Die (deutsche) Energiewende
Macht oder ökonomisches Gesetz?

„Außer Spesen nichts gewesen?“ Für die Energiewende wurden Hunderte von Milliarden an Euros ausgegeben. Ein Ende ist nicht in Sicht. Dem weltweiten Klima hilft sie (fast) nicht. Allerdings: Sie ruiniert das Land und macht es ungleicher. Der Widerstand wächst. Eine Korrektur ist unvermeidlich. Die alte Idee von Böhm-Bawerk, wonach Macht gegen ökonomische Gesetze den Kürzeren zieht, gilt auch für die Energiewende. Das „Eherne Gesetz der Klimapolitik“ (Roger Pielke) macht eine baldige Korrektur wahrscheinlicher. Wenn Klimaziele mit Wachstumszielen kollidieren, gewinnt immer das Wachstum. Gelbwesten sind überall.

Gastbeitrag
Tempolimit und Ordnungspolitik 

Die Debatte über ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen kehrt mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit zurück. Ihr Argument ist einfach: Geringere Geschwindigkeiten senken den Kraftstoffverbrauch und entlasten damit Energieversorgung und Klima. Dass auch Frau Prof. Dr. Veronika Grimm auf diesen Zusammenhang verweist, ist angesichts angespannter Märkte naheliegend. Ökonomisch beginnt die eigentliche Analyse jedoch erst dort, wo diese Evidenz endet.

Gastbeitrag
Kapitaltheorie und Freiheit

Die katastrophalen sozialistischen Experimente des 20. Jahrhunderts beruhen auf einer Kritik am Kapital. Kapital gilt nach wie vor vielen als Inbegriff der Ausbeutung und der Unfreiheit.    Die Volkswirtschaftslehre sollte das ernst nehmen und sich darauf besinnen, dass es in der Kapitaltheorie eigentlich auch um Fragen der Freiheit und Unfreiheit gehen müsste.

Freizeit auf Kassenkosten
Warum die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung überfällig ist

„Die beitragsfreie Mitversicherung erscheint auf den ersten Blick als sozialpolitischer Fortschritt. Tatsächlich setzt sie jedoch Fehlanreize am Arbeitsmarkt, verzerrt Verteilungswirkungen und überfrachtet die gesetzliche Krankenversicherung mit systemfremden Aufgaben. Ihre Abschaffung ist daher folgerichtig – darf aber notwendige Strukturreformen nicht ersetzen.“

Gastbeitrag
EU-Mercosur Freihandelsabkommen
Eine geopolitische Dimension

Im Januar 2026 wurde mit dem Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und der lateinamerikanischen Freihandelszone Mercosur endlich vollendet, woran die Europäische Kommission 25 Jahre gearbeitet hat. Auch wenn der Schulterschluss der Linken und Rechten im Europäischen Parlament, die – aus undurchsichtigen Gründen – das Abkommen knapp zwei Wochen nach Unterzeichnung zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof verwies, das endgültige Inkrafttreten verzögern wird, wird es dazu kommen.

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