Ungleichheit heute (28)
Beamte und Selbstständige – die Stars der Vermögensverteilung
Welche Personengruppen besitzen das höchste Vermögen?

Das Vermögen in Deutschland ist ungleich verteilt. Während 28 % der Bevölkerung über kein oder gar ein negatives Nettovermögen verfügen, besitzen die reichsten zehn Prozent mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Doch welche Personengruppen lassen sich im oberen Teil der Verteilung finden, welche haben wiederum nur geringe Möglichkeiten, ein nennenswertes Vermögen aufzubauen? Einer kurzen Übersicht über die quantitativ bedeutsamsten Vermögensgegenstände folgt eine Differenzierung der individuellen Vermögenshöhe nach persönlichen Charakteristika.

Was für Arten von Vermögen halten die Deutschen typischerweise? – Über die Bedeutung von Immobilien und Betriebsvermögen

In Deutschland beträgt das durchschnittliche Nettovermögen derzeit rund 83.000 Euro. Die quantitativ bedeutsamste Vermögensposition ist selbstgenutzter Immobilienbesitz mit einem durchschnittlichen Anteil von rund 63 % am Nettovermögen (Tabelle 1). Allerdings besitzen nur 38 % der Bevölkerung eine selbstgenutzte Immobilie. In den neuen Bundesländern kommt sogar weniger als ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in den Genuss eines selbstgenutzten Eigenheims. Ebenfalls von Bedeutung ist der Besitz von Immobilien, die nicht selbstgenutzt werden. Während diese rund 18 % am Nettovermögen ausmachen, entfällt das Eigentum auf nur zehn Prozent der Bevölkerung. Ungeachtet dessen, ob eine Immobilie selbstgenutzt wird oder nicht, besitzen in Deutschland rund 44 % überhaupt eine Immobilie. Dieser Anteil ist im Europäischen Währungsraum der geringste. Differenziert man nach Hauseigentümerstatus, wird einem schnell bewusst, warum das deutsche Durchschnitts- und vor allem das Medianvermögen im europäischen Vergleich hinterher hinkt. So liegt das durchschnittliche Nettovermögen der deutschen Hauseigentümer mit rund 215.000 Euro fast gleichauf mit dem EWU-Durchschnitt der europäischen Hauseigentümer. Das durchschnittliche Vermögen der Nicht-Eigentümer liegt mit rund 10.000 Euro knapp über dem EWU-Durchschnitt der Nicht-Eigentümer. Der mittlere Haushalt besitzt in Deutschland schlichtweg keine Immobilie, weswegen insbesondere das mittlere Vermögen signifikant geringer als bei den europäischen Nachbarn ausfällt.

Den höchsten Wert erreicht Betriebsvermögen mit einem durchschnittlichen Wert von über 190.000 Euro. Lediglich 4,2 % der Bevölkerung können jedoch Betriebsvermögen aufweisen. Die durchschnittliche Verschuldung, die sich im Allgemeinen auf Hypothekar- und Konsumentenkredite zurückführen lässt, liegt bei knapp über 50.000 Euro.

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Reich im Alter? – Wie das Alter die Höhe des Vermögens beeinflusst

Betrachtet man die Vermögenshöhe in Abhängigkeit des Alters, bildet sich ein deutliches Muster über den Lebenszyklus heraus. So ist das Nettovermögen bei jungen Personen noch relativ gering, da sich diese meist noch in der Ausbildung befinden oder nur ein relativ geringes Arbeitseinkommen erwirtschaften. Mit zunehmender Zeit im Berufsleben erhöht sich das Arbeitseinkommen. Das, was ein Individuum nicht konsumiert, kann es sparen beziehungsweise anlegen und somit Vermögen akkumulieren. Ebenso steigt mit zunehmenden Alter die Wahrscheinlichkeit, Vermögen zu erben oder wiederum Einkommen aus eigenem Vermögen zu erzielen. Des Weiteren erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines höheren Nettovermögens im Alter aufgrund von Immobilieneigentum, da dieser bis zum Eintritt in den Ruhestand typischerweise abbezahlt ist und die Verbindlichkeiten zunehmend gesenkt werden können. So hatten 2010 die 55 bis 64-jährigen Befragten im PHF, einer von der Bundesbank durchgeführten Haushaltsbefragung, im Durchschnitt ein Vermögen von rund 330.000 Euro (Abbildung 1).

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Im Normalfall läuft dieser Akkumulationsprozess vonstatten bis die Person von der Erwerbs- in die Ruhestandsphase übertritt und von da an beginnt, ihr Vermögen langsam aufzubrauchen. Sie hat dann statt eines Arbeitseinkommens ein in der Regel geringeres Einkommen in Form von einer Rentenzahlung. Genau genommen ist auch diese Form in gewisser Weise eine Aufzehrung bereits angesparten Vermögens, da für diese Auszahlungen über das Berufsleben hinweg in Form von staatlicher oder privater Rentenversicherung Rücklagen gebildet wurden.

Männer sind vermögender als Frauen

Im Gegensatz zu Befragungen wie dem PHF, bei denen nur ein Repräsentant eines Haushaltes befragt wird, ermöglicht das SOEP eine geschlechtsspezifische Differenzierung, die auf die rechtliche Herrschaft der Vermögensgegenstände abzielt. Im Jahr 2012 betrug das durchschnittliche Nettovermögen der Männer rund 97.000 Euro. Damit sind Männer im Schnitt rund 27.000 Euro reicher als Frauen. Doch worauf ist diese Diskrepanz zurückzuführen? Erstens liegen sowohl das Durchschnittseinkommen als auch die Erwerbsquote der Männer über den Werten der Frauen. Folglich fällt es ihnen leichter Vermögen zu akkumulieren. Zweitens besitzen Männer öfter Betriebsvermögen. Während rund sieben Prozent der Männer über diese Vermögenskomponente verfügen, können nur etwas mehr als zwei Prozent der Frauen mit Betriebsvermögen aufwarten. Doch auch die durchschnittliche Höhe des Betriebsvermögens fällt zwischen den Geschlechtern unterschiedlich aus. Bei Männern liegt der Wert im Jahr 2007 bei durchschnittlich 17.000 Euro, bei Frauen hingegen nur bei rund 3.000 Euro. Drittens betreiben Männer vermehrt private Altersvorsorge. Da gesetzliche Altersvorsorgeansprüche nicht in den Vermögensdaten enthalten sind, fällt hier der Wert für Frauen unterproportional aus.

Interessanterweise sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede hauptsächlich auf verheiratete Personen und Geschiedene beziehungsweise getrennt Lebende zurückzuführen. Bei jungen Singles und älteren Verwitweten fällt der Unterschied hinsichtlich des Nettovermögens deutlich geringer aus. Während verheiratete Paare ihr Einkommen meist zusammenlegen, wird dies beim Vermögen anders gehandhabt. Die Autoren des DIW weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dies gegebenenfalls auf steuerrechtliche Vorschriften oder auf Gründe des Insolvenzschutzes zurückzuführen sei. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, das vorhandene Betriebsvermögen über den männlichen Partner und das gemeinsame Wohneigentum über den weiblichen Partner laufen zu lassen, um so im Falle einer Insolvenz das Wohneigentum zu schützen.

Die Verteilung des Vermögens nach beruflicher Stellung und Bildungsniveau

Das Bildungsniveau sowie die berufliche Stellung sind entscheidende Faktoren dafür, wie hoch das individuelle Vermögen letztendlich ausfällt. So bestimmen die Ausbildung und die berufliche Integration maßgeblich darüber, welche Möglichkeiten der Einkommenserzielung und damit zusammenhängend welche Möglichkeiten der Akkumulation von Vermögen ein Individuum besitzt.

Auswertungen der Daten des SOEP bestätigen den positiven Zusammenhang zwischen der Qualifikation und der beruflichen Stellung mit der jeweiligen individuellen Vermögenshöhe. So verfügten im Jahr 2012 Angestellte ohne eine nennenswerte Qualifikation im Durchschnitt über ein Nettovermögen von rund 32.500 Euro (Tabelle 2). Mit steigender Qualifikation steigt das Nettovermögen und sinkt der Anteil derer, die kein oder ein negatives Vermögen haben. Während Angestellte mit einfachen Tätigkeiten im Durchschnitt rund 45.000 Euro besitzen, verfügen Angestellte mit qualifizierten Tätigkeiten über rund 83.000 Euro und Angestellte mit umfassenden Führungsaufgaben mit rund 210.000 Euro über mehr als doppelt so viel. Eine ebenfalls relativ gute Vermögensposition besitzen Beamte. Die im einfachen und mittleren Dienst verfügen mit etwa 80.000 Euro im Durchschnitt rund 34.000 Euro weniger als Beamte des gehobenen und höheren Dienstes. Wie sehr die Höhe des Arbeitseinkommens darüber entscheidet, wie hoch das individuelle Nettovermögen ist, lässt sich insbesondere bei der Gruppe der Erwerbslosen beobachten. Diese besitzen mit im Schnitt 18.000 Euro am wenigsten Vermögen. Auffallend ist, dass 65,5 % der Arbeitslosen kein Vermögen besitzen oder verschuldet sind. Folglich liegt das Mediannettovermögen Arbeitsloser bei null.

Die zwei Gruppen, die im Durchschnitt am meisten Vermögen vorzuweisen haben sind einerseits Pensionäre beziehungsweise Rentner und andererseits Selbstständige. Bei den Rentnern ist dies insbesondere auf ihr fortgeschrittenes Alter zurückzuführen, weshalb sie schlicht mehr Zeit hatten, Vermögen zu akkumulieren. Für die Selbstständigen lässt sich festhalten, dass die individuelle Nettovermögenshöhe positiv mit der Betriebsgröße korreliert ist. Während Selbstständige ohne Mitarbeiter im Schnitt auf rund 172.000 Euro kommen, liegen Selbstständige mit zehn oder mehr Mitarbeitern mit durchschnittlich 952.000 Euro auf einem bedeutend höheren Nettovermögensniveau. Die Gründe, warum Selbstständige auf ein so hohes Nettovermögen kommen, sind vielschichtig. Die wichtigsten sind einerseits die Bedeutung der Höhe des Betriebsvermögens und die Einkommenshöhe selbst und andererseits die Art der Altersvorsorge Selbstständiger. Im Gegensatz zu abhängig Beschäftigten sorgen Selbstständige fast ausschließlich privat vor. Während private Altersvorsorge in den Daten als Privatvermögen enthalten ist, finden die Ansprüche der abhängig Beschäftigten aus der gesetzlichen Altersvorsorge keine Berücksichtigung.

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Werden Unternehmer reich gerechnet? Wie sich das Bild durch die Berücksichtigung von Anwartschaften an Alterssicherungssystemen ändert

Das bisherige Bild relativiert sich ein wenig, wenn man die Anwartschaften aus den Alterssicherungssystemen berücksichtigt. Warum Anwartschaften im Normalfall nicht berücksichtigt werden, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen ist die statistische Erfassung der Rentenansprüche relativ schwierig. Zum anderen stellen Anwartschaften im engeren Sinne kein Vermögen dar. Anwartschaften erfüllen die sonstigen Funktionen von Vermögen bis auf die Sicherungsfunktion im Alter nicht. Beispielsweise können Ansprüche nicht vorzeitig liquidiert oder geltend gemacht werden. Zudem gibt es sehr begrenzte Vererbungsmöglichkeiten und der Gegenwert der Anwartschaften hängt aufgrund der Umlagefinanzierung von der Ausgestaltung des Systems und der demographischen Belastung ab. Joachim Frick und Markus Grabka haben trotz der genannten Probleme die Vermögensdaten mit Hilfe statistischen Matchings um die Anwartschaften an den staatlichen Alterssicherungssystemen erweitert. Der Gegenwartswert der Anwartschaften belief sich ihrer Berechnung zufolge auf rund 4,6 Billionen Euro, was im Durchschnitt rund 67.000 Euro pro Erwachsenem gleichkommt (Abbildung 2).

Besonders bei den in der vorherigen Betrachtung unterdurchschnittlich vermögenden Gruppen verändert sich das individuelle Nettovermögen durch die Einbeziehung der Anwartschaften zum Teil drastisch, da ihre Altersvorsorge prozentual einen großen Anteil am erweiterten Gesamtvermögen ausmacht. Die Einberechnung der Altersvorsorge dämpft die gemessene Vermögensungleichheit merklich. Durch den Einbezug der Anwartschaften gewinnen Beamte, insbesondere bereits Pensionierte, gegenüber sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. So erweitert sich das Vermögen der Pensionäre um durchschnittlich rund 307.000 Euro auf circa 502.000 Euro (Abbildung 2). Dies liegt zum einen an der Berechnungsmethode der Ansprüche, da die Höhe der Beamtenpension im Wesentlichen von der Höhe der Bezüge in den letzten Erwerbsjahren abhängt und diese für gewöhnlich höher als in früheren Erwerbsjahren ausfällt. Im Gegensatz dazu bemisst sich die Höhe der Rente sozialversicherungspflichtig Beschäftigter an der Summe der Einkommen aller Jahre ihrer Beschäftigung. Kurzum: Beamte sind hinsichtlich der Altersvorsorge privilegiert. Zum anderen besitzen Beamte im Normalfall eine lückenlosere Erwerbsbiographie, was einen stetigeren Einzahlungsprozess zur Folge hat.

Trotz der Berücksichtigung der Ansprüche an die gesetzlichen Systeme der Alterungssicherung behalten Unternehmer mit mindestens zehn Mitarbeitern ihre Position inne, da ihr Geld- und Sachvermögen mit durchschnittlich rund einer Million Euro überdurchschnittlich hoch ausfällt. Etwas stärker kommt dieser Effekt bei Selbstständigen mit weniger als zehn Mitarbeitern zum Tragen. Sie sind zwar mit einem erweiterten Nettovermögen von rund 370.000 Euro immer noch überdurchschnittlich vermögend. Jedoch verlieren sie relativ gegenüber Angestellten mit umfassenden Führungsaufgaben und Pensionären. Bei Arbeitslosen, Angestellten ohne Ausbildung sowie bei Angestellten mit geringer Qualifikation erweitert sich das Vermögen relativ betrachtet stark. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass diese Gruppen auch unter Einbezug der Anwartschaften immer noch weit unter dem Durchschnitt verbleiben und dem Risiko der Vermögensarmut besonders ausgesetzt sind.

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Weitere Faktoren, die die individuelle Vermögenshöhe beeinflussen

Weitere Faktoren, die die individuelle Vermögenshöhe beeinflussen sind die Haushaltsgröße und der Familienstand. Am meisten Vermögen können alleinlebende Verwitwete aufweisen, da diese im Durchschnitt relativ alt sind und oftmals auch eine nennenswerte Erbschaft erhalten hatten. Beispielsweise kommen männliche Verwitwete, die älter als 60 Jahre alt sind und alleine leben, auf ein durchschnittliches Nettovermögen von fast 190.000 Euro. Ein relativ hohes Vermögen mit im Schnitt rund 108.000 Euro können auch Ehepartner ohne Kinder aufweisen. Je mehr Kinder aus einer Ehe hervorgehen, desto geringer ist das durchschnittliche Pro-Kopf-Nettovermögen. So haben Ehepartner mit zwei Kindern weniger als halb so viel Vermögen wie Eltern, die kinderlos bleiben. Am wenigsten Vermögen besitzen Alleinerziehende. Auch hier gilt: Je mehr Kinder in einem Haushalt leben, desto geringer ist das Pro-Kopf-Vermögen. So kommen Alleinerziehende mit zwei oder mehr Kindern gerade so auf etwas mehr als 20.000 Euro.

Ebenfalls eine unterdurchschnittliche Vermögenshöhe weisen Menschen mit Migrationshintergrund auf. Im Jahr 2007 lag ihr durchschnittliches Nettovermögen lediglich bei 45 % des Mittelwertes der Gesamtbevölkerung, wobei mehr als jeder Zweite kein oder ein negatives Vermögen besaß. Die Gründe hierfür sind vor allem eine geringere Hauseigentümerquote, eine auch sonst geringere Diversifizierung der Vermögensanlagen, ein allgemein geringerer Wert der jeweiligen Vermögenskomponenten, eine geringere Wahrscheinlichkeit des Erhalts einer Erbschaft, Rücküberweisungen, eine jüngere Altersstruktur sowie ein um durchschnittlich 20 % geringeres Einkommen.

Fazit

Obwohl Immobilieneigentum die quantitativ bedeutsamste Komponente des Vermögens darstellt, liegt die Hauseigentümerquote weit unterhalb des europäischen Durchschnitts und sorgt mitunter für eine ungleiche Verteilung der Vermögen. Ebenfalls bedeutsam ist Betriebsvermögen, da dieses zwar auch einen hohen durchschnittlichen Wert aufweist, jedoch nur von rund jedem 25. Erwachsenen gehalten wird. Einige Personengruppen besitzen ein sehr beachtliches Vermögen. Neben Selbstständigen erweisen sich auch Beamte spätestens nach der Berücksichtigung der Altersvorsorgeansprüche als sehr vermögend. Wie viel Vermögen ein Individuum realisieren kann, hängt neben dem Erhalt einer Erbschaft von seinen eigenen Möglichkeiten der Einkommenserzielung ab. Eine gute Ausbildung legt somit den Grundstein für ein hohes Vermögen im Alter und schützt vor Arbeitslosigkeit und Altersarmut. Familien mit mehreren Kindern, Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund sind tendenziell eher im unteren Bereich der Vermögensverteilung zu finden.

Literatur

  1. Deutsche Bundesbank (2013), Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Bundesbankstudie, Deutsche Bundesbank Monatsbericht Juni 2013.
  2. EZB (2013), The Eurosystem Household Finance and Consumption Survey – Results from the first wave, Eurosystem Household Finance and Consumption Network, Statistics Paper Series, Nr. 2/2013.
  3. EZB (2013), The Eurosystem Household Finance and Consumption Network (HFCN), Statistical tables.
  4. Frick, J. R., Grabka, M. M., Hauser, R. (2010): Die Verteilung der Vermögen in Deutschland – Empirische Analysen für Personen und Haushalte, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf.
  5. Frick, J. R., Grabka, M. M. (2010), Alterssicherungsvermögen dämpft Ungleichheit – aber große Vermögenskonzentration bleibt bestehen, in: DIW Wochenbericht Nr. 3/2010, Berlin.
  6. Grabka, M. M., Westermeier, C. (2014): Anhaltend hohe Vermögensungleichheit in Deutschland, DIW Wochenbericht Nr. 9/2014, Berlin.

 

Beiträge der Serie “Ungleichheit heute”:

Norbert Berthold: Warum wird nicht noch viel mehr umverteilt?

Marcus Fraaß: Die Treiber der Vermögensungleichheit. Warum besitzen 10 % der Bevölkerung mehr als die Hälfte des Vermögens?

Thomas Apolte: Lohngefälle und Bildung in der offenen Gesellschaft

Norbert Berthold: Wie ungleich ist die Welt? Mythen, Fakten und Politik

Norbert Berthold: Rettet den Kapitalismus vor den Kapitalisten. Thomas Piketty auf den Spuren von Karl Marx.

Marcus Fraaß: Wie ungleich ist die Vermögensverteilung in Deutschland? Noch ungleicher als die Einkommensverteilung

Norbert Berthold: Staatliche Umverteilung und soziale Mobilität. Eine verteilungspolitische Fata Morgana?

Norbert Berthold: Die “Great Gatsby”-Kurve. Mehr als politische Progaganda?

Norbert Berthold: Des Läba isch koin Schlotzer. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist grober Unfug.

Klaus Gründler: Bildung hilft, die Ungleichheit zu reduzieren

Mustafa Coban: Kombilöhne versus Working Poor. Der Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit

Norbert Berthold: Geldpolitik und Ungleichheit. Machen Notenbanken die Welt ungleicher?

Rainer Hank: Ungleichheit und Gerechtigkeit: Was hat das miteinander zu tun?

Klaus Gründler: Ungleichheit und Krisen

Norbert Berthold: “Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung”. Höhere Steuern oder mehr Wettbewerb?

Klaus Gründler: Ungleichheit und Wachstum

Norbert Berthold: Der amerikanische Traum – Bremst Ungleichheit die soziale Mobilität?

Norbert Berthold: Der Staat pflügt die Verteilung um

Norbert Berthold: Die Ungleichheit wird männlicher

Norbert Berthold: Krieg der Modelle. Technologie oder Institutionen?

Michael Grömling: Einkommensverteilung – Vorsicht vor der Konjunktur!

Norbert Berthold: Die deutsche “Mitte” ist stabil. Wie lange noch?

Eric Thode: Die Mittelschicht schrumpft – Wo liegt der Handlungsbedarf?

Norbert Berthold: Geringe Stundenlöhne, kurze Arbeitszeiten. Treiben Frauen die Ungleichheit?

Norbert Berthold: Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?

Simon Hurst: Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht

Norbert Berthold: Einkommensungleichheit in OECD-Ländern. Wo stehen wir?

Norbert Berthold: Ungleichheit, soziale Mobilität und Humankapital

4 Antworten auf „Ungleichheit heute (28)
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