Ungleichheit heute (6)
Die deutsche „Mitte“ ist stabil
Wie lange noch?

Von Norbert Berthold am 27. Februar 2013
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Norbert Berthold
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

„Soziale Marktwirtschaft ist eine von zwei schlechten ökonomischen Ideen des 20. Jahrhunderts, die andere war der Kommunismus.“ (Edmund Phelps)

Die „Mittelschicht“ scheint unter Druck zu stehen. In den Medien wird ihr baldiger Zerfall prophezeit. Die Gefahr sei groß, in Hartz-IV-Gefilde abzustürzen. Tatsächlich ist in Deutschland die Angst vor dem Jobverlust weit verbreitet. Wirtschaftlicher und sozialer Abstieg seien dann unvermeidlich. Die Chance aufzusteigen, könne man vergessen. Fähigkeiten und Leistung zählten nicht mehr. Für berufliche Karrieren seien der Status der Familie und „Vitamin B“ entscheidend. Wer unten sei, bliebe unten. Die „Mittelschicht“ brenne an beiden Enden: Ein Aufstieg sei kaum möglich, Abstieg an der Tagesordnung. Das alles gehe an die Substanz der „Sozialen Marktwirtschaft“. Die „Mittelschicht“ als ökonomischer, sozialer und politischer Stabilitätsanker zerbrösle. Das Ende der „Sozialen Marktwirtschaft“ sei nicht mehr weit.

Mittelschicht – was ist das?

Alle reden von der „Mittelschicht“, manche auch vom Mittelstand, und jeder meint etwas anderes. Der Begriff wird inflationär gebraucht. Darauf hat Gert Wagner, der ehemalige DIW-Vorstansvorsitzende, jüngst in einem Kommentar hingewiesen. Das gilt auch für die neuste Studie der Bertelsmann-Stiftung „Mittelschicht unter Druck?“. Dort gibt es gleich zwei Mitten: Eine soziologische und eine ökonomische. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie sich die materielle Ungleichheit entwickelt, den interessiert allerdings die „Einkommens-Mitte“. Dabei geht es um die Einkommen von Haushalten und Personen, konkret um die Äquivalenzeinkommen. Das Haushaltseinkommen wird mit der Zahl der Mitglieder gewichtet. Skalenerträge entscheiden über die Gewichte von Eltern und Kinder. Orientierungspunkt für die „Schichtung“ der Bevölkerung ist das Medianeinkommen der privaten Haushalte.

Für die Auswahl der „Mitte“ bieten sich zwei Varianten an. Es kann eine feste Gruppengröße gewählt werden. Oft nimmt diese erste Variante die „mittleren“ 60 % der Haushalte unter die Lupe. Die unteren 20 % in der Einkommensverteilung sind die „Unterschicht“, die oberen 20 % die „Oberschicht“. Bei dieser Definition ändert sich die Mittelklasse nicht. Sie kann nicht schrumpfen aber auch nicht wachsen. In einer zweiten Variante orientiert sich die Mittelschicht am relativen Einkommen der Haushalte. Wo die Grenzen der Mittelklasse gezogen werden, ist reine Konvention. International werden sie zumeist zwischen 75 % und 125 % des Medianeinkommens der Haushalte gewählt. Bei dieser Definition kann aber das Problem auftreten, dass auch Haushalte zur „Mittelschicht“ gezählt werden, die als absolut arm gelten.

Wie auch immer die „Mittelschicht“ definiert wird, eines treibt ihre Mitglieder wie die aller anderen Schichten um: Gibt es eine gute Chance aufzusteigen oder besteht die reale Gefahr abzurutschen? Eine Gesellschaft wird und bleibt wohlhabend und ist ökonomisch, sozial und politisch nur stabil, wenn die Aufwärtsmobilität in Takt ist. Unter dieser Bedingung bleibt ein wichtiger Treiber wirtschaftlichen Wachstums aktiv: Eine gewisse Ungleichheit der Verteilung der Einkommen. Nur wenn die Einkommen nicht gleich verteilt sind, bestehen Anreize sozial aufzusteigen. Ungleichheit ist ein wichtiger Motor für Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Die für wachsenden Wohlstand notwendig Ungleichheit wird am ehesten allgemein akzeptiert, wenn es möglich ist, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen.

Mangelnde soziale Mobilität

Es ist unbestritten, die Verteilung der Einkommen ist in den letzten Jahrzehnten fast überall ungleicher geworden. Allerdings betrachten die meisten Analysen die Verteilung zu bestimmten Zeitpunkten für verschiedene Einkommensklassen (Quintile, Dezile, Perzentile etc.). Zu den unterschiedlichen Zeitpunkten bevölkern aber oft ganz unterschiedliche Personen die verschiedenen Einkommensklassen. Die personelle Einkommensverteilung lässt sich mit einem Zug vergleichen. Bei jeder Fahrt sind Plätze in der 1. und 2. Klasse belegt. Auf den Plätzen sitzen aber nicht immer die gleichen Personen. In und zwischen den Klassen wird gewechselt. Es ist zwar auch interessant zu wissen, wer bei jeder Bahnfahrt in welcher Klasse sitzt. Spannender ist aber, ob und wie die Individuen in und zwischen den Klassen wechseln.

Empirische Analysen sind aussagekräftiger, wenn sie die individuellen Einkommen über die Zeit hinweg unter die Lupe nehmen. Wie sich die Ungleichheit der Einkommen entwickelt, hängt vom Wachstum in den Einkommensklassen der Ärmeren im Verhältnis zum Wachstum der Einkommen der Reicheren (Progressivität) und den individuellen Auf- und Abstiegen im Einkommensrang (Mobilität) ab. Beide Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden. Die Ungleichheit sinkt, wenn die Einkommen der Ärmeren stärker als die Einkünfte der Reicheren wachsen. Wachsen allerdings die Ärmeren in die Einkommensränge der Reicheren, kommt es zu einem Rangtausch. Die Ärmeren steigen auf, die Reicheren fallen zurück. Eine starke Progressivität kann also auch zu steigender Ungleichheit führen. Die (steigende) Ungleichheit der individuellen Einkommen wird gesellschaftlich am ehesten akzeptiert, wenn beide Treiber der Verteilung, Progressivität und Mobilität, intakt sind.

Mobilität und Rangtausch
– zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken –

Um die Dynamik der Einkommensverteilung ist es in Deutschland nicht gut bestellt. Die Möglichkeiten aufzusteigen sind eher bescheiden. Das Wachstum ist nicht auf Seiten der Ärmeren. Ein Aufstieg ist nur schwer möglich. Die Entwicklung der Progressivität zeigt nach unten. Temporär brachte die Wiedervereinigung eine leichte Besserung. Nicht viel besser sieht es bei der Mobilität aus. Auch hier zeigt die Kurve nach unten. Das ist anderswo nicht so. Selbst in den USA sind beide Werte günstiger. Der Würzburger Ökonom Alexander Brunner konstatiert: „Die Einkommensverteilung in Deutschland entwickelt sich seit der Wiedervereinigung so strukturkonservativ wie in keinem anderen der untersuchten Länder. Es wird für Ärmere immer schwieriger zu den Reicheren aufzuschließen und sie zu überholen.“

Übertriebene Abstiegsängste

Eine sozial mobile Gesellschaft hat gute Chancen, das Erhard‘sche Ziel eines „Wohlstandes für alle“ zu erreichen. Sie hat aber auch eine Kehrseite. Steigt eine Person auf, steigt notwendigerweise eine andere ab. Diese relative Abstiegsangst verfolgt die Deutschen schon seit einiger Zeit. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust und Armut greift – medial verstärkt – um sich. Wie hoch ist nun aber die Armutsanfälligkeit der „Mittelschicht“ in Deutschland tatsächlich? Alexander Brunner hat untersucht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ex ante ist, dass ein Haushalt der „Mittelschicht“ ex post arm sein wird. Als arm gilt ein Haushalt, wenn das äquivalente Nettoeinkommen unterhalb der Armutsschwelle liegt. Die Armutsschwelle ist unterschritten, wenn das Einkommen weniger als 60 % des Medianeinkommens ausmacht.

Die Angst der breiten „Mittelschicht“ in Deutschland, in Armut abzustürzen, ist ganz offensichtlich übertrieben. Bis Mitte der 90er Jahre steigt zwar die durchschnittliche Armutsanfälligkeit an. Allerdings bestand nur bei 15 % der Mitglieder der „Mittelschicht“ die Gefahr des Abrutschens in Hartz IV. Seither bildete sich die Armutsanfälligkeit zurück und pendelt sich auf einem 12 %-Niveau ein. Das ist etwa in den USA ganz anders. Dort liegt die Armutsanfälligkeit auf einem weit höheren Niveau. Die Spitze wurde Mitte der 90er Jahre erreicht. Danach gingen die Werte zurück. Seit dem neuen Jahrtausend steigen sie aber wieder stetig an und überschreiten am aktuellen Rand auch die 20 %-Marke. Aber auch die durchschnittliche Armutsanfälligkeit in der Schweiz und Australien liegen über dem deutschen Niveau.

Armutsanfälligkeit
– zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken –

Für die „Mittelschicht“ in Deutschland gibt es also keinen Grund durchzudrehen. Objektive Faktoren geben Entwarnung. Eine übermäßige Gefahr für die Mitglieder der „Mittelschicht“ in Armut abzustürzen, existiert nicht. Es besteht eine Kluft zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit. Der Nachteil einer relativ geringen sozialen Mobilität schützt die deutsche „Mittelschicht“ vor dem Abstieg. Allerdings ist das deutsche Gemisch aus mangelhafter Aufstiegsmobilität und geringer Absturzwahrscheinlichkeit trotzdem nicht ungefährlich. Steigen Individuen sozial ab, ist ein schneller Wiederaufstieg nur schwer möglich. Die Gefahr ist groß, dass vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen dauerhaft verarmen. Es ist deshalb unabdingbar, wirksame politische Maßnahmen zu ergreifen, die geringe Aufstiegsmobilität in Deutschland grundlegend zu verbessern.

Verteilungspolitik – ja aber wie?

Es wäre grundverkehrt, spezielle Maßnahmen für die Mittelschicht zu ergreifen. Notwendig sind Aktivitäten, die mehr soziale Mobilität für alle anstoßen. Den nachhaltigsten, aber erst längerfristig wirksamen Effekt haben bildungspolitische Maßnahmen. Investitionen in Humankapital erhöhen die Chancen, auf der Einkommensleiter nach oben zu steigen. Den höchsten Ertrag werfen Investitionen ab, die möglichst früh im Leben getätigt werden. Der Ausbau vorschulischer Einrichtungen ist die ertragreichste Variante der Investitionen in Humankapital. Ein besonderes Augenmerk auf benachteiligte Kinder erhöht die soziale Mobilität der gegenwärtig größten Problemgruppe. Notwendig ist allerdings auch, die berufliche Bildung zu verstärken. Die Durchlässigkeit zu höherer Bildung eröffnet weitere Aufstiegsmöglichkeiten.

Ein wichtiger Baustein einer Politik der sozialen Mobilität sind funktionierende Arbeitsmärkte. Höhere Beschäftigungsquoten schaffen ein regelmäßiges Einkommen und erhöhen die Investitionen in Humankapital am Arbeitsplatz. Wichtige Hindernisse für eine hohe Beschäftigung sind inflexible reale Lohnstückkosten und hohe Steuer- und Abgabenquoten. Eine betriebliche Lohn- und Tarifpolitik und ein Verzicht auf gesetzliche Mindestlöhne machen Löhne flexibler und steigern die Beschäftigung. Mit einem Umbau des Sozialstaates hin zu mehr kapitalfundierten Systemen der „Sozialen Sicherung“ und weniger Umverteilung von der rechten in die linke Tasche sinken die beschäftigungsfeindlichen Steuer- und Abgabenquoten. Auch ein rigoroser Abbau von Subventionen ist geeignet, die soziale Mobilität zu erhöhen.

Mehr soziale Mobilität ist allerdings ohne ein effizienteres Steuer-Transfer-System kaum denkbar. Der traditionelle Ansatz der Umverteilung mit der Gießkanne ist wenig treffsicher und nicht anreizkompatibel. Der Freiburger Ökonom Bernhard Külp hat schon vor langer Zeit darauf hingewiesen, dass der Löwenanteil der Umverteilung in der Mittelklasse stattfindet: Von den nicht ganz Reichen zu den nicht ganz Armen. Das gilt auch heute noch. Die notwendige Umverteilung ist auf die wirklich Bedürftigen zu konzentrieren. Diese Hilfe muss wieder eine echte Hilfe zur Selbsthilfe werden. Das „welfare-to-work/welfare-in-work“-Konzept der OECD ist ein möglicher Weg. Es ist treffsicherer und verringert das Risiko, dass sich die Transferempfänger in der Sozialstaatsfalle verheddern. Die soziale Mobilität steigt.

Fazit

Die distributive Lage in Deutschland scheint stabil. Ein wachsender Sozialstaat korrigiert die ungleiche Marktverteilung. Die „Mittelschicht“ ist (noch) nicht in Gefahr zu zerbröseln. Ein Absturz großer Teile in dauerhafte Armut findet nicht statt. Allerdings gelingt es immer weniger Menschen, den Fahrstuhl nach oben zu nutzen. Immer mehr müssen die Treppe nehmen. Die erlahmende Aufstiegsmobilität ist die Achillesferse der heilen deutschen Welt. Schreitet die Polarisierung der Beschäftigung weiter fort, kommt die „Mittelschicht“ künftig doch noch in ernste Schwierigkeiten. Ein Abstieg wird wahrscheinlicher. Die mangelhafte Aufstiegsmobilität könnte dann dafür sorgen, dass die „Mittelschicht“ zerfällt. Ein immer größerer Teil steigt ab, ein immer kleinerer Teil auf. Die Mittelschicht würde arg strapaziert. Eine höhere soziale Mobilität ist also unerlässlich.

Literatur:

BRUNNER, A.B. (2012): Einkommensverteilung in Deutschland – Theoretische Überlegungen, empirische Befunde, wirtschaftspolitische Implikationen, Hamburg: Kovac.

Beiträge der Serie “Ungleichheit heute”:

Eric Thode: Die Mittelschicht schrumpft – Wo liegt der Handlungsbedarf?

Norbert Berthold: Geringe Stundenlöhne, kurze Arbeitszeiten. Treiben Frauen die Ungleichheit?

Norbert Berthold: Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?

Simon Hurst: Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht

Norbert Berthold: Einkommensungleichheit in OECD-Ländern. Wo stehen wir?

 

Weitere Beiträge des Autors zum Thema „Ungleichheit“:

Norbert Berthold: Wir sind die 99 Prozent. Rettet „Occupy Wall Street“ die Marktwirtschaft?

Norbert Berthold: Regionale Disparitäten in Deutschland. Abschied von umverteilungspolitischen Glaubenssätzen

Norbert Berthold: Ungleichheit, Mitarbeiterbeteiligung und Politik

Norbert Berthold: Ungleichheit, soziale Mobilität und Humankapital

Norbert Berthold: Lokführer, Flächentarife und Verteilungskämpfe

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  12. Norbert Berthold

    „Der Mittelstand bildet seit vielen Jahrzehnten das Rückgrat der Schweizer Gesellschaft. Doch es mehren sich in der Mitte die Ängste vor einem sozialen Abstieg. Die Furcht vor einer Polarisierung und einer Spaltung der Gesellschaft geht um.“
    Eine lesenswerte Analyse zum Schweizer Mittelstand von Matthias Müller in der NZZ vom 9. Juli 2014.

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    „In Deutschland ist immer wieder vom Niedergang des Mittelstands die Rede. Tatsächlich hat er aber die Umwälzungen der letzten Jahrzehnte gut überstanden. Allerdings ächzt die Mittelschicht unter einer überhöhten Sozialabgaben- und Steuerlast.“in: Matthias Benz, Deutsche Mittelschicht. Voreiliger Abgesang. NZZ vom 23. Juli 2014

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