Der Lord und die Löhne
Krugman auf den Spuren von Keynes

Von Norbert Berthold am 8. Juni 2009
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„In the short run ideas are unimportant and ineffective, but in the long run they can rule the world” (Lionel Robbins)

Geschichte wiederholt sich nicht. Das gilt allerdings nicht für Diskussionen, die kehren immer wieder. Die Frage, wie Löhne die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen, ist heute genauso umstritten wie in den Zeiten der großen Depression. Es ist kein Zufall, dass gerade Paul Krugman dieses Thema immer wieder aufgreift. Ende letzten Jahres hat er Kritikern des New Deal unterstellt, dass sie keine Ahnung hätten, wenn sie befürchteten, dass steigende Nominallöhne in einer keynesianischen Situation die Lage auf den Arbeitsmärkten verschlimmerten. Anfang Mai hat er behauptet, dass sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtern würde, wenn Unternehmen und Konsumenten erwarteten, dass die Löhne in Zukunft weiter fielen. Dabei hat er sich explizit auf Keynes berufen. Damit stellt sich wieder einmal die altbekannte Frage: Was hat der Meister tatsächlich gesagt und was hat er wirklich gemeint?

Klassische Interpretation

Die Vertreter der klassischen Theorie sahen in den Ideen von Keynes nichts wirklich Neues. Unfreiwillige Arbeitslosigkeit war etwa für Franco Modigliani auch in der keynesianischen Theorie vor allem auf inflexible Nominallöhne (Modigliani, 1944), für Abba Lerner auf nach unten starre Reallöhne (Lerner, 1936) zurückzuführen. Franco Modigliani hat versucht, seine These mit einem einfachen keynesianischen Modell zu verdeutlichen. Danach führt eine rückläufige Nachfrage nach Investitionen über sinkende Nominallöhne, niedrigere nominelle Einkommen und eine geringere Geldnachfrage zu niedrigeren Zinsen. Das stärkt die Investitionen und baut die Angebotsüberhänge auf den Gütermärkten wieder ab. Anhaltende Arbeitslosigkeit kann somit nur entstehen, wenn nach unten inflexible Nominallöhne oder die Existenz einer Liquiditätsfalle diesen Anpassungsprozess verhindern. Da Franco Modigliani nicht an eine länger andauernde Liquiditätsfalle geglaubt hat, kann aus seiner Sicht anhaltende Arbeitslosigkeit auch in der keynesianischen Theorie nur auf nach unten rigiden Nominallöhnen beruhen.

Träfe diese Interpretation zu, hätte Keynes nur einen speziellen Fall der klassischen Theorie beschrieben. Sein Anspruch wäre gescheitert, einen eigenständigen, im Widerspruch zur klassischen Theorie stehenden Beitrag zur Erklärung unfreiwilliger Arbeitslosigkeit zu liefern. Auf den Fall  nach unten inflexibler Nominallöhne als eine Ursache von Unterbeschäftigung hatte explizit schon der Altmeister der Ökonomie Alfred Marshall hingewiesen (Marshall, 1920, 709f). Damit wäre die keynesianische Theorie in Einklang mit den Vorstellungen der Klassiker zu bringen. Kurzfristig können zwar Friktionen und Rigiditäten einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf den Arbeitsmärkten verhindern. Längerfristig funktioniert aber der klassische Marktmechanismus. Die Klassiker setzten auf die von Thomas Kuhn beschriebene Strategie, im Paradigmenwechsel der Wissenschaft, die neue Entwicklung als einen Spezialfall in das alte Paradigma zu integrieren. Gelungen ist ihnen das nicht.

Keynes und Nominallöhne

Keynes weist explizit darauf hin, dass seine Theorie unabhängig davon gilt, ob die Nominallöhne flexibel oder rigide sind (Keynes, 1973, 257). Im 19. Kapitel seiner „General Theory“ versucht er zu zeigen, weshalb sinkende Nominallöhne im allgemeinen nicht zu geringerer Arbeitslosigkeit beitragen. Er formulierte auch die Bedingungen, unter denen fallende Nominallöhne positiv auf die Beschäftigung wirken: eine steigende marginale Konsumneigung, eine höhere Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals oder sinkende Zinsen. Über sinkende Nominallöhne wird Einkommen zugunsten der Unternehmen und zu Lasten der Arbeitnehmer umverteilt. Da Unternehmerhaushalte eine höhere durchschnittliche Sparneigung haben, stärkt diese Umverteilung die gesamtwirtschaftliche Nachfrage allerdings nicht. Ganz im Gegenteil verschlechtert sich die Lage auf den Gütermärkten weiter (Keynes, 1973, 262). Sinkende Nominallöhne vergrößern über eine geringere Konsumnachfrage die Angebotsüberhänge auf den Gütermärkten, anstatt sie abzubauen.

Von sinkenden Nominallöhnen versprach sich Keynes kurzfristig ebenfalls keinen positiven Einfluss auf die Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals und damit die Investitionstätigkeit. Er war vielmehr der Meinung, dass Unternehmen in Zeiten der Krise glaubten, die Löhne würden weiter fallen. Dieser Prozess der negativen Erwartungen werde durch die desolate Lage auf den Gütermärkten beschleunigt (Keynes, 1973, 265). Ein Boden ist für Unternehmen kurzfristig nicht zu erkennen, weil sinkende Löhne auf wettbewerbsintensiven Gütermärkten mit Angebotsüberhängen die Güterpreise weiter senken. Damit erhöht sich aber der Realwert der Schulden. Immer mehr Unternehmen gehen Pleite, ein allgemeines Klima des Pessimismus breitet sich aus, ein negativer kumulativer Prozess wird in Gang gesetzt. Die trudelnde Nachfrage nach Investitionen lässt sich kurzfristig nicht stoppen; die Wirtschaft stürzt weiter ab. Helfen könnten allenfalls nach unten inflexible Güterpreise. Sie würden einen Boden einziehen.

Viel erwartete Keynes auch nicht von fallenden Nominallöhnen für die Zinsen und damit die Investitionstätigkeit. Ebenso wie eine expansive Geldpolitik wegen elastischer Liquiditätspräferenzen die Zinsen kaum senken könne, gelänge es auch nicht, diese über geringere Nominallöhne in dem erforderlichen Ausmaß zu verringern (Keynes, 1973, 266). Seine Skepsis wurde verstärkt, weil er der Meinung war, dass selbst dann, wenn keine Liquiditätsfalle existiere, die Nominallohnsenkungen viel zu gering ausfielen, um quantitativ bedeutsame Zinssenkungen auszulösen. Sinken die Löhne allerdings stark genug, um die Zinsen spürbar zu beeinflussen, wirkt dies seiner Meinung nach nicht positiv, im Gegenteil. Die Nachfrage geht sukzessive zurück, die Preise auf den Gütermärkten fallen ins Bodenlose, das Vertrauen der Unternehmen geht weiter in den Keller. Die positiven Effekte sinkender Zinsen werden überkompensiert (Keynes, 1973, 261ff), die rückläufige Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals kann nicht über sinkende Nominallöhne ausgeglichen werden.

Keynes und Reallöhne

Noch etwas anderes zeigt, dass Keynes den spezifischen Fall inflexibler Lohnsätze nicht als Fundament für seine Theorie nutzte. Er war dezidiert der Meinung, dass sinkende Nominallöhne nicht zu fallenden Reallöhnen führen. In der klassischen Welt steigt die Beschäftigung, wenn die Reallöhne bei gegebener Arbeitsproduktivität sinken. Die Arbeitnehmer können nur die Nominal- nicht aber die Reallöhne beeinflussen (Keynes, 1936, 13). Der Reallohn ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Güter- und Arbeitsmärkten. Wenn fallende Nominallöhne in einer keynesianischen Welt des gesamtwirtschaftlichen Nachfragemangels in gleichem Umfang zu sinkenden Güterpreisen beitragen, verändern niedrigere Nominallöhne den für die Beschäftigung relevanten Reallohn nicht. Ein Rückgang der Nominallöhne garantiert somit noch nicht, dass unfreiwillige Arbeitslosigkeit abgebaut wird. Dies gilt zumindest für die Welt von Keynes.

Es ist allerdings falsch, diesen Zusammenhang so zu deuten, wie Abba Lerner es getan hat. Demnach stehe und falle die keynesianische Theorie mit der Annahme rigider Reallöhne (Lerner, 1936). Die richtige Frage lautet hingegen, unter welchen Bedingungen rückläufige Nominallöhne zu sinkenden Güterpreisen führen, ohne die Reallöhne zu verändern. Diese Entwicklung ist unter klassischen Bedingungen nicht möglich, da auf den Gütermärkten von Nachfrageüberhängen ausgegangen wird. Es ist nur denkbar im  keynesianischen Fall anhaltender Angebotsüberhänge. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese Konstellation eintritt, wenn ein grundlegender Zusammenhang der klassischen Theorie – das Theorem von Say – außer Kraft gesetzt ist. Wenn sinkende Güterpreise die Nachfragedefizite nicht beseitigen können, ist die mangelnde effektive Nachfrage die eigentliche Ursache für die Angebotsüberhänge, weshalb sinkende Nominallöhne nicht zu fallenden Reallöhnen führen. Damit können sinkende Löhne auf den Arbeitsmärkten die Arbeitslosigkeit nicht beseitigen (Leijonhufvud, 1981, 166).

Das alles zeigt, dass Keynes unfreiwillige Arbeitslosigkeit nicht als temporäres Problem ansah, das auf unvollkommene Arbeitsmärkte zurückgeführt werden kann. Vielmehr verhindern eine extrem instabile Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals und eine sehr elastische Liquiditätspräferenz der Individuen, dass Angebotsüberhänge auf den Gütermärkten über sinkende Zinsen zurückgefahren werden. Die Märkte passen sich nicht über veränderte relative Preise (Keynes, 1973, 175), sondern über kumulative Mengenbewegungen an. Das Ergebnis ist ein Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung. Es sind weniger unvollkommene Arbeitsmärkte, sondern vor allem mangelhafte Kapitalmärkte, die verhindern, dass eine Tendenz zu einem Vollbeschäftigungsgleichgewicht entsteht. Axel Leijonhufvud hat den Fall keynesianischer Arbeitslosigkeit so charakterisiert: Der Nominallohn ist richtig, der Zinssatz ist falsch, ein flexibler Nominallohn kann  unfreiwillige Arbeitslosigkeit nicht beseitigen (Leijonhufvud, 1981, 167).

Fazit

In einer keynesianischen Situation sind unvollkommene Arbeitsmärkte eher nicht die Ursache unfreiwilliger Arbeitslosigkeit. Der eigentliche Grund der Misere auf den Arbeitsmärkten sind pessimistische Erwartungen („animal spirit“), die nicht über sinkende Zinsen auf funktionsfähigen Finanzmärkten aufgefangen werden. In einer keynesianischen Welt macht es wenig Sinn, auf flexible Löhne zu setzen, um die Beschäftigung zu steigern. Notwendig sind Reparaturen auf den Finanzmärkten, um Sparneigung und Investitionstätigkeit bei Vollbeschäftigung zusammenzubringen. Völlig ohne Belang sind allerdings die Löhne auch in einer keynesianischen Situation nicht. Greg Mankiw hat darauf hingewiesen, dass eine expansive Lohnpolitik nicht nur die aggregierte Angebotskurve nach oben, sondern auch die aggregierte Nachfragekurve nach links verschieben kann. Lohnpolitisches Maßhalten ist also auch in einer keynesianischen Welt eine Tugend.

Literatur:
Keynes, J. M. (1936), The General Theory of Employment, Interest and  Money. London 1936
Keynes, J. M. (1973), The General Theory of Employment, Interest and Money. Bd. VII of Collected Writings of John Maynard Keynes. London 1973
Leijonhufvud, A. (1981), The Wicksell Connection: Variations on a Theme, in: A. Leijonhufvud, Information and Coordination. Essays in Macroeconomic Theory. New York u.a. 1981
Lerner, A.P. (1936), Mr. Keynes’s General Theory of Employment, Interest and Money, in: International Labor Review, 34 (1936), S. 435 – 454
Marshall, A. (1920), Industry and Trades, 3. Aufl., London 1920
Modigliani, F. (1944), Liquidity Preference and the Theory of Money, in: Econometrica, 24 (1944), S. 45 – 88

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5 Reaktionen zu “Der Lord und die Löhne
Krugman auf den Spuren von Keynes

  1. Gerald Braunberger

    Lieber Herr Berthold,

    es ist sehr verdienstvoll, dass Sie einmal darstellen, was Keynes wirklich geschrieben hat im Vergleich zu dem, was spätere “Keynesianer” postulierten. Gestatten Sie mir ein paar Ergänzungen.

    1. Es ist richtig, dass Keynes seine Theorie auch für den Fall nach unten flexibler Löhne und Preise für gültig hielt. Nach meiner bescheidenen Kenntnis (aber ich lasse mich gerne korrigieren) wurde die Annahme flexibler Löhne und Preise von den Keynesianern nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben, weil im Modell flexibler Löhne und Preise ein theoretischer Mechanismus existiert, der die Wirtschaft in ein Vollbeschäftigungsgleichgewicht führt: Die Realkasseneffekte. Einen solchen Effekt hat Keynes ja noch selbst beschrieben, verallgemeinert haben das Pigou und Patinkin. Realkasseneffekte existieren auch dann noch, wenn man die Fishersche Schuldendeflation berücksichtigt. Alle Beteiligten, auch Pigou, waren sich darüber einig, dass Realkasseneneffekte in der Praxis keine bedeutende Rolle spielen, aber rein theoretisch stellen sie das Keynessche Modell unter der Annahme flexibler Preise und Löhne in Frage.

    2. Der Mainstream-Keynesianismus hat Keynes dann auf Lohn- und Preisrigiditäten reduziert und die neoklassische Synthese geschaffen. Auch in modernen Makromodellen wird “keynesianisch” mit solchen Rigiditäten gleichgesetzt. Fast völlig unter den Tisch gefallen sind im Mainstream-Keynesianismus die Bedeutung von Erwartungen und die “animal spirits”. Paul Samuelson hat das einmal auf eine merkwürdige Art und Weise begründet: Man habe dies nicht als wesentlich angesehen, weil Keynes über keine Theorie der Erwartungsbildung verfügt habe. Das stimmt zwar, aber wenn für Keynes Erwartungen eine wesentliche Rolle spielten, wäre es doch an seinen Jüngern gewesen, eine Theorie der Erwartungsbildung zu entwickeln und in ihre Modelle einzubauen. Heute ist es so, dass sich führende Vertreter der Behavioral Economics wie Akerlof explizit auf Keynes und seine “animal spirits” berufen.

    3. Keynes war kein Anhänger von Einkommenspolitik in dem Sinne, dass über höhere Löhne in der Krise Kaufkraft geschaffen werden könne, wie das die Gewerkschaften und Ökonomen wie Peter Bofinger lange befürwortet haben. Was immer die Vor- und Nachteile von Einkommenspolitik sein mögen: Auf Keynes kann man sich nicht berufen.

    4. Als Folge der Rezensionen der General Theory hatte Keynes erst erwogen, einen Band mit Ergänzungen und Korrekturen zu verfassen. Er war im Nachhinein vor allem mit seiner Behandlung des Arbeitsmarktes nicht mehr glücklich. Schließlich erwog er sogar, die General Theory völlig zu überarbeiten. Seine schwere Herzerkrankung, die ihn zwei Jahre lang mehr oder weniger arbeitsunfähig machte und der anschließende Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, in dem er als Politikberater wirkte, haben das verhindert. Diese zweite Auflage der General Theory ist möglicherweise das wichtigste Wirtschaftsbuch, das niemals geschrieben wurde.

    5. Ich bin mir über den kumulativen Weg in die Depression nicht sicher. Die General Theory enthält überwiegend kurzfristige Analysen, was sich allein daran erkennen lässt, dass Investititionen keinen Kapazitätseffekt haben. Dort beschreibt Keynes ein Unterbeschäftigungsgleichgewicht, um das die tatsächliche Wirtschaft oszilliert. Keynes hat zwar auch eine langfristige Vision besessen, aber dort wird eher ein Stagnationsszenario geschildert als ein kumulativer Abwärtsprozess.

    6. Es ist natürlich zutreffend, dass sich auch “klassische” Ökonomen vor Keynes mit Konjunkturzyklen und allerlei Marktunvollkommenheiten beschäftigt haben. Keynes hat selbst eingeräumt, dass er die “klassische” Lehre in seiner General Theory ganz bewusst vergröbert dargestellt hatte. Dazu gibt es ein faszinierendes, unheimlich gelehrtes Buch von David Laidler: “Fabricating the Keynesian Revolution”. Keynes hatte aber gegenüber Leuten wie Pigou einen wesentlichen Vorbehalt. In der Weltwirtschaftskrise stimmten sie über politische Maßnahmen wie expansive Fiskalpolitik mit ihm völlig völlig überein, nur vertrat Pigou damit politische Positionen, die sich aus der klassischen Theorie nicht herleiten ließen. In einem Brief an seinen Schüler Richard Kahn bezeichnete Keynes liberale Ökonomen wie Pigou, die theoretisch am alten Liberalismus festhielten, politisch aber “keynesianische” Positionen vertraten, als “Gesellschaft für Denkmalpflege”.

    7. Lerner und Keynes ist ein Kapitel für sich. Als Keynes im Zweiten Weltkrieg in Washington junge enthusiastische “Keynesianer” wie Abba Lerner traf und sich mit ihnen stritt, bemerkte er im Anschluss an eine solche Begegnung gegenüber seinem Freund und Schüler Austin Robinson: “Ich war der einzige Nicht-Keynesianer in dieser Runde.”

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