik in den vergangenen Jahren grundlegend neu ausgerichtet. Unabhängig von parteipolitischen Mehrheiten verfolgen sie heute eine explizit interessengeleitete, zunehmend nicht-kooperative Politik. Industriepolitik, Subventionen, „Buy American“-Vorgaben und Exportkontrollen werden offen als Instrumente nationaler Sicherheit eingesetzt. Kooperation tritt dort in den Hintergrund, wo sie als nachteilig für die eigenen Interessen wahrgenommen wird. Für Europa bedeutet das: Die transatlantische Partnerschaft bleibt wichtig, sie ist aber nicht mehr regelbasiert im klassischen Sinne, sondern asymmetrisch und interessendominiert.
Umso unverständlicher ist die Zurückhaltung der EU bei der schnellen Umsetzung strategischer Partnerschaften mit politisch schwierigen, aber wirtschaftlich und geopolitisch relevanten Allianzen. Das gilt exemplarisch für das Mercosur-Abkommen, ein angestrebtes Handelsabkommen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Auch wenn Partikularinteressen wie etwa bestimmte Agrargruppen reale Anpassungslasten tragen werden, muss das Interesse der Mehrheit der europäischen Volkswirtschaften ohne Wenn und Aber im Vordergrund stehen. Zugang zu Rohstoffen, neue Absatzmärkte, die Diversifizierung globaler Lieferketten und geopolitische Präsenz in Südamerika sind keine Randthemen, sondern zentrale Elemente wirtschaftlicher Sicherheit.
Ebenso gehört eine Vertiefung der Handelsbeziehungen mit der Türkei auf die europäische Prioritätenliste, auch wenn die politische Lage komplex ist. Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren als eigenständiger Akteur im Nahen Osten und im kaspischen Raum etabliert und spielt eine zentrale Rolle in der Energie- und Sicherheitspolitik Europas. Eine strategische Ausblendung dieser Realität schwächt nicht Ankara, sondern Europa.
Mit Indien und weiteren Ländern gilt Ähnliches. Auch Partnerschaften mit afrikanischen Staaten, etwa in Nordafrika, bleiben politisch schwierig, sind aber im Hinblick auf Ressourcen, Migration, Sicherheit und die Stabilisierung unmittelbarer Nachbarschaftsräume essenziell. Interessenpolitik bedeutet nicht, politische Differenzen zu ignorieren, sondern sie in eine strategische Abwägung einzubetten.
Das sind Worte, die Bundespräsident Horst Köhler bereits vor über zehn Jahren formuliert hatte und für die er öffentlich verhöhnt wurde. Heute wird deutlich, wie richtig seine Analyse war. 12
An dieser Stelle ist eine grundsätzliche Klarstellung hilfreich. In einer von Interessen geleiteten Welt ist Realpolitik nicht der Verzicht auf Werte, sondern die Einsicht, dass Werte ohne eine tragfähige Machtbasis politisch wirkungslos bleiben. Insbesondere in einer Welt des Systemwettbewerbs können normative Ziele nur dann durchgesetzt werden, wenn sie auf wirtschaftlicher Stärke, technologischer Souveränität und strategischer Handlungsfähigkeit beruhen.
Der Journalist und außenpolitische Beobachter Peter Scholl-Latour brachte diese Logik bewusst zugespitzt auf den Punkt: „Man darf das Weltgeschehen nicht durch die moralische Brille betrachten. Die Welt ist kein Sanatorium.“
Wer kann eine solche interessengeleitete Politik in der EU definieren und politisch durchsetzen? Deutschland, aber nicht allein. Die Gründerstaaten der Europäischen Union müssen sich aufrappeln und Partikularinteressen zurückstellen. Es braucht eine klar definierte Prioritätenliste, die wirtschaftliche Stärke, Versorgungssicherheit, technologische Souveränität und strategische Partnerschaften als Grundlage nimmt. Wertepolitik bleibt wichtig, aber sie muss in eine robuste Interessenarchitektur eingebettet werden. 3 4
Referenzen (mit Links)
1. Xinhua / State Council Information (english.gov.cn) (28.10.2025): Full text – Recommendations for Formulating the 15th Five-Year Plan (15. Fünfjahresplan). https://english.www.gov.cn/news/202510/28/content_WS6900adb9c6d00ca5f9a07216.html
2. IMF (2025): Industrial Policy in China: Quantification and Impact on Misallocation (Working Paper 2025/155). https://www.imf.org/en/publications/wp/issues/2025/08/07/industrial-policy-in-china-quantification-and-impact-on-misallocation-568888
3. Gilpin, Robert (2001): Global Political Economy: Understanding the International Economic Order. Princeton University.
https://press.princeton.edu/books/paperback/9780691086774/global-political-economy?srsltid=AfmBOorWcM6zNaYgjPjQ-b_AiGCS7u5MtNH3LzRRUNWksMAjpWHhImtU
4. Kissinger, Henry (2014): World Order. Penguin (Publisher page). https://www.penguinrandomhouse.com/books/316669/world-order-by-henry-kissinger/
5. World Trade Organization: Marrakesh Agreement Establishing the World Trade Organization (WTO legal text PDF). https://www.wto.org/english/docs_e/legal_e/04-wto.pdf
6. World Bank (2002): Globalization, Growth, and Poverty: Building an Inclusive World Economy (report page). https://documents.worldbank.org/en/publication/documents-reports/documentdetail/954071468778196576
7. Statistisches Bundesamt (Destatis): Außenwirtschaft / Globalisierungsindikatoren (Definition Außenhandelsquote u.a.). https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Globalisierungsindikatoren/aussenwirtschaft.html
8. Baldwin, Richard (2016): The Great Convergence: Information Technology and the New Globalization. Harvard University Press (book page). https://www.hup.harvard.edu/books/9780674237841
9. World Bank (2019): Belt and Road Economics: Opportunities and Risks of Transport Corridors (Open Knowledge Repository). https://openknowledge.worldbank.org/entities/publication/59486f09-600d-579e-b252-b2d5d06b88d6
10. European Commission (12.03.2013): Impact Assessment for EU–US trade relations/TTIP (SWD(2013) 68 final, PDF). https://ec.europa.eu/smart-regulation/impact/ia_carried_out/docs/ia_2013/swd_2013_0068_en.pdf
11. USTR (2016): Trans-Pacific Partnership (TPP) – Full Text (official chapters). https://ustr.gov/trade-agreements/free-trade-agreements/trans-pacific-partnership/tpp-full-text
12a. FOCUS Online (2010): Die umstrittene Passage des Köhler-Interviews, Dokumentation Interviewtext. https://www.focus.de/politik/deutschland/die-umstrittene-passage-des-koehler-interviews-dokumentation_id_1779843.html
12b. Bundespräsidialamt (31.05.2010): Erklärung von Bundespräsident Horst Köhler (Rücktrittserklärung). https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2010/05/20100531_Rede.html
13. Directive (EU) 2022/2464 (CSRD) – EUR-Lex (ELI). https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2022/2464/oj/eng
14. Directive (EU) 2024/1760 (CSDDD, EU-Lieferkettenrichtlinie) – EUR-Lex (ELI). https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/1760/oj/eng
15. Regulation (EU) 2020/852 (EU Taxonomy Regulation) – EUR-Lex (ELI). https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2020/852/oj/eng/
16. European Commission (11.12.2019): The European Green Deal (COM(2019) 640) – EUR-Lex entry. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52019DC0640
17. International Energy Agency (IEA) (2023): World Energy Outlook 2023 – Executive Summary (PDF, German). https://iea.blob.core.windows.net/assets/4d26ad9f-6c17-4789-8cd5-c270788b609a/WEO2023_Executivesummary_German.pdf
Erdal Yalcin ist Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Hochschule Konstanz (HTWG Konstanz). Er promovierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen zur Wirkung von Unsicherheit auf Exporte und ausländische Direktinvestitionen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der internationalen Handelspolitik, globalen Wertschöpfungsketten, Sanktionspolitik sowie geoökonomischen und ordnungspolitischen Fragestellungen.
Blog-Beiträge zum Thema:
Norbert Berthold (JMU, 2025): Was nun, Europa? US-Sicherheitsstrategie, Eurosklerose, Europäische Verteidigungsunion
Norbert Berthold (JMU, 2025): Der Fall der WTO. Sind liberale Welthandelsordnungen inhärent instabil?
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Donald Trump läuft handelspolitisch Amok. Wann hat der Spuk ein Ende? Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Frenkel (WHU)
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